TU BRAUNSCHWEIG

Das Institut

 

Das Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung (IFU) ist integraler Bestandteil der produktionswissenschaftlichen Institute der Fakultät für Maschinenbau. Geschäftsführender Leiter ist seit dem 1. Januar 2000 Univ.-Prof. Dr.-Ing. Uwe Dombrowski. Eingebettet in den thematischen Schwerpunkt Advanced Industrial Engineering and Management liegt das Forschungsengagement des IFU im Bereich der industriellen Produktion mit all ihren Facetten. Dazu gehören zum Beispiel Digitale Fabrik 4.0, Arbeitswelt 4.0, Ganzheitliches Produktionssystem 4.0 und Lean Service 4.0.

Das Besondere der Forschung am IFU: Die Unternehmensprozesse werden ganzheitlich betrachtet – von der Werksstruktur über die Gestaltung der Produktionsprozesse bis hin zu den Aktivitäten und Dienstleistungen nach Produktkauf im Bereich des After Sales Service. Diese einzigartige integrierte Betrachtung wird über die drei Fachgruppen am IFU realisiert: Fabrikplanung und Arbeitswissenschaft, Ganzheitliche Produktionssysteme sowie After Sales Service. Durch diese Forschungsbereiche ziehen sich die Querschnittsfunktionen Informationsmanagement und -systeme, Simulation sowie Geschäftsprozessanalyse und -optimierung.

Mensch, Organisation und Technik im Fokus

Von zentraler Bedeutung ist die Verknüpfung von anwendungsorientierter Forschung und der Arbeit bei regionalen und überregionalen Produktions- und Dienstleistungs- unternehmen. Durch den intensiven Kontakt zur industriellen Praxis werden individuelle Lösungen zu den Trends und Herausforderungen im industriellen Umfeld entwickelt. Dies spiegelt sich auch in der Veröffentlichung von VDI-Richtlinien wider, die zusammen mit Industrievertretern verschiedenster Unternehmen erarbeitet werden. Somit tragen die Aktivitäten des IFU auch zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft Deutschlands bei.

Das strukturierte Zusammenwirken von Mensch, Organisation und Technik steht im Zentrum des Forschungsengagements. Eine besondere Betrachtung erfährt dabei die Rolle des Menschen: Denn nur mit ihm lässt sich die zunehmende Komplexität im Zeitalter der Digitalisierung und der Digitalen Transformation beherrschen.

Der Mensch hat es in der Hand: Mit welchen innovativen Technologien wird er die Welt verändern? Welchen Risiken wird er sich dabei gegenübersehen? Wie kann er die Organisationen im industriellen Umfeld auf Veränderungen vorbereiten? Und wird er die Kraft der Digitalisierung und Automatisierung dazu nutzen können, mehr Wohlstand in der Gesellschaft zu etablieren? Von der Zukunft jedenfalls ist Großes zu erwarten.

 

Entwicklung IFU  (Klick für hohe Auflösung)

 


  aktualisiert am 13.09.2018
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