TU BRAUNSCHWEIG


Das Arbeitspaket ist Teil der disziplinen-übergreifenden Forschungsplattform ENTRIA. Die Entsorgung radioaktiver Reststoffe ist zu einer neuen großen Herausforderung für Wissenschaft und Gesellschaft geworden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert für die Laufzeit von zunächst 5 Jahren die darauf bezogene Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Sozialwissenschaftlern.

Aufgaben:

  • Klärung der Konsequenzen aus den Verfassungsprinzipien und dem Staatsziel Umweltschutz (Art. 20a GG) für die Bewertung von Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe sowie eines etwaigen Anpassungsbedarfs im Verwaltungsrecht.
  • Herausarbeiten des Bedeutungsgehalt der Verfassungsprinzipien Demokratie, Gewaltenteilung und Föderalismus sowie des Staatsziels Umweltschutz (Art. 20a GG)
  • Formulieren von verfassungsrechtlichen Leitplanken für einzelne Entsorgungsoptionen hinsichtlich Instrumentenwahl und Gesetzgebung
  • Schrittweiser Abgleich von neuen Lösungsvorschlägen mit verfassungsrechtlichen Vorgaben
  • Identifizieren des verwaltungsrechtlichen Anpassungsbedarfs (z.B. Verwaltungsverfahren, verwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz)
  • Rechtlicher Ansprechpartner für alle Projekte
  • Service-Informationen
     

Projektleiter sowie stellv. Sprecher der Forschungsplattform

  • apl. Prof. Dr. Ulrich Smeddinck
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Franziska Semper, Ass. iur.

  • Driftmann, C./Josipovic, N. (2015):
    Beratung und Wissensmanagement bei der Entsorgung radioaktiver Reststoffe – Nutzung von Experten-Wissen und des Asse-Archivs,
    Berlin: Berliner Wissenschaftsverlag

  • Smeddinck, U./Kuppler, S./Chaudry, S. (Hrsg.),
    Inter- und Transdisziplinarität bei der Entsorgung radioaktiver Reststoffe,
    Wiesbaden: Springer Vieweg (im Erscheinen)

  • Smeddinck, U./Semper, F.,
    Zur Kritik am Standortauswahlgesetz.
    In: Brunnengräber, A. (Hrsg.), Problemfalle Endlager (im Erscheinen)

  • Röhlig, K.J./Hocke, P./Smeddinck, U./Walther, C. (2015):
    The ENTRIA project – selected disciplinary and interdisciplinary research topics/Das ENTRIA-Projekt – Ausgewählte disziplinäre und interdisziplinäre Forschungsthemen,
    In: Mining Report 2015, 211 - 222.

  • Smeddinck, U./Semper, F. (2015):
    Standortauswahlgesetz und Nationales Entsorgungsprogramm,
    Vortrag anlässlich des Symposiums „Atommüllrecht“, Veranstalter: BUND, Greenpeace, u.a.m., ver.di-höfe, Hannover 23. Oktober 2015

  • Smeddinck, U. (2015):
    Die Kritik am Standortauswahlgesetz aus rechtswissenschaftlicher Perspektive
    .
    Impulsreferat anlässlich des 22. Berliner Forum „Spannungsfeld Atomrecht: Anforderungen an die Endlagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung, Deutscher Bundestag, Berlin, 6. Mai 2015

  • Smeddinck, U. (2015):
    Das Standortauswahlgesetz, Vortrag im Rahmen des Masterstudienganges Umweltrecht, Universität Kassel, 9. Juni 2015

  • Smeddinck, U. (2015):
    Innovative Ansätze im Umweltrecht
    ,
    Vortrag anlässlich des Kolloquiums „Innovationen im Recht“, Bucerius Law School, Hamburg, 7. März 2015

  • Smeddinck, U. (2015):
    Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Grenzwertfestlegung – eine Perspektive für die Strahlenschutzverordnung?
    ENTRIA-Werkstattgespräch „Grenzwertbildung im Strahlenschutz“ des Institut für Radioökologie und Strahlenschutz, Leibniz-Universität Hannover, und des Institutes für Rechtswissenschaften der Technischen Universität Braunschweig, Braunschweig, 27. Januar 2015

  • Smeddinck, U. (2015):
    Das Standortauswahlgesetz
    ,
    Vortrag anlässlich des ENTRIA-Bürgerforums “Wohin mit unserem Atommüll?“, Lutherstadt Wittenberg, 30. Januar 2015



Weitere Informationen erhalten Sie auf der ENTRIA Homepage: www.entria.de


  aktualisiert am 03.06.2016
TU_Icon_E_Mail_1_17x17_RGB Zum Seitenanfang