TU BRAUNSCHWEIG

Mathelager – Kreativität im Mathematikunterricht

HINWEIS:

*** derzeit wird kein "Mathelager" angeboten ***

Mathelager Reigen
(Bilderreigen vom Mathelager 2013, © Steffen Juskowiak)

Die Veranstaltung „Kreativität im Mathematikunterricht – Mathelager“ (Infotext, Plakat) (anrechenbar insbesondere für die Masterstudiengänge Lehramt Mathematik für die Schulformen GH, R, GYM) findet seit dem Wintersemester 2008/09 jährlich einmal als viertätiges Blockseminar statt. Sie dient dem Zweck, Studierenden die Möglichkeit zu geben, sich über einen längeren Zeitraum hinweg mit geeigneten mathematischen Sachverhalten zu befassen, ohne dabei vom üblichen Zeitrhythmus der Lehrveranstaltungen gestört zu werden. Die Studierende erfahren durch die eigene Tätigkeit, wie sie später bei Schülern kreative Verhaltensweisen anregen können.

Dazu wird den Studierenden in zwei Arbeitsgruppen je eine mathematikhaltige Ausgangssituation vorgegeben, die es zunächst zu bearbeiten gilt. Anschließend sind sie – angelehnt an die Arbeitsweise von Berufsmathematikern – angehalten, selbst verwandte bzw. weiterführende Fragen dazu zu finden und an deren Lösung zu arbeiten. Das erfordert im hohen Maße kreatives und eigenbestimmtes Verhalten. Am letzten Tag des Mathelagers präsentieren und verteidigen die Studierenden ihre in den Tagen zuvor erarbeiteten Ergebnisse.

Bereichert wird das Mathelager durch einen mathematikdidaktischen Vortrag eines auswärtigen Wissenschaftlers zu aktuellen bzw. interessierenden Themen. Darüber hinaus stehen Freizeitaktivitäten, wie Spaziergänge in der Umgebung, auf der Tagesordnung.

Um geeignete(re) Rahmenbedingungen für die beschriebene Arbeit der Studierenden zu schaffen, wurde die Veranstaltung in den vergangenen Jahren stets an einem Ort außerhalb Braunschweig, durchgeführt. An der TU Braunschweig wurden bisher sieben solcher Mathelager mit großem Erfolg durchgeführt. 

Das Braunschweiger Konzept (F. Heinrich, S. Juskowiak) fußt auf früheren, an der Universität Bamberg gemachten, Erfahrungen von T. Janik und F. Heinrich.

 

Ansprechpartner:

  aktualisiert am 31.03.2017
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