TU BRAUNSCHWEIG

Festkolloquium

zum

50. Jahrestag der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB)

29. September 2015

 

1965 ging bei der Deutschen Bundesbahn die erste Strecke Mit Linienförmiger Zugbeein- flussung (LZB) in Betrieb. Durch die Kombination von Führerraumsignalisierung und kontinuierlicher Überwachung der Geschwindigkeit wurden  erstmals Geschwindigkeiten über 160 km/h möglich.

Die sichere Datenübertragung mittels eines Kabellinienleiters stellte mit der damals verfügbaren Technologie eine technische Spitzenleistung dar und war eine der ersten Anwendungen der Elektronik in einem sicherheitsrelevanten Bereich. Die spätere Weiterentwicklung zum Verfahren "LZB-Führung", auf dem unser Hochgeschwindig- keitsverkehr bis heute basiert, machte die ortsfeste Signalisierung entbehrlich und nahm damit eine der betrieblichen Grundideen des ETCS vorweg. Dieses Kolloquium soll anlässlich des 50-jährigen Jubiläums die Entwicklung der LZB und die Leistung der daran beteiligten Ingenieure und Wissenschaftler würdigen.

Wir freuen uns sehr, diese Veranstaltung zusammen mit der Siemens AG Braunschweig und Thales Deutschland GmbH ausrichten zu können und bedanken uns für die Unterstützung.


  aktualisiert am 09.04.2018
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