TU BRAUNSCHWEIG

Forschungsfelder der Arbeitsgruppe Leichtbau und hybride Bauweisen

Die Arbeitsgruppe Leichtbau und hybride Bauweisen des Instituts für Konstruktionstechnik der TU Braunschweig erforscht den Konstruktionsprozess des hybriden Leichtbaus in der automobilen Großserie und der additiven Fertigung. Der Standort Wolfsburg bildet mit dem Forschungscampus der Open Hybrid LabFactory (OHLF) den zentralen Sitz und bietet für die Forschung im Bereich der hybriden Bauweisen ideale Randbedingungen. Das Additive Manufacturing Lab in Braunschweig bildet die Synergie zur Forschung an der OHLF und spiegelt die Fragestellungen aus dem hybriden Leichtbau in die Welt der Additiven Fertigung.

Forschungsthemen

  • Entwicklungsprozesse, Methoden und Werkzeuge: Damit der Konstrukteur in Zukunft komplexe Produkte effizienter entwickeln kann, wird der gesamte Entwicklungsprozess betrachtet. Daraus können Methoden abgeleitet werden, um ein systematisches und effektives Entwickeln zu fördern. Wissensbasiertes Konstruieren unterstützt den Konstrukteur bei seinen Tätigkeiten durch Bibliotheken mit Gestaltungsprinzipien und Konstruktionsempfehlungen sowie Algorithmen zur Modellerzeugung. Die entwickelten Optimierungswerkzeuge ermöglichen zudem eine fundierte Bauteilgestaltung bereits in frühen Entwicklungsphasen.
  • Bauweisen: Die Konzeptentwicklung verschiedener Bauweisen ist ein entscheidender Baustein, um Anwendungsbeispiele und Potenziale zu identifizieren sowie neuartige Entwicklungen zu erproben. Dabei wird die gesamte Produktgestaltung infrage gestellt und überdacht, um neue Denkansätze in der Produktentwicklung zu etablieren und innovative Lösungen zu generieren. Weiterhin wird die Charakterisierung hybrider Bauweisen und additiver Fertigung zur frühzeitigen Identifikation wesentlicher Produktmerkmale vorangetrieben, um beispielsweise frühzeitig Kosten und Gewicht abschätzen und diese mit konventionellen Bauweisen vergleichen zu können.
  • Additive Manufacturing: Die Additive Fertigung bietet in den Bereichen Kunststoff, Metall und Keramik gegenüber den etablierten, konventionellen Fertigungsverfahren neue Gestaltungsfreiheiten, die derzeit bedingt durch fehlendes Wissen und fertigungsbedingte Denkbarrieren in der Produktentwicklung unzureichend Berücksichtigung finden. Durch eine systematische Gegenüberstellung konstruktiver Freiheiten und Grenzen additiver Fertigungsverfahren können neue Potenziale in der Produktentwicklung realistisch abgeschätzt und in einer Neukonzeption von Produkten zielgerichtet Anwendung finden. Neben der Ableitung von Gestaltungsrichtlinien sowie der Entwicklung von Methoden zur Unterstützung der Ideengenerierung bildet die Anlagenneuentwicklung und -modifikation einen weiterer Forschungsschwerpunkt.

Ausgewählte Projekte

  • MultiMak2: Entwicklung von Design- und Bewertungstools für nutzungsgerecht ökologisch optimierte Multi-Material-KFZ-Bauteilkonzepte in der Großserie
  • LehoMit-Hybrid: Leichter hochperformanter Mitteltunnel für eine Pkw-Karosserie in hybrider Metall- und faserverstärkten Kunststoff-Bauweise
  • OpenBioprint: Entwicklung einer offenen 3D-Druck Plattform zur schnellen Herstellung hybrider, biokompatibler Bauteile

AG Leitung

Stellvertreter/in

AG Team

Alle Mitarbeitern/innen der Arbeitsgruppe sind unter der folgenden Link zu finden



  aktualisiert am 16.04.2018
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