TU BRAUNSCHWEIG

Interkulturelles

Interkulturelle Kompetenz kann durch Trainings positiv beeinflusst werden. Insbesondere Problemlöseverhalten und soziale und strategische Kompetenzen werden dabei geschult. Ebenso ist ein Einfluss auf Einstellungen wie Offenheit, Flexibilität und Ambiguitätstoleranz nachweisbar. Trainings sind ausgerichtet auf Fähigkeiten, die notwendig sind, um im Ausland studieren, forschen und arbeiten zu können.

„Ich glaube das Thema interkulturelle Kommunikation ist eines der wichtigsten Themen der nächsten fünf bis zehn Jahre. Angefangen vom Internet, über alle Möglichkeiten [..] Informationen aus jedem Winkel der Welt in Echtzeit zu empfangen.Umso wichtiger wird es sein, innerhalb dieses Weltverbundes miteinander zu sprechen und umzugehen. Und das wird man nur erfahren - und das ist die wichtigste Erkenntnis meines ersten Auslandsaufenthaltes gewesen - man weiß erst was man an Deutschland schätzt, wenn man einmal raus war. Weil wenn man hier aufwächst, ist alles normal. Wenn man mal draußen gelebt hat und draußen ist deutlich außerhalb Europas und dann wiederkommt, dann ist alles das, was für jeden hier Tagesprobleme sind, einfach Peanuts. [..] Und diese neue Demut, die man erhält, wenn man dann aus dem Ausland wiederkommt nach Deutschland, die ist einfach nur Etwas, was ich mir bei jedem einzelnen anderen Deutschen wünschen würde.“1 

Interkulturelle Aspekte sind in der Regel Bestandteil jeden Sprachkurses. Insbesondere integrierte Sprach- und Regionalkurse bieten einen hervorragenden Rahmen für ein solches Angebot. Bei interkulturellen Trainings geht es vor allem um Interaktionsprozesse in einem interkulturellen Rahmen.Zunehmende Interkulturalität führt infolge von Globalisierung und Europäisierung auch in der Hochschule und der Lehre zu erhöhter Komplexität, deren Bewältigung punktuell Unterstützung erfordert. Problemlösen wird in solchen Kursen mittels critical incidents eingeübt. Am besten wird interkulturelle Handlungskompetenz durch einen Auslandsaufenthalt erworben. Aber auch in kulturübergreifenden Settings an der Heimathochschule sind solche Erfahrungen möglich. Dazu werden im besten Fall Gelegenheiten geschaffen, bei denen ausländische und deutsche Studierende und Lehrende zusammen finden.

Koordinator und Dozent: Dr. Andreas Hettiger

Dozenten: Dr. Christina Neidert, Tim Dittmann und Linda Block

Neben dem von hier aus buchbaren IPP-Kurs existieren noch zwei weitere IPP-Kurse, die nur über den Englischbereich buchbar sind. Zur Kursbuchung "Intercultural Partner Project - Bereich Englisch" gelangen Sie hier.

  


Self-Study Online-Kurs "Intercultural Competence in English"

Eine ideale Trainingsmöglichkeit bietet der Online-Kurs "Intercultural Competence in English" (http://elc.eurokey.de/). Interessierte Studierende und Mitarbeitende der TU Braunschweig haben die Möglichkeit, einen kostenfreien Zugang zu erwerben. Bitte nutzen Sie die Sprechstunde von Herrn Hettiger oder nehmen Sie Kontakt per Mail auf: a.hettiger@tu-braunschweig.de.

Screenshot ICE

1 Hans-Georg Festing, Executive Director – Corporate Purchase, Volkswagen India. Studierter Maschinenbauingenieur, seit 1986 bei Volkswagen tätig mit Auslandsaufenthalten u.a. in China, Mexiko und Indien. Interview im Rahmen des Kurses „Interkulturell um die Welt!", Sprachenzentrum, Wintersemester 2014/15


  aktualisiert am 06.10.2017
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