TU BRAUNSCHWEIG

Die Ambulanz bietet umfassende diagnostische und psychotherapeutische Hilfen bei psychischen Störungen mit Krankheitswert in allen Altersgruppen an. In erster Linie werden Patienten mit psychischen und psychosomatischen Störungen behandelt. Darüber hinaus richtet sich unser Angebot an Patienten/Innen mit chronischen körperlichen Erkrankungen, da diese häufig zu psychischen Beeinträchtigungen bei den Betroffenen führen.

In den unten genannten Störungsbereichen sind die verwendeten psychotherapeutischen Methoden wissenschaftlich erprobt und haben ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt:

  • Angststörungen (z.B. Panikstörung, Phobien, soziale Ängste)

  • Zwangsstörungen

  • Depressive Störungen

  • Reaktionen auf schwere Belastungen oder traumatische Erfahrungen (plötzlicher Todesfall, Vergewaltigung, Verkehrsunfall u.a.)

  • Essstörungen (z. B. Bulimie, Magersucht)

  • Sexuelle Funktionsstörungen (z. B. Erektionsstörungen, Vaginismus)

  • Psychosomatische Erkrankungen (z.B. Tinnitus, Spannungskopfschmerz, Adipositas)

  • Rückfallprophylaxe bei Patienten mit psychotischen oder der manisch-depressiven Erkrankung.

Weitere Angebote der Psychotherapieambulanz, die nicht immer von den Kostenträgern bezahlt werden, sind:

  • Kommunikationstrainings für Paare, Paartherapie

  • Psychoedukative Kurse für Betroffene und Angehörige

  • Erziehungsprogramm für Eltern (Triple P)

  • Gutachten und differentialdiagnostische Abklärung

 

Welche Patienten haben wir bisher behandelt?

In der Psychotherapieambulanz wurden bisher knapp 1500 Patienten/Innen mit einem durchschnittlichen Alter von 38 Jahren (min. 16 Jahre; max. 84 Jahre) behandelt. Davon waren 35% männlichen Geschlechts. Die häufigsten Diagnosen waren affektive - und Angststörungen. Gegenwärtig nehmen Somatoforme Störungen und Persönlichkeitsstörungen zu. Inzwischen wurde das Behandlungsspektrum auf Kinder ab 4 Jahre erweitert.

Grafik
© Kröger

  aktualisiert am 08.05.2012
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