TU BRAUNSCHWEIG

PERFoRM – Production harmonizEd Reconfiguration of Flexible Robots and Machinery

Motivation und Zielstellung

Flexibilisierung und Vernetzung der Produktion sind wichtige Mittel, um die Konkurrenzfähigkeit europäischer Produktionsstandorte auch in Zukunft auf dem Weltmarkt sichern zu können. Der Bedarf an individuellen, personalisierten und zugleich preiswerten Produkten steigt weiterhin stetig an. Zudem sichern sich Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil, wenn auf Ausfälle in der eigenen Produktion oder auf Engpässe in der Zulieferkette dynamisch reagiert werden kann.

Aus diesem Grund zielt das Projekt PERFoRM darauf ab, bestehende Produktionssysteme flexibler zu gestalten und eine schnelle und reibungslose Selbstorganisation von Produktionsmaschinen und Robotern im Falle von Ausfällen oder veränderten Produktionsanforderungen zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine Architektur geschaffen, die eine Verknüpfung von Maschinen im Rahmen eines Plug-and-Produce Ansatzes zulässt sowie das dynamische Verhalten eines Produktionssystems während der Laufzeit analysiert und durch die Anwendung von Simulationstechniken den Prozess ganzheitlich verbessert.

Projektstatus und Ergebnisse

In der ersten Projektphase steht die Systementwicklung in Bezug auf Hard- und Software im Vordergrund. Die entwickelten Systeme werden dann zunächst in vorindustriellen Umgebungen ausgiebig überprüft und bewertet. Anschließend werden diese bei vier Partnern direkt in die industrielle Anwendung gebracht, wobei die spezifischen Voraussetzungen und Herausforderungen der Unternehmen berücksichtigt werden.

Projektlaufzeit:

10/2015-09/2018

Ansprechpartner:

Sebastian Thiede, Lennart Büth, Benjamin Neef

Förderung:

European Commision - The EU Framework Programme for Research and Innovation (Horizon 2020)

[Projektwebsite]


  aktualisiert am 07.02.2017
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