TU BRAUNSCHWEIG
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18.06.2018 12:33
Vortrag zur Geschichte der Tropenmedizin in China

Di., 10.7. 17.00

Yubin Shen, PhD, Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin

State Medicine, International Health, and the Global Network of Tropical Medicine in Nanjing (China): The Department of Parasitology of the Central Field Health Station, 1931-1936.

Pharmaziezentrum, Beethovenstr. 55, Hörsaal BV 55.1

Vortrag Yubin Shen (pdf, 179 KByte)






30.05.2018 15:52
Workshop "Rethinking Materialism" am 13. Juni 11.30 - 18.00

This meeting brings together doctoral students and scholars of various disciplines – pharmacy, biology, history of science, gender studies and philosophy – to discuss the issue of materialism from the perspective of history of science and philosophy. We are very pleased that two external guests – historian of science Lynn Nyhart (University of Wisconsin, Madison) and philosopher Susanne Lettow (Freie Universität, Berlin) – have agreed to take part in our discussion. Lynn Nyhart and I share a common interest in the dispute on materialism (“Materialismus-Streit”) of the post-1848 revolutionary era. More precisely, we investigate the positions of the German founders of cell theory, Matthias Jacob Schleiden and Theodor Schwann, in this dispute. Besides the theory of evolution, cell theory is regarded as biology’s crucial contribution to a modern and secular worldview. Yet, scholars have so far paid little attention to the fact that Schwann and Schleiden themselves rejected the materialist outlook on nature and humankind that many of their contemporaries associated with cell theory. What makes the case of Schleiden particularly interesting is that he is also regarded as an outspoken critic of speculative romantic Naturphilosophie and a main promoter of biology’s emancipation from philosophy. In the first part of our meeting, I propose to discuss Schleiden’s essay of 1863 (see full reference below) which highlights his position on materialism and on the relationship between natural sciences, philosophy and religion.
The second part is dedicated to Susanne Lettow’s and Jan Büssers’s critical reflection on the “new materialism” of today’s social sciences and feminist theory. The paper by Lettow (2016) addresses theoretical and political problems raised by this “material turn” in the light of the history of materialism, more exactly in the light of different versions of historical materialism (e.g. of Karl Marx, Ernst Bloch). I suggest that we take the argument of her paper as a basis to discuss whether “new materialism” can provide new insights on the history of 19th century materialism. Finally, Jan Büssers (TU Braunschweig) will present his doctoral project. He will explain how he intends to use Ernst Bloch’s historical materialism to overcome the theoretical and political shortcomings of Karen Barad’s posthumanist theory.

 Programm Workshop Materialism (pdf, 114 KByte)

If you would like to participate, please contact us before June 6!

pharmgesch@tu-braunschweig.de


https://www.tu-braunschweig.de/pharmaziegeschichte



07.05.2018 10:00
„Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ 27. April bis 11. November 2018, Kokerei Zollverein in Essen

Arzneimittelhistorische Sammlung - Objekte unterwegs in der Ausstellung

2018 ist »Schicht im Schacht«, dann endet der deutsche Steinkohlenbergbau. Damit zeichnet sich nach 200 Jahren ein Ende des Zeitalters der Kohle in Deutschland ab, die in ganz Europa Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt entscheidend beeinflusste. Besonders im Ruhrgebiet hat Kohle die Arbeit, den Alltag und die Mentalität der Menschen stark geprägt. Doch Kohle war nicht nur der Treibstoff der Moderne und des Fortschritts, sie war auch Teil der Schattenseiten der Industrialisierung. 2018 findet nun im Ruhrgebiet, lange Zeit das größte und wichtigste Kohlerevier Europas, die erste europäische Ausstellung zur Kohle statt. Das Essener Ruhr Museum, das Regionalmuseum des Ruhrgebiets, und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, das Leibniz Forschungsmuseum für Georessourcen, zeigen mit „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ eine große Gemeinschaftsausstellung auf dem Welterbe Zollverein. Die Ausstellung behandelt den Zeitraum von ca. 1750 bis heute. Ausgangspunkt ist die Kohle selbst, ihre Stofflichkeit, die gespeicherte Sonnenenergie, die nicht nur das Industriezeitalter befeuerte, sondern in Form der Kohlechemie zunächst die Nachahmung und dann die künstliche Neuerschaffung der Welt möglich machte.

Unter der Überschrift Kohlechemie wird die grundlegende Bedeutung des Wertstoffes Kohle auch für die Herstellung synthetischer Arzneimittel behandelt. Vertreter der ersten Sulfonamide und Anilin-Derivate aus der Sammlung Schneider zählen zu den Ausstellungsobjekten.

https://www.bergbaumuseum.de/de/36-startseite/861-news2017-12-15

Expose: Das Zeitalter der Kohle (pdf, 4 MByte)






11.04.2018 14:09
Exkursion in die Sammlung Schmidt nach Konstanz

In der Exkursionswoche bietet die Abteilung für Geschichte der
Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte eine Exkursion
in die Sammlung Schmidt (www.sammlung-schmidt.de) nach Konstanz an.
Die technikhistorische Sammlung dokumentiert insbesonders die Telefonie-
Geschichte in Deutschland nahezu vollständig sowohl in der Apparate- als
auch in der Vermittlungstechnik. Der Sammler Hans-Dieter  Schmidt war
früher selbst im höheren Staatsdienst der Deutschen Bundespost tätig und
wird die Exkursion persönlich begleiten.

Neben Telefonapparaten und vielen weiteren spannenden Exponaten aus der
Anfangszeit des Fernsprechwesens bis hin zur Gegenwart, bietet die Sammlung
noch funktionierende historische Telefontechnik, wie zwei miteinander
verbundene Fernsprecher, und auch eine große Auswahl an Literatur. Wer an
Telekommunikationsgeschichte interessiert ist, wird vor Ort unter anderem
auch die Möglichkeit haben zur Entwicklung von eigenen Ideen für zukünftige
Hausarbeiten bzw. Projekte ein wenig zu recherchieren.

Am ersten Abend (22.05.) haben die Studierenden die Möglichkeit den Sammler
bei einer Stadtführung durch Konstanz persönlich kennenzulernen. Die
Sammlung wird am 23.05. ganztägig besucht, bevor es dann am 24.05. gegen
10 Uhr mit dem Zug zurück nach Braunschweig geht.

Finanziert wird die Exkursion vom Fachgruppenrat Geschichte.

Termin: 22.05.2018, ca. 9 Uhr bis 24.05.2018, ca. 18 Uhr

Verantwortliche: Laura Elsner (laura.elsner@uni-siegen.de)

Kosten: 25€ Anmeldebeginn über Stud.IP: 13.04.2018

Max. Teilnehmeranzahl: 12 Personen







  last changed 21.01.2019
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