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Erforschung von Emotionalität und Emotionalisierungsprozessen innerhalb von Online-Kommentarspalten zu journalistischen Beiträgen der Braunschweiger Zeitung

Im Sommersemester 2016 führten Bachelor- und Masterstudierenden Inhaltsanalysen von Online-Kommentarspalten zu Beiträgen der Braunschweiger Zeitung durch. Besonders zum Thema Geflüchtete wurden in dieser Zeit ungehemmte Kommunikationsweisen im Internet beobachtet. Es stellte sich die Frage, inwieweit und weshalb Online-Kommentare durch die vermeintliche Enthemmtheit emotionalisierend wirken. Der Fokus der Untersuchung der Studierenden lag auf dem Vorkommen und den Ursachen von Emotionen in Online-Kommentaren, die emotionale Entwicklung über Online-Diskurse hinweg sowie dem Vergleich zwischen Kommentaren in unterschiedlichen Online-Öffentlichkeiten (Website/Facebook). Die Ergebnisse zeigen, dass Emotionen vielfältig und multidimensional auftreten können und die Verbreitung von Hass nicht unbedingt im Vordergrund steht. Emotionale Kommentare verweisen oftmals auf artikelferne Informationen oder auf andere Nutzende und werden nur bedingt durch die Artikel der BZ selbst hervorgerufen. Eine Zunahme der Emotionen über  Diskursverläufe hinweg konnte nicht belegt werden. Die Diskurse auf der Website und Facebook unterscheiden sich hinsichtlich der Themen, die Emotionen auslösen, und des Verlaufes eines Diskurses.

Studie zum digitalen Lernen mit der Lernplattform "kapiert.de"

Studierende der Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaften der TU Braunschweig haben das Nutzungsverhalten von Jugendlichen in digitalen Lernplattformen untersucht. Zielsetzung war die Erforschung der Bewertung des digitalen Lernens und offerierter Lernanreize. Genutzt wurde die Online-Lernplattform „kapiert.de“. Nach einer zweiwöchigen Nutzungsphase (mit Dokumentation in einem Medientagebuch) wurden die 12 Jugendlichen, die im Alter von 14-15 Jahren und von Klassenstufe 7-10 waren, mittels Leitfadeninterviews zu ihren Eindrücken und Lernerfolgen befragt. Die Studie ergab, dass Lernanreize besonders durch vielfältige Aufgaben, Lernvideos und Abwechslung und Spaß gegeben waren. Negativ bewerteten die Jugendlichen die technischen Probleme, beispielsweise bei der Registrierung. Problematisch sei auch gewesen, dass kein direkter Ansprechpartner bei Fragen zur Verfügung stand.

Erforschung der Medienberichterstattung, Mediennutzung und Kundenzufriedenheit der Wasserwelt Braunschweig

Vom Sommersemester 2015 bis Sommersemester 2016 arbeiteten drei Studierende der Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaften in ihren Bachelorarbeiten zusammen mit der Wasserwelt Braunschweig an drei Themenblöcken: I Medienberichterstattung zum Braunschweiger Großprojekt Wasserwelt, II Mediennutzung, -wahrnehmung und –wirkung sowie III Kundenzufriedenheit im Schwimmbad. Der Anlass für die Zusammenarbeit war die intensive Medienberichterstattung rund um den Bau des neuen Erlebnis- und Wellness-Bads Wasserwelt und das große öffentliche Interesse aufgrund von Bau-Verzögerungen, Kostensteigerungen und einer entstandenen Bürgerinitiative.

I Medienberichterstattung
In einer ersten Bachelorarbeit wurde daher die Medienberichterstattung zur Wasserwelt Braunschweig im Zeitraum 2007 bis 2015 in den regionalen Printmedien (u.a. Braunschweiger Zeitung, Peiner Allgemeine Zeitung, Neue Braunschweiger) mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse anhand des Framing-Ansatzes nach Entman (1993) untersucht. Dabei zeigte sich, dass politische, rechtliche und wirtschaftliche Themenaspekte der Wasserwelt, insbesondere ihre Finanzierung, besonders präsent in der Berichterstattung waren.
II Mediennutzung, -wahrnehmung und -wirkung
Eine zweite Bachelorarbeit beleuchtete die Mediennutzung sowie die Wahrnehmung und Wirkung der Medienberichterstattung der Kunden des Bades. In einer quantitativen online-gestützten Befragung wurden im Zeitraum vom 29. Juli bis 5. August 2015 insgesamt 335 Personen (181 weiblich, 154 männlich) im Foyer des Schwimmbads befragt. Es zeigte sich, dass sich viele (42%) der Kunden in Zeitungsartikel über die Wasserwelt informiert haben und die Medienberichterstattung Überlegungen, das Bad (nicht) zu besuchen, beeinflusst hat.
III Kundenzufriedenheit
Die Kundenzufriedenheit wurde einerseits in der quantitativen Befragung der zweiten Bachelorarbeit miterfasst als auch zusätzlich im Rahmen einer dritten Bachelorarbeit qualitativ untersucht. Dafür wurden im Wintersemester 15/16 offene Interviews vor Ort im Schwimmbad mit qualitativen Beobachtungen kombiniert. Die Ergebnisse konnten der Wasserwelt Braunschweig konkrete Anhaltspunkte für Verbesserungen des Bades liefern.

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