TU BRAUNSCHWEIG

  Abgeschlossene Projekte

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BMBF Project: "Treatment of tapioca wastewater and sustainable water pollution control management of key economic zones in southern Vietnam"

TENNET Norderney I + II

KLIFF Klimafolgenforschung Niedersachsen, Wasserwirtschaft an der Küste (AKÜST) und der Binnengewässer (KLIFWA)

BMBF Project: “Minimization of the Eutrophication of Lake Chao, China”

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit der Phase 2: 07/2007 - 06/2010

Leiter des Verbundprojekts: Prof. Dr.-Ing. Günter Meon.
Bearbeiter: Dipl.-Geoök. Yvonne Rühe, Dipl.-Geoök. Karoline Stein, Dipl.-Ing. Christoph Plogmeier,
Dipl.-Ing. Markus Anhalt, Math.Ass. Ehrengard Dümpert

Partner:
Institut für Siedlungswasserwirtschaft (ISWW) der Technischen Universität Braunschweig,
Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin (IGB),
Anhui Environmental Protection Bureau (AEPB), China.

Ziele: Erarbeitung einer interdisziplinär angelegten, wissenschaftlichen Konzeption zur Reduzierung der Eutrophierung des Chaosees. Entwicklung und Erprobung eines Entscheidungsunterstützungssystems für besondere Seeareale und das Einzugsgebiet zur Bewertung von Sanierungsmaßnahmen und zur Steuerung wasserwirtschaftlicher Anlagen zur Wasserversorgung und Verbesserung der Gewässergüte.

Untersuchung starkregengefährdeter Gebiete

Auftraggeber: Bezirksregierung Detmold
Projektlaufzeit: 2008 - 2009

Koordinator:
Dr.-Ing. Gerhard Riedel

Bearbeiter:
Dipl.-Geoökol. Karoline Stein, Dipl.-Hydrol. Kristian Förster

Ziele:
Die Untersuchung starkregegefährdeter Gebiete am Beispiel der Ortslagen Henglarn, Ahden und Delbrück dient der zur praxisnahen Abschätzung der Gefährdung infolge Starkregen. Die beispielhafte Erstellung von Gefahrenkarten führt zur Erarbeitung von Empfehlungen zur Untersuchung starkregengefährdeter Gebiete und zur Erstellung von Starkregen-Gefahrenkarten.

Globaler Klimawandel - Wasserwirtschaftliche Folgenabschätzung für das Binnenland (KliBiW)

Auftraggeber: Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
Projektlaufzeit: 2008-2009

Koordination und Bearbeitung:
Dr.-Ing. Gerhard Riedel

Bearbeitung:
Dipl.-Ing. Martin Gocht MBA
Dipl.-Hydr. Kristian Förster

Aufgabe(n):
Praxisnahe wasserwirtschaftliche Folgenabschätzung der Auswirkungen des erwarteten Klimwawandels für das niedersächsische Binnenland
Das Projekt umfasst: Wasserhaushaltsmodellierung, Grundwasserneubildung (Kooperation mit LBEG),
Simulation von Belastungsszenarien, Identifikation regionaler Schwerpunkte

Projektpartner:
NLWKN Niedersächsicher Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz,
LUH Leibniz-Universität Hannover, Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und landwirtschaftlichen Wasserbau,
Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie.
Ingenieurbüro Prof. Hartung + Partner mbH, Braunschweig (HuP)

Retentionsfähigkeit von Gewässernetzen

Förderung: Fördermaßnahme des BMBF "Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse RIMAX" (www.rimax-hochwasser.de)
Projektlaufzeit: 01.04.2005 - 31.03.2007

Kontakt: Dr.-Ing Gerhard Riedel

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Berechnung einer Hochwasserschutzmaßnahme bei Offleben / Kupferbach

Auftraggeber: Gemeinde Büddenstedt über Dr. Zander GmbH
Projektlaufzeit: 2007

Kontakt: Dr.-Ing Gerhard Riedel

Aufgabe: Die Auswirkungen einer geplanten Hochwasserschutzmaßnahme für den Ort Offleben sollte anhand der Berechnung des HQ100 für den Status Quo und die Planungsvariante untersucht werden. Innerhalb der Planungsvariante soll der Hochwasserabfluss des Völpker Mühlenbaches in den Tagebaurestsee eingeleitet werden. Das Abschlagsbauwerk war zu bemessen und die Wirksamkeit nachzuweisen. Im Einzugsgebiet wird gegenwärtig die von Norden zufließende Wirpke teilweise in den Tagebaurestsee Anna-Süd geleitet. Es konnte bestätigt werden, dass die geplante Hochwasserschutzmaßnahme bei kurzen Niederschlagsdauern bis ca. 24 Stunden eine hohe lokale Wirkung im Raum Offleben hat, die mit längeren Regendauern relativ - also bezogen auf den Status Quo - kleiner wird. Bei langen Bemessungsniederschlägen von 72 Stunden kann zusätzlich eine signifikante regionale Abflussverminderung zwischen 1 - 2 m³/s bis einschließlich Oschersleben nachgewiesen werden. Veröffentlichungen: interne Berichte

Retentionskataster Hessen (RKH)

Auftraggeber: HGN Hydrogeologie GmbH – Ingenieurgesellschaft für Wasser-Boden-Umwelt
Projektlaufzeit: 1996 bis Dezember 2006

Bearbeitung: Dipl.-Ing. Ruth Bittner

Projektbeschreibung

Weitere Informationen zum Retentionskataster Hessen: http://www.hlug.de/medien/wasser/rkh/index.htm

New curriculum for training courses in GIS (NCGIS) - Tempus-Programme CD_JEP-30017-2002

funded by: European Commission
eligibility period: 01/09/2003 - 31/08/2006

Project partners:
Technical University of Braunschweig, Leichtweiss-Institute for Hydraulic Engineering (contracting and coordinating partner)
Ain Shams University, Faculty of Engineering, Cairo, Egypt
Danish Hydraulic Institut (DHI), Horsholm, Denmark

Bearbeitung:
Prof. U. Maniak,
Dipl.-Ing. S. Brinck

Background of the project

FLOODSCAPE – Umweltverträglicher Hochwasserschutz für die Einzugsgebiete von Fulda und Diemel

Förderung: Europäische Union aus dem Programm INTERREG IIIB und Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Projektlaufzeit: 2003 - 2006

Projektpartner: Universität Kassel, Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft

Bearbeitung: Dipl.-Ing. Ruth Bittner

Weitere Informationen finden Sie in der Projektbeschreibung und auf der Projekthomepage: http://www.floodscape.net

Erweiterung der Brunnenfelder auf der Nordseeinsel Norderney
(Ergänzungsprojekt: Küstenprojekt Norderney-Langeoog)

Thema: Erweiterung der Brunnenfelder auf der Nordseeinsel Norderney
Auftraggeber: Wirtschaftsbetriebe Norderney
Zeitraum: 01/2005 - 07/2005
Bearbeiter: Dr. Jens F. Führböter
Aufgabe: Auf Düneninseln steht nur eine begrenzte Menge Grundwasser für die Trinkwassernutzung zur Verfügung, da die Größe des Süßwasservorrats von der Morphologie der Insel, der Höhe des Niederschlages und der Höhe des Meeresspiegels abhängt. Dieser Süßwasservorrat bildet entsprechend des Tauchgleichgewichtes von Salz- und Süßwasser eine Süßwasserlinse aus, die von Salzwasser unterlagert bzw. seitlich begrenzt wird.
Die Nordseeinsel Norderney hat aufgrund ihrer Größe keine Probleme, die für den Tourismus benötigte Menge an Trinkwasser auch in den Sommermonaten aufzubringen, ohne dieses empfindliche Gleichgewicht zu stören. Das dennoch Bemühungen angestellt werden, die Grundwasserentnahme dezentraler und damit schonender zu gestalten, hat ökologische Gründe. Die empfindliche Flora in den Dünentälern hat nur geringe Toleranzen gegenüber Grundwasserspiegelabsenkungen.

Durch die Anlage eines neuen Brunnenfeldes soll eine mögliche Schädigung der grundwasserabhängigen Flora in den Dünentälern durch die Grundwasserentnahme ausgeschlossen werden. Durch mehrere Pumpversuche wurden die Standorte bereits in vorhergehenden Projekten auf ihre Eignung getestet. Diese Daten fließen nun in ein Grundwasserströmungsmodell ein, um die Szenarien zu rechnen, welchen Effekt das neue Brunnenfeld auf die Grundwasserspiegelhöhen zukünftig haben wird. Dabei wird auch der Einfluss eines stark ansteigenden Trinkwasserbedarfes berücksichtigt.

Verwendet wird das Grundwassersimulationssystem FEFLOW Version 5.2.
Veröffentlichungen:

Hydrologie der Marschgebiete in Schleswig Holstein

Auftraggeber: HGN Hydrogeologie GmbH Nordhausen (in Abstimmung mit LANU Schleswig-Holstein)
Jahr: 2005
Bearbeiter: Dr.-Ing Gerhard Riedel
Aufgabe: In Marschgebieten Schleswig-Holsteins können wasserwirtschaftliche Kennwerte nicht mit gängigen empirischen Verfahren nachgebildet werden. Die speziellen hydrologischen Eigenschaften von Marschgebieten und Datenlücken infolge fehlender Abflussbeobachtungen werden mit Hilfe eines Niederschlags-Abflussmodells (N-A-Modell) und synthetischen langjährlichen Abflussreihen (über 30 Jahre) für vier repräsentative Flusseinzugsgebiete simuliert. Für die Flussgebietsmodellierung wurde das dichte Grabennetz zur Entwässerung der Marschgebiete parametrisiert und der variable Rückstaueinfluss von Ebbe und Flut berücksichtigt. Für die statistische Auswertung der Marschgebietskennwerte wurden die Zuflüsse aus den Geestgebieten in die Marschgebiete separiert. Als Ergebnis wurden Parameter ermittelt, die die Hydrologie von Marschgewässern für Niedrig-, Mittel- und Hochwassersituationen charakterisieren und sie gegenüber anderen hydrologischen Landschaften in Schleswig-Holstein abgrenzen. Für dieses Projekt wurden die Einzugsgebiete (EZG) der Arlau, Miele, Stör und Treene mit zusammen ca. 3300 km² ausgewählt. Sie weisen relativ lange Pegelbeobachtungen (Wasserstände in der Marsch, Abflüsse in der Geest) auf und sind durch ihre repräsentativen Gebietseigenschaften besonders geeignet.
Veröffentlichungen: interne Berichte

Flussgebietsmodell Hehlenriede

Auftraggeber: Landkreis Gifhorn, Untere Wasserbehörde
Jahr: 2004
Bearbeiter: Dr.-Ing Gerhard Riedel
Aufgabe: Das Flussgebietsmodell Oberaller war im Einzugsgebiet der Hehlenriede für die Berechnung des HQ100 und wasserwirtschaftliche Maßnahmen weiter zu detaillieren. Die hochwassermindernde Wirkung dezentraler Maßnahmen auf den Hochwasserablauf beim HQ100 wurde anhand von 8 Gewässerentwicklungsmaßnahmen im Oberlauf der Hehlenriede analysiert. Zusätzlich wurde die Abflussscheitelminderung durch ein Rückhaltebecken in der Gravenhorster Riede berechnet.
Veröffentlichungen: interne Berichte

Flussgebietsmodell Schnegaer Mühlenbach

Auftraggeber: AWU Ingenieurconsult Hamburg
Jahr: 2004
Bearbeiter: Dr.-Ing Gerhard Riedel
Aufgabe: Aufstellung eines detaillierten Flussgebietsmodells (FGM) für das Einzugsgebiete Schnegaer Mühlenbach zur Niedrigwassersimulation.
Aufgrund fehlender hydrologischer Aufzeichnungen wurde ein zweites FGM für das mit einem Pegel ausgestattete benachbarte Referenzgebiet Köhlener Mühlenbach zum Zweck der Parameterübertragung aufgebaut.
Anhand von Langfristsimulation wurde die Dauerlinie bzw. eine Dauertabelle für den Schnegaer Mühlenbach im Bereich des Zulaufes der Fischteiche westlich Schnega ermittelt.
Veröffentlichungen: interne Berichte

Flussgebietsmodell Großes Bruch

Auftraggeber: HGN Hydrogeologie GmbH Nordhausen
Jahr: 2004
Bearbeiter: Dr.-Ing Gerhard Riedel
Aufgabe: Aufstellung eines detaillierten Flußgebietsmodells für das Einzugsgebiet Großes Bruch (Teil des Bodeeinzugsgebiets). Berechnung des 10- und 100 jährlichen Abflusses für den Status Quo sowie des 100 jährlichen Abflusses für ein Renaturierungsszenario ohne Deiche am Großen Bruch. Aufgrund des z.T. sehr geringen Fließgefälles musste der Rückstaueinfluss im hydrologischen Modell NAXOS mit simuliert werden.
Veröffentlichungen: interne Berichte

Hochwasservorhersagemodelle für Lahn, Fulda, Nidda und Kinzig

Auftraggeber: Hessische Landesanstalt für Umwelt (HLfU)
Landesamt für Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz, Mainz
Jahr: 1997 - 2003
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Geogr. G. Riedel
Dipl.-Ing. M. Anhalt
Dipl.-Ing. S. Brinck
Aufgabe: Entwicklung der Software PRAEDICT 2.0 für die Hochwasservorhersage und Aufstellung von operationellen Hochwasservorhersagemodellen auf der Basis von detaillierten Flussgebietsmodellen.
Veröffentlichungen: Interne Berichte

Laufzeit und Speicherfunktion aus geographischen Daten

Auftraggeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG-Schwerpunkt Regionalisierung)
Jahr: 1993 - 2000
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl. Geogr. G. Riedel
Aufgabe: Auf der Grundlage von topographischen Geländeinformationen Bestimmung der flächenhaften Verteilung von Speichergrößen und zugeordneten Laufzeiten in Einzugsgebieten für deterministische, konzeptionelle Niederschlag-Abfluß-Modelle; Ableitung geeigneter Regionalisierungsverfahren zur Bestimmung und Übertragbarkeit von Gebietsparametern in unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Skalen.
Ergebnisauszug
Veröffentlichungen: interne Berichte

Untersuchungen zu den wasserwirtschaftlichen Verhältnissen im Westharz durch den Einfluß der Talsperren

Auftraggeber: Harzwasserwerke, Hildesheim (diverse Fortsetzungsaufträge)
Jahr: 1974 - 1994
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing U. Maniak
Dipl.-Ing. D. Seeger
Aufgabe: Untersuchung der Leistungsfähigkeit der Talsperren im Westharz im Hinblick auf Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung, Trinkwasserversorgung sowie für Energiegewinnung und Freizeit- / Erholungszwecke; Verbesserung der Talsperrenwirkung durch Überleitungssysteme, optimierten Verbundbetrieb und Einbeziehung vorhandener Teichanlagen; Einfluß des Talsperrenbetriebs auf die Abflüsse im Harzvorland; Ausbaumöglichkeiten des Verbundsystems; Regelbetriebspläne und Sondersteuerungen für extreme Hochwasser- und Niedrigwassersituationen.
Veröffentlichungen: interne Berichte

Auswertung von Grundwasser- und Wasserstandsbeobachtungen (fortlaufende Untersuchungen zum Beweissicherungsverfahren Wasserwerk Rühen)

Auftraggeber: Stadtwerke Wolfsburg AG (in Abstimmung mit STAWA Braunschweig und Bezirksregierung Braunschweig)
Jahr: 1975 bis 1996 (vorläufig letzter Bericht); wird fortgesetzt
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Ing. D. Seeger
Dr.-Ing. S. Lange
Aufgabe: Untersuchungen zur Leistung des Naturhaushalts, der durch Wasserentnahmen zur Feldberegnung und Trinkwasseraufbereitung beeinflußt wird. Veränderungen der Verdunstung durch Grabeneinstau- und Meliorationsmaßnahmen; Nachweise anhand von Zeitreihenanalysen und Modellrechnungen mit FEM-Modellen.
Auswertung und Darstellung von Grundwasserstandsbeobachtungen (Ganglinien, Isoypsen); Einrichtung von Abflußmeßstellen; Statistische Analysen und Wasserbilanzrechnungen zur Ableitung von Abhängigkeiten der Grundwasserstände von Grabenwasserständen und -abflüssen, von Gebietsniederschlägen und Verdunstungswerten, von Grundwasserentnahmen für Beregnungszwecke, Gewerbe und Trinkwassergewinnung; Betrachtung von Trends und langfristigen Entwicklungen.
Veröffentlichungen: Berichte nicht veröffentlicht (nur in beschränkter Auflage verteilt)

Untersuchungen zum Ruhrtalsperrensystem (in Fortsetzungen)

Auftraggeber: Ruhrverband Essen
Jahr: 1975 - 1996 (wird fortgesetzt) (darüber hinaus interne Berichte)
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Ing. Th. Beckmann
Dipl.-Ing. D. Seeger
Aufgabe: Bilanz- Regressions- und Sensivitätsanalysen zur Bestimmung von Einflußfaktoren für die Talsperrenzuflüsse. Entwicklung mathematischer Simulationsmodelle für die Entwicklung von Betriebsplänen im Verbundsystem der Talsperren des Ruhrverbandes ( = V) zur Verbesserung der Wassergüte in der Ruhrregion; Steuerungskriterien für Talsperrenabgaben zur Niedrigwasseraufhöhung;. Kontrollpegel im Unterlauf der Talsperren zur Gewährleistung einer im Ruhrverbandsgesetz festgelegten Mindestwasserführung und Sicherung der Wassergüte. Vorhersagemodell (Software-Entwicklung) für die Online Steuerung der Talsperren; Zeitreihenmodell ARIMA, Simulationsmodelle für den Talsperrenbetrieb. Gutachten über die Leistungsfähigkeit der Talsperren des RV unter extremen Bedingungen (Ausfall einer Talsperre oder eines Speicherbereichs; Versorgungsbetrieb in außergewöhnlichen Niedrigwasserperioden; Sondersteuerungen für den Hochwasserschutz).
Veröffentlichungen: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak: Gutachten über die Größe des für die Aufgaben des Ruhrtalsperrenvereins erforderlichen Talsperrenraumes, 1977
Dipl.-Ing. Th. Beckmann: Bewirtschaftung eines Speichersystems unter Berücksichtigung der Niedrigwasseranreicherung, 1989
Prof. Dr.-Ing. U. Maniak:, Dipl.-Ing. Renz: Das Talsperrensystem der Ruhr, DVWK Fortbildung, 1985
Dr.-Ing. Th. Stücke: Talsperrenbetrieb vorgegebener Versagenshäufigkeit, 123/1993 / ( darüber hinaus interne Berichte)

Repräsentativgebiete (Wasser- Und Stoffhaushalt)

Auftraggeber: DFG (Forschergruppe, SFB 179 (versch. Fortsetzungs-Projekte)
Jahr: 1982 - 1996
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dr.-Ing. B. Worreschk
Aufgabe: Einrichtung und Betreuung von Meßstellen für Niederschlag, Oberflächenabfluß, Interflow, Grundwasserstand; Durchführung der laufenden Messungen; Aufbereitung der Beobachtungsdaten; Aufstellung von Gebietsbilanzen; Statistische Auswertungen und Ableitung von Zusammenhängen; Entwicklung hydrologischer Modelle für Abflüsse aus ländlichen Gebieten; Stoffeinträge, -transport und -umsetzung in Böden und Gewässern. (Für entsprechende Untersuchungen wurden Gebiete herangezogen im nördlichen Vorharz, im Uelzener Becken, im Raum Göttingen, im Oberharz, im Drömling.)
Veröffentlichungen: Dr.-Ing. B. Worreschk (85/1985), Dr.-Ing. Walther (129/1995), Dr.-Ing. J. Molina (128/1995) / interne Berichte (siehe dazu Liste der Mitteilungen des Leichtweiß-Instituts)

Speicherbecken Geeste

Auftraggeber: Wasserwirtschaftsamt Osnabrück
Jahr: 1983 - 1984
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Ing. D. Seeger
Aufgabe: Abschätzung des Kühlwasserbedarfs für das Kraftwerk und des verfügbaren Wasserdargebots in der Ems; Ermittlung maßgeblicher Niedrigwasserperioden für die Bestimmung der erforderlichen Speichergröße zur Sicherung der Kühlwasserbereitstellung; Optimierung der Betriebsweise des Speicherbeckens mit geeigneten Füllungs- und Zuschußphasen.
Veröffentlichungen: interner Bericht

Vorhersagemodelle für Hochwasserabflüsse (versch. Projekte)

Auftraggeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Wasser- und Schiffahrtsdirektion (WSD) Hannover
Hessische Landesanstalt für Umwelt (HLfU)
Landesamt für Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz, Mainz
Jahr: 1987 - 1996
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Ing. Th. Beckmann
Dr.-Ing. S. Lange
Dr.-Ing U. Kepp
Aufgabe: Methoden für die Vorhersage von Hochwasserabflüssen in kleinen und mittelgroßen Einzugsgebieten; vergleichende Gegenüberstellung von relevanten Gebietskenngrößen. Aufstellung von Modellen zur operationellen Vorhersage von Hochwasser-Abflußwellen in speziellen Gebieten (z. B. Eder, Lahn), d. h. der Abfluß- und Wasserstandsganglinien an bestimmten Pegeln sowie der Füllungsstände in den Hochwasserrückhaltebecken bei unterschiedlichen Abgabensteuerungsvarianten (vollständig implementiert ist ein deterministisches Niederschlag-Abflußmodell mit einem Oberflächen-, Interflow- und Grundwasserspeicher mit Optionen für den Abflußbildungsansatz).
Veröffentlichungen: Dr.-Ing. U. Kepp: Hochwasservorhersage für Flußgebiete mittlerer Größe im Hinblick auf den Betrieb von Hochwasserrückhaltebecken, 104/1989 / interne Berichte

Betriebsoptimierung bei der Wasserversorgung

Auftraggeber: Land Niedersachsen
Jahr: 1987 - 1991
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Ing. D. Seeger
Aufgabe: Gegenüberstellung verschiedener Wasserversorgungsunternehmen: Entwicklung des Bedarfs an Trinkwasser und Brauchwasser; Unterschiede im Betrieb: Grundversorgung aus Grundwasser bzw. aus Oberflächenwasser (Talsperren, Seen); Wasserversorgung im Verbund zur besseren Verträglichkeit der Bedarfsansprüche mit anderen wasserwirtschaftlichen Aufgaben (Hochwasserschutz, Sicherung eines Mindestabflusses durch Niedrigwasseranreicherung, Energiegewinnung, Freizeit und Erholung, Natur- und Umweltschutz)
Veröffentlichungen: interne Berichte

Statistische Untersuchung von Trockenperioden im Harz und synthetische Bestimmung von Abflußreihen

Auftraggeber: Harzwasserwerke, Hildesheim
Jahr: 1988, 1996
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Ing. D. Seeger
Aufgabe: Statistische Auswertung langjähriger Beobachtungsreihen von Niederschlägen und Abflüssen in Norddeutschland; Einordnung ein- und mehrjähriger Trockenperioden zur Ermittlung zu erwartender Wiederkehrzeiten; großräumige Zusammenhänge zwischen Niederschlag und Abfluß; Zeitreihenmodelle und Simulationsmodelle zur Ermittlung synthetischer Abflußwerte aus beobachteten Niederschlägen.
Veröffentlichungen: interne Berichte

Wasserhaushaltsmodell Weser

Auftraggeber: Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT)
Jahr: 1990 - 1996 (wird fortgesetzt)
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Ing. Th. Beckmann
Aufgabe: Entwicklung eines großräumigen Wasserhaushaltsmodells in Verbindung mit einem atmosphärischen Klimamodell zur Untersuchung von Klimafolgen auf den Abfluß; Entwicklung eines hochaufgelösten Rastermodells unter Verwendung eines GIS = Geographischen Informationssystems (ARC / INFO); Ansätze zur Regionalisierung. (Für entsprechende Untersuchungen wurden das Wesereinzugsgebiet und kleinere Teileinzugsgebiete (Aller, Oker) herangezogen.)
Veröffentlichungen: interne Berichte

Abflußmessungen im Bereich der Schachtanlage Asse

Auftraggeber: GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Braunschweig (vormals: Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung)
Jahr: 1992
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Ing. D. Seeger
Aufgabe: Aufbereitung und Auswertung von Wasserstandsbeobachtungen für Meßstellen von Oberflächengewässern im Bereich der Schachtanlage Asse; Anpassung der Abflußkurven durch Korrekturbeiwerte für die Standardabflußkurven; Umsetzung von Wasserständen in Abflüsse; Aufstellung von Wasserbilanzen; Datenarchivierung.
Veröffentlichungen: interner Bericht

Veränderung der Grundwasserqualität im Bereich Scheessel

Auftraggeber: Niedersächsisches Landesamt für Ökologie, Hildesheim
Jahr: 1993 - 1995
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Ing. P. Sophocleous
Aufgabe: Untersuchung von Nitratverlagerungen im Boden und Grundwasserkörper. Aufstellung eines zweistufigen Grundwassermodells (Strömungsmodell MODFLOW; Transportmodell MT3D) für das Einzugsgebiet des Wasserwerks Scheeßel; Kalibrierung des Modells unter Berücksichtigung der beobachteten erhöhten Nitratkonzentration im Rohwasser; Simulation von Maßnahmen zur Gewährleistung der bewilligten Entnahmemenge in der gewünschten Wasserqualität (nach TVO: Nitrat weniger als 50 mg/l); Szenarienrechnungen für Reaktionsvarianten der Nitrat-Reduktion.
Veröffentlichungen: interne Berichte

Anschlußbewilligung für Grundwasserentnahmen (WW Westerbeck)

Auftraggeber: Stadtwerke Wolfsburg AG (in Abstimmung mit STAWA Braunschweig und Bezirksregierung Braunschweig)
Jahr: 1994 - 1996 (wird fortgesetzt)
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Biologin Dr. rer. nat. B. Quentmeier
Dipl. Geogr. G. Riedel
Aufgabe: Erarbeitung von Antragsunterlagen für die wasserrechtliche Bewilligung zur Fortsetzung der Grundwasserentnahmen am Wasserwerk Westerbeck; Ermittlung des ökologischen Risikos im Wassereinzugsgebiet; mögliche Beeinträchtigung von Biotopen und Naturschutzgebieten durch zu eventuell zu erwartende Grundwasserabsenkungen; Wasserhaushaltsberechnungen auf der Basis von langjährigen Wasserstandsbeobachtungen und Pumpversuchsdaten; Auswertung und Darstellung der Gegebenheiten durch ein Geographisches Informationssystem (GIS, hier: ARC/INFO).
Ergebnisauszug
Veröffentlichungen: interne Berichte

Rieselfelder Abwasserverband Braunschweig

Auftraggeber: Stadt Braunschweig, Abwasserverband Braunschweig
Jahr: 1994 - 1996
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing U. Maniak
Dipl.-Ing. P. Sophocleous
Aufgabe: Nachweis der hydraulischen Leistungsfähigkeit für das bestehende Ringleitungssystem der Rieselfelder im Bereich des Abwasserverbands Braunschweig; Vergleich der anhand von Messungen ermittelten Abflußleistung der vorhandenen Druckrohrleitung mit einer neuen Rohrleitung gleichen Durchmessers; Vorhersage der Phosphorbelastung im Grundwasser. (In der Abt. Landwirtschaftlicher Wasserbau des Leichtweiß-Instituts liegen jahrzehntelange Erfahrungen auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Verwertung von Abwasser (Beregnung) vor; entsprechende Veröffentlichungen gehen aus der beigefügten Liste der Mitteilungen des Leichtweiß-Instituts hervor.)
Ergebnisauszug
Veröffentlichungen: interne Berichte

Flußgebietsmodell Bode

Auftraggeber: HGN = Hydrogeologie GmbH Nordhausen (in Abstimmung mit STAU Magdeburg)
Jahr: 1996
Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. U. Maniak
Dipl.-Ing. P. Sophocleous
Dipl. Geogr. G. Riedel
Aufgabe: Aufstellung eines detaillierten Flußgebietsmodells für die Einzugsgebiete der Bode, der Selke und der Holtemme für die Beurteilung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen, wie Rückhaltungen, Speicherbewirtschaftungen, Rückbau von Engpässen und Renaturierungsvorhaben (unter Berücksichtigung der DVWK-Regel 220/1991)
Ergebnisauszug
Veröffentlichungen: interne Berichte

  last changed 25.09.2015
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