TU BRAUNSCHWEIG

Mittelstand 4.0 – Expertenfabrik für Digitalisierung

Schulungssystem mittelstand

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Motivation und Zielstellung

Mehr als 99 % der Unternehmen in Niedersachsen und Bremen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU, ≤ 250 Mitarbeiter). Der respektive Beschäftigungsanteil entspricht rund 69 % und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt. Mit rund 11 % der Beschäftigten ist die produzierende Stückgutindustrie strukturprägend für die Region. Gerade dem produzierenden Gewerbe werden unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ hohe Potentiale zur Steigerung ihrer Produktivität zugesprochen. Wobei große Unternehmen sich schnell dem Thema annehmen und seine Vor- und Nachteile für sich bewerten können, haben die KMU der Region vielfach nicht die Möglichkeit solch eine Einordung für sich vorzunehmen. Das liegt vielmals darin begründet, dass nur eine eingeschränkte Übersicht über marktfähige Industrie 4.0 Lösungen vorhanden sind und so nur eine unzureichende Bewertung der Vorteile des digitalen Wandels möglich ist.

An dieser Stelle setzt das BMWi geförderte Projekt „Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 – mit uns digital!“ an. Es stehen neben einer Generalfabrik für die Grundlagenvermittlung mehrere Expertenfabriken für die Vermittlung spezifischer Themen im Kontext Industrie 4.0 zur Verfügung. Neben den ein oder mehrtägigen Schulungen ist beinhaltet das Angebot von "mit uns digital" beratende Dialoge, Informationsveranstaltungen und Umsetzungsprojekte. Das gesamte Angebot ist für KMU kostenfrei.

Weitere Informationen

Schulung - Energietransparenz in der Produktion

Das IWF ist innerhalb des Kompetenzzentrums die Expertenfabrik für Energietransparenz in der Produktion. Im Rahmen der Expertenfabrik bietet das IWF kontinuierlich bis Ende 2018 Schulungen an. 

Weitere Information und Anmeldung zu den Schulungen

Nutzen

Sie erleben,

  • dass Energie eine wichtige Optimierungsgröße in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Umwelt ist.
  • wie Energietransparenz in der Produktion mit Sensorik und Automatisierung realisiert werden kann.
  • welche methodische Möglichkeiten existieren, um energetische Potentiale systematisch zu identifizieren und zu nutzen.

Zielgruppe

Führungskräfte und technisch orientierte Mitarbeiter aus produzierenden Unternehmen

Inhalte der Schulung

  • Relevanz von Energie
  • Technische Realisierung von Energietransparenz
  • Energiewertstromanalyse
  • Roadmap zur energetischen Verbesserung
  • Anwendung des Gelernten in einer Model-Produktionsumgebung

Termine 2017

  • 25.04.2017
  • 12.09.2017
  • 21.11.2017

Dialog

Weiterhin bietet das IWF Beratungsgespräche für KMU an, sogenannte Dialoge. Termine für Dialoge werden individuell vereinbart. 

Projektpartner

  • PZH – Produktionstechnisches Zentrum der Leibniz Universität Hannover
  • IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH
  • BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH
  • LZH – Laser Zentrum Hannover e.V.
  • Hochschule Hannover
  • OFFIS – Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik
  • Kanzlei Herfurth und Partner, Hannover
  • SOFI – Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen
Projektlaufzeit:

04/2016-12/2018

Kontakt:

Lennart Büth

Förderung: BMWi via IFW Hannover

  aktualisiert am 15.03.2017
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