TU BRAUNSCHWEIG

Ganzheitliche Integration und Optimierung des Planungs- und Realisierungsprozesses für zukunftsweisende und nachhaltige Industriegebäude

 

Forschungsträger: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Laufzeit: 04/2008 bis 05/2010

Kooperationspartner:

  •   IIKE Institut für Industriebau und konstruktives Entwerfen   (TU Braunschweig)
  •   IBK Institut für Baukonstruktion und Industriebau (TU Braunschweig)
  •   Bauforumstahl (BFS) e.V.
  •   Forschungsvereinigung der deutschen Beton- und Fertigteilindustrie e. V.
  •   Gesamtverband Dämmstoffindustrie
  •   Hochtief Construction AG
  •   M+W Zander Group

Kürzer werdende Produktlebenszyklen und ein verstärkter globaler Wettbewerb stellen Industriebetriebe vor ständig neue Herausforderungen. Das Fabrikgebäude wird zu einem relevanten Wettbewerbsfaktor, da es maßgeblich dazu beiträgt, wie der Industriebetrieb auf veränderte Anforderungen reagieren kann und welche Investitionen dafür erforderlich sind.

Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Planung und Realisierung von Industriebauten durch einen ganzheitlich orientierten  und interdisziplinären Planungsleitfaden zu unterstützen. Um von Anfang an die verbesserte Koordination der Schnittstellen zu berücksichtigen, wurde das Forschungsvorhaben in einem  interdisziplinäre Team aus Architekten und Fabrikplanern der Technischen Universität Braunschweig bearbeitet und durch zahlreiche Industrievertreter unterstützt. Grundlage für die Ausarbeitung eines Planungsleitfadens für den zukünftigen Industriebau ist die Formulierung von möglichen zukünftigen Anforderungen.  Mit Hilfe der Szenariotechnik konnten drei Szenarien entwickelt werden, die den Industriebetrieb der Zukunft charakterisieren.

Aus den Szenarien wurden Kernanforderungen abgeleitet, welche gemeinsam mit den Ergebnissen einer Defizitanalyse aktueller Planungsprozesse die Grundlage der im Forschungsvorhaben entwickelten Planungssystematik bilden. Die Systematik beschreibt die Handlungsfelder „Industriegebäude“ sowie „Planungs- und Erstellungsprozess“ anhand der Themenfelder Qualität, Kosten, Zeit, Kompetenzen, Konstellationen, Kommunikation und Flexibilität. Ergänzend zur vorgestellten Planungssystematik wurden eine Strukturtypologie und ein Strategienkatalog erarbeitet, die zu einer zukunftsorientierten Struktur von Industriebauten leiten sollen.


  last changed 18.06.2012
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