TU BRAUNSCHWEIG

Kursangebote der Sozial-und Suchtberatungsstelle

Diese Kurse können auf Anfrage bei ausreichender Teilnehmerzahl kurzfristig auch zu anderen Terminen starten.

 

Neu:

Erst weniger rauchen, dann (eventuell) ganz aufhören.
Ein alternativer Weg in der Tabakentwöhnung.

Dieser Kurs ist für Raucher/innen, die aus unterschiedlichen Gründen ihren Tabakkonsum (noch) nicht in naher Zukunft völlig aufgeben wollen, jedoch gegenwärtig an einer Reduzierung der täglichen Zigarettenmenge interessiert sind - sei es aus gesundheitlichen oder finanziellen Erwägungen oder weil sie aufgrund des Nichtraucherschutzes ihrem Rauchverlangen auch nicht während der Arbeitszeit im Freien nachkommen wollen.

Ziel ist es, den Zigarettenkonsum innerhalb von 3 Monaten um mindestens 50% zu verringern. Ein kompletter Rauchstopp kann in diesem Zeitraum natürlich auch angestrebt werden. Die Anwendung von Nikotinersatztherapie kann un-
unterstützend sinnvoll sein. Persönliche Motivation zur Veränderung des Rauchverhaltens und die Bereitschaft zu Eigenleistung sind wichtige Voraussetzungen  sowohl für das Ziel der Reduktion als auch für den Rauch
stopp.Es kommen Methoden der Verhaltenstherapie zur Anwendung in Anleh- nung an das Programm "Wir gewöhnen uns das Rauchen ab - wieder frei und selbstbestimmt leben" von H. Unland, dgvt-Verlag).

Anmerkung: Eher geeignet für Raucher/innen, die einen völligen Rauchstopp noch nicht ernsthaft erwägen, jedoch einen Einstieg in die Veränderung des Rauchverhaltens vornehmen wollen.
Nicht oder weniger geeignet für Raucher/innen, die schon mehrmals die Erfahrung gemacht haben, dass "weniger rauchen" allmählich wieder zum Anstieg der Zigarettenmenge führt, eine geringe Dosis schwierig aufrechtzu-
erhalten ist usw. Für diese Gruppe ist der vorbereitete, dann kurzfristig umzu-
setzende völlige Rauchstopp geeigneter (Kurs: "Wir gewöhnen uns das Rauchen ab ...") Andererseits, ist immer einen Versuch wert... .

Aus gesundheitlicher Sicht ist der völlige Rauchstopp vorzuziehen. Die Redu-
zierung der täglichen Zigarettendosis stellt im Sinn einer Schadensbegrenzung ("harm-reduction") eine "Alternative" zum völligen Rauchstopp bzw. zum Belassen des Staus Quo dar.-

6 Treffen, 1 x pro Woche, dann 3 Treffen im Abstand von 2 Wochen

Termin:  6 Termine im Zeitraum von 6 Wochen plus 3 Termine nach Absprache
1 x 90 Minuten pro Woche
Spielmannstraße 12a, 2. OG

Leitung: Gerda Kuder

 


Neu:

Suchtprävention und- hilfe:  Was Vorgesetzte wissen müssen!
Welche (rechtlichen) Gegebenheiten begründen einen Handlungsbedarf?

"Wenn laut Statistik 5% der Beschäftigten alkoholabhängig sind, arbeiten diese nicht alle in anderen Unternehmen." Zeitschrift: faktor arbeitsschutz 1/2006, S.12/13

Suchtprävention und -hilfe berührt so unterschiedliche Bereiche wie Unternehmens-und Führungskultur, Fehlzeiten und Betriebsklima, Qualität, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Sozusagen "immer mit von der Partie" sind rechtliche Gegebenheiten, deren Berücksichtigung zu den ausdrücklichen Anforderungen an Beschäftigte mit Personalführungs-Verantwortung gehört. Die gute Nachricht: Gerade die Umsetzung rechtlicher Vorgaben stellt eine
effektive Form präventiven Handelns dar.

Inhalte:
-  Rechtliche Gegebenheiten, die in engerem Zusam -
   menhang mit den Auswirkungen von Suchtmittelkon-
   sum am Arbeitsplatz stehen:
   (BGB § 618, - ArbSchG und UVV "Grundsätze der
   Prävention" der BVGA,Gem. RdErl.d.MS d.u .übr.Min.
   v.1.6.2006, 2.Aufl. "Prävention und Hilfe bei Sucht-
   Missbrauchsproblemen in der Landesverwaltung",
   ArbStättV § 5/ Nichtraucherschutz, Dienstvereinba-
   rungen)

-  Erkennen von riskantem und schädlichem Konsum
   (Alkohol ect.)

-  Umgehen mit Abwehrhaltungen: worauf es ankommt

-  Gesprächsformen mit Betroffenen im Fall von
   Auffälligkeiten ( Fürsorge-/Klärungsgespräche;
   arbeits-/dienstrechtlich relevante Gespräche)

-  Vorgehen bei akuter Alkoholisierung


Die Teilnehmer/innen sollen insbesondere mit jenen rechtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht werden, die zum einen darauf hinweisen, dass eine Gestaltung
gesundheitsriskanter bzw. gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen geboten ist und auch mit solchen, die zum anderen einen Handlungsbedarf bei (Sucht- mittel-)Auffälligkeiten begründen.

Es soll vermittelt werden, wie die Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben die Ausübung der Vorgesetzterolle unterstützt und die Entscheidung für lösungs- orientiertes Handeln fördert:
Suchtprävention und -hilfe werden nicht als Zusatzaufgaben verstanden, sondern als originäre Führungsaufgaben.

Voraussetzungen: keine
Leitung:  Gerda Kuder, Sozial-und Suchtberatunsstelle,
              TU Braunschweig
Termin:   xxx                     (120 Minuten)
Ort:        Spielmannstraße 10, Sozialraum, 1. OG
Anmeldung: über die Personalweiterbildung bis zum
              xxx

 

 

 

Wir gewöhnen uns das Rauchen ab - wieder frei und selbstbestimmt leben

(Autor: H. Unland, dgvt-Verlag/Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie)
Leitung: Gerda Kuder
Termin:
23.10. - 17.12.09,   8 Termine freitags: 8:30 - 10:00 Uhr
Ort: Spielmannstr. 10, Gebäudemanagement, Sozialraumn 1.OG

Anmeldung über die Personalweiterbildung bis zum 09.10.09

Dieser Kurs ist ein verhaltenstherapeutisches Gruppentherapieprogramm zur Behandlung der Tabakabhängigkeit:

Es basiert im Wesentlichen auf drei Elementen:

  • Selbstkontrolltechniken (betr Gewohnheiten und Automatismen des Rauchvehaltens)
  • Kognitive Strategien (betr. Gedanken und Einstellungen zum Rauchen/Nichtrauchen)
  • Nikotinpflaster (wird im Kurs ausführlich besprochen; die Dosierung muss mit dem Hausarzt abgeklärt werden)

 

Die Kombination der drei Elemente bedeutet eine dem Forschungsstand entsprechend sinnvolle Vorgehensweise in der Raucherentwöhnung: Sowohl die körperliche als auch die psychische Abhängigkeit werden berücksichtigt. Mit vielen Methoden können beachtliche Erfolge erzielt werden, doch kommt es darauf an, dauerhaft Nichtraucher/in zu bleiben. Natürlich kann auch die beste Therapie ohne die Mitwirkung des/der Rauchers/Raucherin nicht helfen. Sie selbst werden jedoch zum/zur Experten/Expertin der eigenen Rauchgewohnheiten und lernen in aktiver Weise, Ihren Zigarettenkonsum auf Null zu reduzieren, und Sie können sich in dieser Gruppe gegenseitig unterstützen.

Während des Kurses können Sie sich für die Schlusspunkt-Methode oder für die Reduktionsme- thode entscheiden (von heute auf morgen aufhören oder schrittweise weniger Zigaretten rauchen) und dann Ihren Stichtag/1.Nichtrauchertag wählen.


Zielgruppe: Dieser Kurs ist nur für Raucher/innen, die fest entschlossen sind, künftig ganz mit dem´ Rauchen aufzuhören (aber durchaus auch für diejenigen, die dies schon versucht haben ... ). Regelmäßige Teilnahme ist erforderlich.


Nichtaucher/in werden und bleiben - aber wie ?

Informationen, Tipps und Strategien rund um den Rauchstopp

Leitung: Gerda Kuder
Termin: auf Anfrage, 1x 2 Stunden
Ort: Spielmannstraße 12a, 2.0G
(Anmeldung laufend über die Sozial-und Suchtberatungsstelle unter Tel. 391-4544)

 

Es gilt als medizinisch gesichertes Wissen, dass Zigarettenrauchen die häufigste vermeidbare Ursache von vorzeitigem Tod und Invalidität durch chronische Krankheiten ist. Demzufolge lohnt sich der dauerhafte Rauchstopp unbedingt.

Häufig finden sich jedoch sowohl bei den überzeugten Rauchern/innen als auch bei den entwöh- nungswilligen Rauchern/innen Einstellungen, Überzeugungen und Befürchtungen, die einen Rauch- stopp verhindern: Die Überzeugung, nicht aufhören zu können; die Meinung, es nicht auf Dauer schaffen zu können oder auch die Angst vor Entzugserscheinungen oder Gewichtszunahme.

Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um eine Beratung für Raucher/innen, die durch die Kenntnis speziellen Wissens ihre Zuversicht und ihre Erfolgsaussichten erhöhen möchten, Nichtraucher/innen zu werden. (keine Entwöhnungsbehandlung)

Inhalte:

  • Wie weit ist der Weg zum/zur Nichtraucher/in? - Das Phasenmodell, eine Standortbestimmung für Raucher/innen
  • Nikotin der Suchtmacher: Wirkungen des Nikotins
  • Raucherprofil (Typisierung, Fragebogen möglich)
  • Was macht es schwer, sich das Rauchen abzugewöhnen ?
  • Wege zum Rauchstopp - Methoden der Raucherentwöhnung:
    Schlusspunkt-oder Reduktionsmethode?
    Selbstaufhören oder psychologische Unterstützung ?
  • Contra Nikotin-Entzugserscheinungen:
    Nikotinkaugummi oder Nikotinpflaster ?
    Zyban, die Pille gegen das Rauchen ?
  • Die Rolle der Gedanken und Einstellungen zum Rauchen bzw. Nichtrauchen
  • Die Vorteile des Nichtrauchens

 

Zielgruppe: Alle überzeugten, nachdenklichen oder bereits aufhörwilligen Raucher/innen, die sich informieren möchten.


 

 

 

 

 

 

 

 


  aktualisiert am 19.03.2013
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