TU BRAUNSCHWEIG

Geschichte des Instituts

1745

Herzog Karl I. von Braunschweig und Lüneburg gründet auf Anregung des Abtes Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem das Collegium Carolinum. Technische, naturwissenschaftliche und merkantile Fachgebiete, Sprach- und Geisteswissenschaften, Theologie, Chirurgie werden gelehrt. Am Lehrstuhl für Kameralistik (staatliche Verwaltungslehre) wurde das Fachgebiet Land- und Forstwirtschaft betreut. 48 Studenten sind immatrikuliert.


1831

Berufung des Göttinger Agrarwissenschaftlers Carl Sprengel zum Aufbau einer landwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsanstalt.


1835

Gliederung des "Collegium Carolinum" in drei Abteilungen, die humanistische, die technische und die merkantilistische Abteilung. In der technischen Abteilung wurden seinerzeit auch Landwirte mit ausgebildet. Für die Ausbildung der Landwirte sind 4 Dozenten zuständig.


1862

Die humanistische und die merkantilistische Abteilung werden aufgegeben, das Collegium Carolinum umbenannt in "Herzogliche Polytechnische Schule". Darin wird als eines von acht Lehrgebieten auch die Landwirtschaft unterrichtet.


1877

Das Polytechnikum bezieht das neu errichtete Gebäude in der Pockelsstraße und erhält im Frühjahr 1878 - gleichzeitig mit einer neuen Verfassung - den Namen "Technische Hochschule Carolo-Wilhelmina" zu Ehren des Herzogs Wilhelm, der den Neubau wesentlich gefördert hat. 211 Studenten sind immatrikuliert.


1921

Lehrauftrag: Allgemeiner landwirtschaftlicher Maschinenbau, Reg.-Baumeister Dr.-Ing. Franz Foedisch.


1926

Dozentur: Landwirtschaftliches Maschinen-/Mühlenwesen-Baumaschinen, Dr.-Ing. Karl Stöckmann.


1929

Einrichtung eines Institutes für Landmaschinen- und Mühlenwesen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Karl Stöckmann.


1950

Prof. Dr.-Ing. Georg SeglerEigentliche Gründung des Instituts für Landmaschinen; Berufung von a.o. Professor Dr.-Ing. Georg Segler, geb. 11.07.1906 in Rennberg, Kreis Schlawe (Pommern), Promotion bei Prof. Kühne; ab 1952 persönl. o. Prof.; folgt 1957 einem Ruf nach Hohenheim.






1958

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Hans Jürgen MatthiesBerufung von o. Prof. Dr.-Ing. Hans Jürgen Matthies, geb. 06.11.1921 in Teterow/ Mecklenburg, Promotion bei Prof. Segler, Konstruktionschef bei Gebr. Welger, Wolfenbüttel.








1958-62

Neubau des Instituts für Landmaschinen, Langer Kamp 19a.


1971

Aufnahme des Lehrgebietes "Ölhydraulik".


1990

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Hans-Heinrich HarmsBerufung von Universitätsprofessor Dr.-Ing. Hans-Heinrich Harms, geboren 16.06.1947 in Diepholz/Niedersachsen; Promotion bei Prof. Matthies; Entwicklungsleiter bei Claas Saulgau in Saulgau und später bei Gebr. Welger in Wolfenbüttel.







1991

Prof. Dr.-Ing. Hans Jürgen Matthies erhält die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität München.


1995

Umbenennung des Instituts in "Institut für Landmaschinen und Fluidtechnik".


1997

Gründung des Freundes- und Förderkreises des Instituts für Landmaschinen und Fluidtechnik e.V. (1. Vorsitzender: Prof. Dr.-Ing. U. Seiffert)


2002 Aufnahme des Lehrgebietes „Antriebstechnik“
2009 Habilitation von Dr.- Ing. Thorsten Lang zum Privatdozenten mit dem Lehrgebiet "Hydraulische Antriebstechnik"
2010 Kommisarische Leitung des Institutes für Landmaschinen und Fluidtechnik durch Prof. Dr.-Ing. Thorsten Lang
2012

Prof. Dr. L. frerichsBerufung von Prof. Dr. Ludger Frerichs, geboren 1959 in Sedelsberg (Oldenburg) zum Universitätsprofessor für "Mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge“
Umbenennung in "Institut für mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge"


  aktualisiert am 04.04.2016
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