Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) im Themenfeld Digitalisierte Produktion nachhaltiger Batterien im Projekt ReDesign

Das Altgebäude der TU Braunschweig
Bildnachweis: Kristina Rottig/TU Braunschweig

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) im Themenfeld Digitalisierte Produktion nachhaltiger Batterien im Projekt ReDesign

Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik

Die Technische Universität Braunschweig sucht für das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (Nachhaltige Produktion und Life Cycle Engineering) zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet für ca. 3 Jahre eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) in Vollzeit.

Die Professur Nachhaltige Produktion und Life Cycle Engineering (NPLCE) des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) entwickelt in den Forschungsfeldern "Nachhaltigkeit in der Produktion", "Life Cycle Engineering" und "System of Systems Engineering" neue Methoden, Werkzeuge und Technologien, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung entlang des gesamten Lebensweges technischer Produkte erfolgreich begegnen zu können. Zur Unterstützung unseres motivierten Teams suchen wir eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d).

Im Forschungsfeld „Digitalisierte Produktion nachhaltiger Batterien“ liegt unser Fokus auf der Entwicklung von Methoden zur Modellierung, Analyse, Steuerung und ganzheitlichen (ökonomischen und ökologischen) Bewertung des Lebenszyklus der Batteriezelle. Dabei verfolgen wir das Ziel, eine ressourceneffiziente, qualitäts- und kostenoptimierte Gestaltung des Produktlebenszyklus der Batteriezelle zu ermöglichen unter besonderer Berücksichtigung der Produktion sowie des Recyclings. Die Forschung erfolgt anhand der Infrastruktur der Battery LabFactory Braunschweig (BLB), in der die gesamte Prozesskette der Batteriezellproduktion, sowie das Batteriezellrecycling, abgebildet sind.

Für das Projekt „ReDesign“ suchen wir eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) in Vollzeit. In dem Projekt werden Gestaltungsrichtlinien für die recyclinggerechte Konstruktion von Batterien im Kontext der Kreislaufwirtschaft entwickelt. Der Fokus des IWF liegt innerhalb des Projekts auf der Identifikation und Bewertung von Wechselwirkungen zwischen Merkmalen des Produktdesigns und resultierenden Auswirkungen auf den Lebenszyklus. Hierzu werden Methoden und Werkzeuge zur Stützung des lebenszyklusgerechten Designs entwickelt und in einer Toolbox bereitgestellt.

Zum Einsatz kommen Werkzeuge aus dem Systems Engineering und der Nachhaltigkeitsbewertung. Schließlich steht im Projekt seitens des IWF die Identifikation, Analyse und Bewertung von Geschäftsmodellen für die Kreislaufwirtschaft von Batterien im Vordergrund.

Sie bringen mit
•    abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich des Ingenieurwesens (Maschinenbau, Mechatronik, Energietechnik), des Wirtschaftsingenieurwesens, des Umweltingenieurwesens, der Informatik oder in einem angrenzenden Gebiet,
•    Gute Kenntnisse gängiger statistischer Methoden und Freude an datenbasiertem Arbeiten,
•    Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift,
•    Schnelle Auffassungsgabe verbunden mit analytischem und vernetztem Denken,
•    Interesse und idealerweise Vorerfahrung in einem oder mehreren der folgenden Felder:
o    Elektromobilität, Energiespeichersysteme und angrenzende Technologiefelder
•    Methoden und Werkzeuge aus den Bereichen Design for Recyclability und Eco-Design für die Kreislaufwirtschaft
•    Geschäftsmodellentwicklung und -beschreibung mittels modellbasierten Service und Systems Engineering (Produkt-Service-System-Engineering)
•    Nachhaltigkeitsbewertung mittels Ökobilanzierung (Life Cycle Assessment, LCA) sowie Gestaltung nachhaltiger Systeme mittels Life Cycle Engineering

Wir bieten
•    Möglichkeit zur Promotion mit guter Betreuung
•    Zusammenarbeit mit führenden Industrieunternehmen
•    Hervorragende Forschungsinfrastruktur (u.a. Battery LabFactory Braunschweig)
•    Kooperationen mit Forschungspartnern in nationalen und internationalen Forschungsverbünden
•    Übernahme von Verantwortung und Freiraum für eigene Ideen.

Die Bezahlung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis EG 13 TV-L.

Für nähere Informationen steht Ihnen Herr Dr. Mennenga per Email unter m.mennenga@tu-braunschweig.de zur Verfügung.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Die Technische Universität Braunschweig strebt in allen Bereichen und Positionen an, eine Unterrepräsentanz i. S. des NGG abzubauen. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.

Bewerbungskosten können nicht erstattet werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht berücksichtigte Bewerbungen nur gegen einen adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlag zurückgesandt werden können

Zu Zwecken der Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten gespeichert.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den vollständigen Unterlagen bis zum 31.10.2020 an das:

Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik
Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann
Langer Kamp 19 b38106 Braunschweig
E-Mail: c.herrmann@tu-braunschweig

 

vom: 05.10.2020
gültig bis: 31.10.2020