TU BRAUNSCHWEIG

Konzept

Im V-EBL sind fünf Arbeitsplätze eingerichtet, die jeweils mit zwei Bildschirmen ausgestattet sind. Dabei handelt es sich um vier Fahrdienstleiter-Arbeitsplätze und einen Disponenten- bzw. Betreuerarbeitsplatz. Die Arbeitsplätze sind untereinander über ein lokales Netz verbunden. Die Steuerbereiche der Fahrdienstleiter-Arbeitsplätze sind deutlich kleiner als in einer echten Betriebszentrale, um im Übungsbetrieb die örtliche Einarbeitung auf ein Minimum zu reduzieren. Die Steuerbereiche der vier Fahrdienstleiter-Arbeitsplätze bilden ein zusammenhängendes Netz. Beim Verlassen eines Steuerbereiches setzen die Züge ihre Fahrt im anderen Steuerbereich fort. Auch die Zugmelde- und Blockinformationen werden zwischen den Steuerbereichen übertragen. An den Schnittstellen zur „Außenwelt“ werden die einbrechenden Züge durch die Simulation erzeugt, und die ausbrechenden Züge nach dem Verlassen des letzten Abschnitts gelöscht. Auch die Block- und Zugmeldeschnittstellen werden an diesen Stellen durch die Simulation bereitgestellt. Auf dem Disponentenarbeitsplatz wird eine Bereichsübersicht mit der Betriebslage der gesamten Anlage dargestellt. Dieser Arbeitsplatz kann sowohl zum Verfolgen des Übungsbetriebes durch eine Lehrperson benutzt, als auch für Übungen mit erhöhten dispositiven Anforderungen (starke Streckenbelastung, Bautätigkeit, Umleiterverkehre) mit einem Disponenten besetzt werden.   

In der Lehre bietet das V-EBL vielfältige Nutzungsmöglichkeiten sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium. Typische Anwendungsbeispiele sind:

  • Veranschaulichung eisenbahnbetrieblicher Prozesse
  • Darstellung der betrieblichen Behandlung von Bauzuständen
  • Demonstration des Zusammenwirkens sicherungstechnischer Funktionen im Bahnbetrieb
  • Übungen zum Störfallmanagement
  • Referenzinfrastruktur für Leistungsuntersuchungen und Fahrplankonstruktion.

  aktualisiert am 09.06.2015
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