TU BRAUNSCHWEIG

Erzeugung von Zertifikaten für die Unzulässigkeit der technischen Kapazitäten an einem Netzpunkt

Projektmitarbeiterin: Imke Joormann
Projektleiter: Marc Pfetsch
Laufzeit: 01.07.2009 - 30.06.2012

Gaspipeline

Dieses Projekt ist Teil des BMWi Projekts "Untersuchung der technischen Kapazitäten von Gasnetzen", an dem sechs Forschungspartner und ein Gastransportunternehmen beteiligt sind. Die technischen Kapazitäten bestimmen die Obergrenzen der vermarktbaren Ein- und Ausspeisemengen und damit die erzielbaren Einnahmen eines Gastransportnetzbetreibers. Es ist daher von zentraler Bedeutung für den Transportnetzbetreiber, die technische Kapazität berechnen zu können.

In unserem Teilprojekt geht es um die Bestimmung von sogenannten Zertifikaten für die Unzulässigkeit von bestimmten Gasnominierungen. Für die Analyse technischer Kapazitäten muss entschieden werden können, welche Anfragen das Netz aufnehmen kann, bzw. welche nicht mehr. Falls eine bestimmte Nominierung nicht mehr transportiert werden kann, dann möchte man wissen, warum dies der Fall ist, warum also die Nominierung unzulässig ist. Dies bedeutet, dass man eine möglichst leicht verständliche Begründung – ein sogenanntes Zertifikat – zur Hand haben möchte, die diesen Sachverhalt erklärt. Dies soll möglich sein, ohne aufwändige Simulationen oder Berechnungen durchführen zu müssen. In unserem Teilvorhaben geht es darum, Methoden zum Auffinden von Zertifikaten zu entwickeln und auf die Analyse der technischen Kapazitäten anzuwenden.

Projektpartner:
- Humboldt-Universität zu Berlin
- Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
- Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
- Universität Duisburg-Essen
- Konrad Zuse Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB)
- Bundesnetzagentur (BNetzA)


  aktualisiert am 10.10.2012
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