TU BRAUNSCHWEIG

Dr. Sandra Winheller

Arbeitsschwerpunkte
Vita
Laufende Projekte
Abgeschlossene Projekte
Veröffentlichungen

Postanschrift:
Braunschweiger Zentrum für Gender Studies

Dr. Sandra Winheller
Pockelsstr. 11
38106 Braunschweig

Telefon:
+49 (0) 531-391 4591

E-Mail:

s.winheller@tu-bs.de

e-learn-gender-studies@tu-braunschweig.de

Homepage: http://www.genderzentrum.de


 


Arbeitsschwerpunkte

  • Projektkoordination und Lehr-Lernberatung "E-Learning in den Gender Studies"
  • Pädagogische Professionalität
  • Didaktische und methodische Ansätze in der Erwachsenenbildung
  • Entwicklungsmaßnahmen und Qualitätssicherung von Bildungsinstitutionen
  • Geschlechtersozialisation in der Schule
  • Umgang mit Heterogenität in pädagogischen Kontexten

Vita

Seit dem WS 2015/16 Projektkoordination und Lehr-Lernberatung "E-Learning in den Gender Studies" am Braunschweiger Zentrum für Gender Studies an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Seit dem SoSe 2012 Externe Lehrbeauftragte am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien

2015-2017

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft im Arbeitsbereich "Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik" an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
SoSe 2015 Gastprofessur "Erziehung, Bildung und Geschlecht" am Institut für Erziehungswissenschaft an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
2012-2015 Externe Lehrbeauftragte am Institut für Erziehungswissenschaft im Arbeitsbereich "Allgemeine Pädagogik“ an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
2011-2015 Lehrkraft für besondere Aufgaben im Bereich Schulpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Paderborn
2009-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Rendtorff "Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung" an der Universität Paderborn
2006-2008 DFG-Post-Doktorandenstipendium im Graduiertenkolleg "Passungsverhältnisse schulischen Lernens: Verstehen und Optimieren" an der Georg-August-Universität Göttingen
2006 Promotion zum Dr. phil. im Mai 2006. Thema der Dissertation: "Geschlechtsspezifische Auswirkungen der Lehrer-Schüler-Interaktion im Chemieanfangsunterricht" an der Universität Hamburg
2002-2005 DFG-Doktorandenstipendium im Graduiertenkolleg "Bildungsgangforschung", Teilprojekt 1: Identitäts- und Kompetenzaufbau im Bereich Naturwissenschaft (Chemie/Physik) an der Universität Hamburg
2002 Projektleitung der "ViPb" – Virtuelle Praktikumbetreuung, Fakultät für Pädagogik, AG 6 Bildungsplanung und Bildungsökonomie an der Universität Bielefeld
2001 Abschluss als Dipl. Päd. im August 2001 an der Universität Bielefeld
1994-2001 1994-2001 Studium der Erziehungswissenschaften und der Soziologie an der Universität Bielefeld. Studienschwerpunkte und -richtungen: Jugend,- Erwachsen- und Weiterbildung, Medienpädagogik. Ferner Studium der Erlebnis- und Freizeitpädagogik an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Wien und an der Universität Bielefeld

zum Seitenanfang

 

Laufende Projekte

"Geschlechter-responsive Pädagogik" – Ein Theorie- und Professionalisierungsansatz zum pädagogischen Umgang mit geschlechterbedingter Heterogenität in pädagogischen Kontexten

(Start: November 2011 - laufend)

Ziel des  Habilitationsprojekts ist es eine „Geschlechter-responsive Pädagogik“ als einen pädagogischen Handlungsansatz für den Umgang mit geschlechterbedingter Heterogenität theoretisch auszuformulieren. Von besonderer Bedeutung erscheinen hierbei die Fragen, welche bewussten und unbewussten Prozesse von (Vor-) Urteilsbildung und Stereotypisierungen stattfinden, die das Handeln von Pädagoginnen und Pädagogen leitet und wie eine Förderung und Entwicklung einer sogenannten Genderkompetenz durch Sensibilisierung und Reflexion zu initiieren ist. Der theoretische Rahmen wird von dem methodischen Ansatz der biografischen Selbstreflexion nach Gudjons (2008) ergänzt, um eigene biografisch geprägte Handlungsmechanismen aufzudecken und zu hinterfragen.

English description

"Gender-responsive Pedagogy" - A Theory and Professionalization Approach Dealing With Gender-related Heterogeneity in Educational Contexts

The aim of the postdoctoral project is the development and formulation of a theoretical  and practical model of a "gender-responsive pedagogy" as a professionalization approach dealing with with gender-related heterogeneity in educational contexts. Of particular importance the questions take place which conscious and unconscious processes of (pre) judgment and stereotyping guides the actions of educators and how to initiate a promotion and development of a so-called gender-competence through awareness and reflection. The theoretical framework is added by the methodology of the biographical self-reflection after Gudjons (2008) to reveal and question own biographically influenced action mechanisms.

MeKoStud - Methodenkompetente Lehramtsstudierende

(Start: April 2010 - laufend)

Im deutschen Bildungssystem wird eine Individualisierung im Unterricht bemängelt (Klemm & Klemm 2010). Dieser Umstand wird unteranderem darauf zurückgeführt, das Lehrkräfte nicht genügend Methodenkompetenz  besitzen (Mammes 2008). Wahl (2006) verweist in diesem Zusammenhang auf notwendige Maßnahmen in der Lehre hin, die eine/n entsprechenden Kompetenzaufbau/-erwerb bei Lehramtsstudierenden fördert. Das Projekt MeKoStud (Methodenkompetente Lehramststudierende) soll hier praxisnah wirken, indem Studierende unterschiedliche Methoden, die der Individualisierung dienen, kennenlernen und sie selbst im Seminar durchführen. In immer wieder einsetzenden Reflexionsphasen sollen die angewendeten Methoden reflektiert und hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im Schulkontext kritisch bewertet werden. Eine Pre-Post-Erhebung soll Aufschlüsse über die Entwicklung der Methodenkompetenz bei den Studierenden geben. Daher finden schriftliche und mündliche Befragungen statt. Das Projekt schließt an ein Pilotprojekt an, das im SoSe 2010 durchgeführt wurde. In Anlehnung an Wahl (2006) weisen erste Ergebnisse darauf hin, dass (1) die Studierenden in ihrer bisherigen Ausbildung wenig Methodenvielfalt kennengelernt haben, sie (2) ein hohes Interesse an der Erweiterung ihrer Methodenkompetenz besitzen und (3) sie dies als wichtig erachten in Bezug auf die Entwicklung ihrer pädagogischen Professionalität.

English description

MeKoStud - Methodological Competence and Diversity Skills of Teacher Training 

The main target of the project is to engage the improvement of university teacher training to support “methodological competence” and “diversity skills” (gender and ethnicity). The overall project is divided into two sections and three sub-studies. In the first sub-study attitudes, knowledge and practical experience with constructivist and traditional teaching methods are collected of teacher-students. In the second sub-study in various seminars constructivist methods are introduced, which aimed individualizing. They will be tested by the students and evaluated (reflection phases = portfolio). In addition, a pre-post survey gives insight into the development of methodological expertise. The third part of the study concerns the question how teachers conceptions/beliefs regarding teaching and learning influence classroom management and motivation of students. For this, individual constructivist-oriented student teacher (selection criteria: Participation at method course, constructivist-oriented student) are observed in the classroom and asked of their experiences, assessments regarding their set of methods and, these will be correlated with ratings of students (sense of aspects of self-determination and interestingness of teaching).

 

Abgeschlossene Projekte

Förderung der Gender- und Diversity-Kompetenz von Lehramtsstudierenden der Universität Paderborn (Studierendengruppe „Genderkompetenz“)

(Start: April 2012 - November 2012)

Im Sommersemester 2012 wurde eine Studierendengruppe für Lehramtsstudierende der Universität Paderborn angeboten, die an einem Training zum Erwerb von geschlechtersensiblen Sichtweisen (Gender Mainstreaming) teilnimmt. Ziel war es in kleinen Lerngruppen mittels einer E-Learning Plattform der Universität Augsburg das Zertifikat für „Gender- & Diversity-Kompetenz“ zu erlangen.

Inhaltlich beschäftigen sich die sechs aufeinander aufgebauten Module mit den folgenden Themen:
• Einführung in die Gleichstellungsthematik
• Sensibilisierung für das eigene und das andere Geschlecht
• Vermittlung von Gender- & Diversity-Kompetenz
• Organisationsentwicklung unter dem Gleichstellungsaspekt
• Personalentwicklung unter dem Gleichstellungsaspekt

Die Studierendengruppe wurde wissenschaftlich begleitet und setzte sich mit der Frage einer möglichen Sensibilisierung für geschlechtersensible Sichtweisen auseinander. Mittels eines strukturierten Feedbackpapers wurde das Online-Tool hinsichtlich seiner Inhalte, des Aufbaus und der Anwendbarkeit bewertet.Die Studierendengruppe wurde finanziell vom Zentrum für Geschlechterstudien / Gender Studies (ZG) der Universität Paderborn unterstützt.

Projektbezogene Veröffentlichungen:

Winheller, S. (2013). Studierendengruppe zum Thema "Förderung der Gender- und Diversity-Kompetenz". In: Jahresbericht 2012. Zentrum für Geschlechterstudien / Gender Studies, Universität Paderborn, S. 30-31.
URL: http://kw.uni-paderborn.de/fileadmin/gender-studien/Jahresbericht/Jahresbericht_ZG_2012.pdf

Winheller, S. (2013). Forschungsprojekt: Studierendengruppe "Genderkompetenz". In: Rundbrief I/2013, Zentrum für Geschlechterstudien / Gender Studies, Universität Paderborn, S. 8.

English description

Student Group "Gender-competence"

In summer term 2012, a group of students for student teachers from the University of Paderborn takes part in a training course for the acquisition of gender-sensitive perspectives (gender mainstreaming). Using an E-learning platform of the University of Augsburg, the aim was to achieve in small learning groups the certificate for "Gender & Diversity Competence".

In terms of content, the six consecutive built modules dealed with the following topics:
• Introduction to gender issues
• Awareness of the own and the opposite sex
• Procurement of gender & diversity competence
• Organizational development under gender equality
• Personnel development with regard to gender equality

The student group was accompanied scientifically and sat down at the question of a possible awareness of gender-sensitive perspectives. The online tool with regard to its content, structure and the applicability was evaluated by means of a structured feedback paper.

ProLEG - Professionalisierungsstudie zum Umgang von Lehrkräften mit Ethnizität und Geschlecht in der pädagogischen Praxis

(Start: April 2009 - August 2012)

Kooperationsprojekt der Arbeitsgruppe Grundschulpädagogik (Prof. Dr. Petra Büker & Birgit Hüpping; http://kw.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/erziehungswissenschaftliches-institut/arbeitsbereiche/prof-dr-petra-bueker/forschungsschwerpunkte-projekte/heterogenitaetskompetenz/) und der Arbeitsgruppe Schulpädagogik und Geschlechterforschung (Prof. Dr. Barbara Rendtorff & Dr. Sandra Winheller) am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Paderborn.

Die aktuelle öffentliche Integrationsdebatte zeigt ebenso wie neuere Studien zur Lehrergesundheit: Heterogenität wird von Lehrerinnen und Lehrern häufig als Problem oder als Belastung erlebt. Die Grundschule als „Schule für alle Kinder“ weist traditionell eine besonders große Heterogenität auf. Durch alters- und Leistungsunterschiede in der jahrgangsübergreifenden Schuleingangsstufe und durch die bevorstehende Entwicklung hin zur inklusiven Schule wird das Spektrum der individuellen Unterschiede innerhalb der Lerngruppen künftig noch größer. Eine hohe Professionalität im pädagogischen Umgang mit Heterogenität wird damit wichtiger denn je.

Ziel des Projektes ist die theoriegeleitete und empirisch abgesicherte Entwicklung einer intensiven, nachhaltigen Weiterbildungsmaßnahme für Lehrerteams an Grundschulen, die an den so genannten „subjektiven Theorien“ der Lehrkräfte ansetzt. Die reflektierte Auseinandersetzung mit den eigenen Sichtweisen, Vorerwartungen, Normalitätsvorstellungen und daraus abgeleiteter Handlungslogiken in Bezug auf Kinder mit und ohne Zuwanderungsgeschichte, in Bezug auf Mädchen und Jungen bildet den Mittelpunkt der geplanten, als Prozess angelegten und durch geschulte Coaches begleitete Qualifizierungsmaßnahme. Dabei ist nicht an ein starres Konzept gedacht, sondern an ein modularisiertes, auf individuelle und schulspezifische Bedürfnisse angepasstes Weiterbildungsinstrumentarium.

Um die Maßnahme möglichst nah  an den Bedürfnissen und Erfordernissen der Zielgruppe auszurichten, wurden Lehrkräfte im Stadt- und Kreisgebiet Paderborn in Bezug auf die beiden wichtigen Differenzkategorien ethnisch-kulturelle Herkunft und Geschlecht befragt. Die Ergebnisse sollen Aufschlüsse geben über Einstellungen, pädagogische Überzeugungen und Handlungslogiken, über Einschätzungen in Bezug auf Rahmenbedingungen, Belastungserleben und Gelingensfaktoren, über Ideale sowie Weiterbildungsbedarfe.

Projektbezogene Veröffentlichungen und Vorträge:

Hüpping, B, Büker, P., Winheller, S., Müller, M. & Rendtorff (2013). Lehrerstudie ProLEG: Professionalisierung von Lehrkräften für einen reflektierten Umgang mit Ethnizität und Geschlecht in der Grundschule. Kurz-Dokumentation ausgewählter Daten und Ergebnisse. Lehrerausbildung und Schule in der Diskussion. Paderborn: PLAZ-Forum 2013, Heft 20.

Winheller, S., Müller, M., Hüpping, B., Rendtorff, B. & Büker, P. (2012). Dokumentation der Studie ProLEG: Professionalisierung von Lehrkräften für einen reflektierten Umgang mit Ethnizität und Geschlecht in der Grundschule. Ausgewählte Daten, Skalen und Ergebnisse. Lehrerausbildung und Schule in der Diskussion. Paderborn: PLAZ-Forum, Heft 19.
URL:http://plaz.uni-paderborn.de/fileadmin/plaz/Plaz_Organisation/Schriftenreihe__PLAZ-Forum/ProLeg_Skalendokumentation_-_1863-1533__Internetversion_.pdf

Büker, P., Hüpping, B., Rendtorff, B., Winheller S. & Müller, M. (2012): Professionalisierung von Lehrkräften für einen professionelle Umgang mit Ethnizität und Geschlecht in der Grundschule. Posterpräsentation auf dem 23. DGfE Kongress: Erziehungswissenschaftliche Grenzgänge am 12. und 13.03.2012, Universität Osnabrück (Deutschland).

English description

ProLEG - Study of Professionalizing on Exporsure to Ethnicity and Gender in Pedacogical Practice of Primary Teachers

Project cooperation of workgroup of Pedagogics of Primary Education of Prof. Dr. Petra Büker & Birgit Hüpping; http://kw.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/erziehungswissenschaftliches-institut/arbeitsbereiche/prof-dr-petra-bueker/forschungsschwerpunkte-projekte/heterogenitaetskompetenz/) and workgroup of School Pedagogy and Gender Studies of Prof. Dr. Barbara Rendtorff & Dr. Sandra Winheller at the Department of Education at the University of Paderborn.

Project documentation
URL:http://plaz.uni-paderborn.de/fileadmin/plaz/Plaz_Organisation/Schriftenreihe__PLAZ-Forum/ProLeg_Skalendokumentation_-_1863-1533__Internetversion_.pdf

FIT FÜR DIE ZUKUNFT - Förderung des  Interesses an Technik  

(Start: Juli 2010 - Juli 2011)

http://www.uni-paderborn.de/fit-fuer-die-zukunft

Das Projekt wurde am Lehrstuhl für Schulpädagogik/Unterrichtsforschung (Prof. Ingelore Mammes & Dipl. Päd. Daniela Weber) durchgeführt und mit Mitteln der Universität Paderborn gefördert, die sie für „Geschlechtergerechte Hochschulkonzepte“ vom Innovationsministerium NRW erhalten hat.
Das FIT FÜR DIE ZUKUNFT hatte zum Ziel, das Interesse von Kindern an Technik zu fördern. Hierbei standen die Kinder mit ihren Eltern als Akteure im Mittelpunkt, wobei die Eltern eine wichtige Rolle einnehmen, da sie die Auseinandersetzung und die Begeisterung der Kinder beeinflussen können. Das Projekt wollte

  • das Interesse für Technik durch eine experimentell, spielerische Auseinandersetzung mit Themen wie z.B. „Elektrizität“ oder „Solarenergie“ fördern,
  • die Perspektive und Kompetenz der Eltern mit und ohne naturwissenschaftlichem und technischem Bildungshintergrund in ihrer Bedeutung für Mädchen und Jungen erheben und
  • in der Auseinandersetzung mit dem Gegenstand einen möglichen Perspektivwechsel und Kompetenzzuwachs beobachten.

Im Rahmen des Projekts wurde die Aktion „FIT girls“ durchgeführt. Hierbei wurden fünf Technik-Tage für Eltern und ihre Töchter angeboten, um auf diese Weise die Auseinandersetzung der Eltern mit ihren Töchtern über den Gegenstand Technik zu initiieren. In der Auseinandersetzung sollte das Projekt fachliche Hilfestellung bieten und den Gesamtprozess wissenschaftlich begleiten. Daher wurden vor und nach den Technik-Tagen schriftliche Befragungen zu Perspektiven, Einstellungen und Kompetenzen hinsichtlich allgemeiner und technischer Bildung durchgeführt.

English description

FIT FOR THE FUTURE - Promotion of Interest in Technology

The project wanted to promote the interest in science and technology among girls by specific examination with the object. Furthermore, to gather the perspective and competence of parents with and without scientific and technical education background according to how important science and technology are for girls and boys and to watch a possible change of perspective and growth in competence by dealing with the subject.

"Quality of School Life" – Effects of Perceived Teaching, Peer Relationship and Learning Environment on Students’ Maths Achievement at Elementary and High School

(Start: Januar - März 2008 abgeschlossen)

http://e-asttle.tki.org.nz/

Analyse von Daten im Rahmen eines Forschungsaufenthalts an der University of Auckland (Neuseeland) an der Faculty of Education (Visible Learning Lab) bei Prof. John A. Hattie und Dr. Gavin T.L.D. Brown.Das Forschungsprojekt arbeitete mit Daten des “Assessment Tools for Teaching and Learning Project” (asTTle). Zwischen den Jahren 2000-2004 wurden von über 92 000 neuseeländischen Schülern Daten zu Einstellungen, Interessen und Leistungsstand und -entwicklung in zentralen Unterrichtsfächern (z.B. Mathematik, Englisch) gesammelt. asTTle wird durch das “Ministery of Education” gefördert und hat sich in den letzten Jahren zu einem nationalen Qualitätssicherungsinstrument entwickelt, das zudem zur Verbesserung der Lehre eingesetzt wird. Lehrkräfte können so z.B. das Programm zur gezielten Konstruktion von Klassenarbeiten und Test einsetzten indem sie auf curricular standardisierte Testaufgaben aus der asTTle-Datenbank zurückgreifen.

Das abgeschlossene Forschungsprojekt ging der Frage nach, in wieweit das australische „Quality of School Life“ Modell (QSL, Ainley, Reed & Miller 1986) auf den neuseeländischen Kontext angewendet werden kann? Hierzu wurden zwei Untersuchungsgruppen fokussiert, die sich aus dem asTTle-Datensatz generieren ließen. Die erste Stichprobe bestand aus 336 Schülern des 8. Jgs von Elementary Schools (Durchschnittsalter 12 Jahre) und die zweite Stichprobe setzte sich zusammen aus Schülern der 10. Jahrgangsstufe aus High Schools (Durschnittsalter 14 Jahre). Als Indikatoren für die Schülerwahrnehmungen in Bezug auf Lernen, Lehrer und Peer-Beziehungen wurden QSL-Skalen von Ainley und Bourke (1992) in einem Fragebogen eingesetzt und Schülerleistungen sowie Einstellungen zum Unterrichtsfach Mathematik erhoben.

Das für die beiden Untersuchungsgruppen entwickelte und getestete Strukturgleichungsmodell beschreibt die Beziehungen zwischen der Wahrnehmung bzgl. des Schulalltags, Einstellungen der Schüler zu Mathematik und deren Auswirkungen auf die Mathematikleistung. Es wird vermutet, dass die wahrgenommene Qualität des schulischen Lebens, die Einstellungen der Schüler bzgl. der Sympathie für Mathematik und das Selbstvertrauen sowie die Leistungsfähigkeit in Mathe beeinflusst. Nach der Kontrolle anderer Einflussmöglichkeiten von unterschiedlichen Variablen im Modell, konnte festgestellt werden, dass Schülerinnen und Schüler durch die Wahrnehmung ihrer eigenen Selbstwirksamkeit direkt das Erleben von Mathematik und indirekt die Mathematikleistung beeinflusst werden. Dies spielt eine wichtigere Rolle als die Wahrnehmung der Lehrkraft und des Unterrichts bzw. den Beziehungen zu Gleichaltrigen.

Die Analysen zeigen, dass es keine offensichtlichen Beziehungen dieser Faktoren zu der Mathematikleistung gibt. Darüber hinaus führen die Ergebnisse für beide Untersuchungsgruppen zu der Annahme, dass die wahrgenommene Qualität des Lernens mit "confidence in maths" verbunden ist mit "liking maths", was wiederum die Mathematikleistung der Schüler vorhersagt.

Projektbezogene Veröffentlichung:

Winheller, S., Hattie, J.A. & Brown, G.T.L. (2013). Factors influencing early adolescents' mathematics achievement: High-quality teaching rather than relationships In: Learning Environments Research, Volume 16, Issue 1, S. 49-69.
DOI 10.1007/s10984-012-9106-6
URL: http://link.springer.com/journal/10984/16/1/page/1

English description

This study uses data from the “Assessment Tools for Teaching and Learning Project” (asTTle) which collected data on the academic performance of more than 90,000 New Zealand students in six subjects (i.e., reading, writing, and mathematics). Two sub samples of this dataset were included for detailed re-analysis to test the general applicability of the Australian model of Quality of School Life (Ainley, Reed and Miller 1986) in the New Zealand context. The first sample comprised 336 Year 8 students from elementary schools and the second 272 Year 10 students from high schools. Furthermore, two structural equation models were developed and tested, expressing relationships between students’ quality of school life perceptions, students’ attitudes to mathematic, and their effects on maths achievement. The quality of school life questionnaires scales (Ainley and Bourke 1992) were used as indicators of students’ perceptions regarding learning, teachers and peer relationships. The model proposed that perceived quality of school life would affect students’ attitudes of liking and confidence on maths, which would in turn affect their academic performance. After controlling for other variables in the model, students’ perception about their self-efficacy to learn mathematics is more directly related to outcomes, than perceptions of teacher quality or peer involvement. Data analyses found no apparent relationships of these factors to maths achievement. Moreover, results for both samples lead to the assumption that the perceived quality of learning is connected with “confidence in” and “liking maths”, which in turn predict students’ maths achievement.

Publication:

Winheller, S., Hattie, J.A. & Brown, G.T.L. (2013). Factors influencing early adolescents' mathematics achievement: High-quality teaching rather than relationships In: Learning Environments Research, Volume 16, Issue 1, S. 49-69.
DOI 10.1007/s10984-012-9106-6
URL: http://link.springer.com/journal/10984/16/1/page/1

zum Seitenanfang

Veröffentlichungen

2017

  • Winheller, S. (2017). (Gender-)Wissen – Können – Wollen: Geschlechterfokussierende Ansätze als Herausforderung für die Lehrer_innenbildung? Eine Frage der Konstruktion von Realität. In: Balzter, Nadine/Klenk, Florian Cristobal/Zitzelsberger, Olga (Hrsg.): Queering MINT. Impulse für eine dekonstruktive Lehrer_innenbildung. Opladen: Barbara Buderich, S. 197-211.
    URL: https://shop.budrich-academic.de/produkt/queering-mint/?v=3a52f3c22ed6

2016

  • Sandra Winheller: Rezension von: Krämer, Judith: Lernen über Geschlecht, Genderkompetenz zwischen (Queer-)Feminismus, Intersektionalität und Retraditionalisierung. Bielefeld: transcript 2015. In: EWR 15 (2016), Nr. 5 (Veröffentlicht am 29.09.2016).
    URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/978383763066.html

  • Mayer, V., Winheller, S., Wedl, J. & Hofmeister, A. (2016). Handreichung zur Nutzung von E-Learning Lehreinheiten in den Gender Studies. Braunschweiger Zentrum für Gender Studies. Braunschweig: Universitätsbibliothek TU Braunschweig.
    URL: http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00063640
    URL: http://www.genderzentrum.de/

2015

  • Winheller, S. (2015). Biografische Selbstreflexion und Genderkompetenz - Ein Seminarkonzept für die universitäre Lehramtsausbildung zum Umgang mit geschlechterbedingter Heterogenität in der Schule. In: Wedl, Juliette & Bartsch, Annette (Hg.): Teaching Gender? Zum reflektierten Umgang mit Geschlecht im Schulunterricht und in der Lehramtsausbildung. Bielefeld: Transcript Verlag, S. 461-487.
    URL: http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2822-7/teaching-gender

2013

  • Winheller, S. (2013). Forschungsprojekt: Studierendengruppe "Genderkompetenz". In: Rundbrief I/2013, Zentrum für Geschlechterstudien / Gender Studies, Universität Paderborn, S. 8.
    URL: http://kw.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/gender-studien/aktuelles/

  • Sandra Winheller Rezension von: Stadler-Altmann, Ulrike (Hg.): Genderkompetenz in pädagogischer Interaktion. Opladen: Verlag Barbara Budrich 2013. In: EWR 12 (2013), Nr. 4 (Veröffentlicht am 24.07.2013).
    URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/978384740026.html

  • Hüpping, B., Büker, P., Winheller, S., Müller, M. & Rendtorff, B. (2013). Lehrerstudie ProLEG: Professionalisierung von Lehrkräften für einen reflektierten Umgang mit Ethnizität und Geschlecht in der Grundschule. Kurz-Dokumentation ausgewählter Daten und Ergebnisse. Lehrerausbildung und Schule in der Diskussion. Paderborn: PLAZ-Forum 2013, Heft 20.

  • Winheller, S., Hattie, J.A. & Brown, G.T.L. (2013). Factors influencing early adolescents' mathematics achievement: High-quality teaching rather than relationships In: Learning Environments Research, Volume 16, Issue 1, p. 49-69.
    DOI 10.1007/s10984-012-9106-6
    URL: http://link.springer.com/journal/10984/16/1/page/1
  • Winheller, S. (2013). Das Gender-Online-Tool zur Förderung der "Gender- und Diversity-Kompetenz" der Universität Augsburg. Forschungsbericht. Paderborn: Universität Paderborn, Institut für Erziehungswissenschaft.

2012

  • Winheller, S., Müller, M., Hüpping, B., Rendtorff, B. & Büker, P. (2012). Dokumentation der Studie ProLEG: Professionalisierung von Lehrkräften für einen reflektierten Umgang mit Ethnizität und Geschlecht in der Grundschule. Ausgewählte Daten, Skalen und Ergebnisse. Lehrerausbildung und Schule in der Diskussion. Paderborn: PLAZ-Forum 2012, Heft 19.
    URL:http://plaz.uni-paderborn.de/fileadmin/plaz/Plaz_Organisation/Schriftenreihe__PLAZ-Forum/ProLeg_Skalendokumentation_-_1863-1533__Internetversion_.pdf
  • Winheller, S. (2012). Aspekte aus der Geschlechter- und Genderforschung als integrativer Bestandteil von professionellem Schulleitungshandel. Internes Fortbildungsmanual zur Schulleiterqualifizierung. Landschaftsverband Rheinland. Düsseldorf: Zentrum für Medien und Bildung.

2011

  • Winheller, S. & Weber, D. (2011). Fragebogen zur Methode und Didaktik der Technik-Tage des Projekts FIT FÜR DIE ZUKUNFT (Förderung des Interesses an Technik). (unveröffentlichter Fragebogen). Paderborn: Universität Paderborn, Institut für Erziehungswissenschaft.

  • Winheller, S. & Weber, D. (2011). Reflexionsfragebogen zur Evaluation kindlicher Interessen und Emotionen beim Experimentieren zu technikbezogenen Themen (unveröffentlichter Fragebogen). Paderborn: Universität Paderborn, Institut für Erziehungswissenschaft.

2010

  • Weber, D., Winheller, S. & Mammes, I. (2010). Fragebogen zur Erfassung elterlicher Einstellungen, Annahmen und Perspektiven zu allgemeiner und technischer Bildung, zu Geschlechtsrollenstereotypen, Freizeitverhalten sowie kindlicher Interessen und Fähigkeiten (unveröffentlichter Fragebogen). Paderborn: Universität Paderborn, Institut für Erziehungswissenschaft.

  • Winheller, S. (2010). Fragebogen zur Evaluation der Entwicklung von Methodenkompetenz bei Lehramtsstudierenden (unveröffentlichter Fragebogen). Paderborn: Universität Paderborn, Institut für Erziehungswissenschaft.

  • Winheller, S. (2010). Fragebogen zur Erfassung von Einstellungen und Kenntnissen zu allgemeinen und unterrichtsbezogenen Methoden von Lehramtsstudierenden (unveröffentlichter Fragebogen). Paderborn: Universität Paderborn, Institut für Erziehungswissenschaft.

2008

  • Winheller, S. & Schmitt, K. (2008). Female Physical Teacher and Movement. In: Gori, Gigliola (Ed.): Sport and Gender Matters in Western Countries: Old Borders and New challenges. Sankt Augustin: Academia Verlag, S. 199-204.
    http://www.academia-verlag.de/titel/69459.htm

2007

2005

  • Winheller, S. (2005). Deutung und Bearbeitung von Entwicklungsaufgaben aus der Perspektive des kulturellen Systems der Zweigeschlechtlichkeit. In: Schenk, Barbara (Hrsg.): Bausteine einer Bildungsgangtheorie. Reihe: Bildungsgangforschung Bd. 6, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 290-303.
    http://www.springer.com/us/book/9783531146560

zum Seitenanfang


  aktualisiert am 04.10.2017
TU_Icon_E_Mail_1_17x17_RGB Zum Seitenanfang