TU BRAUNSCHWEIG

Forschungsprojekte

An unserem Institut wird eine Vielzahl von Projekten zu allen Bereichen unserer Forschung bearbeitet. Diese Seite listet eine Auswahl dieser Projekte auf.

       BioBz (BMBF)

ERWAS - Verbundprojekt

BioBZ - Die bio- elektrochemische  Brennstoffzelle als Baustein einer ener- gieerzeugenden Abwasserbehandlungsanlage, Teilprojekt C.

Ziel des durch die CUTEC-Institut GmbH Clausthal geführte Verbundprojektes die Entwicklung, Untersuchung und Bewertung einer mikrobiellen Brennstoffzelle im Pilotmaßstab. Am IÖNC werden im Teilprojekt C dabei Untersuchungen (i) zur Wasserstofferzeugung in einer mikrobiellen Elektrolysezelle, (ii) zur Optimierung der Biofilmkultivierung sowie (iii) zum Abbau von Mikroschadstoffen unternommen.

Link zum Projekt: http://www.bio-bz.de/index.php/de/

       Dalion (BMWi)

DaLion – Data-Mining in der Produktion von Lithium-Ionen Batteriezellen

Im Rahmen des Verbundprojektes DaLion soll Kenntnis über die Wirkzusammenhänge der Produktion von Lithium-Ionen Batteriezellen erlangt werden.
Hierdurch soll sowohl die systematische Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der Batterieproduktion als Ganzes verbessert werden, als auch die gezielte Herstellung definierter Batteriezelltypen und -qualitäten ermöglicht werden.

Link zum Projekt: https://www.tu-braunschweig.de/iwf/pul/forschung/projekte/dalion

       ElektroBak (MWK)

ElektroBak - Innovative Materialien und Konzepte für mikrobielle elektrochemische
Systeme

Unter Federführung des Institutes für Ökologische und Nachhaltige Chemie und dem Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology (BRICS) widmet sich die transdisziplinäre NTH-Forschergruppe „ElektroBak“ der Entwicklung mikrobieller elektrochemischer Systeme.
Hierzu werden durch drei Arbeitsgruppen der Leibniz-Universität Hannover (LUH), zwei Arbeitsgruppen der TU Clausthal (TUC) und fünf Projektgruppen der TU Braunschweig
(TUBS) materialwissenschaftliche und prozess-technische Grundlagen in einem interdisziplinären Ansatz aus Elektroden-, Reaktor- und Prozessentwicklung generiert.

Link zum Projekt: https://www.tu-braunschweig.de/forschung/zentren/brics/forschung/elektrobak/index.html

       ElektroPapier (BMBF)

MachWas

ElektroPapier - Entwicklung papierbasierter Elektroden für die mikrobielle
elektrochemische Abwasserreinigung"

Das durch die EnviroChemie GmbH als Projektkoordinator geführte Verbundforschungsprojekt ElektroPapier widmet sich der Entwicklung neuartiger, papierbasierter Elektroden für den Einsatz in mikrobiellen Brennstoffzellen.
Ziel des Projektes ist dabei der Betrieb einer Pilotanlage mit realen Abwasserströmen (kommunal und industriell). Dazu sollen die mikrobielle Stromproduktion untersucht und
eine Pilotanlage mit optimierten Strömungsbedingungen konzipiert und gebaut werden.

       3D-Anoden (DFG)

 

 

Hybridstrukturen - Künstliche, dreidimensionale Biotope mit elektrochemisch aktiven Bakterien für hocheffiziente mikrobielle Brennstoffzellen

In Zusammenarbeit mit Prof. Andreas Greiner, Universität Bayreuth , widmet sich das Projekt „Künstliche dreidimensionale Biotope mit elektroaktiven Bakterien für hocheffiziente mikrobielle Brennstoffzellen“ der Erforschung neuartiger, dreidimensionaler Anodenmaterialien für den Einsatz in mikrobiellen Brennstoffzellen.

       QuWin (NLWKN)

 

QuWiN-Projekt - Erarbeitung von Qualitätsstandards für die Wirtschaftsdüngerverbringung
in Nieder- sachsen: Problemstoffe Antibiotika

Im Nordwesten Niedersachsens fallen so hohe Mengen an Wirtschaftsdüngern an, dass diese unter Berücksichtigung des Boden- und Grundwasserschutzes vor Ort nicht mehr im vollen Umfang als organische Bodendünger ausgebracht werden können. Deswegen bietet sich die Verbringung von Wirtschaftsdüngern in überwiegend ackerbaulich geprägte Regionen an, um dort die Vorteile der Hu-muszufuhr, Verbesserung der Phosphorsalden und die Substitution stickstoffhaltiger Mineraldünger zu nutzen. Dieser Fragestellung wird bereits
seit 2016 im Verbundprojekt "Wirtschaftsdüngermanage-ment Niedersachsen" nachgegangen.

Infolge der Behandlung erkrankter Tierbestände können Antibiotika-Rückstände in Wirtschaftsdün-gern auftreten. Deswegen soll das QuWiN-Projekt zu einer Versachlichung der Diskussion über die Fragen beitragen, in welchem Ausmaß auch Antibiotika mit Wirtschaftsdüngern aus den Überschuss-regionen in die Ackerbauregionen verbracht
werden und ob diese zu einer Belastung dortiger Böden führen können. Hierzu sollen in 15 Betrieben der Wirtschaftsdünger abgebenden Regionen die Anti-biotika-Anwendungsmuster ermittelt sowie Schweine- und Rindergülle, Hühnertrockenkot und Hähn-chen- bzw. Putenmist aus der konventionellen Tierhaltung sowie Gärreste aus hofeigenen und über-betrieblichen Biogasanlagen auf Antibiotika-Rückstände untersucht werden. In den Wirtschaftsdünger aufnehmenden Regionen sind ebenfalls 15 Betriebe bezüglich der Antibiotika-Einträge und deren Rückstandsverhalten in ackerbaulich genutzten Böden im Vergleich zu langfristig mit Gülle gedüngten Böden der Wirtschaftsdünger abgebenden Betriebe zu untersuchen, um schließlich aus diesen Daten Qualitätsstandards für die Wirtschaftsdüngerverbringung abzuleiten.


  aktualisiert am 09.06.2017
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