MSCA4Ukraine Fellowship für vertriebene Forschende aus der Ukraine

[Flüchtlinge, Aktuelles, MoRe, Forschungsservice und EU-Hochschulbüro]

Als Teil ihrer Reaktion auf Russlands Angriff auf die Ukraine hat die Europäische Union das Stipendienprogramm MSCA4Ukraine für geflüchtete Forschende aus der Ukraine geschaffen.

MSCA4Ukraine ermöglicht den Forscher*innen die Fortführung ihrer Arbeit an einer wissenschaftlichen oder nichtwissenschaftlichen Einrichtung in einem EU-Mitgliedsstaat oder einem Horizon Europe-assoziierten Staat und hilft ihnen, ihre Verbindungen zu Forschungs- und Innovationsstätten in der Ukraine aufrechtzuerhalten. Zudem erleichtert das Programm die Wiedereingliederung von Forschenden in der Ukraine, sobald eine sichere Rückkehr möglich ist, um einem dauerhaften Braindrain entgegenzuwirken. So leistet es einen Beitrag zur Stärkung ukrainischer Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie deren Zusammenarbeit und Austausch mit der internationalen Forschungsgemeinschaft.

Im Rahmen des MSCA4Ukraine-Programms können wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Einrichtungen in allen EU-Mitgliedsstaaten und Horizon Europe-assoziierten Staaten Doktorand*innen und promovierten Forschenden/Postdocs einen Gastaufenthalt von 6 bis 24 Monaten anbieten.

Voraussetzungen

Gemäß dem MSCA-Arbeitsprogramm steht die Unterstützung für Forschende aus der Ukraine allen Bereichen der Forschung und Innovation offen und orientiert sich an den allgemeinen Zielen und Prinzipien von MSCA. Dazu gehören wissenschaftliche Exzellenz, Qualifikation und Laufbahnentwicklung, sektorübergreifende Mobilität, Chancengleichheit und Inklusion, attraktive Arbeitsbedingungen sowie Work-Life-Balance bei gleichzeitiger Förderung von offener Wissenschaft, Innovation und Unternehmergeist.

Anträge müssen von der vorgesehenen Gastinstitution (Antragstellerin) im Namen der*des Forschenden (Kandidat*in) eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Antragsstellung finden Sie hier.