Abt. Hochfrequenztechnik

Forschungsprofil

Die Abteilung Hochfrequenztechnik und Photonik beschäftigt sich mit Grundlagenforschung im Bereich organischer (Halbleiter-)Materialien sowie angewanter Forschung und Entwicklung von (organischen) optischen Quellen, Übertragungsstrecken und Senken.

  • Organische (Opto-)Elektronik - Leuchtdioden, Photovoltaik, Laser, Transistoren, Sensoren
  • Synthese organischer Halbleitermaterialien
  • Dünnfilmprozesstechnologie
  • Fasertechnologie - Glas- und Polymerfasern, Faserverstärker, Faserlaser

Arbeitsgruppen


Aktuelle Projekte

Excellenzcluster PhoenixD

Optische Präzisionssysteme schnell und kostengünstig mittels additiver Fertigung realisieren: Dies ist die Vision von PhoenixD. Forschende aus dem Maschinenbau, der Physik, der Elektrotechnik, der Informatik und der Chemie arbeiten in Zukunft gemeinsam an der Simulation, Herstellung und Anwendung optischer Systeme. Bislang werden solche Systeme zumeist auf Glasbasis in kleinteiligen Arbeitsschritten, oftmals sogar in Handarbeit, hergestellt. Experten der unterschiedlichen Disziplinen wollen nun zusammen an einem digitalisierten Fertigungssystem arbeiten, sodass individualisierte Produkte realisiert werden können.  

Das System eröffnet weitreichende Möglichkeiten für Anwendungen. In der Landwirtschaft etwa könnte der Einsatz von Chemie minimiert werden. Durch die neuen Systeme kann ein Sensor Unkraut erkennen, das dann gezielt mit Lasern behandelt wird. Für solche Anwendungen sind optische Bauteile in der Herstellung bisher zu teuer. Auch individualisierte Optik für den medizinischen Bereich ist eine Anwendungsmöglichkeit. Beispielsweise wird eine patientennahe Blutanalyse zur Diagnostik von Krankheiten möglich.

 

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LaPOF - ILANA

Der Innovationsverbund LaPOF erforscht neuartige, polymere Laserquellen auf der Basis von Kunststoffmaterialien. Das Teilprojekt ILANA beschäfitgt sich dabei mit der Integration laseraktiver Nanosubstanzen in Polymermatrizen und deren Umsetzung im Bauteil.
Diese aktiven Kunststoffe werden dafür zu optischen Polymerfasern (POFs) verarbeitet und charakterisiert. Der überregionale Verbund vernetzt dabei die Forschungsregionen Braunschweig und Hannover und bildet den gesamten Entwicklungsprozess des neuen Materialsystems ab. Dieser reicht von der Simulation der Materialien über deren Synthese und Verarbeitung bis hin zum Demonstrator, an dem ein entsprechender Leistungsnachweis erfolgen soll. Eine langfristige Anwendungsperspektive haben diese neuartigen Lasersysteme in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, wodurch das niedersächsische Spezialisierungsfeld "Mobilitätswirtschaft" gestärkt wird. Besonders die regionalen Entwicklungschancen der zukunftsträchtigen Photonikbranche stehen dabei im Mittelpunkt. Deren praktische Auswirkung auf die Regionen wird daher im Innovationsverbund durch die Beteiligung der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften erarbeitet.

QuanoMet

Innerhalb der Forschungslinie Quanten- und Nanometrologie (QUANOMET) arbeiten Forscher in Braunschweig und Hannover an dem standortübergreifenden thematischen Schwerpunkt NanoLight sowie den Schwerpunkten NanoParticles und Quantum Techniques.

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PolySense

Optische  Sensoren  zur  Bestimmung  von  physikalischen,  chemischen  und  biologischen Größen  sind  von  enormer  Bedeutung  für  unser  tägliches  Leben,  unsere  Sicherheit  und natürlich  auch  die  industrielle  Produktion. Bislang  werden  derartige  Sensoren  für  die  Biochemie  auf  starren  Substraten  aus  Glas oder  Silizium  und  manchmal  auch  Polymer  mit  aufwändigen  und  teuren  sequenziellen Prozessen  gefertigt.  Hier  setzt  das  Forschungsprojektes  mit  dem  Titel  „Polymerbasierte optische  Sensorplattform  mit  integrierter  Lichtquelle“  mit  einem  neuen  technologischen Ansatz  an.  Das  Ziel  ist  es,  polymere  Fertigungstechnologien  und  neuartige  organische Laser  und  deren  Integrationsfähigkeit  zu  erforschen  und  entwickeln  um  ganzheitliche optische Sensorsysteme in Polymerfolien herzustellen. In diese Folien werden einmodige Wellenleiter  präzise  und  mit  geringster  Oberflächenrauheit  strukturiert  und  organische Laser sowie organische Photodioden monolithisch integriert. Die zentrale Herausforderung besteht in der Entwicklung von Prozessen, die es erlauben, derartige Sensorplattformen in großen  Stückzahlen  reproduzierbar  und  kostengünstig  herzustellen. 


Das Team