Bridges4Refugees sagt: "Danke!"

[Bridges4Refugees]
Drei Personen präsentieren jeweils ein Notebook.
Christian Köcher vom Hochschulbund übergibt drei Laptops an die Koordinatorin des Projektes Bridges4Refugees, Adriana Siegel. Bildnachweis: Heike Reichert/TU Braunschweig

Christian Köcher vom Hochschulbund übergibt drei Laptops an die Koordinatorin des Projektes Bridges4Refugees, Adriana Siegel.

Ein großes „Dankeschön“ an den Braunschweigischen Hochschulbund für die großzügigen Spenden von Braunschweiger Firmen und Privatpersonen.

Mit drei gespendeten Laptops unterstützt der Braunschweigische Hochschulbund die Arbeit des DAAD-Projektes Bridges4Refugees am Sprachenzentrum der TU Braunschweig. Als Leihgeräte sind die Laptops ab sofort für Geflüchtete nutzbar, die im Rahmen des Projektes auf ihr Studium an der TU vorbereitet werden.

Mehr als 30 junge Frauen und Männer aus der Türkei, dem Iran, Syrien, Ruanda und vielen anderen Ländern lernen derzeit Deutsch in Intensivkursen der Niveaustufen A1 bis B2.2. Sie bereiten sich auf die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang vor, die Voraussetzung für die Immatrikulation an einer deutschen Hochschule ist.

Seit März läuft der Deutschunterricht für sie – wie für alle internationalen Studierende – online über die Lernplattform Moodle. Montags bis Freitags gibt es täglich drei Stunden Unterricht, anschließend Konversationstraining und Selbststudium. Die Prüfungen erfolgen teilweise online, teilweise in Präsenzform.

Ein Team von 10 Lehrkräften ermöglicht es, dass trotz Corona-Auflagen weiter gelernt werden kann. Ein gewaltiger Kraftakt sowohl für die Lernenden als auch die Lehrenden.

Nur so kann das Erfolgsmodell „Brückenkurs“ auch in Zeiten der Pandemie weitergehen: Mehr als 130 junge Geflüchtete schafften dank Bridges4Refugees seit 2016 schon den Einstieg ins Studium – der erste Bauingenieur aus Syrien hat in diesem Jahr seinen Masterabschluss erreicht.