TU BRAUNSCHWEIG

Modellbasierte Softwareentwicklung

Modulnummer: INF-SSE-41
Dozent: Dr.-Ing. Christoph Seidl
Mitarbeiter: M.Sc. Sven Schuster

Achtung: Nach dem Wintersemester 2017/18 wird die Veranstaltung Modellbasierte Softwareentwicklung voraussichtlich erst wieder im Sommersemester 2019 stattfinden!

Alle Infos und Materialien zur Veranstaltung werden auf der zur Vorlesung gehörenden stud.IP Seite bereitgestellt. Bitte tragt euch im stud.IP zur Veranstaltung Modellbasierte Softwareentwicklung (Vorlesung) ein.

Bitte beachtet, dass ihr in der Übung an euren eigenen Laptops arbeiten werdet! Hierfür installiert ihr bitte vor der ersten Übung die im Eclipse Installation Guide (siehe stud.IP) angegebene Eclipse Variante mit den zusätzlich angegebenen Plug-ins! Please consider that in the tutorial you will be working on your own laptops! To this end, please install the Eclipse variant and the additional plug-ins described in the Eclipse Installation Guide (see stud.IP) before the first tutorial!

Termine

  • Vorlesung: Dienstags 15:00 - 16:30, Raum IZ 160
    Erste Vorlesung: Dienstag, 17.10.2017
  • Übung: Montags 13:15 - 14:45, Raum IZ 161
    Erste Übung: Montag, 30.10.2017

Organisation

Voraussetzungen

Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss der Veranstaltung sind Grundkenntnisse in UML und in Java.


Ziele

Ziel dieser Veranstaltung ist es, Konzepte, Methoden und Werkzeuge für die Entwicklung von Modellierungssprachen kennenzulernen und diese in einem modell-basierten Entwicklungsprozess einzusetzen. Nach Abschluss dieser Veranstaltung sind die Teilnehmer in der Lage, selbst eine domänenspezifische Sprache (graphisch oder textuell) für ein bestimmtes Problem zu entwerfen und entsprechende Tools (Parser, Codegenerator, etc.) dafür zu entwickeln.


Inhalte

  • Metamodellierung
  • Modellsemantik
  • Modell-zu-Modell-Transformationen
  • Modell-zu-Text-Transformationen
  • Textuelle Sprachen
  • Grafische Sprachen

Ablauf

Bis zur Weihnachtspause findet normaler Vorlesungsbetrieb mit Übungen statt (siehe Termine). Darin werden die Grundtechniken zur Entwicklung und Verwendung von Modellierungssprachen gemeinsam erarbeitet.

Nach der Weihnachtspause beginnt die Projektphase. Die Teilnehmer bearbeiten in Gruppen zu 4 Personen bis Ende Januar eine selbstgewählte Aufgabe. In dieser Aufgabe soll eine Modellierungssprache, sowie zugehörige Werkzeuge wie Transformatoren oder Generatoren mit den in der Veranstaltung erlernten Methoden und Techniken entwickelt werden. In dieser Zeit finden keine Vorlesungen/Übungen statt, sondern Gruppentreffen mit den Betreuern (nach Bedarf).

Zum Semesterende stellen die Gruppen die Ergebnisse vor allen anderen Teilnehmern der Veranstaltung vor.


Modulprüfung

Die mündliche Prüfung findet als Gruppenprüfung in den Projektgruppen statt. Die mündliche Prüfung besteht aus zwei Teilen: Zunächst präsentiert die Gruppe die Ergebnisse ihre Projektarbeit. Danach gibt es eine individuelle Fragerunde zu allgemeinen Themen der Veranstaltung.


Materialien

Vorlesungs- und Übungsmaterial werden in stud.IP zur Verfügung gestellt.

Im Laufe der Veranstaltung wird die Eclipse Platform u.A. mit den Eclipse Modeling Tools sowie Xtext vorgestellt und verwendet.

Die Tools sollen auch zum Lösen der Projektaufgabe verwendet werden. Je nach Aufgabe können weitere Plugins oder Tools hinzukommen.


Literatur

  • Thomas Stahl, Markus Voelter. Model-driven software development. J. Wiley & Sons, 2006.
  • Markus Voelter, et al. DSL engineering: Designing, implementing and using domain-specific languages. dslbook.org, 2013.
  • Dave Steinberg, et al. EMF: eclipse modeling framework. Pearson Education, 2008.
  • Richard C. Gronback. Eclipse modeling project: a domain-specific language (DSL) toolkit. Pearson Education, 2009.
  • Lorenzo Bettini. Implementing domain-specific languages with Xtext and Xtend. Packt Publishing Ltd, 2016.

  aktualisiert am 20.06.2017
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