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Ziele und Inhalte der Tagungsreihe

Im Eisenbahnwesen erlauben neue Technologien eine deutlich zentralisierte Betriebssteuerung und -sicherung. Der damit verbundene Abzug von örtlichem Betriebspersonal hat jedoch nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Sicherheit. Deshalb muss die Einführung neuer Betriebsleit- und Sicherungstechniken in enger Abstimmung mit der Entwicklung der betrieblichen Regelwerke einhergehen. Dies war für das Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung (IfEV) und die Rail Automation Academy (RAA) der Siemens AG die Intention, neben den klassischen Eisenbahnfachtagungen zur Fahrzeugtechnik, zum Fahrweg und zur Stellwerkstechnik eine weitere Tagungsreihe zu initiieren, in der Eisenbahnbetriebsexperten und Systementwickler aus dem Bereich der Leit- und Sicherungstechnik zusammengebracht werden.

Das Themengebiet der Rail Automation umfasst schwerpunktmäßig innovative betriebliche und sicherungstechnische Konzepte in Theorie und Praxis. Folglich gehören zur Zielgruppe Fachleute aus der Bahnindustrie und den Bahnunternehmen mit den Schwerpunkten Eisenbahnbetrieb und Leit- und Sicherungstechnik sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Forschungseinrichtungen und Studierende einschlägiger Fachrichtungen. Um die Themen in ausreichender fachlicher Tiefe behandeln zu können, beträgt die Vortragdauer 45 Minuten zzgl. anschließender Diskussion. Ferner ist die Teilnahme für Vortragende frei, um insbesondere auch Fachleute aus der Praxis für in die Tiefe gehende Beiträge zu gewinnen. Der wirtschaftlich angespannten Situation, in der sich viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen befinden, Rechnung tragend, sollen die Teilnehmergebühren auch in Zukunft möglichst gering gehalten werden, um allen interessierten Fachleuten, Nachwuchswissenschaftlern und Studenten die Teilnahme zu ermöglichen.


  aktualisiert am 12.04.2018
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