TU BRAUNSCHWEIG


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08.11.2017 14:46
Braunschweigerin traf ins „Schwarze“

Am 30.9 – 1.10.2017 wurden in Paderborn die Hochschulmeisterschaften im Sportschießen veranstaltet. Auch Braunschweiger waren dabei. Auf dem Schießstand des Hubertus Elsen sollten sich die Sportler messen. Verschiedenste Disziplinen wurden angeboten. Ob Pistole oder Gewehr, jeder Schütze kam auf seine Kosten

Bild vom Schießstand

Nach dem in den letzten Jahren immer eine kleine Gruppe von Schützen zur Hochschulmeisterschaft nach Hannover oder Göttingen gefahren sind, fuhr dieses Jahr leider nur eine Studentin nach Paderborn. Julia Schubert vertrat somit unsere Universität bei diesen Studentenmeisterschaften.

Sie startete in der Disziplin 60 Schuss Liegend, welche mit dem Kleinkalibergewehr bestritten wurden und erreichte mit einer persönlichen Saisonbestleitung und 579 Ringen den 8. Platz.

Ein Schussbild von Julia

Wer nun mit all diesen Zahlen nichts anfangen kann, dem sei nur kurz erklärt, das die Schützen auf eine Scheibe mit 10 Kreisen (Ringen) schießen. Das Ziel ist, so perfekt wie möglich die Mitte zu treffen und die berührten Ringe werden zum Schluss zu einem Endergebnis addiert.

Nach einer soliden Leistung im Liegendwettkampf musste Julia am Nachmittag den Vorkampf für die Disziplin 40 Schuss Luftgewehr schießen. Ebenso wie in allen anderen Disziplinen, wird auch hier nicht zwischen Männern und Frauen unterschieden und sie konnte sich in diesem starken Feld auf den 6. Platz setzen. Am Abend kam es dann zu einem spannenden Finale. Hier traten die besten 8 Schützen aus dem Vorkampf noch einmal in einem KO-System gegeneinander an. Am Ende standen nur noch zwei Schützinnen auf dem Stand. Neben Jana Erstfeld von der Uni Köln hatte Julia Schubert bereits 6 Ausscheidungsrunden überstanden und lag vor dem letzten Schuss Ringgleich mit ihrer Konkurrentin. Mit einem fast perfekten Schuss sicherte sich Jana den Titel und Julia wurde Vizemeisterin.

Bild der Top 3

Von einem solchen persönlichen Erfolg hatte sie selbst nicht zu träumen gewagt. Doch es zeigt einmal mehr, dass Leidenschaft und Training sich auszahlen. Wir hoffen auf eine Weiterführung der Wettkämpfe im nächsten Jahr und mehr Studenten, die an diesem Wettkampf teilnehmen.

Ein Bild von der Siegerehrung

Ergebnisliste der Vorrunde und des Finals :




18.10.2017 12:47
12ter 1000 Seen Marathon 2017

Bereits zum achten Mal in Folge nahm die Unisport-Kanu-Gruppe erfolgreich beim 1000 Seen Marathon im mecklenburgischen Diemitz teil. Die Wassersportveranstaltung mit ca. 600 Teilnehmern fand vom 22. – 04.09. 2017 zum 12ten Mal statt und stellt eines der ganz großen Highlights im Paddel-Kalender dar. Die mecklenburgische Seenplatte stellt mit ihren zahlreichen Gewässern verschiedenster Art den perfekten Austragungsort dar. Ausgerichtet vom Biber Tours Team findet er ausgehend vom Naturcampingplatz C24 am Labussee auf zwei verschiedenen Rundkursen statt und über drei Distanzen statt.
Bei bestem Wetter mit Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen reiste der Großteil der Hochschulsportgruppe bereits am Freitagvormittag an. Nach der üblichen Aufbauzeit für unser Lager erkundeten alle die Anlagen vor Ort und machten sich mit den angebotenen Testbooten vertraut. Den frühen Abend begleitete ein Vortrag von Jörg Knorr, einem bekannten Wanderpaddler und sehr gutem Erzähler mit Bild und Ton. Am späten Abend erreichten dann auch die letzten Unisportler die Gruppe und freuten sich bereits auf den anstehenden Start bei hoffentlich genauso gutem Wetter am nächsten Morgen.
Der Samstagmorgen begann für alle zu früh aber immerhin ausgeruht, da die Nacht vergleichsweise ruhig blieb.

Leichter Nebel bei den 42km Paddlern. © Biber Tours


Um 08:30 Uhr erfolgte der Start über die Marathondistanz (42km) bei strahlendem Sonnenschein und mit drei Teilnehmern der Hochschulsportgruppe

Nachdem der Start erfolgt war zog sehr dichter Nebel auf und die Halbmarathonteilnehmer hatten bereits auf dem Weg zum Start ihre Schwierigkeiten die schmalen Durchfahrten der Kanäle zu finden, so dass die eine oder andere Ehrenrunde gedreht wurde. Davon ungeachtet erfolgte pünktlich um 09:30 Uhr der Start, wobei man nicht einmal die erste Kurve erkennen konnte. GPS Nutzer und Ortskundige waren hier klar im Vorteil, der Rest folgte den anderen. Die 10 Teilnehmer der Hochschulsportgruppe starteten in einem Rennboot, einem Wanderzweier und sieben Wandereinern in den Altersklassen 18 – 39 Jahre und 40 – 60 Jahre und hielten sich aus allen Startscharmüzeln sauber raus

Alles nur noch weiß auf dem Weg zum 21km Start. © Biber Tours

Die gepaddelte Strecke ließ sich trotz der Nebelschwaden gut erahnen und somit erreichten alle unbeschadet die Umtragestelle und ließen ihr Material dabei auch heile. Zeitgleich erreichte der Nebel auch die 42km Paddler, die zwischenzeitlich bereits bei der zweiten Umtragestelle angekommen waren und von dort aus erstmal einen langen schmalen Kanal zu durchpaddeln hatten. Insofern war die Navigation hier sehr einfach. Die 21km Paddler hingegen hatten einen etwa 5km langen See zu passieren, der entlang des Ufers eine entsprechend längere Distanz aufweist, so dass alle ihr Glück versuchten möglichst in Luftlinie den See in der kürzest möglichen Zeit zu queren. Inwiefern ihnen das gelang ist im Nachhinein nicht zu ermitteln. Nach dieser Phase erreichten die 21km Paddler einen Kanal, die 42km Paddler standen hingegen vor der Herausforderung ebenfalls einen See zu queren, der zusätzlich noch die Möglichkeit bot falsch abzubiegen. Dies gelang einigen Teilnehmern des Wettkampfes, den Unisportlern jedoch nicht, so dass sie sich im Gesamtplacement im vorderen Drittel einreihen konnten. Für die 21km Paddler fehlte nunmehr nur noch ein Teilstück, das sowohl hin als auch zurück gepaddelt werden musste und die anschließende Strecke durch den letzten Kanal auf den Zielsee und dort ins Ziel hinein. Hierbei hatte sich der Nebel wieder verzogen, so dass sich unsere Gruppenmitglieder gegenseitig sehen konnten. Kritisch konnte hier nur noch die eigene Kondition werden, die Plätze veränderten sich kaum noch. Gleiches galt auch für die 42km Paddler, die noch zwei weitere Umtragen passierten und entsprechend deutlich nach den 21km Paddlern im Ziel ankamen.

Endlich da! © Joachim Götz

Den Nachmittag verbrachten die Halbmarathonpaddler mit dem Testen des ausgestellten Boots- und Paddelmaterials und träumten davon, dass der Unisport doch das eine oder andere Boot der 80er Jahre ersetzen könnte und vielleicht auch sollte. Andererseits gilt nach wie vor der Spruch: „How many boats does a man need?“ „Just one more“. Später erreichten auch die Marathonpaddler das Ziel und der Abend wurde mit gemeinschaftlichem Kochen, Livemusik, Stories des Tages, einer Diashow mit den Highlights und der Siegerehrung beendet

Testival im Ziel © Biber Tours

Möglichkeit einen Preis zu gewinnen, was den Charakter des familiären Breitensportwettbewerbs deutlich unterstreicht. Die Preise werden dabei anstelle von Standgebühren von den beteiligten Ständen gestellt und zum Teil auch extern eingeworben. Der Wert schwankt dabei vom einfachen Müllsammelbeutel zum Gewässer reinhalten bis hin zum Kohlefaserpaddel eines namhaften Herstellers. Die Paddel haben wir leider nicht mit nach Hause nehmen können. Trotz der weiten Anreise, der allgegenwärtigen Bedrohung der Essensvorräte durch Waschbären und des leicht durchwachsenen Wetters war der 1.000 Seen Marathon auch in diesem Jahr wieder eine sportliche Veranstaltung mit familiärer Atmosphäre und großem Potenzial. Bis zum nächsten Jahr.

Familiäre Atmosphäre beim Wichtelthon (Kinderbetreuung durch
den Veranstalter) © Biber Tours

Abschließend noch die Daten und Fakten unserer
Gruppe:
-  13 Teilnehmer
-  5 PKW
-  1 Anhänger
-  3000 PKW Kilometer
-  330 Paddelkilometer
-  2 erste Plätze
-  1 dritter Platz
-  1 vierter Platz
-  1 sechster Platz
-  1 siebter Platz
-  1 achter Platz
-  5 weitere im ersten Drittel


© Hendrik Wehmeyer




01.10.2017 17:42
Ausfall der Bürozeiten

Das Sportreferatsbüro wird in der Woche vom 02.10.17 bis zum 07.10.17 nicht besetzt sein. 




30.08.2017 11:19
Bronze bei den European Universities Taekwondo Championships

Über 600 Studenten und frischgebackene Hochschulabsolventen aus ganz Europa machten sich Ende Juli auf den Weg ins portugiesische Coimbra, wo die diesjährigen Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) im olympischen Taekwondo, Karate und Judo stattfanden. Unter den von adh-Disziplinchef Taekwondo Alfred Wallraf elf nominierten deutschen Taekwondo-Wettkämpferrn befand sich auch Jana Rolf, die in der Damenklasse bis 73 kg die Unversität Braunschweig vertrat. Begleitet und gecoacht wurde Jana wie immer von Trainingspartnerin Stefanie Kepp.

Das deutsche Team vor der Eröffnungsfeier

Im Auftaktkampf traf Jana auf eine altbekannte Gegnerin. Im letzten Jahr bei den EUG2016 musste sich Jana der Spanierin geschlagen geben. Dieses Jahr konnte Jana den Kampf von Beginn an kontrollieren und in Führung gehen. Leider musste Jana infolge eines taktischen Fehlers in den letzten zehn Sekunden doch noch den Sieg an die Kontrahentin abgeben.

Jana,Stefanie und Lisa(Aachen)

Da nach Double Elimination System gekämpft wurde, bekam Jana eine zweite Chance in die Medaillenränge vorzudringen. Fest entschlossen konnte sie den nächsten Kampf gegen Großbritannien für sich entscheiden und hatte somit die Bronzemedaille sicher.

Im dritten Kampf traf Jana erneut auf die Spanierin aus dem Auftaktkampf und musste sich hier erneut knapp geschlagen geben.

Das deutsche Taekwondo-Team war mit einer Gold- , zwei Silber- und fünf Bronzemedaillen insgesamt sehr erfolgreich.

Das deutsche Team nach den Wettkämpfen




30.06.2017 12:17
Übersbergwettbewerb auf der schwäbischen Alb

Vom 02.Juni bis zum 10.Juni nahm ein Team der Akaflieg Braunschweig, der Segelflugsportgruppe der TU-BS, am Übersbergwettbewerb auf der schwäbischen Alb teil. Mit der SB 10, einem rein von Studenten in der Akaflieg selbst gebauten Flugzeug, flogen wir in der offenen Klasse gegen 9 andere Piloten. Insgesamt traten bei dem Wettbewerb 38 Flugzeuge in drei verschiedenen Klassen gegeneinander an.

Das Prinzip bei so einem zentralen Segelflugwettbewerb funktioniert folgendermaßen: Nach einem morgendlichen Briefing wird anhand des Wetters von der Wettbewerbsleitung den Piloten eine Aufgabe gestellt die es schnellstmöglich abzufliegen gilt. Dabei wurden Flugstrecken zwischen 100km und etwa 500km vorgegeben die im reinen antriebslosen Segelflug zurück gelegt werden müssen. Ausgewertet werden anschließend die GPS-Aufzeichnungen und nach einem speziellen Schlüssel, in dem auch die Leistungsfähigkeit des Flugzeuges eine Rolle spielt, Punkte errechnet, anhand derer die Platzierungen festgelegt werden.

Nach fünf Wertungstagen bei teilweise recht durchwachsenem Wetter, konnte sich das Akaflieg Team nach einem Tagessieg am Ende auf Platz 6 präsentieren.
Es war ein anspruchsvoller Wettbewerb der uns viel Spaß gemacht. Einzelheiten, Aufgaben und detailierte Wertungen unter: http://www.soaringspot.com/de/15-ubersberg-wettbewerb-2017-ubersberg-2017/
Weitere Informationen zu den einzelnen Wertungstagen und der Akaflieg an sich gibt es unter www.akaflieg-braunschweig.de




09.06.2017 12:40
Deutsche Hochschulmeisterschaft 2017 in Darmstadt

Endlich fahren wir wieder zu den DHM. So waren die Worte der Schwimmerinnen und Schwimmer aus Braunschweig. Der sportliche Höhepunkt im Schwimmen war für die Studenten gekommen. Die deutsche Hochschulmeisterschaft wurde in diesem Jahr in Darmstadt von der Hochschule Darmstadt in Kooperation mit dem DSW 1912 e.V. ausgerichtet, um die besten studentischen Schwimmerinnen und Schwimmer aus den größten Universitäten und Fachhochschulen aus Deutschland zu küren. Vom 19.-21.05.2017 starteten knapp 570 Schwimmer aus Hochschulen aus ganz Deutschland mit über  1800 Starts, sodass man mit spannenden Duellen rechnen konnte. Mit 15 Studenten war die Wettkampfgemeinschaft Braunschweig, welche aus der TU Braunschweig und der Hochschule Ostfalia bestand, vor Ort und versuchte ihr schwimmerisches Können unter Beweis zu stellen. Die  Austragung fand im großen Freibad mit 50m-Bahnen des DSW 1912 e.V. statt, wo sich schon Marco Koch für seine Starts in Rio vorbereitet hat. 

Nach langer Vorbereitungszeit und intensivem Wasser- sowie Landtraining starteten die Schwimmer am Freitagvormittag in Richtung Darmstadt. Am Nachmittag war dann Wettkampfbeginn, welcher leider mit schlechtem Wetter überschattet war. 

Unabhängig vom Wetter konnten jedoch über das Wochenende viele sportliche Ergebnisse in insgesamt 55 Einzel- und 8 Staffelstarts erreicht werden. Zum Glück klarte der Himmel gegen Ende des ersten Abschnittes auf, wodurch sich die Möglichkeit ergab eines unserer neuen Mannschaftszelte am nahe gelegende Übernachtungsort aufzubauen. Mit 34m² bot es eine hervorragende Unterkunft für ein Großteil unserer Mannschaft. An dieser Stelle möchten wir uns beim Sportreferat für die Bereistellung des Mannschaftzeltes bedanken.

Eine besonders erwähnenswerte Leistung in der Einzelwertung erzielte Jessica Lilienthal. So erreichte sie über die 200m Schmetterling in einer Zeit von 2:52,08 den 7. Platz und holte damit 2 Punkte nach Braunschweig. 

Neben dem Titel Deutsche Hochschulmeisterin bzw. Deutscher Hochschulmeister ging es für einige auch um die Qualifikation für die Universiade. Aus diesem Grund nahmen viele Schwimmerinnen und Schwimmer des deutschen Kaders an der Veranstaltung teil. So zeigte unter anderem Yannick Lebherz mit 5 Titeln, wie Schwimmsport auf  Spitzen-Niveau aussehen kann.

Im weiteren Wettkampfverlauf war das Wetter ideal um sich neben dem Wettkampf auch mal in die Sonne zu legen. Am Samstag mussten dann 7 Staffeln geschwommen werden. Da wir jedoch dieses Jahr im Vergleich zum letzten Jahr eine kleinere Truppe waren musste jeder einmal ran. So wuchs von Staffel zu Staffel der Wir-Gedanke. Immer öfter hieß es: „Für die Mannschaft!". 

Ein weiterer Höhepunkt war die After-Swim-Party im Boulderhaus in Darmstadt. Die Location lud ein, um die Erfolge der beiden vergangenen Wettkampftage zu feiern und Kontakte mit Studierenden von anderen Universitäten aufzubauen.

Dieser Mannschaftsgeist und die sportliche Leistung, sowohl im als auch am Becken zeigte, dass der studentische Schwimmsport im SSC Germania und in Braunschweig fest verankert ist. An dieser Stelle sei dem SSC Germania für die Unterstützung der studentischen Schwimmgruppe zu danken. Durch viele Wassertrainingseinheiten sowie dem Landtraining im Vereinsheim ließen sich respektable Ergebnisse erzielen.

Ein besonderer Dank geht dabei an unseren Obmann Nils Bode, welcher für uns alles organisiert hat und mir bei Rückfragen zur Seite stand. Außerdem möchten wir uns an dieser Stelle bei Martin Wogan und Steffen Koch für ihre Leistung als Trainer bedanken, die uns durch das mehrmals wöchentliche Training auf diesen Wettkampf vorbereitet haben. Desweiteren möchten wir uns bei New Yorker und gamerdress.de für die Unterstützung und den Bedruck unserer Mannschafts T-shirts bedanken.

Hoch motiviert trainieren nun die Studenten der WG Braunschweig auf die nächsten Hochschulmeisterschaften hin. So hoffen wir nun, dass die 200m Schmetterling im nächsten Jahr noch besser werden.

Autor: Marco Rebnau




23.05.2017 13:30
Ausfall der Bürozeiten

Aufgrund der Feier- und Brückentage wird unser Büro vom 25.05.2017 bis zum 26.05.2017 geschlossen bleiben.




08.05.2017 13:52
Kampfkaulquappen auf dem 17. Kuschelturnier in Clausthal-Zellerfeld

Am 18./19. Februar fand das 17. Kuschelturnier in Clausthal-Zellerfeld statt und wir waren dabei. Wir das sind die Kampfkaulquappen aus Braunschweig Carsten, Anna, Rolf, Lukas und Yvonne (auch genannt CARLY).


Kampfkaulquappen auf dem 17. Kuschelturnier.

Das Kuschelturnier ist ein jährlich stattfindendes Kanupolo-Turnier, welches von den RainRiders der TU Clausthal organisiert wird. Es ist ein Fun-Turnier, auf dem vor allem Anfänger erste Spielerfahrung sammeln können. Es hat ein paar Besonderheiten, doch um diese zu erklären, muss man erstmal wissen, worum es beim Kanupolo überhaupt geht.

Kanupolo ist eine sehr spaßige Sportart, die man im Sommer in Braunschweig regelmäßig auf der Oker beobachten kann. Manche bezeichnen es als Mischung aus Autoscooter und Handball, andere wiederrum als Rugby in Kajaks. Gespielt wird mit fünf Feldspielern im Wasser, das Ziel ist es den Ball in das gegnerische Tor zu werfen. Dabei handelt es sich um Hockey-Tore, die in Basketball-Höhe angebracht sind. Da die Schwimmhalle in Clausthal kuschlig und klein ist, sind hier nur jeweils vier Spieler pro Team auf dem Feld. Außerdem werden zusätzlich zu den sonst üblichen länglichen Kajaks Wildwasserboote zum Spielen benutzt. Diese sind viel wendiger als die gewohnten Boote, sodass sich ungeübte Spieler am Anfang ständig um die eigene Achse drehen.

Zu Beginn jeder Halbzeit wird der Ball in die Mitte des Spielfeldes geworfen und je ein Mitspieler pro Mannschaft fährt um die Wette zum Ball. Dabei kommt es häufig zu spektakulären Bildern, wenn beide Anfahrer fast zur gleichen Zeit beim Ball ankommen. Unsere Anfahren wurden von Lukas gefahren, welcher erst seit Ende des Sommers Kanupolo spielt. Trotzdem konnte er oft den Ball für uns gewinnen.

In der Gruppenphase sind wir zuerst auf die Maschseekröten aus Hannover getroffen. In einem herausfordernden Auftaktspiel konnten wir die Maschseekröten besiegen. Gestärkt von diesem Sieg haben wir dann gegen die Anfänger aus Potsdam gespielt und konnten uns weitere drei Punkte sichern. Unsere nächsten Gegner, die „Toten Fische“ aus Hildesheim, waren lebendiger als der Name vermuten lässt und haben uns unsere erste Niederlage zugefügt. Das letzte Spiel der Gruppenphase gegen „Ach... der Ball muss ins Tor“ war ein spannendes Duell auf Augenhöhe, das wir mit einem fairen Unentschieden beendet haben. Somit konnten wir uns den Platz als Gruppenzweiter sichern.

Auch wenn beim Kanupolo oft hart gekämpft wird, sind Verletzungen selten, da die Boote viele Stöße abfedern.

In der Hauptrunde sind wir dann auf sehr starke Gegner getroffen. Auf eine deutliche Niederlage gegen MoReTISTA folgte eine knappe Niederlage gegen die Schwarzwaldklinik. Unser letzter Gegner des Turniers war das Krampfadergeschwader aus Oldenburg.

Auf dem Kuschelturnier ist es Tradition, sich für das letzte Spiel eine besondere Regel auszudenken. Deswegen haben die beiden Halbzeiten unseres letzten Spiels anders als sonst begonnen. In der ersten Halbzeit war das Anfahren rückwärts und in der zweiten Halbzeit haben die Anfahrer sich mit einem Stechpaddeln gegeneinander behaupten müssen. 

Leider war das Krampfadergeschwader in beiden Halbzeiten nicht nur schneller am Ball, sondern hat auch mehr Tore geworfen, sodass wir als 8tes von 18 Teams aus dem Kuschelturnier gegangenen sind. Viel wichtiger ist jedoch, dass wir ein sehr schönes Wochenende mit viel Bewegung und Freude hatten, in dem wir als Team enger zusammengewachsen sind.

Das Turnier war eine gute Möglichkeit für uns um Spielerfahrung zu sammeln und sich mit den anderen Teams auszutauschen. Besonders die unerfahreneren Spieler hatten die Möglichkeit sich gegen Gegner auf Augenhöhe auszuprobieren. Deswegen gilt unser Dank den RainRiders für die Organisation des Turniers, dem BKC für das zur Verfügung stellen des Buses und das regelmäßige Training, sowie den Sportreferaten der TU Braunschweig und der Ostfalia für die Übernahme der Sprit- und Startgebühren.


Wir bei der Siegerehrung

Wenn du Lust auf Kanupolo bekommen hast, komm doch gerne diesen Sommer mal bei einem unserer Trainings vorbei. Nähre Informationen dazu findest du im Angebot des Unisports der TU Braunschweig unter Kanupolo und auf der Homepage des Braunschweiger Kanu Clubs (BKC).

Von: Anna Voß

Bilder: Jonas Wagner 




03.05.2017 10:20
Judo Bezirksliga 2017 – der Unisport Braunschweig war dabei!

Am Sonntag den 30.04.2017 starteten die Kämpferinnen und Kämpfer vom Unisport Judo in der Bezirksliga Braunschweig. In Hondelage trafen sich die Mannschaften vom MTV Hondelage, VFL Wolfsburg, MTV Isenbüttel, Pfeil Broistedt/TB Lengede und vom Unisport Braunschweig, um den Bezirksligameister zu bestimmen.

Im Poolsystem traten die fünf Mannschaften jeder gegen jeden in 9 Gewichtsklassen gegeneinander an. In jeder Begegnung wurden 7 Männer- und 2 Frauenkämpfe ausgetragen.

In der ersten Begegnung gegen den MTV Hondelage konnten wir einen guten Einstand feiern und setzten uns mit 7:2 Siegen durch.

Dem VFL Wolfsburg ließen die Kämpferinnen und Kämpfer vom Unisport in der zweiten Begegnung keine Chance und schickten sie direkt wieder mit 9:0 Siegen von der Matte. Besonders die niedrigen Gurte zeigten tolle Leistung und Siegeswillen.

Gegen den MTV Isenbüttel mussten wir uns trotz guter Leistung mit 3:6 Siegen geschlagen geben, was jedoch keine Auswirkung auf die gute Stimmung im Team hatte.

Für den letzten Kampf wurden nochmal alle Kräfte gesammelt und so wurde das Team Pfeil Broistedt/ TB Lengede mit 7:2 Siegen von der Matte geschickt.

Am Ende konnten wir uns bei der ersten Teilnahme des Unisports Braunschweig an der Bezirksliga einen wunderbaren 2. Platz erkämpfen. Mit 26 von 36 gewonnen Kämpfen können alle stolz sein und gespannt auf die nächsten Wettkämpfe blicken.

Bei einem gemeinsamen Grillen wurde auf den erfolgreichen Tag angestoßen und wir konnten zufrieden die Heimreise antreten.

Wir hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr und freuen uns über rege Beteiligung beim Training! 




08.03.2017 09:27
Ausfall der Bürozeiten

Krankheitsbedingt fallen die Bürozeiten vom 08.03.2017 bis einschließlich dem 10.03.2017 aus. 




20.02.2017 13:39
Kriterien zur Mittelvergabe sind jetzt online

Die auf der letzten OV final abgestimmten Kriterien zur Mittelvergabe sind jetzt unter "Dokumente und Protokolle" als PDF verfügbar.


Hier geht es zum Dokument

24.01.2017 16:07
Floorball IUM 2017

Am Freitag den 13.01.2017 fand die Floorball IUM statt. Es wurde in der Beethovenhalle ein Schleifchenturnier gespielt. Zeitweise erfreuten sich über 60 Teilnehmer der langen Floorballnacht. Im Anschluss wurden im gemütlichen Rahmen eine Gewinnerin und ein Gewinner gekürt. Wir bedanken uns für die Unterstützung und freuen uns auf unser Braunschweiger Floorball Turnier vom 12.-14. Mai 2017.




16.01.2017 11:44
Ausfall der Sprechzeiten

Die Sprechzeiten am 17. & 18.01.2017 müssen leider entfallen, da wir Spotreferenten auf der HVNB-Sitzung in Hamburg vertreten sind.




20.12.2016 19:53
Judo DHM 2016 in Bonn

Die diesjährige Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) im Judo fand dieses Jahr in Bonn statt. 

Am 09.12.16 machten wir uns mit 27 Judoka auf den Weg nach Bonn. Im Gepäck: gute Laune und Vorfreude auf schöne Kämpfe! Nach der Akkreditierung und dem Wiegen konnten wir unseren Schlafsaal beziehen und uns erstmal eine große Pizza schmecken lassen.

Am Samstag ging es früh los in die Wettkampfhalle und nach einem leckeren Frühstück folgte die Begrüßung durch den Ausrichter. Um 10 Uhr starteten die Kämpfe im Einzel für die Männer und Frauen. Mit über 400 Teilnehmern im Einzel wurde ein neuer Rekord für eine DHM im Judo aufgestellt. Das Teilnehmerfeld war gespickt mit Nationalkaderathleten und Teilnehmern der Universiade, was auf spannende und abwechslungsreiche Kämpfe hoffen ließ.

In der Klasse -81 kg konnte sich Nikolai Stahl nach sieben Kämpfen den 5. Platz sichern und überzeugte besonders durch seine Techniken im Boden.

Eine Gewichtsklasse höher -90 kg konnte sich Felix Schulze nach fünf Kämpfen einen verdienten 3. Platz sichern und erkämpfte sich somit die Bronzemedaille.

Im Halbschwergewicht -100 kg konnte sich Alexander Sieg bei seiner ersten Teilnahme an einer DHM auch einen 5. Platz erkämpfen.

Bei den Frauen konnte sich Anna Schütt in der Klasse -52 kg einen 7. Platz sichern, nachdem sie im ersten Kampf gegen die spätere Siegerin in die Trostrunde gerutscht war.

Die anderen Starter der TU Braunschweig und der Ostfalia mussten sich ihren Gegnern leider frühzeitig geschlagen geben und konnten sich nicht platzieren, zeigten aber tolle Kämpfe und sammelten viel Erfahrung. Das Auftreten und die gewonnenen Kämpfe zeigen in die richtige Richtung für die nächsten Jahre und bestätigen eine gute Entwicklung in Braunschweig.

Nach 12 Stunden in der Wettkampfhalle machten wir uns auf den Rückweg zur Unterkunft und hofften auf Erholung für den nächsten Tag, an dem die Team-Wettkämpfe stattfinden sollten. Die Party mit allen Judoka auf einem Schiff auf dem Rhein sorgte für einen super Abschluss des Tages.

Abschlussfoto nach der Siegerehrung

Am Sonntag waren wir wieder früh in der Wettkampfhalle, um mit den Wettkämpfen in der Mannschaft das Wochenende abzurunden. Die TU Braunschweig ging in einer Wettkampfgemeinschaft mit der Ostfalia auf die Matte und stellte eine Männermannschaft und eine Newcomer-Mannschaft. Im Newcomer-Cup dürfen nur Judoka antreten, die maximal den grünen Gürtel tragen.

Die Männermannschaft musste zuerst gegen die Uni Erlangen-Nürnberg antreten und zeigte eine gute Leistung, musste sich aber leider geschlagen geben. In der Trostrunde folgte die zweite Begegnung gegen die Uni Regensburg, die leider auch knapp mit 2:3 verloren wurde.

Völlig unbeeindruckt davon zeigte sich die Newcomer-Mannschaft. Bestehend aus David Garbe, Ernst Seidel, Maximilien Wessel und Taras Holoyad sowie dem Fremdstarter Stefan Hahn aus Würzburg zeigte die Mannschaft eine super Leistung!

In der ersten Begegnung gegen Aachen 2 sammelte die Mannschaft wichtige Kampferfahrungen, unterlag aber noch knapp und musste in die Trostrunde.

Dort drehten sie unter lautstarker Unterstützung der Braunschweiger auf, schickte zuerst Stuttgart und dann Aachen 3 jeweils mit 3:2 nach Hause und überzeugte mit tollen Kämpfen. Getragen von den Rufen der Braunschweiger trat die Mannschaft im Kampf um Platz 3 im niedersächsischen Duell gegen die Uni Hannover an. In fünf spannenden Kämpfen ließen die Braunschweiger Kämpfer Hannover keine Chance und konnten sich über eine wirklich verdiente Bronzemedaille freuen.

Nach der Siegerehrung und einem Abschlussfoto mit der gesamten Mannschaft machten wir uns auf den Rückweg nach Braunschweig. In Erinnerung bleiben die tolle Ausrichtung durch die Uni Bonn, eine super Gemeinschaft und viele spannende Kämpfe.

Für alle Braunschweiger war die DHM ein voller Erfolg und wir sind voller Vorfreude auf die nächste DHM, die hoffentlich im nächsten Jahr stattfindet (sollte sich noch ein Ausrichter finden). Die Trainer Florian Hahn und Johannes Rathgen sind sehr zufrieden mit der Leistung aller Judoka und freuen sich auf eine rege Trainingsbeteiligung im kommenden Jahr!

Autor:Johannes Rathgen




12.12.2016 23:24
Sportreferateseminar & adh-Vollversammlung

Vom 25. November bis 28. November 2016 hatten wir Sportreferenten die Chance, an dem Sportreferate-Seminar und der 111. adh-Vollversammlung in Kassel teilzunehmen. Mit viel Vorfreude starteten wir freitags per Zug unsere Anreise. Nachdem wir in unserer Unterkunft eingecheckt hatten, ging es auch schon direkt zum Sportinstitut der Kasseler Universität. Dort lernten wir die anderen teilnehmenden Sportreferenten kennen und bekamen alles Organisatorische für das Wochenende mitgeteilt. Zum Kennenlernen ging es anschließend in die Sporthalle. In intensiven Völkerballturnieren duellierten wir uns dort – ein wundervoller Einstieg ins gemeinsame Wochenende. Anschließend trafen wir uns im Bootshaus zum Essen, bei dem viele interessante Gespräche, bzw. Kontakte entstanden. Die sich anschließende Nacht in den Bars Kassels rundete den Start in dieses lange Vollversammlungswochenende ab.

Am nächsten Morgen ging es weiter im Sportinstitut. Auf dem Programm stand ein Seminar. Dieses Jahr lautete das Thema: “Kommunikation - Die Macht der Sprache“. Referentin war die Fernsehmoderatorin Doro Plutte. Sie sollte uns den Tag über einen guten Eindruck in dieses Thema verschaffen können. Wir starteten mit Überlegungen, auf welchen Ebenen die Kommunikation stattfindet. Die Informations-/ Beziehungs-/ Selbstauskunfts- und Appell-Ebene standen im Mittelpunkt und führten unter uns zu intensiven Diskussionen. Anschließend vertieften wir den Begriff der „gewaltfreien Kommunikation“.  Dafür verwendeten wir ein von der Referentin entwickeltes Prinzip Namens “BOB“. Im Wesentlichen ging es hier darum, den anderen zu beobachten, ohne die eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Das Finden der richtigen Balance in diesem Kontext, ist vielen Situationen äußerst komplex.

Gruppenarbeit während des Sportreferateseminars

Nach einem kurzen Energizer (oder auch direkt ausgedrückt: Pizzasnack) setzten wir das Seminar mit dem Thema „Nonverbale Kommunikation“ fort. Wir lernten, was bestimmte Körperhaltungen dem Gegenüber vermitteln und wie man für sich eine angenehme und angemessene Position finden kann, um z.B. eine Präsentation zu halten. Zusätzlich lernten wir noch einige Methoden zum Stimmtraining kennen, da die Stimme insgesamt einen großen Einfluss auf unser Gegenüber nehmen kann. Das Seminar verlief insgesamt in großer Intensität und war thematisch für uns alle passend und lernwirksam.

Nachdem wir eine kurze Verschnaufpause einlegen konnten, ging es zum VV-Abend weiter. Dafür wurden wir von Bussen abgeholt, da es zu einer besonderen Location gehen sollte. Die Terrassen, direkt neben der Herkules-Statue, wurden als Veranstaltungsort gewählt. Wir schlängelten uns also den Berg für eine schöne Aussicht hoch, die uns aber leider durch zu viele Wolken verwehrt wurde. Trotzdem erlebten wir einen gelungenen Abend mit witzigen, aber auch informativen Gesprächen.

Am dritten Tag sollte dann die wichtigste Veranstaltung des Wochenendes beginnen. Die 111. adh-Vollversammlung, wo Hauptamtliche aus dem Hochschulsport und Sportreferenten aus ganz Deutschland vertreten sind.  Um alle Themen in den Zeitplan zu bekommen, teilte sich die Versammlung nach der Begrüßung in vier Gruppen auf. In diesen Gruppen wurde zu den Themen: „EUSA Games Entsendungskonzept“, „Modifizierung des Rundenspielmodus“, „Herausforderung Ausrichterfindung für Wettkampfsportveranstaltungen“ und „wichtige Anforderungen der adh-Wettkampfordnung“ diskutiert. Anschließend präsentierten die Moderatoren die Ergebnisse, um die komplette VV zu informieren. Nun trafen wir uns abschließend unter uns Sportreferenten, um vor allem die neue Satzung zu diskutieren, deren Abstimmung an diesem Wochenende auf der Tagesordnung stand. Sie wurde über einen Zeitraum von fünf Jahren ausgearbeitet, dabei immer kontrovers diskutiert und soll den adh stark umstrukturieren. 

Ein Bild auf das lange gewartet wurde: Die Abstimmung der neuen Satzung.

Zwischendurch stärkten wir uns beim Mittagessen, ehe der erste parlamentarische Teil der Vollversammlung begann. Dieser verlief relativ zügig und über die gestellten Anträge wurde abgestimmt. Eine sehr bedeutende Abstimmung für alle Beteiligten war die der neuen Satzung. Sie wurde nochmals Seite für Seite mit den Änderungen vorgestellt und letztendlich wurde sie ohne große Diskussionen angenommen. Vor allem denjenigen, die sie seit einigen Jahren mit ausgearbeitet haben, war die Erleichterung nach der Abstimmung anzumerken. Nachdem auch noch der Haushalt beschlossen wurde, ging es mit einem insgesamt guten Gefühl zum adh-Abend. Der Veranstaltungsort war dieses mal das Schloss in Kassel. Neben diversen Reden wurden an diesem Abend die Hochschule des Jahres, sowie die Hochschulsportler und Sportlerin des Jahres geehrt. Neben der Hochschule Rhein-Main haben Johannes Ursprung und Katrin Thoma am meisten überzeugt und somit diesen Preis verliehen bekommen. Abgerundet wurde das Abendprogramm mit Tanzaufführungen, bevor der offizielle Teil beendet war. 

Am letzten Tag starteten wir direkt morgens mit dem zweiten parlamentarischen Teil der VV. Dabei standen die Wahlen auf dem Programm, die alle zwei Jahre stattfinden. Es wurden also ein neuer Vorstand, sowie alle weiteren Gremien gewählt. Jeder Kandidat konnte mit einer Rede auf sich aufmerksam machen, bevor abgestimmt wurde. Dabei wurde als Vorstandsvorsitzende Dr. Katrin Werkmann gewählt. Alle weiteren Ergebnisse und auch ausführlichere Berichte über das Sportreferate-Seminar und Vollversammlung findet ihr auf der adh-Website (http://www.adh.de). Damit war der parlamentarische Teil abgeschlossen und wir konnten Montagnachmittag unsere Heimreise antreten.

Rückblickend haben wir ein sehr gelungenes und informatives Wochenende erlebt. Wir lernten thematisch dazu und erlebten die Strukturen des adh „live und direkt“. Am wichtigsten war jedoch der Austausch mit den anderen Sportreferenten. Man erfuhr in den gemeinsamen Dialogen, dass sich die Probleme in den meisten Hochschulen doch sehr ähneln. Auch aus den inhaltlichen Seminaren haben wir einiges mitgenommen, sowohl für uns persönlich, als auch für die Tätigkeit als Sportreferent. Somit sind wir mit vielen Ideen und Anregungen aus Kassel zurückgekehrt. 

Bilder: adh-website

Autor: Yannick Keyßner




03.12.2016 19:22
Kanupolo DHM 2016

Am 19./20. November fand die deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) im Kanupolo in Göttingen statt und wir waren dabei. Wir – das ist das Team aus Braunschweig - zwei Jakobs,  Julia, Jan, Rolf und Anna. 

Doch bevor wir von der DHM erzählen, möchten wir kurz vorstellen, was Kanupolo überhaupt ist. Kanupolo ist die lustigste Sportart, die wir je gespielt haben. Manche bezeichnen es als  Mischung aus Autoscooter  und Handball, andere wiederrum als Rugby in Kajaks. Gespielt wird mit 5 Feldspielern im Wasser, das Ziel ist es den Ball in das gegnerische Tor zu werfen.  Dabei handelt es sich um Hockey-Tore, die in Basketball-Höhe angebracht sind. 

 

Typische Angriffssituation im Spiel gegen Kassel. Ein Spieler fährt in die gegnerische Abwehr um diese zu stören, während die restlichen Spieler einen Angriff außerhalb der Abwehrzone starten. Der Kassler Torwart hält sein Paddel hoch, um im Bedarfsfall den Torwurf abwehren zu können.

Da die DHM in einem 25-m Becken ausgetragen wurde, sind hier nur jeweils vier Spieler pro Team auf dem Feld. In der Gruppenphase sind wir auf die Kanupoloten der Sporthochschule Köln, der RWTH Aachen, sowie der Universität Marburg getroffen. Das erste Spiel gegen die Universität Marburg haben wir nach einem spannenden Duell knapp verloren. Im darauf folgenden Spiel gegen die RWTH Aachen war die Niederlage schon weniger knapp und im Spiel gegen die Sporthochschule Köln war von Anfang an klar, dass ein Sieg hier einer Niederlage mit wenig Gegentoren entspricht. Immerhin war das Team aus Köln mit mehreren Nationalspielern nicht gerade schwach besetzt. 

Zu Beginn jeder Halbzeit wird der Ball in die Mitte des Spielfeldes geworfen und je ein Mitspieler pro Mannschaft fährt um die Wette zum Ball. Dabei kommt es häufig zu spektakulären Bildern, wenn beide Anfahrer fast zur gleichen Zeit beim Ball ankommen. So auch im Spiel gegen Köln, bei dem unser blitzschneller Anfahrer Jakob einmal komplett unter dem gegnerischen Boot im Wasser verschwand. Verletzt wurde dabei aber niemand.

 

Beim Anfahren starten die Teams an ihrer Grundlinie. Aus jedem Team versucht ein Spieler als erstes an den Ball zu gelangen, der beim Anpfiff in die Mitte des Spielfelds geworfen wird.

In der Hauptrunde haben wir uns dann knapp dem Team aus Münster geschlagen gegeben und sind danach auf die Nordlichter der Universität Rostock getroffen. Nach einem spannenden Match, indem in beiden Halbzeiten die Frauen um den Ball angefahren sind (sogenanntes „Mädchenanfahren“), konnten wir den ersten Spieltag mit einem Sieg beenden.

Am zweiten Spieltag haben wir unser „Finale“ gegen die Poloten aus Kassel gewinnen können und haben damit  die deutsche Hochschulmeisterschaft als 13tes von 16 Teams beendet.  Den Turniersieg sicherten sich die Gastgeber aus Göttingen, nachdem sie sich im Finale gegen das Team aus Köln durchsetzen konnten.

 

Wenn der Gegner den Ball besitzt, darf er geschubst werden, vorausgesetzt es befindet sich kein Boot oder Beckenrand in Fallrichtung neben ihm. Hier schubst Julia einen Spieler aus dem Aachener Team.

Für uns war das Turnier eine gute Möglichkeit Spielerfahrung zu sammeln und sich mit den Teams der anderen Hochschulen auszutauschen. Durch das Beobachten von erfahreneren Spielern und Mannschaften konnten wir viel dazu lernen. Einige der Spiele haben wir als Video aufgezeichnet, sodass wir durch eine Videoanalyse aus unseren eigenen Fehler lernen können - wir sind gespannt, ob sich das bei der DHM im nächsten Jahr auszahlt. 

Autorin:Anna Voß

Bilder:Bram van de Kamp




20.06.2016 09:45
Ausfall Bürozeiten

Krankheitsbedingt müssen leider in der Woche vom 20-24.06.2016 (KW 25) die Bürozeiten ausfallen.

Bei wichtigen Dingen kommt bitte zu den Sprechzeiten der Referenten oder schreibt uns eine Mail!




13.06.2016 17:07
Sprechstundenausfall

Die Sprechstunde muss am Dienstag, den 14.06, von 13-15 Uhr leider ausfallen.




07.06.2016 14:52
Deutsche Hochschulmeisterschaft 2016 in Göttingen

Deutsche Hochschulmeisterschaft 2016 in Göttingen

Es war soweit. Der sportliche Höhepunkt im Schwimmen für Studenten aus Braunschweig war gekommen. Die deutschen Hochschulmeisterschaften wurden in diesem Jahr in Göttingen von der Georg-August-Universität ausgerichtet, um die besten studentischen Schwimmerinnen und Schwimmer aus den größten Universitäten und Fachhochschulen Deutschlands zu ermitteln. Vom 27.-29.05.2016 starteten knapp 500 Schwimmer aus 100 Hochschulen ins kühle Nass, sodass mit spannenden Duellen gerechnet werden konnte. Die Wettkampfgemeinschaft, kurz WG, aus Braunschweig stellte dabei mit über 30 Schwimmerinnen und Schwimmer der TU Braunschweig und Hochschule Ostfalia, das drittgrößte Aufgebot nach Karlsruhe und Göttingen dar. Neben den vielen Teilnehmern aus Braunschweig, zeichnete sich der Wettkampf durch eine weitere Besonderheit aus. So fand die Austragung in einem großen Freibad mit 50m-Bahnen statt, sodass auf den danebenliegenden Grünflächen gezeltet werden konnte.

Nach langer Vorbereitungszeit und intensiven Wasser- sowie Landtraining starteten die Schwimmer am Freitagvormittag ins geografisch nahegelegene Göttingen im Süden Niedersachsens. Bevor der Wettkampf startete, wurde zunächst eine kleine Zeltstadt auf den Freibadgelände errichtet. Schnell wurde allen anderen Teilnehmern bewusst, dass dort der braunschweigische Schwimmsport regiert. Ab diesem Zeitpunkt konnten viele sportliche Ergebnisse in insgesamt 100 Einzel- und 10 Staffelstarts erreicht werden.

Besonders erwähnenswerte Leistungen in Einzelwertungen erzielten Jessica Lilienthal und Alexander Burmester. So erreichte Jessica in 400m Lagen in der Zeit von 5:52;06 den 7. Platz und in 200 m Rücken in einer Zeit von 2:45,04 ebenfalls den 7. Platz. Weiterhin erreichte Alexander in 200m Brust mit einer starken Zeit von 2:40;43 den 8. Platz von insgesamt 20. Außerdem wurden im Einzel viele weitere persönliche Bestzeiten der Schwimmer aus Braunschweig erreicht.

Ebenfalls sehr gute Leistungen zeigte die 6x50m Brust mixed Staffel, die in der Besetzung Marco Rebnau, Lena Meißner, Jessica Lilienthal, Julius Junkert, Xenia Leontarakis und Alexander Burmester in der Zeit von 3:50;05 den 7. Platz von 19. Plätzen erzielten und damit die meisten Wertungspunkte für die WG Braunschweig ergatterten.

Neben dem Wettkampf wurde ein umfangreiches Freizeitprogramm von der Uni Göttingen Angeboten. Neben Yoga und Grillen an der nahegelegenen Kiesgrube, konnten sich die Schwimmer auf dem Freibadgelände in einem menschlichen Kickertisch verausgaben, sowie ihr Können beim Wettrutschen und Turmspringen unter Beweis stellen. So folgte zum Beispiel nach dem offiziellen Wettkampf am Samstag die allseits beliebte Spaßstaffel, die in diesem Jahr mit gesundem Obst und isotonischen Getränken ausgefochten wurde. Nach der Spaßstaffel konnten Erfahrungen während der Pasta-Party mit anderen Hochschul-Schwimmern während eines gemeinsamen Essens ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft werden. Die anschließende After-Swim-Party veranlasste alle Schwimmer ihre Erfolge ausgiebig zu feiern.

Eine sehr gute Organisation bei der Durchführung des gesamten Wettkampfes durch die Uni Göttingen führte zu einem reibungslosen Schwimmevent unter freiem Himmel, dass jedem sehr viel Spaß und Freude bereitet hat. Die vielen Teilnehmer aus Braunschweig zeigten, dass der studentische Schwimmsport im SSC Germania und in Braunschweig fest verankert ist und ebenso das Bedürfnis nach einem großen Trainingsangebot besteht. An dieser Stelle sei dem SSC Germania für die Unterstützung der studentischen Schwimmgruppe zu danken. Durch viele Wassertrainingseinheiten sowie dem Landtraining im Vereinsheim ließen sich respektable Ergebnisse erzielen.

Ein besonderer Dank geht an unsere Trainer und Obleuten Steffen Koch und Martin Wogan, die uns durch das mehrmals wöchentliche Training auf diesen Wettkampf vorbereitet  und sich um die gesamte Organisation sehr erfolgreich engagiert haben.

Mit hoher Motivation trainieren die Studenten der WG Braunschweig auf die nächsten Hochschulmeisterschaften hin, die im besten Fall in Braunschweig im kommenden Jahr ausgetragen werden könnten. Wir wären bereit.

Autor: Nils Bönsch

Hier geht es auch noch zur Bildergalerie!




11.05.2016 11:59
Öffnungszeiten Exkursionswoche

Da vom 16. bis 22.05.2016 die Exkursionswoche an der TU Braunschweig ist, ist das Sportreferat in dieser Woche komplett geschlossen. Ihr könnt uns trotzdem via Mail erreichen.




28.04.2016 13:54
Ausfall der Bürozeiten

WICHTIGER HINWEIS: Krankheitsbedingt ist das Sportreferat nur zu den Sprechzeiten der Referenten oder nach Absprache geöffnet. Die normalen Bürozeiten entfallen bis einschließlich 06.05.2016! Für wichtige Dinge schreibt uns bitte eine Mail!




25.10.2014 16:49
Jugger: Weltmeisterschaft

1. Weltmeisterschaft im Jugger   

Bruanschweiger Teams: Chrimaera Brunsviga

Am Wochenende 12.- 14. September 2014 fand in Villingen-Schwenningen in Deutschland die erste offizielle Weltmeisterschaft im Jugger statt. Bis dato konnte ein solches Turnier nur als deutsche Meisterschaft ausgetragen werden aber dieses Jahr war die Erweiterung zur Weltmeisterschaft möglich. Das Turnier wurde allerdings ebenfalls als deutsche Meisterschaft gewertet. (für die entsprechenden Platzierungen werden dann die nicht deutschen Teams aus der Wertung genommen.)

 Im Vorfeld wurde durch vorausgegangene Turniere der Länder eine Rangliste der besten 16 Mannschaften ermittelt, welche bei der Verlosung der Vorrunden-Paarungen jeweils einzeln auf die 16 Gruppen verteilt wurden, um die vermeintlich stärksten Mannschaften erst in den KO Runden aufeinander treffen zu lassen. Wir (die Uni-Mannschaft der TU-Braunschweig Chimaera Brunsviga) konnten uns in den vorausgegangenen Turnieren mit einer Mannschaft für diesen top 16 pool und mit einer weiteren Mannschaft in die übrige Auslosung qualifizieren.

 In der Vorrunde hatten wir Glück und Pech.

Chimaera Brunsviga 1 konnte sich deutlich gegen Heidelberg (Hobbiz), gegen pig Pile (Hagen) und gegen Chimaera Brunsviga 2 durchsetzen und als Gruppensieger für die nächste Runde qualifizieren.

Chimaera Brunsviga 2  konnte leider mit Niederlagen gegen alle 3 Mannschaften nur noch um Platz 33 bis 64 Kämpfen.

 Die nächste Runde wurde als double-elimination gespielt. In 3 spielen müssen mindestens 2 Siege errungen werden um weiter zu kommen. 3 Siege versprechen einen vermeintlich leichteren Gegner in der Nächsten Runde.

Chimaera Brunsviga 1 konnte sich mit 2 Siegen gegen Halle (Jugglers Jugg) und Karlsruhe (Tackle Tiger), sowie einer Niederlage gegen Murcia (Verracos) für die nächste Runde der Top 16 qualifizieren.

 Aus Zeitgründen wurde hier die double-elimination durch eine normale KO-Runde ersetzt. Wir hatten leider das Pech im ersten Spiel der Runde auf den späteren Turniersieger Berlin (Rigor Mortis 1) zu treffen, welcher uns aus dem Rennen warf. Weiterhin wurden die übrigen Plätze noch ausgespielt. Mit einer weiteren Niederlage gegen Hamburg/Heidelberg (Silver Horde) einem deutlichen Sieg gegen Rotenburg an der Fulda (Ahle Säche) (bei dem sich leider einer unserer Spieler am Kiefer verletze und nach dem 1. Spielzug nicht weiter spielen konnte) und einer sehr knappen Niederlage gegen Dublin (Setanta) hat Chimaera Brunsviga 1 letztendlich den 14. Platz belegt.

 Chimaera Brunsviga 2 verlor leider die double-elimination trotz Sieg gegen die Gastgeber (S.P.A.T.) mit das engst-mögliche Ergebnis des „Golden Jugg“ (bei Unentschieden wird nach Ablauf der Spielzeit ein ungezeiteter letzter entscheidender Spielzug gespielt.) gegen Mainz (Mainzer Deserteure).

Nach 2 klaren Siegen gegen Dublin-Murcia (Setbacks) und Bochum (Jugger Haufen) folgten noch 2 sehr knappe Niederlagen gegen Bielefeld (Sturmwölfe) und Stuttgart (Problemkinder). Damit konnte Chimaera Brunsviga 2 den 52. Platz belegen.

 Gewinner des Tourniers und damit deutscher- und Weltmeister im Jugger wurden Rigor Mortis 1 aus Berlin (Deutschland). 2. Wurden Tercios Españoles aus Murcia (Spanien).

 Nachfolgend noch die genauen Ergebnisse:

Gruppenpahse:
Chimaera 1 : Hobbiz 14:2
Chimaera 2 : Pigpile 1:7
Hobbiz : Chimaera 2 1:7
Pig Pile : Chimaera 1 2:11
Chimaera 1 : Chimaera 2 14:1

Double Elimiation:

Chimaera 1 : Jugglers Jugg 9:6
Chimaera 1 : Verracros 4:7
Chimaera 1 : Tackle Tiger 8:6

Chimaera 2 : S.P.A.T. 6:4
Chimaera 2 : Maximalkonsistente Teilklasse 7:8 (Golden Jugg)
Chimaera 2 : Mainzer Desateure 1:9 

K.O Phase

Chimaera 1 : Rigor Mortis 2:7
Chimaera 1 : Silver Horde 3:5
Chimaera 1 : Ahle Säcke 10:0
Chimaera 1 : Setanta 3:5 

Chimaera 2 : Setbacks 7:3
Chimaera 2 : Jugger Haufen Bochum 2 5:0
Chimaera 2 : Sturmwölfe 4:6
Chimaera 2 : Problemkinder 3:4




21.10.2014 14:14
Kung Fu: 14th International Kuoshu Cup

Am 11.10.2014. fand in Neu-Ulm der 14. Internationale Kuoshu-Wettkampf statt, der zugleich die Qualifikation für die Kung Fu Weltmeisterschaft 2015 in Argentinien darstellte. Ausgerichtet wurde er vom Chinese Kuoshu Institute (CKI), einer der größten Kampfsportschulen Süddeutschlands, in Kooperation mit dem Traditionellen Kung Fu Verband Deutschlands. Hauptgegenstand des Wettkampfes war vor allem der Formenwettstreit im traditionellen Kung Fu, sowie Leicht- und Vollkontaktkämpfe. Dazu reisten über 150 Zuschauer, Teilnehmende und Mitwirkende aus verschiedenen Teilen Deutschlands, der Schweiz und den USA an. Ehrengast war Huang Chien-Liang, der Großmeister des Tien Shan Pai, einem nördlichen Kung Fu Stil, der auch an der TU Braunschweig gelehrt wird.

Für uns, das Kung Fu-Team der TU Braunschweig unter der Leitung unseres Trainers Michael Schad, war dies der erste gemeinsame Wettkampf, den wir besuchten. Nach einer über 500km langen Anreise mit dem Bus des Sportreferendariats der TU Braunschweig erreichten wir am Freitag, 10.10.2014 endlich die Sportschule, in der am nächsten Tag der Wettkampf starten sollte. Dort lernten wir bereits den Leiter des CKI und Meister unseres Trainers, Alexander Czech, sowie weitere Meister des Tien Shan Pai kennen. Am nächsten Tag ging der Wettkampf bereits früh los. Es waren Teilnehmer aller Alters- und Erfahrungsklassen vertreten, die sich in traditionellen Handformen, Partnerformen oder Waffenformen duellierten. Auch zwei Mitglieder unseres Teams, Johannes Gaedke und Eric Willenberg, traten in der Kategorie traditionelle Handformen Herren bis zwei Jahre Erfahrung an. Obwohl beide zum ersten Mal an einem Kung Fu-Wettkampf teilnahmen, konnten sie sich ihren Mitstreitern gegenüber sehr gut behaupten, sodass Eric Willenberg letztendlich sogar den dritten Platz belegte. Unser Trainer Michael Schad wirkte als Coach, Schiedsrichter und Organisator am Wettkampf mit. Nach dem anstrengenden Wettkampftag nahm das gesamte Team am Sonntag noch an einem Lehrgang teil, den der Großmeister unseres Stils persönlich abhielt. Dabei unterrichtete er uns zwei Stunden lang die traditionelle Form „Schwarzer Tiger“. Diese Form enthält viele gesprungene Kicks und hat einen erhöhten Schwierigkeitsgrad und war ein weiteres Highlight unserer Reise.

Es war für uns alle sehr interessant zu erleben, wie ein Kung Fu-Wettkampf abläuft, wie Anfänger und Fortgeschrittene in verschiedenen Kategorien antreten, nach welchen Gesichtspunkten Formen bewertet werden, wie sich verschiedene Kung Fu-Stile voneinander unterscheiden und wie viel Organisation letztendlich dahinter steckt. Es war sehr schön, einen Einblick in die Traditionen und Hierarchien der Kung Fu-Familie zu erhalten, Teilnehmer aus anderen Ländern kennenzulernen und den Großmeister des Tien Shan Pai persönlich zu treffen.




09.09.2014 23:38
Lions Racing bei Rennen in Hockenheim und Spielberg

Hitze. Prallende Sonne. Die Luft brennt. Angespannte Stille. Dann heißt es: Go! Die Reifen drehen durch. Der ewige Wettkampf Gummi gegen Asphalt. Gummi gewinnt. Der Reifen drückt sich mit aller Kraft in den Asphalt. Die Beschleunigung presst den Körper in den Sitz. Die Mundwinkel ziehen nach hinten. Adrenalin pur. Für 4 Sekunden. Dann ist alles vorbei. Der Wagen schießt über die Ziellinie. Ein flüchtiger Blick zum Display: aktuelle Bestzeit.

Jeweils eine Woche haben wir uns in Formel 1 Atmosphäre am Hockenheimring und am Redbullring in Österreich mit hunderten Teams aus aller Welt gemessen. Leider lag in Hockenheim dieses Jahr das Glück nicht auf unserer Seite. Es gab Probleme bei der technischen Abnahme, so kam es dass wir die ersten drei Disziplinen nicht mitfahren konnten, bis wir am Samstagabend die erlösende Nachricht bekamen, dass wir durch sind, sodass wir schließlich immerhin beim letzten und wichtigsten Rennen dabei waren. Unsere Stimmung konnten die Schwierigkeiten, aber nicht trüben. Auch Dank unseres Meisterkochs, der einen Abend sogar den halben Zeltplatz mit delikatester Pizza beglückte.

Die nächste Station war der Red Bull Ring in Spielberg. Hier fand zum 4. Mal die Formula Student in den hohen Bergen Österreichs statt. Wir konnten von den Erfahrungen aus Hockenheim profitieren, sodass wir diesmal bei allen Renndisziplinen angetreten sind. Die besonders bei den E-Fahrzeugen häufig kritische Langstrecke haben wir ohne
Probleme gemeistert. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und wir mussten als eines der wenigen Teams auf Regenreifen umsteigen. Am Ende haben wir es dennoch auf einen wohlverdienten 12. Platz in der Gesamtwertung geschafft.

Mit den Erfahrungen und Eindrücken der letzten Events starten wir nun zuversichtlich in die neue Saison 2015. Wer Interesse hat einzusteigen, ist herzlich zu unseren Teamtreffen montags um 18:00 im CIM Raum, Langer Kamp 19b eingeladen.




01.09.2014 00:00
Plau Freizeit

Prelude

Das große Vorbereiten war für den Donnerstag Abend vor der Abfahrt angesetzt, dass alle sich trafen bei den Segelhallen, um die Boote und die Trailer f ̈ur die Tour nach Plau fertig zu machen. Mit Listen gingen wir rum und stellten so (wie sich herausstellen sollte ziemlich erfolgreich) sicher, dass wirklich f ̈ur jedes Boot alle Segel, die Ruder, Masten und B äume und Slipw ̈agen mitkommen und sicher verzurrt auch die Fahrt auf den Anh ̈angern  ̈uberleben. F ̈ur einen Neuling bei der Plau-Teilnahme bekam man da schon auch einen ersten Eindruck der Vielfalt der Boote und konnte sich auch schon ’mal drauf freuen das ein oder andere Boot dort auszuprobieren - insbesondere diejenigen, die man von der Ausbildung auf dem S ̈udsee noch nicht kannte. Auch das Beladen des Uni-Busses mit allen Community-Sachen wie die Gemeinschaftszelte und Kochausr ̈ustung war ein wunderbares 3D-Puzzle, sodass er am Ende bis unter’s Dach rappelvoll war. Sogar ein Fahrer fand sich noch. Gegen 22h war dann auch alles soweit, dass wir guten Gewissens behaupten konnten, dass wir mit allen notwendigen Dingen nach Plau reisen wer-
den. Auch wenn von den Segeltreffen die meisten Gesichter vertraut waren, einige neue Gesichter hatte man da auch schon kennengelernt.

Akt1

Aber das war nat ̈urlich nur die Overture, der Akt 1. Teil f ̈angt am Freitag Mittag in Plau an, wo wir Gl ̈uck hatten, noch vor der Mittagspause auf den Campingplatz zu kommen, so dass wir diese nutzen konnten, uns dort einzurichten - Küchenzelt als erstes, um die mehr als 30-k ̈opfige, gefr ̈assige Raupe auch satt kriegen zu k ̈onnen. In Viola fand sich auch eine Plau-erfahrene gute Fee, die leise aus dem Hintergrund das Koch-Konzert dirigierte und anschob (auch wenn sie dies nicht zugeben mag) und daf ̈ur sorgte, dass sich immer gen ̈ugend Leute fanden, uns ein leckeres Essen vor- und zuzubereiten. Hier ein ganz herzliches Dankesch ̈on! F ̈ur unsere privaten Zelte war ein sch ̈ones Arrangement nicht schnell zu finden, aber trotzdem und schlussendlich bauten wir uns mit unseren Zelten ein kleines Zeltdorf mit einem Gewirr an Abspannleinen, wo wir hervorragend abends im Dunkeln auch dr ̈uber stolpern k ̈onnen sollten. Zum Segeln sind wir hier, deshalb sobald wie m ̈oglich rauf auf die Boote und so schnell es ging mit dem Wind, der sich eher bitten lies als dass wir ihn bitten mussten, esnicht zu wild zu treiben.

Richtig los ging’s am n ̈achsten morgen. Fr ̈uh wurde man geweckt, denn die Sonne br ̈at einen recht schnell im Zelt. Schnell einen ”Profi” schnappen und nach Fr ̈uhst ̈uck (im wahrsten Sinne des Wortes, zuhause bin ich so fr ̈uh nicht so wach), die sch ̈one Lelebum klar machen, feststellen, dass der Flaschenzug zum spannen der Wanten mit einem Knacks das zeitliche segnete, und dank Volkers Bastelerfahrung trotzdem nur 15 Minuten sp ̈ater als gedacht auf dem Wasser sein. Juhu. Lelebum sollte mein Lieblingsboot werden.

Finale

Es folgten viele Tage, leider mit nicht all zu viel Wind, so dass die Fahrten meist zu einer gem ̈achlichen Tour und teils auch D ̈umpelei auf dem Plauer See mutierten. Davon ließen wir uns unseren Spass jedoch nicht verderben. Auch da uns das Wetter sehr hold war, war es ein relativ beliebtes Unterfangen, nach Plau r ̈uberzufahren und dort auf ein Eis oder einen kleinen Spaziergang durch das St ̈adtchen anzulegen. Unsere Regatta fand traditionell am Donner-
stag statt, und fast wider Erwarten fand der Start p ̈unktlich um 11 Uhr statt. Guter Zeitpunkt, ’mal den Spi zu setzen. Dumm nur, wenn man das vorher nur theoretisch gemacht hat. Insofern war von der guten Position an der ersten Tonne des Kurses bei Erreichen der zweiten nicht mehr so viel  ̈ubrig. Aber daf ̈ur war ich um einige Erfahrungen im Handling vom Spi reicher. Die Einfahrt bei der Fischerh ̈utte, dem Ziel der Regatta wurde fast noch ein Wettrennen zwischen uns, Pepe und mir auf dem Trainer und der Hansen um den vorletzten Platz. Da mussten wir uns leider geschlagen geben - auch wenn es in der Endabrechnung am Abend unter Ber ̈ucksichtigung des Yardstick doch gar nicht sooo schlecht war, wie ich bef ̈urchtet hatte. Und den ersten Platz hatte sowieso unsere j ̈ungste Teilnehmerin in ihrem Opti gemacht. Gratulation. Spass hatten wir allemal :) Den h ̈atten wir auch ohne Regatta gehabt, denn die Fischerh ̈utte lohnt sich auch nur wegen ihres Fischs, den wir dort aßen und uns auch f ̈ur das Abendbrot ein wenig mitnahmen. Die R ̈uckfahrt gestaltete sich aber relativ zäh, da sich nach dem Gewitter, was  ̈uber uns hinweggezogen war als wir bei der H ̈utte aßen, totale Flaute einstellte. Im Resultat wurden fast alle Boote in großen Schleppverb ̈anden vom MoBo zu unserer Heimatbucht gezogen. So wenig Wind wie wir am Nachmittag unseres Regatta-Tages hatten, so viel sollten wir am letzten Tag haben, sch ̈one 4 Beaufort, die ein schnelles und lustiges Segeln erm ̈oglichten. Und am Horizont braute sich ein Unwetter zusammen. Wie schnell das wohl da sein mag? Schneller als man denkt. Beobachter vom Ufer berichteten, dass sie die Gewitterfront ankommen sahen und ein Boot nach dem anderen kenterte. Alle Boote? Nein, außer ein unbeugsames Boot, gesteuert von Anabel und Trim-Meister Pepe sollte das Unwetter ohne Kenterung überstehen. Respekt! Im Sturm das Boot wieder aufzurichten war auch interessanter als die Ubungen im Training, aber es ging - zumindest nachdem  ̈das MoBo unseren Mast aus dem Grund gezogen hatte - danke Euch, ich weiß gar nicht mehr, wer da drauf war :) Der letzte Abend war mit den Kenter-
Sherries, und leider auch Kenter-Cherries, gerettet und wir konnten auf einen aus meiner Sicht sehr sch ̈onen Sommer-Camping-Segel-Urlaub zur ̈uckblicken. Hiermit nochmal herzlichen Dank an alle, die dieses erm ̈oglicht haben, allen voran Björn, der es verstanden hat das Camp zu einem sch ̈onen Erlebnis zumachen und die Dinge mit ein wenig Delegation meist reibungslos laufen zu lassen.




01.09.2014 00:00
Plau Freizeit


1 Prelude
Das große Vorbereiten war f¨ur den Donnerstag Abend vor der Abfahrt angesetzt, dass alle sich tr¨afen bei den Segelhallen, um die Boote und die Trailer f¨ur die Tour nach Plau fertig zu machen. Mit Listen gingen wir rum und stellten so (wie sich herausstellen sollte ziemlich erfolgreich) sicher, dass wirklich f¨ur jedes Boot alle Segel, die Ruder, Masten und B¨aume und Slipw¨agen mitkommen und sicher verzurrt auch die Fahrt auf den Anh¨angern ¨uberleben. F¨ur einen Neuling bei der Plau-Teilnahme bekam man da schon auch einen ersten Eindruck der Vielfalt der Boote und konnte sich auch schon ’mal drauf freuen das ein oder andere Boot dort auszuprobieren -insbesondere diejenigen, die man von der Ausbildung auf dem S¨udsee noch nicht kannte.
Auch das Beladen des Uni-Busses mit allen Community-Sachen wie die Gemeinschaftszelte und Kochausr¨ustung war ein wunderbares 3D-Puzzle, so dass er am Ende bis unter’s Dach rappelvoll war. Sogar ein Fahrer fand sich noch. Gegen 22h war dann auch alles soweit, dass wir guten Gewissens be­haupten konnten, dass wir mit allen notwendigen Dingen nach Plau reisen wer­den. Auch wenn von den Segeltre.en die meisten Gesichter vertraut waren, einige neue Gesichter hatte man da auch schon kennengelernt.

2 Akt1
Aber das war nat¨urlich nur die Overture, der Akt 1. Teil f¨angt am Freitag Mit­tag in Plau an, wo wir Gl¨uck hatten, noch vor der Mittagspause auf den Camp­ingplatz zu kommen, so dass wir diese nutzen konnten, uns dort einzurichten ­K¨uchenzelt als erstes, um die mehr als 30-k¨op.ge, gefr¨assige Raupe auch satt kriegen zu k¨onnen. In Viola fand sich auch eine Plau-erfahrene gute Fee, die leise aus dem Hintergrund das Koch-Konzert dirigierte und anschob (auch wenn sie dies nicht zugeben mag) und daf¨ur sorgte, dass sich immer gen¨ugend Leute fanden, uns ein leckeres Essen vor-und zuzubereiten. Hier ein ganz herzliches Dankesch¨on! F¨ur unsere privaten Zelte war ein sch¨ones Arrangement nicht schnell zu .nden, aber trotzdem und schlussendlich bauten wir uns mit unseren Zelten ein kleines Zeltdorf mit einem Gewirr an Abspannleinen, wo wir hervor­ragend abends im Dunkeln auch dr¨uber stolpern k¨onnen sollten. Zum Segeln sind wir hier, deshalb sobald wie m¨oglich rauf auf die Boote und so schnell es ging mit dem Wind, der sich eher bitten lies als dass wir ihn bitten mussten, es nicht zu wild zu treiben.

Richtig los ging’s am n¨achsten morgen. Fr¨uh wurde man geweckt, denn die Sonne br¨at einen recht schnell im Zelt. Schnell einen ”Pro.” schnappen und nach Fr¨uhst¨uck (im wahrsten Sinne des Wortes, zuhause bin ich so fr¨uh nicht so wach), die sch¨one Lelebum klar machen, feststellen, dass der Flaschenzug zum spannen der Wanten mit einem Knacks das zeitliche segnete, und dank Volkers Bastelerfahrung trotzdem nur 15 Minuten sp¨ater als gedacht auf dem Wasser sein. Juhu. Lelebum sollte mein Lieblingsboot werden.

Finale
Es folgten viele Tage, leider mit nicht all zu viel Wind, so dass die Fahrten meist zu einer gem¨achlichen Tour und teils auch D¨umpelei auf dem Plauer See mutierten. Davon ließen wir uns unseren Spass jedoch nicht verderben. Auch da uns das Wetter sehr hold war, war es ein relativ beliebtes Unterfangen, nach Plau r¨uberzufahren und dort auf ein Eis oder einen kleinen Spaziergang durch das St¨adtchen anzulegen. Unsere Regatta fand traditionell am Donner­stag statt, und fast wider Erwarten fand der Start p¨unktlich um 11 Uhr statt. Guter Zeitpunkt, ’mal den Spi zu setzen. Dumm nur, wenn man das vorher nur theoretisch gemacht hat. Insofern war von der guten Position an der ersten Tonne des Kurses bei Erreichen der zweiten nicht mehr so viel ¨Aber
ubrig. daf¨ur war ich um einige Erfahrungen im Handling vom Spi reicher. Die Ein­fahrt bei der Fischerh¨utte, dem Ziel der Regatta wurde fast noch ein Wettrennen zwischen uns, Pepe und mir auf dem Trainer und der Hansen um den vorlet­zten Platz. Da mussten wir uns leider geschlagen geben -auch wenn es in der Endabrechnung am Abend unter Ber¨ucksichtigung des Yardstick doch gar nicht sooo schlecht war, wie ich bef¨urchtet hatte. Und den ersten Platz hatte sowieso unsere j¨ungste Teilnehmerin in ihrem Opti gemacht. Gratulation. Spass hatten wir allemal :) Den h¨atten wir auch ohne Regatta gehabt, denn die Fischerh¨utte lohnt sich auch nur wegen ihres Fischs, den wir dort aßen und uns auch f¨ur das Abendbrot ein wenig mitnahmen. Die R¨uckfahrt gestaltete sich aber relativ z¨ah, da sich nach dem Gewitter, was uber uns hinweggezogen war als wir bei
¨der H¨utte aßen, totale Flaute einstellte. Im Resultat wurden fast alle Boote in großen Schleppverb¨anden vom MoBo zu unserer Heimatbucht gezogen.
So wenig Wind wie wir am Nachmittag unseres Regatta-Tages hatten, so viel sollten wir am letzten Tag haben, sch¨one 4 Beaufort, die ein schnelles und lustiges Segeln erm¨oglichten. Und am Horizont braute sich ein Unwetter zusam­men. Wie schnell das wohl da sein mag? Schneller als man denkt. Beobachter vom Ufer berichteten, dass sie die Gewitterfront ankommen sahen und ein Boot nach dem anderen kenterte. Alle Boote? Nein, außer ein unbeugsames Boot, gesteuert von Anabel und Trim-Meister Pepe sollte das Unwetter ohne Ken­terung ¨
uberstehen. Respekt! Im Sturm das Boot wieder aufzurichten war auch ¨
interessanter als die Ubungen im Training, aber es ging -zumindest nachdem das MoBo unseren Mast aus dem Grund gezogen hatte -danke Euch, ich weiß gar nicht mehr, wer da drauf war :) Der letzte Abend war mit den Kenter-Sherries, und leider auch Kenter-Cherries, gerettet und wir konnten auf einen aus meiner Sicht sehr sch¨onen Sommer-Camping-Segel-Urlaub zur¨uckblicken.
Hiermit nochmal herzlichen Dank an alle, die dieses erm¨oglicht haben, allen voran Bj¨orn, der es verstanden hat das Camp zu einem sch¨onen Erlebnis zu machen und die Dinge mit ein wenig Delegation meist reibungslos laufen zu lassen.





26.08.2014 00:00
Kanutour zur Insel Poel

Von Freitag, den 22. bis Montag den 25. August haben wir mit 10 Kanuten auf der Ostseeinsel Poel bei Wismar die Klausurenphase hinter uns gelassen und uns einen kleinen Abenteuer-Kurzurlaub gegönnt. Nach der Ankunft konnten wir uns auf dem Zeltplatz beim Aufbau unseres gemütlichen Camps dieses Jahr mal so richtig ausbreiten und die Boote für die bevorstehenden Touren auf dem Meer rüsten. Am nächsten Morgen ging es dann, nach einem ausgiebigen Frühstück mit Proviantzubereitung, auch schon aufs Wasser. Die erste Tour führte uns traditionsgemäß einmal um die Insel herum. Nach der Halbzeit auf „Sheep-Shit-Island“, auf der wir unsere Picknick-Pause einlegten, sah man am Horizont schon die dunklen Wolken nahen. Aber ein echter Kanute lässt sich davon nicht abhalten und so haben wir uns auf dem zweiten Teil der Strecke Sturm und Regen wiedersetzt, sind über die immer größer werdenden Wellen geritten *Yehaa!* und schließlich kaputt, aber glücklich wieder im Camp angekommen. Nach dem Steak vom Grill und ein paar Bierchen sind alle recht schnell in ihren Zelten verschwunden, denn am nächsten Tag stand ja schon die zweite Tour an. Diese führte zunächst bei sonnigem Wetter, durch die Poeler Bucht nach Kirchdorf hinein, wo wir in einem Lokal geradezu fürstlich zu Mittag gespeist haben, um anschließend die Rückfahrt anzutreten. Allerdings wurden die Schauer schon beim Mittagessen immer frequentierter und so hatten wir, besonders, nachdem wir wieder aus der Bucht auf dem offenen Meer waren, mal wieder ganz schön gegen starken Sturm, Regen und Wellen anzukämpfen. Dafür waren die Schnitzel und Fische vom Mittag aber mehr als wieder abtrainiert. Am Montag durfte ausnahmsweise ausgeschlafen werden und dann ging ganz gemütlich wieder nach Hause.




16.06.2014 00:00
DHM Tischtennis

DHM 2014 in Hamburg

Am 13.6. brachen wir mit 21 Spielerinnen und Spielern nach Hamburg zu den diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften auf. Nach der in diesem Jahr vergleichsweise kurzen Anreise (die letzte DHM fand in Freiburg statt) bezogen wir zunächst unser Schlafquartier und ließen den Tag mit einer gemütlichen Grillrunde ausklingen, um fit für das Turnier am nächsten Morgen zu sein.

In diesem Jahr meldeten sich 206 Teilnehmer aus allen Ecken Deutschlands zur DHM an, die bisher höchste Teilnehmerzahl bei einer Tischtennis DHM überhaupt. Wir sind sehr stolz, dass wir mit unserem Team den größten Anteil am Teilnehmerfeld stellen konnten!

In der Mixed Konkurrenz starteten zwei Paarungen mit Braunschweiger Beteiligung, dabei konnte Marius Müller mit Julia Maier (Uni Bremen) bis in die dritte K.O.­Runde einziehen.
Im Einzel waren die Ergebnisse in diesem Jahr aufgrund des starken Feldes, in dem 3 Spielerinnen aus der 1. Bundesliga, 9 Akteure aus der 2. Bundesliga, sowie 78 Spielerinnen und Spieler aus Regional­ und Oberliga vertreten waren, leider etwas ernüchternd.
Lediglich Jens Dittmann und Niklas Nolte konnten sich in ihren Gruppen durchsetzen und in die K.O.­Runde einziehen. Dort war für Niklas in der ersten Runde Schluss, Jens musste sich in der 2. Runde in fünf Sätzen geschlagen geben.
Kristina Jeske (Regionalliga) verpasste nur knapp nach einem packenden Spiel in 5 Sätzen den Einzug in die K.O.­Runde.

Im Doppel erreichten Marius Müller und Niklas Nolte die 2. Runde, wo sie knapp gegen Daniel Ringleb und Arndt Schmidt (Regionalliga) verloren. Jens Dittmann und Christopher Vogl verloren nach einem knappen Match im fünften Satz gegen die späteren Drittplatzierten, Simon Moschall und Alexander Oltmann (Hamburg/Hagen) aus.

Am Sonntagmorgen, nach einer für manch einen Spieler sicher sehr kurzen Nacht, zogen wir mit der ganzen Gruppe auf die Tribüne um, um uns die letzten Spiele im Einzel und Doppel anzuschauen. In den Finalspielen wurde sehr gutes Tischtennis geboten, und der ein oder andere konnte sich für die nächste Saison sicher noch etwas von den Profis abgucken! Im Damen Doppel siegten Huong Do Thi und Linda Renner von der Uni Leipzig, im Herren Doppel Björn Baum und Dennis Müller von der Uni Koblenz­ Landau. Im Damen Einzel konnte sich Yvonne Kaiser aus Hannover vor Theresa Adams von der FHSV des Saarlandes den Titel sichern. In der Königsdisziplin, dem Herren Einzel, gewann Björn Baum vor Ewgenij Milchin (Uni Bonn).





  aktualisiert am 07.06.2016
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