TU BRAUNSCHWEIG

Informationen über das Praktikum im Studiengang Verkehrsingenieurwesen

Auf dieser Seite werden Informationen zum Vor- und Fachpraktikum zur Verfügung gestellt, nicht allerdings zu Laborpraktika etc., die im Rahmen von Lehrveranstaltungen abgeleistet werden müssen.

Wozu dient das Praktikum?

Das Praktikum soll die Studierenden durch die Mitarbeit an technisch-planerischen, betriebsorganisatorischen oder konstruktiven Aufgaben an die Tätigkeit im Verkehringenieurwesen heranführen. Erfahrungen in diversen Arbeitsprozessen tragen dazu bei, später den Einstieg ins Berufsleben mit seinen vielfältigen Anforderungen zu meistern. Der Erwerb sozialer Kompetenzen ist wichtiger Bestandteil des Praktikums.

Die Grundlage für das Praktikum bildet die Praktikumsordnung. Sie ist Bestandteil des besonderen Teils der Bachelor- und der Masterprüfungsordnung.


In welchem Umfang muss ich das Praktikum absolvieren?

Für den Bachelorstudiengang Verkehrsingenieurwesen ist ein 12-wöchiges Praktikum notwendig. Hierbei sind 6 Wochen vor Beginn des Studiums erforderlich (das sogenannte Vorpraktikum). Weitere 6 Wochen sind während des Studiums zu absolvieren (das sogenannte Fachpraktikum). Diese können sowohl en bloc als auch semesterbegleitend durchgeführt werden.

Für den Masterstudiengang Verkehrsingenieurwesen ist ein weiteres 6-wöchiges Fachpraktikum während des Studiums abzuleisten.


Kann ich mich ohne Vorpraktikum bewerben?

Ja, die Bewerbung kann auch ohne ein nachgewiesenes Vorpraktikum erfolgen. Das Vorpraktikum muss dann allerdings bis zum Beginn des Studiums, in der Regel also zum Beginn des ersten Semesters, nachgewiesen werden.  Die für eine Anerkennung notwendigen Unterlagen können per Post an das Praktikantenamt geschickt oder auch in den ersten vier Vorlesungswochen persönlich abgegeben werden. In begründeten Fällen ist auch eine Ausnahme möglich. Einzelheiten dazu sind unter Punkt 1 in der Praktikumsordnung zu finden.


Welchen Inhalt muss das Praktikum haben?

Das Praktikum kann beispielsweise folgende Tätigkeiten umfassen:

  • praktische Tätigkeiten, wie z. B. Messen, Prüfen, Qualitätskontrolle, Versuche
  • Entwicklung und Planung, wie z. B. Kostenkalkulation, Entwicklung, Konstruktion, Produktplanung, Produktionsplanung und -steuerung
  • Software-Entwicklung und Betrieb, wie z. B. Kostenkalkulation, Produkt-/ Projektplanung, Programmierung, Codierung, (System-/ Programm-) Entwicklung, Erprobung
  • Kaufmännische und juristische Tätigkeiten, wie z. B. Auftragsakquisition, Kundenberatung, Marketing, Vertrieb technischer Produkte, Arbeits- und Anlagensicherheit, Umweltrecht, Patentwesen und -recht

Wo ist das Praktikum zu absolvieren?

Das Praktikum ist in verkehrsrelevanten Betrieben abzuleisten. Dies können zum Beispiel städtische oder private Verkehrsbetriebe, Speditionen, Produzenten von Eisenbahn- oder Straßensignalanlagen, Fahrzeughersteller, Überwachungsvereine o. ä. sein. Firmenadressen können den »Gelben Seiten« entnommen oder durch die Berufsberatung der Arbeitsagenturen in Erfahrung gebracht werden. Praktikumsangebote finden Sie auch unter der Jobbörse des Career Service oder auf dem Stellenmarkt der TU Braunschweig. Im folgenden ist eine Liste von Unternehmen aufgeführt, die zugesagt haben, Praktikumsplätze für Studierende des Verkehrsingenieurwesens anzubieten:

Die Reihenfolge der Praktikumsunternehmen stellt keine Wertung dar.


Wer ist für die Anerkennung zuständig?

Das Praktikantenamt für den Studiengang Verkehrsingenieurwesen ist am Institut für Verkehr und Stadtbauwesen angesiedelt. Zu den Sprechzeiten werden Fragen zur Anerkennung eines Vorpraktikums, Zweifeln an der richtigen Art des Betriebs oder zur Betreuung des Fachpraktikums beantwortet. Auch die zur Anerkennung notwendigen Unterlagen können während dieser Zeit persönlich abgegeben werden.

Sprechzeiten: nur nach telefonischer Vereinbarung

Kontaktmöglichkeiten:

Dr.-Ing. Stephan Hoffmann
Telefon: 0531/391-66802
E-Mail: move-praktikantenamt@tu-braunschweig.de

Postanschrift:

Technische Universität Braunschweig
Praktikantenamt Studiengang Verkehrsingenieurwesen
c/o Institut für Verkehr und Stadtbauwesen
38092 Braunschweig

Besucheranschrift:

Technische Universität Braunschweig
Praktikantenamt Studiengang Verkehrsingenieurwesen
c/o Institut für Verkehr und Stadtbauwesen
NFF-Gebäude, Raum 285
Hermann-Blenk-Straße 42
38108 Braunschweig


Welche Unterlagen benötige ich für eine Anerkennung?

Praktikantinnen und Praktikanten protokollieren ihre Tätigkeiten und die dabei erlangten Erfahrungen in einem Praktikumsbericht.

Im Vorpraktikum besteht dieser aus Wochenübersichten (stichwortartige Übersicht mit Angabe der täglichen Tätigkeiten) und Wochenberichten, die die eigenen Tätigkeiten näher beschreiben. Der Umfang der Wochenberichte sollte mindestens eine DIN A4-Seite pro Woche zuzüglich Zeichnungen und Bildern betragen. Ein Musterbericht können Sie auf dieser Seite herunterladen oder beim Praktikantenamt einsehen.

Für das Fachpraktikum gilt: Der Praktikumsbericht umfasst Wochenübersichten und ausführliche Berichte, die wahlweise wöchentlich oder nach Teilgebieten gegliedert sein können. Der Umfang muss mindestens zwei DIN A4-Seiten pro Woche betragen.

Der Praktikumsbericht ist grundsätzlich in gebundener Form (z.B. Spiral- oder Leimbindung) einzureichen. Dem Bericht ist ein Titelblatt mit allen nötigen Angaben (Name, Vorname, Matrikelnummer, Anschrift, Geburtsdatum, E-Mailadresse, etc.) voran zu stellen.

Am Ende des Berichts muss ein Sichtvermerk mit der Unterschrift und Stempel der Betreuerin/des Betreuers vorhanden sein. Die Seiten sind zu nummerieren. Nicht gebundene Berichte werden nur in Ausnahmefällen angenommen. Bei diesen ist jede Seite mit dem Sichtvermerk zu versehen. Die Seitenangabe muss die Gesamtzahl der Seiten beinhalten.

Von der Firma, bei der das Praktikum abgeleistet wurde, ist eine Bescheinigung auszustellen, in der Art und Dauer der ausgeübten Tätigkeit bestätigt wird. Diese Bescheinigung ist im Original vorzulegen und ggf. an das Ende des Berichts einzureihen. Ist die Bescheinigung nicht in deutscher Sprache abgefasst, kann eine beglaubigte Übersetzung verlangt werden.

Bei Fachpraktika ist zusätzlich die Bescheinigung des/der betreuenden Lehrende/n notwendig.


Wer betreut mein Fachpraktikum?

Für die Durchführung der Fachpraktika im Bachelor- und Masterstudiengang ist die Betreuung durch eine(n) Lehren-de(n) aus dem Studiengang Verkehrsingenieurwesen notwendig. Die Ansprache der Lehrenden erfolgt direkt durch die Studierenden.

Vor Beginn der Praktikumstätigkeit ist eine Rücksprache mit der/dem Lehrende(n) notwendig, in dem Dauer und Inhalt des Praktikums besprochen werden. Die/der Lehrende stellt den Studierenden eine Bescheinigung aus, die Angaben zum Praktikumsbetrieb, Praktikumsdauer und Tätigkeit enthält, sowie die Genehmigung des vorgesehenen Praktikums durch die/den Lehrende(n).

Die/der Lehrende steht den Studierenden auch während des Praktikums beratend zur Seite. Nach Abschluss des Praktikums muss der Praktikumsbericht von der betreuenden Person überprüft und für die Vergabe von Leistungspunkten genehmigt und bescheinigt werden.

Lehrende sind alle Personen, die im Modulhandbuch des Studiengangs Mobilität und Verkehr als an der Lehre beteiligt gekennzeichnet sind. Es wird durch den Studiendekan empfohlen, sich an Lehrende zu wenden, die an einem Institut/an einer Professur beschäftigt sind, welches eine verkehrsspezifische Ausrichtung besitzt.


Kann ich andere Tätigkeiten als Praktikum anrechnen lassen?

Ausbildung

Unter der Auflage, eine schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 6-12 Seiten DIN A4 über das bisherige Arbeitsgebiet oder einem Teilgebiet davon anzufertigen, können eine Gesellenprüfung (oder vergleichbare Prüfung) in einem verkehrsrelevanten Beruf oder auch das Diplomzeugnis einer Fachhochschule als komplettes Praktikum im Bachelor angerechnet werden.

Unter der gleichen Auflage kann eine mindestens dreimonatige Berufspraxis in einem verkehrsrelevanten Betrieb nach Bachelor- oder Diplomabschluss eines ingenieurwissenschaftlichen Studienganges als komplettes Masterpraktikum anerkannt werden.

Bundesfreiwilligendienst

Tätigkeiten in verkehrsrelevanten Bereichen können anerkannt werden.

Tätigkeit als Werkstudent/in

Eine Werkstudent/innentätigkeit, die den Praktikumsrichtlinien entspricht, kann anerkannt werden. Als Werkstudent/in müssen Sie grundsätzlich auch Studennachweise einreichen. Für die Anerkennung müssen mindestens 180 Arbeitsstunden nachgewiesen werden (6 LP/Fachpraktikum x 30 h/LP ≥ 180 h/Fachpraktikum)

Wo kann ich Informationen zu Praktika finden?


  aktualisiert am 30.08.2017
TU_Icon_E_Mail_1_17x17_RGB Zum Seitenanfang