TU BRAUNSCHWEIG

Die Studienbeiträge wurden in Niedersachsen zum WiSe 2014/2015 abgeschafft und durch Kompensationszahlungen des Landes (sogenannte Studienqualitätsmitteln) ersetzt. Noch bestehende Restmittel sind entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen für die Studienbeiträge (§ 11 Abs. 2 Sätze 1, 2 und 5 und Abs. 3 NHG in der am 17. Dezember 2013 geltenden Fassung), also nicht nach den Bestimmungen für Studienqualitätsmittel, zu verwenden. Die Entscheidung wird i.d.R. im Rahmen der Antragsrunde zur Vergabe der Studienqualitätsmittel getroffen..

 


Die Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung ist grundsätzlich für den gesamten Prozess der Zuweisung und der Verwendung der Studienbeiträge verantwortlich. Information und Service können Sie über den zuständigen Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Präsidiums erhalten.


 Vergabeverfahren

Für die Studienbeiträge gilt ab Sommersemester 2011 eine Neuverteilung der Mittel. Diese ist ausgehend von Vorschlägen der Studierendenschaft im Jahr 2010 in den über die Studienbeitragsmittel entscheidenden Gremien Kommission für Studium und Weiterbildung (KSW, 50% der Mitglieder sind Studierende) und Präsidium intensiv behandelt und beschlossen worden.

Verteilung ab Sommersemester 2011:

Verteilung Studienbeiträge ab Sommersemester 2011

Seit Einführung der Studienbeiträge werden diese in einem transparenten, nachprüfbaren Verfahren zugeteilt und verwendet. Sie werden jedes Semester auf Antragstellung nach TU-intern abgesprochenen Kriterien vergeben, welche die gesetzlichen Vorgaben nach NHG umfassen und die Zwecke der TU konkretisieren. Insbesondere werden Anträge für Maßnahmen genehmigt, die länger als 1 Semester laufen, um nachhaltige Effekte zu erzielen 

Die Anträge werden immer von mehreren Instanzen geprüft, wobei während des Verfahrens eng mit den Studierenden zusammengearbeitet wird: Über die Anträge entscheiden Gremien, die zu 50 % aus studentischen Mitgliedern bestehen (Studienkommissionen und Kommission für Studium und Weiterbildung), und die Hochschulleitung führt regelmäßig Gespräche mit den Studierendenvertretern.

  • Anträge aus den Fächern: Die Anträge werden in den Studienkommissionen der Fakultäten (paritätische Besetzung, d.h. jeweils 50 % der Mitglieder sind Studierende) ausgewählt, inhaltlich bewertet und gereiht, und die Kommission für Studium und Weiterbildung (ebenfalls sind hier 50 % der Mitglieder Studierendenvertreter) prüft die Anträge nochmals formal im Hinblick auf gesetzliche Vorgaben und Vermeidung von Dopplungen.
  • Anträge aus dem zentralen Bereich (Projekte Zentral, Projekte AStA/Fachschaften, Projekte Gender): Die Anträge werden von der Kommission für Studium und Weiterbildung inhaltlich und formal geprüft.

Die Ergebnisse aus der Kommission für Studium und Weiterbildung zu den Anträgen der Fächer und der zentralen Bereiche werden dem Präsidium vorgelegt, welches letztendlich über die Genehmigung der Anträge entscheidet.

 

Von Wintersemester 2009/10 bis Wintersemester 2010/11 wurden die Studienbeitragsmittel nach folgender Verteilung vergeben:

Vergabe Studienbeiträge ab Wintersemester 2009/10

Die Verteilung seit Einführung der Studiengebühren für alle Studierenden ab Sommersemester 2007 bis zum Sommersemester 2009 wurde wie folgt vorgenommen:

  • dezentraler Anteil: 65 % (davon erhalten 10 % die Fachschaften).
  • Zentraler Anteil: 35 % (davon entfallen 5 % für Stipendien, 1 % für Gender-Maßnahmen und 1 % auf Projekte des AStA).

Ansprechpartner

Julian Karwath

Geschäftsstelle des Präsidiums

0531-391-4109


  aktualisiert am 02.10.2015
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