Coronavirus: Informationen für Erasmus+ Studierende

[International House, Auslandspraktikum, Auslandsstudium, Erasmus]

Von den Auswirkungen der andauernden Corona-Situation ist auch das Austauschprogramm Erasmus+ betroffen. Die EU-Kommission hat deshalb Regelungen für das Erasmus+ Programm beschlossen, die dazu beitragen, den Schutz und die Sicherheit aller Programmteilnehmenden sicherzustellen.

Aktuelle Reisewarnungen und Erasmus+:

In den aktualisierten Informationen zur Erasmus+ Mobilität weist der DAAD ausdrücklich darauf hin, dass Gesundheit und Sicherheit im Erasmus+ Programm oberste Priorität haben. Bitte beachten Sie diesbezüglich die Reisewarnungen für touristische Reisen, die das Krisenreaktionszentrum ständig aktualisiert, und informieren Sie sich über die aktuell geltenden Regeln für Rückkehrer aus diesen Gebieten. Auch die Empfehlungen des RKI sollten Sie unbedingt beachten.

Erstattung von Mobilitätskosten bei Absage oder vorzeitiger Beendigung Ihrer Auslandsmobilität:

Wenn Sie Ihre Mobilität aufgrund einer aktuellen Reisewarnung nicht antreten oder abbrechen müssen, besteht die Möglichkeit, die entstandenen Kosten unter der „Force Majeure“-Regelung abzurechnen. Hierbei können Sie entweder eine Erstattung der realen Kosten bis maximal zur Höhe der im Grant Agreement vereinbarten Summe erhalten, oder Sie können Ihren Aufenthalt taggenau abrechnen.

Förderung virtueller Erasmus+ Mobilität:

Um Sie unter den aktuellen Umständen bei der Erreichung ihrer vereinbarten Lernziele bestmöglich zu unterstützen, hat die Europäische Kommission jetzt die Anerkennung von Online-Kursen im Rahmen des Erasmus+ Studiums ermöglicht, wenn das Studium im Rahmen von Präsenzveranstaltungen an der Gasthochschule nicht fortgesetzt werden kann.

  • Bei Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie, die bei Planung oder Antritt des Auslandsaufenthaltes noch nicht absehbar waren, kann die physische Mobilitätsphase verkürzt oder gestrichen und stattdessen virtuell weitergeführt werden.
  • Unterbrechungszeiten zwischen der virtuellen und der physischen Mobilitätsphase sind möglich.
  • Auch ein vollständig virtueller Zeitraum vor Ort im Gastland kann gefördert werden, wenn die aktuellen Corona-Entwicklungen das erforderlich machen sollten.
  • Die Teilnehmenden erhalten eine finanzielle Förderung aber erst mit Beginn ihres physischen Auslandsaufenthalts im Gastland.
  • Ein Erasmus+ Online-Studium an der Gasthochschule kann für die Zeit des Aufenthalts im Gastland mit dem regulären Satz finanziell gefördert werden.

Anerkennung von Online-Kursen an der TU Braunschweig:

Damit die von Ihnen im Ausland absolvierten Online-Kurse an der TU Braunschweig anerkannt werden, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Die Online-Kurse werden von der Gasthochschule im Ausland angeboten. Für die Anerkennung ist es unerheblich, ob Sie sich zum Zeitpunkt der Teilnahme im Gastland oder im Heimatland aufhalten.
  • Die Kurse tragen zu der Erreichung der Lernziele bei, wie sie in der Lernvereinbarung (Learning Agreement) festgelegt sind.

In diesem Zusammenhang kann mit der der Bestätigung des Auslandaufenthaltes (Cofirmation of Stay) wie folgt verfahren werden: Bitte fragen Sie Ihre Gasthochschule, ob unter Erfüllung der oben genannten Vorgaben die Bestätigung des Auslandaufenthaltes über die gesamte Studienphase (Präsenzphase und E-Learning-Phase) ausgestellt werden kann. Sollte die Gasthochschule von der Sonderregelung für die Coronavirus-Krise keine Kenntnis haben, kontaktieren Sie uns bitte, wir setzen uns dann direkt mit der Partnerhochschule in Verbindung.

Wenn Ihre Gasthochschule Ihnen das unter den gegebenen Umständen nicht bestätigen kann, reichen Sie bitte nach Ihrer Rückkehr den Schriftverkehr bei uns ein. Aus dem Schriftverkehr sollte entweder die Bestätigung des gesamten Aufenthaltes hervorgehen oder, als Zusatz zu einer vorhandenen "Confirmation of Stay" über die Präsenzphase, die Bestätigung der zusätzlich abgeleisteten E-Learning-Phase.

Bisher war die Regel im Hinblick auf die Förderfähigkeit von Online-Kursen im Heimatland aufgrund der grundsätzlichen Rechtslage anders. Dies ist nun während der Corona-Krise - und nur im Hinblick auf diese (!) - hinfällig.

Unterstützung bei Fragen und Problemen:

Für alle Probleme und Fragen zur aktuellen Situation steht Ihnen das Mobilitätsbüro der TU Braunschweig jederzeit per E-Mail und telefonisch zur Verfügung:

erasmus(at)tu-braunschweig.de

Tel.: +49 531 391-14373 (Dott. Francesco Ducatelli)

Jeden Mittwoch von 10:00 - 12:00 Uhr findet außerdem eine Online Erasmus Sprechstunde über das Konferenztool BigBlueButton statt.

Erasmus Online-Sprechstunde