TU BRAUNSCHWEIG

Bewerbungs-ABC

Manchmal schwirrt Ihnen vor lauter „Unideutsch” der Kopf? Dann lesen Sie weiter! Hier erklären wir wichtige Begriffe, die Ihnen bei der Bewerbung immer wieder begegnen werden.

Ausschlussfrist

Unter der Ausschlussfrist verstehen wir den Stichtag, bis zu dem Sie sich bei uns bewerben können. Je nach gewünschtem Studiengang und Semester gelten für Sie verschiedene Fristen. Welche für Sie relevant sind, können Sie in unserem Bewerbungsportal nachlesen.

In manchen Studiengängen gibt es noch andere Fristen zu beachten, z.B. für die Anmeldung zu Eignungsprüfungen oder für das Einreichen von Sprachnachweisen. Diese finden Sie bei den Beschreibungen der Studiengänge.

Bitte beachten Sie: Ausschlaggebend ist der Eingang Ihrer Unterlagen bei uns, nicht der Poststempel!

Beglaubigung

Wenn Sie sich bei uns bewerben, brauchen wir unter anderem Ihre Zeugnisse. Diese schicken Sie nicht im Original, sondern in „amtlich beglaubigter Kopie“ zu uns. Beglaubigt heißt hierbei, dass auf der Kopie bestätigt ist, dass diese identisch mit dem Original ist.

Amtlich beglaubigen kann in Deutschland jede öffentliche Stelle, die ein Dienstsiegel führt. Dies sind zum Beispiel:

  • Stadtverwaltungen (Meldestellen, Ortsämter)
  • Gerichte
  • Notare

Nicht anerkannt werden Beglaubigungen von:

  • Studierendenvereinen
  • Rechtsanwälten
  • Wirtschaftsprüfern

Bei der Stiftung für Hochschulzulassung finden Sie detaillierte Informationen zu den formalen Voraussetzungen von amtlich beglaubigten Kopien sowie ein Muster.

Wenn Sie Ihre Dokumente persönlich im Immatrikulationsamt abgeben, benötigen Sie keine amtlich beglaubigten Kopien. Bringen Sie einfach das Original und eine Kopie mit und wir vermerken auf der Kopie, dass wir das Original gesehen haben. Gegen eine Gebühr beglaubigen wir Ihnen im Studienservice-Center auch dort angefertigte Kopien.

Besondere Regelungen für internationale Bewerberinnen und Bewerber

Im Ausland können Sie amtliche Beglaubigungen an folgenden Stellen ausstellen lassen:

  • bei der diplomatischen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland
  • bei den im jeweiligen Land zur amtlichen Beglaubigung befugten Behörden

Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland können aber auch einfache Beglaubigungen einreichen, die von Studierendenvereinen, Rechtsanwälten oder anderen Einrichtungen ausgestellt wurden. Bei der Immatrikulation müssen Sie dann Ihre Zeugnisse im Original vorlegen und wir prüfen die Übereinstimmung der Dokumente.

Achtung! Kopien von Beglaubigungen gelten nicht als beglaubigt!

Bewerbungsunterlagen

Wenn Sie sich bei uns bewerben möchten, müssen Sie zuerst unsere Onlinebewerbung ausfüllen und online abschicken. Am Ende dieser Bewerbung finden Sie eine persönliche Checkliste mit allen Bewerbungsunterlagen, die wir von Ihnen in Papierform brauchen. Sie drucken Ihre Bewerbung aus und stellen die Unterlagen zusammen. Dann schicken Sie alles per Post zu uns.

In der Regel bestehen Ihre Bewerbungsunterlagen aus folgenden Dokumenten:

Bewerbung für einen zulassungsbeschränkten Bachelorstudiengang:

  • ausgedruckter und unterschriebener Bewerbungsantrag
  • beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberechtigung
  • aktueller und vollständiger Lebenslauf
  • ggf. Nachweis über bisherige Studienzeiten
  • ggf. Nachweis über bestandene Eignungsprüfungen
  • ggf. Nachweis über Wehr-, Zivil- oder Freiwilligendienstzeiten
  • ggf. Nachweis über Ausbildungs- und Berufstätigkeitszeiten

Bewerbung für einen Masterstudiengang:

  • ausgedruckter und unterschriebener Bewerbungsantrag
  • Falls Sie Ihr Bachelorstudium bereits beendet haben: beglaubigte Kopien der Bachelorurkunde und des Bachelorzeugnisses
  • Falls Sie Ihre Bachelorstudium noch nicht beendet haben: beglaubigte Kopie des aktuellen Notenspiegels
  • aktueller und vollständiger Lebenslauf
  • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
  • ggf. weitere Dokumente gemäß Zulassungsordnung des jeweiligen Masterstudiengangs

Sobald Sie in einem zulassungsbeschränkten Studiengang einen Platz erhalten haben und annehmen möchten, oder wenn Sie sich für einen zulassungsfreien Studiengang einschreiben wollen, brauchen wir zusätzlich noch folgende Unterlagen von Ihnen:

  • Foto in Passbildgröße
  • Kopie des Personalausweises
  • Krankenversicherungsnachweis oder -befreiung
  • Beleg über die Zahlung des Semesterbeitrags

Internationale Bewerberinnen und Bewerber:

  • ausgedruckter und unterschriebener Bewerbungsantrag
  • beglaubigte Kopie und offizielle Übersetzung Ihrer Schulzeugnisse
  • aktueller und vollständiger Lebenslauf
  • beglaubigte Kopie Ihres deutschen Sprachzeugnisses
  • Beleg über die Zahlung der Bewertungsgebühr
  • ggf. beglaubigte Kopie und offizielle Übersetzung der Prüfungsergebnisse der Hochschulaufnahmemeprüfung in Ihrem Heimatland
  • ggf. beglaubigte Kopie und offizielle Übersetzung Ihrer Universitätszeugnisse mit einer vollständigen Fächer- und Notenübersicht (Transcript of Records)

Bitte reichen Sie alle Unterlagen als beglaubigte Kopie in der Originalsprache ein, zusammen mit einer offiziellen Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache. Englische Dokumente müssen nicht übersetzt werden.

Achtung! Bitte beachten Sie, dass diese Zusammenstellung nur eine grobe Übersicht ist. Maßgeblich ist immer die Checkliste am Ende Ihrer Online-Bewerbung!

Bevorzugte Zulassung

Die bevorzugte Zulassung kommt für Sie in Frage wenn Sie

  • nach dem Abitur einen Dienst (zum Beispiel ein Freiwilliges Soziales Jahr) geleistet haben
  • sich für einen Bachelor- oder Staatsexamensstudiengang bewerben
  • aus Deutschland oder der EU kommen.

Damit Ihnen durch diesen Dienst kein Nachteil entsteht, werden Sie mit Bewerberinnen und Bewerbern, die keinen Dienst abgeleistet haben, gleichgestellt.
Sie können sich deshalb bereits vor oder während Ihres Dienstes um einen Studienplatz bei uns bewerben. Wenn Ihre Bewerbung erfolgreich war, geben Sie den Studienplatz offiziell zurück und werden dann bei Ihrer erneuten Bewerbung bevorzugt vor allen anderen Bewerberinnen und Bewerbern zugelassen. Hierfür müssen Sie den bereits erhaltenen Zulassungsbescheid sowie den Dienstnachweis mit Ihrer Bewerbung einreichen.

Was geschieht, wenn Sie Ihren Dienst ableisten und ein Studiengang neu mit einem NC belegt wird?

In diesem Fall brauchen Sie nicht nachzuweisen, dass Sie sich schon beworben haben. Sie legen zusammen mit Ihrem Bewerbungsantrag einfach die Bescheinigung über Ihren geleisteten Dienst vor und werden dann von uns bevorzugt berücksichtigt.

Die bevorzugte Zulassung gilt auch für Studieninteressierte, die mind. 13 Monate bis zu einer Dauer von drei Jahren ein Kind unter 18 Jahren oder pflegebedürftige Angehörige betreut oder gepflegt haben.

Eignungsprüfung

Manche Studiengänge erfordern eine erfolgreich bestandene Eignungsprüfung um einen Studienplatz zu erhalten. An der TU Braunschweig sind dies Musik/Musikpädagogik, English Studies sowie Sport/Bewegungspädagogik im Zwei-Fächer-Bachelor. Je nach Fach müssen Sie musikalische Kenntnisse, ein bestimmtes Sprachniveau bzw. sportliche Fähigkeiten nachweisen.

Detaillierte Informationen:

Hochschulstart

Hochschulstart.de ist eine Plattform, die sich um die Platzvergabe in bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen kümmert. Dies betrifft Studiengänge, die an jeder Hochschule zulassungsbeschränkt und generell sehr nachgefragt sind. Damit sich nicht alle Interessierten an jeder Universität einzeln bewerben müssen (dies erschwert die Vergabe der Studienplätze), vergibt hochschulstart.de in diesen Fächern die Plätze für alle Universitäten zentral.

An der TU Braunschweig betrifft dies mit Pharmazie einen Studiengang. Wer sich für Pharmazie bewerben möchte, tut dies also nicht direkt bei uns, sondern bei hochschulstart.de und gibt dort Braunschweig als Wunschort an. Bewerberinnen und Bewerber aus Nicht-EU-Staaten bewerben sich an der TU Braunschweig.

Wie das Vergabeverfahren funktioniert, finden Sie auf hochschulstart.de ausführlich erklärt.

Hochschulzugangsberechtigung

Um sich für ein Studium an der TU Braunschweig zu bewerben, brauchen Sie eine Hochschulzugangsberechtigung. Es gibt unterschiedliche Arten der Hochschulzugangsberechtigung: Mit einer allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung können Sie sich bei uns für jede Fachrichtung bewerben; mit einer fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung in der Regel nur für Studiengänge, die Ihrer Vorbildung entsprechen.

Ausführlich finden Sie die Regelungen zum Hochschulzugang auf unserer Seite zu den Zugangsvoraussetzungen sowie auf der Seite der Koordinierungsstelle für die Studienberatung in Niedersachsen dargestellt. Wenn Sie aus dem Ausland kommen, finden Sie Informationen über spezifische Bewerbungsvoraussetzungen für Ihr Herkunftsland auf den Webseiten des DAAD.

Internationale Bewerber

Wenn Sie aus einem Land der EU oder des europäischen Wirtschaftsraums kommen (Island, Liechtenstein, Norwegen und Großbritannien), sind Sie deutschen Bewerberinnen und Bewerbern gleichgestellt. Im Bewerbungsverfahren gelten für Sie die gleichen Regelungen, die auch für deutsche Studierende gelten.

Bewerberinnen und Bewerber aus nicht-EU-Ländern

Für internationale Bewerberinnen und Bewerber aus nicht EU-Ländern gelten teilweise besondere Regelungen im Bewerbungsverfahren, auf die wir in den jeweiligen Erläuterungen hinweisen. Bitte beachten Sie das Weltkugel-Symbol auf unseren Seiten: Es kennzeichnet jeweils die Abschnitte, die spezielle Informationen für internationale Bewerber enthalten.

Detaillierte Informationen über das Bewerbungsverfahren für ausländische Studieninteressierte finden Sie auch auf den Webseiten des International Office.

Numerus clausus

„Numerus clausus“ bedeutet wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt „geschlossene Anzahl“ und meint damit nichts anderes, als dass in einem Studiengang nur eine bestimmte, begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht.

Der Numerus Clausus (NC) ist – im Gegensatz zu einem weit verbreiteten Missverständnis – kein vor dem Vergabeverfahren festgelegter Wert. Er ist das Ergebnis des Auswahlverfahrens für die Vergabe von zulassungsbeschränkten Studiengängen und steht erst im Nachhinein fest. Die Werte fallen von Mal zu Mal unterschiedlich aus. Dies kann verschiedene Gründe haben, z.B.:

  • Die Anzahl der angebotenen Studienplätze in einem Fach ist gestiegen oder gesunken.
  • Es haben sich weniger oder mehr Bewerberinnen und Bewerber als im Vorjahr beworben.
  • Noten und Wartesemester der Bewerberinnen und Bewerber fallen anders aus als im Vorjahr.

Außerdem kann sich das Zulassungsverfahren für einzelne Studiengänge jederzeit ändern: von zulassungsfrei nach zulassungsbeschränkt oder umgekehrt. Darüber wird jedes Jahr im Frühjahr neu entschieden.

Die NC-Werte aus vorangegangenen Bewerbungszeiträumen haben also keine absolute Aussagekraft darüber, ob Sie mit Ihrer Bewerbung erfolgreich sein werden. Sie können jedoch als Anhaltspunkte dienen.

Die NC-Werte der letzten Vergabeverfahren können Sie sich hier anschauen:

Besondere Regelungen für internationale Bewerberinnen und Bewerber:

Für Bewerberinnen und Bewerber aus Nicht-EU-Ländern rechnet das International Office die ausländischen Noten in das deutsche Notensystem um. Die Studienplätze werden innerhalb einer Sonderquote für internationale Bewerberinnen und Bewerber (5% aller Studienplätze) in der Reihenfolge der errechneten Verfahrensnote vergeben. Die deutschen NC-Werte sind für Sie nicht maßgeblich.

Sonderquoten

In zulassungsbeschränkten Bachelor- und Staatsexamensstudiengängen gibt es sogenannte Sonderquoten. Das bedeutet, dass eine bestimmte Prozentzahl der gesamten Plätze eines Studiengangs nur für besondere Gruppen von Bewerberinnen und Bewerbern zur Verfügung steht. Diese Quoten gibt es für:

Die Plätze, die in diesen Sonderquoten zur Verfügung stehen, werden vor der regulären Platzvergabe zugewiesen.

Verfahrensnote

Um im Auswahlverfahren für die zulassungsbeschränkten Bachelor- und Staatsexamensstudiengänge eine Rangfolge zu bilden, ziehen wir an der TU Braunschweig nicht allein Ihre Abiturnote heran, sondern bilden eine Verfahrensnote.

Diese berechnet sich wie folgt:

  • 70% Durchschnittsnote Ihrer Hochschulzugangsberechtigung plus
  • 15% letzte Halbjahresnote eines Unterrichtsfaches plus
  • 15% letzte Halbjahresnote eines weiteren Unterrichtsfaches

Welche beiden Unterrichtsfächer in die Berechnung einfließen, können Sie sich leider nicht aussuchen. Eine Übersicht dazu finden Sie im Dokument unter diesem Absatz. Dort sind je Studiengang vier Schulfächer angegeben. Die Schulfächer 1 und 2 werden für die Verfahrensnote herangezogen. Sollten Sie ein Fach oder beide Fächer im letzten Schulhalbjahr nicht belegt haben, werden diese durch Fach 3 bzw. Fach 3 und 4 ersetzt. Ist nur eines der Schulfächer im Zeugnis ausgewiesen, wird dieses Fach mit 30 % berücksichtigt. Falls Sie kein Halbjahreszeugnis haben, werden Punktzahl oder Noten zweier Schulfächer des letzten Schuljahres zu Grunde gelegt. Liegt auch kein solches Zeugnis vor, geht die Durchschnittsnote Ihrer Hochschulzugangsberechtigung zu 100% in die Berechnung ein.

Unterrichtsfächer für die Verfahrensnote

Besondere Regelungen für internationale Bewerberinnen und Bewerber:

Für Bewerberinnen und Bewerber aus Nicht-EU-Ländern rechnet das International Office die ausländischen Noten in das deutsche Notensystem um. Die Studienplätze werden innerhalb einer Sonderquote für internationale Bewerberinnen und Bewerber (5% aller Studienplätze) in der Reihenfolge der errechneten Verfahrensnote vergeben.

Vergabeverfahren

Nach Berücksichtigung der bevorzugt Zuzulassenden sowie der Sonderquoten vergeben wir die restlichen Studienplätze eines zulassungsbeschränkten Bachelor- oder Staatsexamensstudiengangs. Wir stufen dafür alle Bewerberinnen und Bewerber in zwei Ranglisten ein und vergeben aus diesen Ranglisten unterschiedlich viele Studienplätze:

  • 90% der Plätze nach Verfahrensnote
  • 10% der Plätze nach Wartezeit

Nun lassen wir in jeder Rangliste soviele Bewerberinnen und Bewerber zu, wie Plätze zur Verfügung stehen. Diese bekommen von uns einen Zulassungsbescheid zugeschickt. Dabei haben diejenigen die größten Chancen, deren Verfahrensnote am besten ist bzw. die am meisten Wartesemester mitbringen. Alle anderen bekommen erst einmal einen Ablehnungsbescheid. In der Regel ist dieses Prozedere Anfang September für das Wintersemester und Anfang März für das Sommersemester abgeschlossen. Haben Sie von uns einen Zulassungsbescheid bekommen, finden Sie darin eine Frist, bis zu der Sie den Studienplatz annehmen müssen. Nehmen nicht alle Zugelassenen ihren Platz auch an, startet das Nachrückverfahren. Wer also im Hauptverfahren keinen Platz erhalten hat, kann nun eventuell im Nachrückverfahren noch Glück haben. Bleiben auch nach dem Nachrückverfahren noch Plätze frei, werden diese verlost.

Für Pharmazie, den Bachelorstudiengang Medienwissenschaften sowie für die Masterstudiengänge gibt es besondere Auswahlverfahren.

Besondere Regelungen für internationale Bewerberinnen und Bewerber:

5% aller Studienplätze sind für internationale Bewerberinnen und Bewerber aus Nicht-EU-Ländern reserviert. Die Vergabe erfolgt in der Reihenfolge der errechneten Verfahrensnote.

Nachrückverfahren

Sollten Sie auf Ihre Bewerbung für einen zulassungsbeschränkten Studiengang einen Ablehnungsbescheid erhalten, nehmen Sie automatisch am Nachrückverfahren teil. Ein Nachrückverfahren findet immer dann statt, wenn im Hauptverfahren nicht alle Zugelassenen ihren Platz auch angenommen haben.

Losverfahren

Ein Losverfahren führen wir nur dann durch, wenn in einem zulassungsbeschränkten Studiengang nach dem regulären Vergabeverfahren und dem Nachrücken immer noch Plätze frei sind. Wenn Sie im regulären Verfahren und dem Nachrückverfahren noch keinen Platz erhalten haben, nehmen Sie automatisch am Losverfahren teil. Sie können sich allerdings auch für andere Studiengänge zum Losverfahren anmelden. Wie das funktioniert und welche Studiengänge sich aktuell im Losverfahren befinden, können Sie auf unserer Seite zu den besonderen Bewerbungsverfahren nachlesen.

Vorpraktikum

Bei einigen unserer Studiengänge müssen Sie bis zum Studienbeginn ein Vorpraktikum absolvieren. Das Praktikum dient dazu, dass Sie einen Einblick in die unterschiedlichen Fertigungsverfahren und -techniken bekommen, die in Unternehmen angewendet werden.

Folgende Studiengänge beinhalten ein Vorpraktikum:

Wartesemester

An der TU Braunschweig vergeben wir 10% der Plätze in jedem zulassungsbeschränkten Bachelor- oder Staatsexamensstudiengang nach Wartezeit. Als Wartezeit zählen dabei alle Halbjahre (Semester), die seit dem Erwerb Ihrer Hochschulzugangsberechtigung vergangen sind, ohne dass Sie an einer deutschen Hochschule immatrikuliert waren. Studienzeiten zählen also nicht als Wartezeit. Maximal können Ihnen 16 Wartesemester angerechnet werden.

Besondere Regelungen für internationale Bewerberinnen und Bewerber

Für Bewerberinnen und Bewerber aus Nicht-EU-Ländern werden keine Studienplätze nach Wartesemestern vergeben.

Zulassungsbeschränkt und zulassungsfrei

Zulassungsbeschränkte Studiengänge sind Studiengänge, in denen wir meist mehr Bewerbungen erhalten, als wir Studienplätze anbieten können. Deshalb brauchen wir ein Auswahlverfahren, um begründet festzustellen, wer von all diesen Bewerberinnen und Bewerbern einen Studienplatz erhalten darf und wer nicht.

Sie können sich immer nur für einen zulassungsbeschränkten Bachelor- oder Staatsexamensstudiengang bei uns bewerben.

Zulassungsfreie Studiengänge sind dagegen Studiengänge, in denen wir erfahrungsgemäß alle Bewerberinnen und Bewerber aufnehmen können. Daher kann in einem zulassungsfreien Studiengang jeder einen Platz bekommen, der über eine gültige Hochschulzugangsberechtigung (sowie ggf. einen bestandenen Eignungsnachweis) verfügt. Für einen zulassungsfreien Studiengang können Sie sich direkt einschreiben. Wie gut Ihre Durchschnittsnote ist, spielt dabei keine Rolle.


  aktualisiert am 12.09.2017
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