TU BRAUNSCHWEIG

Geschäftsprozessoptimierung und Prozessorientiertes Qualitätsmanagement

Von März 2007 bis Juli 2008 führte die Technische Universität Braunschweig eine Geschäftsprozessanalyse und -optimierung (GPO) in den Geschäftsbereichen Finanzen (GB 2) und Gebäudemanagement (GB 3) sowie der Stabsstelle Infrastrukturplanung (SIP) durch. Seit August 2008 wird der Geschäftsbereich Personal, Recht und Studium (GB1) ebenfalls analysiert. Zudem führt die TU Braunschweig ein Qualitätsmanagementsystem in Forschung, Lehre und Verwaltung ein. Die GPO der Verwaltung wird daher mit den Aufbauphasen des Prozessorientierten Qualitätsmanagements (PQM) erweitert. 

Ziele des PQM

  • Erhöhung der Kundenzufriedenheit
    Die Anforderungen der Kunden sind in allen Projektschritten berücksichtigt. Zur Steigerung der Servicequalität wird eine systematische Feedbackabfrage der Kunden etabliert.
  • Optimierte Geschäftsprozesse
    Das sind klar strukturierte, verständliche, rechtssichere und kundenfreundliche Geschäftsprozesse, die keine überflüssigen Hürden und unnötigen Tätigkeiten enthalten. Dies wird gewährleistet durch ein überschaubares und umfassendes Prozessmanagement-System mit definierten Kennzahlen und Messgrößen. Es dient als Grundlage zur Klärung und zur kontinuierlichen Verbesserung der Geschäftsprozesse und der Zuordnung von Verantwortungen, Kompetenzen und Befugnissen in Abstimmung mit der strategischen Ausrichtung der TU Braunschweig.
  • Intranetbasierte Dokumentation
    Übersichtliche und leicht handhabbare Gestaltung, Lenkung und Verwaltung der Qualitätsmanagement-Dokumentation (Prozesse, Formulare, Arbeitsanweisungen, Normen und Gesetze, Informationen etc.) in Form einer Intranetlösung mit Unterstützung eines Prozessmodellierungs-Tools.
  • Qualität leben und Motivation erhöhen
    Erreichung hoher Akzeptanz des Prozessmanagement-Systems und Stärkung der Bewusstseinsbildung für die Qualität bei den Beschäftigten durch Lernen und Eigenerleben von Prozess- und Qualitätsmanagement. Durch die rechtzeitige Einbindung der Prozessbeteiligten, d.h. die Berücksichtigung des Fachwissens und der Erfahrungen, wird die Motivation der Beschäftigten gesteigert. Durch eine Vereinfachung der Prozesse sollen Freiräume in der täglichen Arbeit geschaffen und Stressfaktoren abgebaut werden. Jeder kann sich einbringen:
    "Viel Raum für eigene Ideen".

Der Nutzen des PQM

Der konkrete Nutzen eines Pozessorientierten Qualitätsmanagement-System stellt sich für jede Organisation individuell verschieden dar. Entscheidend ist, dass der Nutzen sowohl für den einzelnen Beschäftigten als auch für die gesamte Organisation transparent und fühlbar wird. Als positive Effekte werden sich zeigen:

  • Verbesserung der Ablauftransparenz
  • Eindeutige Definition der Aufgaben und Verantwortlichkeiten
  • Steigerung der Produktivität durch kontinuierliche Prozessverbesserung
  • Spürbare Ausrichtung der Geschäftsprozesse am Bedarf der Kunden
  • Steigerung der Mitarbeitermotivation durch die Möglichkeit für die Beschäftigten, Prozesse mitgestalten zu können
  • Nachweisfähigkeit qualitätsrelevanter Aktivitäten der Verwaltung durch Dokumentation

Flyer Prozessorientiertes Prozessmanagement


  aktualisiert am 12.10.2011
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