TU BRAUNSCHWEIG

Als eine der ersten Hochschulen bundesweit trug die TU Braunschweig der Erkenntnis Rechnung, dass der Konsum von Substanzen mit Suchtpotenzial, wie Alkohol, Tabak, Medikamente und illegale Drogen zu Missbrauch und Abhängigkeit führen kann und auch vor der Arbeitswelt nicht Halt macht.
Die Hochschulleitung richtete in Abstimmung mit der Personalvertretung die Sozial-und Suchtberatungsstelle ein,
um Suchtgefährdeten und -kranken fachgerechte Hilfe anzubieten.

Mit dem Erlass Prävention und Hilfe bei Sucht- und Missbrauchsproblemen in der Landesverwaltung (Rdl.Erl.
des Nieders.Sozialministeriums und der übrigen Ministerien vom 19.01.1998) wird die Wahrnehmung von Maß-
nahmen zur Suchtprävention verpflichtend. Dieser Erlass wurde in der Fassung vom 1. Juni 2006 fortgeschrieben.
Neben der Mitwirkung der Betroffenen zu einer positiven Veränderung hin, ist insbesondere auch die Bereitschaft
der Führungskräfte zum problemadäquaten Handeln erforderlich.

Die Bezeichnung der Einrichtung als 'Sozial- und Suchtberatungsstelle' weist darauf hin, dass der Zuständigkeits-
bereich nicht auf die stoffgebundenen und sogenannten nicht stoffgebundenen Süchte verkürzt ist, sondern sich
auch auf andere Problembereiche erstreckt, wie Konflikte und Belastungen am Arbeitsplatz sowie auch auf soziale
und psychische Belastungssituationen, die im privaten Bereich angesiedelt sind.
Wer die Sozial- und Suchtberatungsstelle aufsucht, kann, muss aber nicht zwangsläufig etwas mit 'Sucht' zu
tun haben.


  aktualisiert am 05.01.2017
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