Kommunikation und Kollaboration

Tools für Kommunikation und Kollaboration

SMART Learning Suite

SMART Learning Suite
Bildnachweis: Screenshot von SMART Learning Suite/TU Braunschweig

Ein Interactive (White-)Board kann als digitale Tafel verstanden werden. Das durch einen integrierten Beamer auf das Board projizierte Bild, egal ob Präsentation, Textdokument oder Browser, kann durch Fingerdruck und mitgelieferte Bedieninstrumente, wie Stift und Schwamm bearbeitet werden. Diese Form der Lehrstoffvermittlung kann Studierende durch Interaktion (bspw. durch Annotationen) motivieren und zudem eine Weiterentwicklung der Lehrinhalte durch die Zusammenarbeit mit Teilnehmenden darstellen.

Ein Hersteller von Interactive Boards ist Smart Technologies, dessen Produkte sog. SMART Boards sind. Zur Erstellung und Bearbeitung von Präsentationen auf SMART Boards, wird die SMART Learning Suite angeboten, deren Kern die Präsentationssoftware SMART Notebook ist. Neben den gängigen Objekten Text, Bild, Video, Diagramm und Hyperlink sind weitere Optionen zur Ausgestaltung der Lehrpraxis wie die Beurteilung und Verständnisrückmeldung mittels Quizzen (SMART Response), ein Fundus aus spielerischen Aufgaben (SMART Lab) sowie die Möglichkeit vernetzter Gruppenarbeit (SMART Online) verfügbar. Letzteres erlaubt eine Nutzung der Software auch auf mobilen Endgeräten.

Die gesammelten Notizen und Ergebnisse sind unter anderem als pdf oder Powerpoint speicherbar. Durch das freihändische Zeichnen können selbstgezeichnete Skizzen, Illustrationen u.ä. direkt als Bilddatei gespeichert und neben der Einbindung in die Lehre zudem zur Außendarstellung Ihrer Institution genutzt werden. Die Audio- und Videoaufnahme während der Präsentation ist ebenfalls in SMART Notebook integriert, sodass die entwickelten Ergebnisse auch zu einem späteren Zeitpunkt nachvollzogen werden können. Außerdem sind mathematikspezifische Tools wie Geogebra und ein Gleichungseditor vorhanden.

Die SMART Learning Suite kann vier Wochen kostenlos getestet werden. Für eine längerfristige Nutzung muss eine Lizenz erworben werden. Nähere Informationen zu den Lizenzen finden sie hier. SMART Learning Suite eignet sich des Weiteren zur Unterstützung von Teamtreffen. Hierzu bietet SMART Meeting Pro zusätzliche Optionen.

Ein einführendes Video zur SMART Learning Suite in englischer Sprache gibt es hier:

Vorschaubild zum Thema SMART

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Bei der Installation firmeneigener Präsentationssoftware – zur Nutzung der SMART-Boards nicht zwingend erforderlich – ist eine Registrierung notwendig, welche personenbezogene Daten erfordert. Außerdem werden bei der freiwilligen Anmeldung zu weiteren Angeboten unter Umständen personenbezogene Daten für Dritte zugänglich gemacht. Mit der freiwilligen Bereitstellung von Inhalten in Cloud-Diensten durch die NutzerInnen werden die Nutzungsrechte an den Anbieter sowie andere NutzerInnen übergeben. Die genannte Weitergabe von Informationen und Rechten greift insbesondere bei der Nutzung von SMART amp. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.


Miro – Kollaboratives Arbeiten mit virtuellen Whiteboards

Realtimeboard
Bildnachweis: Screenshot von Realtimeboard/TU Braunschweig

Mithilfe des Miro können Lehrende und Lernende simultan oder singulär auf einer virtuellen Fläche, oder auch Canvas (dt. Leinwand) arbeiten, sich dort austauschen und Ergebnisse präsentieren.
Der Canvas ist dabei potentiell endlos skalierbar und bietet Raum für grafische Elemente, Textfelder, Bilder und Freihandzeichnungen. Ebenso sind sowohl Ansichtsfenster für diverse Dokumente (Word, Powerpoint, PDFs) als auch Abspielfenster für interaktiven Content (YouTube-Videos oder Google Maps-Daten) integrierbar. Einzelne Objekte können von Nutzern und Nutzerinnen mit Kommentaren versehen und verschlagwortet werden. Zudem bietet die intuitive Benutzeroberfläche sowohl eine Chat- als auch Videochat-Option für aktive Teilnehmende. Jene Features begünstigen insbesondere kollaborative Lehr-/Lernszenarien und können via Smartphone und Tablet komfortabel in mobilen Kontexten genutzt werden.

Abschließend können die entstandenen Boards online geteilt oder als JPEG oder PDF exportiert werden. In geeigneten Fällen ist auch die Ausgabe als Exceldatei möglich.

Das Tool kann am Desktoprechner via Browser und auf mobilen Endgeräten via Apps für Android, Apple und Windows genutzt werden.

Für alle, die etwas mehr Zeit mitgebracht haben, hier ein ausführliches Hands-on-Tutorial in deutscher Sprache:

 

Vorschaubild zum Thema Miro

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Alle User-Informationen, die im Rahmen der Nutzung erhoben werden, sind über das EU-U.S. and Swiss-U.S. Privacy Shield Framework geschützt. Die Rechte erstellter Inhalte liegen laut RT bei den Nutzern und Nutzerinnen – die Betreiber und Betreiberinnen behalten sich jedoch vor, die Daten für interne Optimierungsprozesse zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter:
https://realtimeboard.com/legal/terms-of-service/  und https://realtimeboard.com/security/.


Zusammenarbeiten mit Stud.IP Wikis

Wiki
Bildnachweis: Projektgruppe Lehre und Medienbildung/TU Braunschweig

In Stud.IP Wikis können AutorInnen gemeinsam Texte, Konzepte und andere schriftliche Arbeiten erstellen und bearbeiten. Das Besondere an Wikis ist, dass Studierende und Lehrende annähernd die gleichen Rechte (schreiben, lesen, ändern, löschen) haben. Das System erstellt eine Versionshistorie, mit der Änderungen nachvollziehbar werden.

Das Tool wird über die Lehr-Lern-Plattform Stud.IP bereitgestellt, alle gespeicherte Daten lagern auf hochschulinternen Servern. Personenbezogene Daten werden auf Grundlage des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) und des Niedersächsischen Datenschutzgesetzes (NDSG) verarbeitet.

Hier gibt es ein etwas altbackenes, aber informatives Erklärvideo zur Funktionsweise des Wikis in Stud.IP:

Vorschaubild zum Thema Stud.IP Wikis

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.


Video- und Webkonferenzen durchführen

Videokonferenzen
Bildnachweis: Projektgruppe Lehre und Medienbildung/TU Braunschweig

Für die Nutzung von Besprechungsräumen mit Partnern aus aller Welt bietet das Gauß-IT-Zentrum Videokonferenzanlagen an. Es stehen mehrere Räume zur Verfügung, geeignet für Einzelpersonen und Gruppen mit bis zu 18 Teilnehmenden vor Ort. Die Videokonferenzen zeichnen sich durch eine sehr gute Übertragungsqualität in Bild und Ton aus. Darüber hinaus können Dokumente vielfältigster Art gemeinsam betrachtet, bearbeitet und bei Bedarf auch ausgetauscht werden. Bestenfalls bieten sich Videokonferenzen damit als eine kostengünstige Alternative zu Dienstreisen an.

Weitere Informationen finden sie auf der entsprechenden Website des Gauß-IT-Zentrums.


Stud.IP Blubber

BlubbermitStudIP
Bildnachweis: Projektgruppe Lehre und Medienbildung/TU Braunschweig

Mit dem Tool Blubber steht Ihnen in Stud.IP ein internes Kommunikationswerkzeug zur Verfügung, das eine Mischung aus Chat und Forum ist. Nachrichten werden sofort wie in einem Chat angezeigt, bleiben aber dauerhaft erhalten wie in einem Forum.

Der Vorteil von Blubber liegt darin, dass Sie es sowohl innerhalb eines Kurses nutzen können als auch kursübergreifend im sog. globalen Blubber-Stream, der für alle Nutzer des Systems lesbar ist. Sie können Blubber auch für private  Unterhaltungen mit Ihren Kontakten im Stud.IP nutzen.

Durch die Formatierungsvorlagen im Stud.IP können Sie in Blubber Beiträge auch mit Bildern oder kleinen Videos erweitern, auch die Formatierung der Schrift ist möglich. Die stets chronologische Darstellung der Blubber-Nachrichten kann, wenn viele  Beiträge verfasst werden, zu Unübersichtlichkeit führen. Allerdings können durch das Setzen von Hashtags Beiträge kategorisiert und so auch schnell wieder gefunden werden. Kommentare zu bestimmten Inhalten einer Veranstaltung können so schnell und unkompliziert verfasst werden.

Da Blubber auf kurze Nachrichten angelegt ist und einen eher informellen Charakter hat, bietet es sich weniger an, einen Blubberstream mit komplexen inhaltlichen Fragen zu füllen. Organisatorisches, kurze Notizen oder ein kurzer Austausch unter den Teilnehmenden und Dozierenden lassen sich jedoch gut in diesem Tool abbilden.

Das Tool wird über die Lehr-Lern-Plattform Stud.IP bereitgestellt, alle gespeicherte Daten lagern auf hochschulinternen Servern. Personenbezogene Daten werden auf Grundlage des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) und des Niedersächsischen Datenschutzgesetzes (NDSG) verarbeitet.

Die Uni Bremen hat ein kurzes Einführungsvideo zu Blubber erstellt:

Vorschaubild zum Thema Blubber

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.