W3-Universitätsprofessur für „Flugzeugkonstruktion“ (m/w/d)

Das Altgebäude der TU Braunschweig
Bildnachweis: Kristina Rottig/TU Braunschweig

W3-Universitätsprofessur für „Flugzeugkonstruktion“ (m/w/d)

Fakultät für Maschinenbau

In der Fakultät für Maschinenbau ist baldmöglichst die

W3-Universitätsprofessur für „Flugzeugkonstruktion“ (m/w/d)

zu besetzen. Ihre Tätigkeitsfelder umfassen Erforschung von Grundlagen und Anwendungen der Konstruktion von Flugzeugen einschließlich digitaler Methoden, Bauweisen, Funktionsintegration und experimenteller Erprobung im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Mobilität der TU Braunschweig. Damit ist die Professur thematisch an den Exzellenzcluster für nachhaltige und energieeffiziente Luftfahrt (SE²A) der Universität angebunden. Die Tätigkeitsfelder der Professur in der Forschung liegen dabei in den folgenden Bereichen:

  • Leichtbauweisen mit Hochleistungswerkstoffen,
  • Multiphysikalische Auslegungs- und Analysemethoden,
  • Funktionsintegration,
  • Fliegende Demonstratoren.

Die Professur ist am Institut für Flugzeugbau und Leichtbau der Fakultät für Maschinenbau tätig. Es wird erwartet, dass sich die Professur im Rahmen des NFL (Niedersächsisches Forschungszentrum für Luftfahrt) sowie des Exzellenzclusters SE²A (Sustainable Energy Efficient Aviation) aktiv einbringt.

Darüber hinaus soll die Professur entsprechende Methoden und aktuelle Forschungsergebnisse auch in Form neuer Lehrinhalte abbilden. In der Lehre ist die Professur in die Bachelorprogramme und Masterprogramme der Fakultät Maschinenbau eingebunden, insbesondere in die Masterstudiengänge Luft- und Raumfahrttechnik und Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau.

Gesucht wird ein*e Wissenschaftler*in aus Universität, Industrie oder Forschungseinrichtungen mit ausgewiesener Kompetenz auf mindestens zwei der oben genannten Gebiete. Einschlägige Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von grundlagen- und anwendungsorientierten Drittmittelprojekten und Industrieprojekten sowie bei Verbundvorhaben werden gewünscht.

Die Technische Universität Braunschweig koordiniert wesentliche Anteile ihrer Forschung in Forschungsschwerpunkten, darunter Mobilität. Von den Bewerber*innen wird deshalb die Bereitschaft vorausgesetzt, an interdisziplinären Verbundprogrammen mitzuwirken und sich in die Zusammenarbeit der Forschungszentren der Mobilität einzubringen. Ebenso wird eine Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung vorausgesetzt.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 25 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes. Vorausgesetzt wird ein Hochschulstudium mit Promotion, einschlägige Forschungstätigkeit mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen, die Fähigkeit zur engagierten Durchführung, Koordination und Leitung interdisziplinärer Forschungsarbeiten und zur Akquisition von Drittmitteln sowie pädagogisches und didaktisches Geschick.

Mit nahezu 20.000 Studierenden und 3.700 Beschäftigten ist die Technische Universität Braunschweig die größte Technische Universität Norddeutschlands. Sie steht für strategisches und leistungsorientiertes Denken und Handeln, relevante Forschung, engagierte Lehre und den erfolgreichen Transfer von Wissen und Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft. Konsequent treten wir für Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit ein.

Unsere Forschungsschwerpunkte sind Mobilität, Infektionen und Wirkstoffe, Metrologie sowie Stadt der Zukunft. Starke Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften bilden unsere Kerndisziplinen. Diese sind eng vernetzt mit den Wirtschafts- und Sozial-, Erziehungs- und Geisteswissenschaften.

Unser Campus liegt inmitten einer der forschungsintensivsten Regionen Europas. Mit den über 20 Forschungseinrichtungen in unserer Nachbarschaft arbeiten wir ebenso erfolgreich zusammen wie mit unseren internationalen Partnerhochschulen.

Die Technische Universität Braunschweig ist bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen, und fordert daher Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Wissenschaftler*innen aus dem Ausland sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bewerber*innen, die zum Zeitpunkt der beabsichtigten Ernennung das 50. Lebensjahr schon vollendet haben und nicht bereits in einem Beamtenverhältnis stehen, werden grundsätzlich im Angestelltenverhältnis eingestellt.

Weitere Auskünfte erteilt der Vorsitzende der Berufungskommission, Prof. Dr.-Ing. Rolf Radespiel, Tel. +49 (0)531 391-94250, E-Mail: r.radespiel(at)tu-braunschweig.de.

Für eine erste Kontaktaufnahme stehen Ihnen auch die Beraterin Simone Pfister und der Berater Michael Tippmann der durch die TU Braunschweig beauftragten Personalberatung BELOW TIPPMANN & COMPAGNIE unter +49 (0)30 20 63 279-14 oder -12 gern zur Verfügung. Absolute Diskretion ist selbstverständlich.

Bewerber*innen (m/w/d) werden gebeten, ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Veröffentlichungsliste, Liste der eingeworbenen Drittmittel mit Projektkennzeichen oder industriellen Projektverantwortlichkeiten und kurzer Darstellung des Forschungs- und Lehrkonzepts) in deutscher oder englischer Sprache digital im PDF-Format (bis max. 50 MB), gerichtet an den Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Herrn Prof. Dr. rer. nat. Andreas Dietzel, unter Angabe der Kennziffer 2020_f4_ W007 bis zum 15.08.2020 nur per E-Mail an berufungen(at)tu-braunschweig.de zu senden.

Mit der Einreichung der digitalen Bewerbungsunterlagen wird deren digitaler Weiterverarbeitung im Rahmen des gesamten Berufungsprozesses zugestimmt. Die Hinweise zum Datenschutz finden Sie unter www.tu-braunschweig.de/abt12/berufungen

 

 

vom: 19.06.2020
gültig bis: 15.08.2020