Opti-ITS

Projektdaten

Verbundprojekt: Bauliche Optimierung von Intensivstationen: Modellierung des Einflusses architektonischer Maßnahmen auf infektionskritische Endpunkte

Laufzeit: 10.2020 - 09.2023

Mittelgeber: Zusätzliche Förderung von Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre aus Mitteln des Nieders. Vorab. der VolkswagenStiftung. Koordination Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Projektbeschreibung

Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist die auf empirisch nachgewiesener Wirksamkeit basierende Entwicklung eines architektonischen Konzepts für eine Intensivstation, welche bestmöglich die Vermeidung von Transmissionsereignissen und das Entstehen von nosokomiale Infektionen mit verschiedenen Übertragungswegen berücksichtigt. Dies schließt drei praktische Ziele ein:

  1. Entwicklung einer Simulationsplattform zur evidenz-basierten Evaluation des Effektes baulicher Maßnahmen auf die Ausbreitung nosokomialer Infektionen auf Intensivstationen basierend auf einer agenten-basierten Modellierung
  2. Evidenz-basierte Überprüfung von in Vorstudien und Expertenbefragungen identifizierten baulichen Maßnahmen, welche potentiell zur Reduktion von Transmissionsereignissen und dem Entstehen NI auf Intensivstationen geeignet sind
  3. Entwicklung eines architektonischen Konzepts für eine Intensivstation, welcher die unter 2. identifizierten baulichen Maßnahmen kostengünstig umsetzt und technisch praktikabel bestehende Baukonzepte für Intensivstationen optimiert

Kontakt

Dr. Jan Holzhausen (Projektkoordination)
j.holzhausen(at)tu-braunschweig.de

Julia Möllmann (Projektbearbeitung)
julia.moellmann(at)tu-braunschweig.de

Tel. 0531 391 2544

Verbundpartner

Univ.-Prof. Dr. med. Gérard Krause
Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)
Abteilung für Epidemiologie

Univ.-Prof. Dr. André Karch
Universitätsklinikum Münster
Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin

Univ.-Prof. Dr. Simone Scheithauer
Universitätsmedizin Göttingen
Institut für Krankenhaushygiene und Infektiologie