TU BRAUNSCHWEIG

Reaktive Systeme

Aktuelle Hinweise

  • Da keine Fragen gestellt wurden, findet leider keine Zusatzübung statt. Viel Erfolg bei den Prüfungen.

Organisatorisches

  • Art der Veranstaltung: Vorlesung mit Übung
  • Stundenzahl: 2V + 2Ü
  • Dozent: Prof. Dr. U. Goltz
  • Übungsleiter: S. Lity (Sprechzeiten nach Vereinbarung)
  • Vorlesungstermin: Montag, 13:15 - 14:45 Uhr, IZ 160
  • Übungstermin: Dienstag, 15:00 - 16:30, IZ 160
  • Prüfungsmodalitäten: mündliche Prüfung
  • Prüfungstermine: Werden noch bekannt gegeben

Qualifikationsziele

Nach Abschluss dieses Moduls besitzen die Studierenden tiefgehende Kenntnisse über reaktive Systeme und ihre Modellierung. Sie können die Eignung verschiedenartiger Modellierungsparadigmen für eine Aufgabenstellung bewerten. Sie kennen Notationen für die Modellierung von Echtzeitsystemen und hybriden Systemen mit ihrer zugrundeliegenden Semantik.  

Inhalt

Mit dem Begriff `reaktive Systeme' werden Softwaresysteme bezeichnet, deren Charakteristikum die Kommunikation während des Ablaufs ist - sowohl mit einer Umgebung als auch zwischen inneren Komponenten. Diese Art von Systemen hat in den letzten Jahren eine herausragende Bedeutung erlangt. Beispiele dazu sind etwa Telekommunikationsanwendungen oder eingebettete Systeme. 

Die Sicherstellung der korrekten Funktionalität solcher komplexen Systeme stellt hohe Anforderungen an die verwendeten Modelle und Methoden. Insbesondere hat in diesem Bereich die modellbasierte Entwicklung eine besondere Bedeutung. 

Die Veranstaltung Reaktive Systeme konzentriert sich auf den objektorientierten Entwurf reaktiver Systeme. Eine Teilnahme ohne vorherige Teilnahme an Grundlagen Reaktive Systeme ist möglich, da grundlegende Sachverhalte kurz wiederholt werden. Die Modellierung von Verhalten und Interaktion reaktiver Systeme ist neben der Behandlung von Echtzeit ein Kernthema. Es werden neue Konzepte für Modellierung und Entwurf reaktiver Systeme eingeführt, u.a. hybride Ansätze, die insbesondere für eingebettete Systeme interessant sind, wo die Modellierung analoger Bestandteile erforderlich ist. Ebenso werden Werkzeuge betrachtet, die den Entwurf und die Modellierung reaktiver Systeme unterstützen. Anhand von Fallstudien werden sowohl Entwurfstechniken und Modellierungsmethoden als auch die Einsatzmöglichkeiten der Werkzeuge demonstriert. 

Nach Abschluss dieser Veranstaltung besitzen die Studierenden fundierte Kenntnisse über den Entwurf und die Modellierung reaktiver Systeme. Dies befähigt insbesondere zum kritischen Umgang mit Werkzeugen. Parallel zu dieser Veranstaltung wird ein Praktikum angeboten, in dem Modellierung mit Hilfe von Werkzeugen anhand von praxisorientierten Fallstudien durchgeführt wird. 

    Vorlesungsmaterial

      Übungsmaterial

        Weiterführende Literatur


            aktualisiert am 08.08.2012
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