Speicher

Langzeit-Wärmespeicher

Der Langzeit-Wärmespeicher ist als Erdbecken-Heißwasserspeicher ausgeführt. Der weitestgehend unterirdische Behälter mit einer lichten Höhe von 10,7 m, einem Durchmesser von 25,7 m und einem Volumen von 4 500 m³ besteht aus Stahlbeton. An Decke und Seitenwand ist eine außen liegende Wärmedämmung aus druckfester Mineralfaser angebracht, während der Kegelmantel- und der Bodenbereich nicht wärmegedämmt sind. Zur Vermeidung der Dampfdiffusion durch den Beton ist der Speicher innen mit 1,25 mm starken V4A Edelstahlblechen ausgekleidet

Querschnitt Speicher
Bildnachweis: Anna Borgmann/Alle Rechte bei der TU-Braunschweig

Abbildung 1: Schnitt durch den Langzeit-Wärmespeicher

Durch die Speicherdecke sind von oben zwei Be- und zwei Entladerohre mit entsprechenden Auslässen eingebaut, die für die vermischungsarme Einschichtung des Wassers sorgen (siehe Abbildung 2). Das Wasser steht durch Belüftungsrohre mit der Atmosphäre in Verbindung, d.h. der Speicher ist drucklos. Die Lage des Speichers mit einer ca. 100 m langen Verbindungsleitung zu der am Rande des Baugebietes gelegenen Heizzentrale stellt keine optimale Lösung dar. Es ist ein Kompromiss, denn einerseits ist in der Planung die Lage des Speichers nicht ausgewiesen und andererseits kommen von den beteiligten Ämtern die unterschiedlichsten Einsprüche bei günstigeren Standorten.

Test 1
Bildnachweis: Anna Borgmann/Alle Rechte bei der TU-Braunschweig
Test 2
Bildnachweis: Anna Borgmann/Alle Rechte bei der TU-Braunschweig

Abbildungen 2-7: 2 Innenansicht des Speichers mit einer Be- und Entladeeinrichtung, 3 Speichergrube, Erdaushub, 4 Bau der zylindrischen Speicherwand - Betonstützen der Flachdecke, 5 Seitenansicht des Speichers mit Flachdecke, 6 Speicher bei Schneefall deutlich erkennbar, 7 Revisionsöffnung