TU BRAUNSCHWEIG

 Studentische Arbeiten

Das ICTV bietet stets neue und spannende Themen für Abschlussarbeiten im Rahmen der aktuellen Forschungsprojekte an. Um schnell einen Überblick der jeweiligen Schwerpunkte zu bekommen, erfolgt eine Zuordnung der Arbeiten zu den Arbeitsgruppen:

  Fouling und Reinigung
  Pharmazeutische und Biotechnologische Prozesse
  Nachhaltige Produktionskonzepte
  Innovative Apparate- und Anlagentechnik
  Pharmazeutisch-Chemische Reaktionstechnik
  Sonstiges

Nähere Informationen zu den Themen und auch den jeweiligen Ansprechpartner findet Ihr durch einen Klick auf die Überschriften. Einen kompakten Leitfaden für die Anfertigung einer Forschungsarbeit gibt es hier.

 

Aktuelle studentische Arbeiten

Charakterisierung einer Modellverschmutzung bezüglich verschiedener reinigungsrelevanter Parameter

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort/nach Absprache
Betreuer: Hanna Wiese
Forschungsgebiet: Fouling und Reinigung
Ausschreibung:

PDF-Ansicht

 
Beschreibung:

Reinigungsprozesse lebensmittelproduzierender Anlagen werden zumeist mit großen Sicherheitsaufschläge ausgelegt, um allen Anforderungen an ein hygienisch sicheres Produkt gerecht zu werden. Aus ökonomischer und ökologischer Sicht ist das ungünstig und eine Minimierung der produzierten Abwasserströme aus der Reinigung kann nur erfolgen, wenn der Reinigungsprozess gezielt an die Verschmutzung angepasst wird. Die zugrundeliegenden Vorgänge bei der Reinigung sind dafür allerdings noch nicht hinreichend genau verstanden.

Um die Reinigungsmechanismen immergierter Systeme gezielt untersuchen zu können, wird im Rahmen dieser Arbeit daher zunächst ein Molkenprotein-Gel als Modellverschmutzung für Milchablagerungen betrachtet und in Bezug auf reinigungsrelevante Eigenschaften charakterisiert.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Modellverschmutzung hinsichtlich der rheologischen Eigenschaften Speicher- und Verlustmodul am Rheometer und dessen Quellverhalten mittels FDG (Fluid-Dynamic-Gauging) zu untersuchen. Die Zielparameter, die variiert werden sollen sind die Konzentration des Reinigungsmittels und dessen Temperatur, sowie die Quellzeit der Verschmutzung. Die Versuchsmatrix soll mittels statistischer Versuchsplanung um einen großen Informationsgehalt bei möglichst geringem experimentellen Aufwand zu erhalten.

Optimierung des Herstellungsprozesses eines Polymers anhand von experimentellen Untersuchungen

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Annika Hohlen
Forschungsgebiet: Fouling
Ausschreibung:

PDF-Ansicht

 
Beschreibung:

Während der Herstellung von Polymeren lagern sich betriebsbedingt vermehrt Polymerrückstände auf den gekühlten Reaktorwänden ab, wodurch die Abfuhr der Reaktionswärme verschlechtert wird. Um diesem entgegen zu wirken, muss die Kühlleistung erhöht werden, was wiederum zu erhöhten Energiekosten führt. Ein neuartiger Ansatzpunkt zur Verringerung dieser Ablagerungen ist der Einsatz von modifizierten Oberflächen, sogenannten Diamond Like Carbon (DLC) Beschichtungen. Damit diese Beschichtungen industriellen Einsatz finden können, muss deren Funktionalität zunächst im Labor erprobt werden. Daher soll im Rahmen einer studentischen Arbeit der Einfluss von verschiedenen DLC-Oberflächen auf das Ablagerungsverhalten einer reagierenden Polymerreaktion untersucht werden. Des Weiteren soll auch der Einfluss der abgeführten Wärme, sowie des Strömungsgeschwindigkeit untersucht werden.

Bestandteil der Arbeit ist zum einen die Durchführung einer Polymersynthese zum anderen die Quantifizierung der Polymerablagerung. Die Quantifizierung der Polymerablagerung erfolgt u.a. optisch mit einem Digitalmikroskop sowie über den Massenzuwachs. Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens, der Biotechnologie und der Chemie.

Wirkstofffreisetzung aus Hydrogelen

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab April 2018
Betreuer: Dr. Julia Großeheilmann, Andra Mildner
Forschungsgebiet: Bio-, Chemie- und Pharmaverfahrenstechnik
 
Beschreibung:

Der Bedarf an nachhaltigen, leistungsfähigen und zuverlässigen Methoden zur kontrollierten Freisetzung von Arzneistoffen aus Arzneiformen wächst kontinuierlich. Für diese anspruchsvolle Aufgabenstellung sind verschiedene Lösungsansätze bereits bekannt, wozu auch der Einschluss von Arzneistoffen in Hydrogele gehört. Solche innovativen Systeme ermöglichen die „intelligente“ Abgabe von bioaktiven Molekülen aus Medikamenten. Nachteile bereits existierender intelligenter Hydrogele bestehen in geringer mechanischer Stabilität, begrenztem und nicht vollständig reversiblem Quellvermögen und träge Antwort auf externe Stimuli.

Um diese Eigenschaften zu verbessern, sollen im Rahmen des Projekts neuartige Hydrogele synthetisiert, chemisch modifiziert und als Wirkstoffträger optimiert werden. Das Ziel ist es dabei, Arzneistoffe aus Hydrogelen über einen definierten Zeitraum und an einem bestimmten Ort gezielt freizusetzen, um so die Wirkdauer zu steuern und unerwünschte Wirkungen abseits des Wirkorts zu minimieren. Zunächst soll über die Quellungseigenschaft der Hydrogele eine diffusionsgesteuerte oder chemisch kontrollierte Freisetzung am Beispiel von Modellsubstanzen untersucht werden.

Die Arbeit richtet sich an alle Studierenden der Fachrichtung Pharma-, Bio- und Chemieingenieurwesens, Biotechnologie, Chemie sowie Maschinenbau (Verfahrenstechnik.

Vergleichende ökonomische und ökologische Bewertung einer Farbproduktion auf Naturstoffbasis

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort/ nach Absprache
Betreuer: Natalie Schwerdtfeger, André Paschetag
Forschungsgebiet: nachhaltige Produktionskonzepte / ökonomische und ökologische Bewertung
Ausschreibung: PDF-Ansicht
 
Beschreibung:

Viele Produkte der spezialchemischen und pharmazeutischen Produktion werden diskontinuierlich oder semi-kontinuierlich hergestellt. Dies ist oft mit einem hohen Einsatz an Personal, Energie sowie Reinigungsmitteln verbunden. Im DBU-Forschungsprojekt „Nachhaltige Produktion hoch feststoffhaltiger Wandfarben durch Umstellung von absatzweiser auf kontinuierliche Fertigung“ soll ein Batch-Prozess zur Herstellung von Wandfarben auf kontinuierliche Betriebsweise umgestellt werden. Im Rahmen dieser Studienarbeit soll dabei die Umstellung einer Batch- zur Konti-Produktion begleitet und ökonomisch und ökologisch bewertet werden (siehe PDF-Ausschreibung).

Diese eher theoretische Arbeit richtet sich an Studierende der Fachrichtungen Bio-, Chemie- und Pharmaingenieurwesen sowie Maschinenbau (Verfahrenstechnik) und Wirtschaftsingenieurwesen. Der Start der Arbeit ist ab sofort möglich.

Fließbildsimulation zur Eindampfung von lösemittelhaltigen Produktströmen

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Stefan Jahnke
Forschungsgebiet: Verdampfung und Simulation (ChemCad)
Ausschreibung: PDF-Ansicht
 
Beschreibung:

Ein häufiges Einsatzgebiet von Verdampfern ist die Abtrennung von Lösemitteln aus einem Produktstrom. Der zugeführte Produktstrom (Feed) trennt sich dabei in ein lösemittelreiches Destillat und einen produktreichen Sumpf auf. Die genaue Zusammensetzungen dieser beiden Austragsströme ist dabei von verschiedenen Faktoren wie Prozessdruck, zugeführter Wärmemenge, Feedmassenstrom oder Startzusammensetzung abhängig. Um diese grundlegenden Vorgänge zu charakterisieren soll im Rahmen einer Fließbildsimulation in ChemCad ein einstufiger Verdampfer entwickelt werden. Darauf aufbauend sollen Sensitivitätsanalysen zeigen, in welche Richtungen sich die Zusammensetzungen der Austragsströme bei sich ändernden Betriebs- und Prozessbedingungen verschieben.

Diese Bachelorarbeit ist eingegliedert in das durch das BMWi geförderte Forschungsprojekt Mi²Pro und richtet sich an Studierende des Maschinenbaus/EVT, BCPI, Umweltingenieurswesen oder ähnlichen Fachrichtungen, die Kenntnisse in ChemCAD sammeln möchten. Ein Beginn ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen findest Du im verlinkten PDF.

Verbesserung der Betriebsweise von Dünnschichtverdampfungsprozessen

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Alina Uhlendorf
Forschungsgebiet: Verdampfung und Destillation
Ausschreibung: PDF-Ansicht Experimentelle Arbeit

PDF-Ansicht Theoretische Arbeit

 
Beschreibung:

Die destillative Rückgewinnung von Lösemitteln aus Abfallströmen der chemischen Industrie kann erheblich zur Reduzierung der Klimabelastung beitragen. Aufgrund problematischer Eigenschaften dieser Ströme, wie z. B. hohen Viskositäten, klebrigen, feststoffhaltigen oder hitzeempfindlichen Rückständen kommen hier oft nur Dünnschichtverdampfer in Frage. Doch ungünstige Betriebsweisen von Dünnschichtverdampfern führen immer wieder zu Problemen im Betrieb. Z. B. treten Verkrustungen der Heizfläche infolge thermischer Zersetzungen auf, welche einen „bergmännischen“ Reinigungsaufwand des Verdampfers nach sich ziehen. Der wirtschaftliche Schaden ist groß und eine Rückgewinnung lohnt sich wirtschaftlich nicht.

Wichtige Parameter zur Vermeidung unerwünschter Zersetzungsreaktionen sind hier die Heiztemperatur und die Verweilzeit der Flüssigkeit auf der Heizfläche. Sind beide aufeinander abgestimmt, kann die Verkrustung minimiert und der Betrieb verbessert werden. Hierzu muss jedoch das Verweilzeitverhalten von Dünnschichtverdampfern bekannt sein, womit sich diese Arbeiten befassen. Zu vergeben sind eine experimentelle sowie eine theoretische Arbeit (siehe PDF-Ausschreibungen).

Untersuchung und Charakterisierung des Foulingverhaltens in Mikrokomponenten

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Christoph Spiegel
Forschungsgebiet: Fouling und Reinigung
Ausschreibung:

PDF-Ansicht

 
Beschreibung:

Eine vielversprechende Möglichkeit zur Gestaltung innovativer, qualitäts-optimierter sowie ressourcenschonender Produktionsprozesse ist die konse-quente Verwendung von Mikroproduktionstechnik. Trotz aller Vorteile, die mit dem Einsatz von Mikrokomponenten in kontinuierlichen Prozessen verbunden sind, existieren eine Reihe von Besonderheiten bezüglich ihres Betriebs, ihres Foulingverhaltens sowie ihrer Reinigung.

Im Rahmen dieser Arbeit sollen daher mithilfe eines Modelstoffsystems erste Foulingschichten erzeugt und generelle Erkenntnisse über den Betrieb dieser Versuchsanlage gewonnen werden. Neben der systematischen Untersuchung von Einflussfaktoren, wie beispielsweise Temperatur und Strömungsge-schwindigkeit, steht die Entwicklung einer geeigneten Methode zur Detektion von Fouling in Mikrokomponenten im Fokus dieser Arbeit.

Diese studentische Arbeit ist in das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Forschungsprojekt Mi²Pro eingegliedert und richtet sich insbesondere an Studierende des Maschinenbaus mit der Vertiefung Verfahrenstechnik, des Bioingenieurwesens oder ähnlichen Fachrichtungen. Die konkrete Aufgabenstellung kann nach Art und Umfang der Studienleistung angepasst werden.

Entwicklung von Cleaning in Place (CIP) Reinigungsstrategien für Mikrokomponenten

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Christoph Spiegel
Forschungsgebiet: Fouling und Reinigung
Ausschreibung:

PDF-Ansicht

 
Beschreibung:

Der Einsatz und das Betriebsverhalten von Mikrokomponenten in kontinuier-lichen Produktionsprozessen ist nach wie vor Gegenstand vieler Forschungs-vorhaben. Trotz der steigenden Verbreitung von Mikroproduktionstechnik insbesondere zur Herstellung von Feinchemikalien sowie speziellen Lebens-mittelprodukten wird die Reinigung von Mikrokomponenten bisher nicht oder nur unzureichend betrachtet.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, erste Reinigungsversuche an zuvor erzeugten Foulingschichten in Mikrokomponenten durchzuführen. Neben der Auswahl geeigneter Reinigungsmittel steht die Charakterisierung der Wirkmechanismen sowie des generellen Reinigungserfolges im Fokus. Darüber hinaus sind bereits bekannte CIP-Strategien aus dem Makromaßstab auf ihre Anwendbarkeit im Mirkomaßstab zu überprüfen, so dass erste Reinigungsstrategien speziell für Mikrokomponenten abgeleitet werden können.

Diese studentische Arbeit ist in das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Forschungsprojekt Mi²Pro eingegliedert und richtet sich insbesondere an Studierende des Maschinenbaus mit der Vertiefung Verfahrenstechnik, des Bioingenieurwesens oder ähnlichen Fachrichtungen. Die konkrete Aufgabenstellung kann nach Art und Umfang der Studienleistung angepasst werden.

Reinigungsmechanismen beim Cleaning in Place

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Nathalie Gottschalk
Forschungsgebiet: Fouling und Reinigung
Ausschreibung:

PDF-Ansicht

 
Beschreibung:

Die Reinigung von Produktionsanlagen in der Lebensmittelindustrie spielt aus Gründen der Hygiene, Produktqualität und Wirtschaftlichkeit eine große Rolle und birgt nach wie vor ein erhebliches Optimierungspotenzial. Da in Lebensmittelanlagen häufig verschiedene Materialien (z.B. Rohre aus Edelstahl, Dichtungen aus EPDM, …) eingesetzt werden, ist es wichtig die Reinigbarkeit der unterschiedlichen Materialien zu charakterisieren. Um Ansätze zur Optimierung der Reinigungsprozesse aufzuzeigen, ist zudem eine Modellierung der wirkenden Mechanismen notwendig.

Ziel dieser Arbeit ist die Bestimmung der vorherrschenden Mechanismen bei der Abreinigung eines Modellsystems (z.B. Eigelb). Dazu werden zunächst Reinigungsversuche in einer Reinigungsanlage durchgeführt und dabei u.a. auch die Größe der abgelösten Partikel mittels online Partikelgrößenanalyse erfasst. Durch Variation des Reinigungsmittels (pH, Temperatur & Strömungsgeschwindigkeit) und des Substrats soll anschließend mittels statistischer Versuchsauswer-tung ein Reinigungsmodell entwickelt werden. Dafür wird zwischen gelöster und partikulär abgetragener Verschmutzung unterschieden. Zudem kann der Diffusionskoeffizient der Verschmutzung in das Reini-gungsmittel in einem separaten Versuchsaufbau untersucht werden.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens, des Maschinenbaus (Verfahrenstechnik), der Chemie und der Biotechnologie.

Planung und Konstruktion einer Inline-Scanning-FDG-Apparatur zur Untersuchung von Reinigungsmechanismen

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: nach Absprache
Betreuer: Hanna Wiese
Forschungsgebiet: Fouling und Reinigung
Ausschreibung:

PDF-Ansicht

 
Beschreibung:

Im Rahmen des DFG-Projektes „Reinigungsmechanismen Immergierter Systeme“ wird ein Fluid-Struktur-Interaktions-Modell erarbeitet, was die Mechanismen der Reinigungsvorgänge von Milchablagerungen abbilden soll. Zur Validierung dieses Modells werden Reinigungsversuche an einer Laboranlage durchgeführt.

Zentraler Teil der Anlage ist ein Strömungskanal, in dem die Modellverschmutzung platziert ist. Um die Quellung der Verschmutzung inline untersuchen zu können, soll eine Fluid-Dynamic-Gauging (FDG)-Apparatur in den Kanal integriert werden. Diese soll verfahrbar sein (sFDG – scanning FDG) um während eines Reinigungsversuches mehrere Positionen nacheinander auf der Probenplatte vermessen zu können. Ziel dieser Arbeit ist es, die Ausführung der beschriebenen Messapparatur gemäß den Anforderungen zu planen und in Autodesk Inventor zu konstruieren. Darüber hinaus soll das Quellverhalten von Molkenprotein-Gel an einer bestehenden Offline FDG-Apparatur untersucht werden. Neben dem eigentlichen Quellverhalten der Schicht ist von Interesse, wie die Offline-Messtechnik in eine Inline Messtechnik überführt werden kann.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Bio- Chemie- und Pharmaingenieurwesen oder des Maschinenbau mit Vertiefung Verfahrenstechnik und ähnlicher Studienrichtungen. Die Aufgabenstellung kann nach Art und Umfang der Studienleistung und Interesse individuell angepasst werden.

Kristallisation chemisch-/pharmazeutischer Wertprodukte in einem Rotating Disc Reactor (RDR)

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: nach Absprache
Betreuer: Marius Meise
Forschungsgebiet: Pharmaverfahrenstechnik
Ausschreibung:

PDF-Ansicht

 
Beschreibung:

Bei der Aufarbeitung von chemisch-/pharmazeutischen Wertprodukten dient die Kristallisation neben der Erhöhung der Reinheit, der gezielten Einstellung von Produkteigenschaften wie Kristallgröße, Morphologie, etc. Großtechnisch wird diese Grundoperation in der Regel im Chargenbetrieb in Batch-Reaktoren durchgeführt. Diese weisen bauartbedingt Nachteile wie Temperatur- oder Strömungsgradienten auf. Des Weiteren können die verwendeten Rührorgane zu einer unerwünschten Zerkleinerung des gebildeten Kristallisats führen. Zur Erreichung notwendiger Qualitätskriterien ist daher der Betrieb in ökonomisch oder ökologisch ungünstigen Prozessfenstern nötig. Die Entwicklung neuer Apparatedesigns wird von daher intensiv beforscht.

Im Rahmen dieser Arbeit wird ein neuartiges Reaktordesign, der sogenannte Rotating Disc Reactor (RDR), untersucht. Dieser weist aufgrund einer neuartigen Bauart eine gute Durchmischung ohne Rührorgane oder Einbauten auf und ist somit zur Kristallisation besonders empfindlicher Stoffe geeignet. Anhand verschiedener Modellsysteme sollen Prozessführungskonzepte zur gezielten Einstellung der Größen Ausbeute, Kristallgröße sowie Kristallgrößenverteilung entwickelt werden.

Der Umfang der Arbeit wird der erforderlichen Leistungspunktzahl entsprechend angepasst. Es ist die Möglichkeit gegeben parallel zur Arbeit Lehrveranstaltungen zu besuchen.

Untersuchung des Ablagerungsverhaltens von Partikeln auf Dellenstrukturen

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Hannes Deponte
Forschungsgebiet: Fouling
 
Beschreibung:

Eine Möglichkeit der Effizienzsteigerung bei der Übertragung thermischer Energie in Wärmeübertragern stelle das Einbringen von Strukturierungen, wie z. B. Dellen oder Rippen, auf der wärmeübertragenden Oberfläche dar. Mit der Strukturierung wird potentiell allerdings auch die Ablagerung von suspendierten Partikeln, wie z. B. Sand, Schlamm oder Korrosionsprodukte, aus dem Fluid begünstigt. Das sogenannte Partikelfouling ist eine der häufigsten Ursachen für Belagbildungsprobleme in Wärmeübertragern.

Das Ziel dieser Arbeit ist die experimentelle Untersuchung des Partikelfoulings auf Dellenoberflächen. Erste Untersuchungen zu dem Thema liegen bereits vor. Der Einfluss weiterer Prozessparameter soll analysiert werden.

Kontinuierliche Synthese in einem Festbettreaktor

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort / nach Rücksprache
Betreuer: Tobias Sauk
Forschungsgebiet: Pharmaverfahrenstechnik
 
Beschreibung:

Die kontinuierliche Prozessführung ist ein Forschungsbereich mit stetig wachsendem Interesse. Die Übertragung von Prozessen im Batch auf einen kontinuierlichen Prozess ist mit vielen Vorteilen verbunden. Dazu zählen unter anderem die größere Sicherheit, bessere Skalierbarkeit sowie On-Demand Produktion mit geringen Produkt-/Eduktverlusten. Eine große Herausforderung ist jedoch noch immer die Übertragung von Synthesen bei denen mindestens ein Edukt als unlöslicher Feststoff vorliegt. Eine Möglichkeit diese Synthesen oder Prozesse kontinuierlich durchzuführen ist die Verwendung von durchströmten Packungen.

Im Rahmen dieser Arbeit soll anhand von einem Modellstoff die kontinuierliche heterogene Synthese in einer durchströmten und mit festem Edukt gefüllten Säule durchgeführt werden. Ziel ist sowohl die Eigenschaften der Packung (Partikelgröße, Stoffmenge, etc.) als auch optimale Versuchsparameter für eine vollständige Reaktion zu untersuchen.

Die Arbeit richtet sich an Studenten des Bio-/Chemie- und Pharmaingenieurwesens sowie der Biotechnologie oder verwandten Studiengängen. Der Arbeitsumfang kann angepasst werden kann (Bachelorarbeit, Studienarbeit, Masterarbeit).

Synthese-/Aufarbeitung an einem Liquid-Handling-System

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab März
Betreuer: Tobias Sauk
Forschungsgebiet: Pharmaverfahrenstechnik/Automatisierung(Robotertechnik)
 
Beschreibung:

Für Labortätigkeiten welche mit einer Vielzahl an Wiederholungen durchgeführt werden erfreuen sich automatisierte Laborroboter steigender Beliebtheit. Diese Systeme ermöglichen die schnelle und zuverlässige Durchführung einfacher aber auch komplexer Labortätigkeiten welche ansonsten mit einem hohen Zeitaufwand verbunden sind. Dazu zählen beispielsweise die Erstellung on Assay im Bereich der Biotechnologie oder Durchführung von Screenings aller Art (bspw. Löslichkeit) aber auch die kombinatorische Chemie.

Im Rahmen dieser Arbeit soll der Fokus auf der Etablierung einer Modellsynthese sowie deren Aufarbeitung an einem Liquid-Handling-System (LHS) liegen. Dabei soll neben der Synthese in kleinen Glasreaktoren auch die Fällungskristallisation, Filtration und ggf. Verdampfung betrachtet werden. Alle Prozesse sollen weitestgehend automatisiert werden, sodass fortan schnell und zuverlässig Parameterstudien für verschiedenste Synthesen durchgeführt werden können. Die Arbeiten werden am Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik durchgeführt (PVZ), dem neuen Forschungsbau neben dem ICTV.

Die Arbeit richtet sich an Studenten des Bio-/Chemie und Pharmaingenieurwesens sowie der Biotechnologie oder verwandten Studiengängen. Grundkenntnisse im Programmieren/Informatik sowie eine Affinität zu Technik sind wünschenswert. Der Arbeitsumfang kann angepasst werden (Bachelor-, Studien-, Masterarbeit, Forschungspraktikum).

Basische Zeolithe für die heterogene Synthese

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Tobias Sauk
Forschungsgebiet: Pharmaverfahrenstechnik
 
Beschreibung:

Zeolithe sind mikroporöse Aluminiumsilikate, welche sowohl natürlich vorliegen aber auch synthetisch hergestellt werden können. Sie können in vielen verschiedenen Kristallstrukturen auftreten. Zeolithe finden bereits seit längerer Zeit Anwendung im Bereich der Schadstoffadsorption und werden auch bei der säurekatalyisierten Synthese eingesetzt. Die basisch katalysierte Synthese ist indessen ein relativ junger Forschungsbereich. Ein großer Vorteil bei der Verwendung von Zeolithen ist, dass diese eine sehr gleichmäßige Struktur mit spezifischen Porengrößen haben können und weitestgehend inert sind, ihre Oberfläche aber vergleichsweise leicht zu beeinflussen ist. So können funktionelle Gruppen eingeführt werden, welche beispielsweise die Säure-/Basenstärke der Zeolithe beeinflussen.

Im Rahmen dieser Arbeit sollen zwei Bereiche bearbeitet werden. Zum einen die Weiterentwicklung der bisherigen Methode zur Herstellung basischer Zeolithe inkl. ihrer Charakterisierung. Zum anderen soll die Synthese eines Modellstoffes durchgeführt werden unter Zuhilfenahme von Zeolithen. Die Tätigkeiten werden sowohl am PVZ, dem neuen Forschungsbau neben dem ICTV als auch ICTV selbst durchgeführt.

Die Arbeit richtet sich an Studenten des Bio-/Chemie- und Pharmaingenieurwesens sowie der Biotechnologie oder verwandten Studiengängen. Der Arbeitsumfang kann angepasst werden kann (Bachelorarbeit, Studienarbeit, Masterarbeit).

Wohin mit den ganzen ausgedienten Getränkeflaschen? Wie kann man den Plastik-Müll in Seen und Meeren noch verwerten?

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Lars Leipert Esther Peschel
Forschungsgebiet: Nachhaltige Produktionskonzepte
 
Beschreibung:

Diese Fragestellungen werden im Rahmen des Projekts „solvoPET“ bearbeitet. Es soll ein skalierbares, kontinuierliches Solvolyse-Verfahren zur stofflichen Verwertung auch bisher nicht verwertbarer Verbunde aus PET und weiteren Polymeren sowie PET in technischen Anwendungen weiter entwickelt und in einer Technikumsanlage realisiert werden. Es ist das Ziel, sowohl farbige als auch Multilayermaterialien ohne aufwändige Vorsortierung zu verwerten. Das Forschungskonsortium strebt an, die monomeren Bausteine Monoethylenglykol (MEG) und Terephthalsäure (TPA) zu produzieren, die nahtlos in etablierte stoffliche Wertschöpfungsketten eingeschleust werden können. Das Aufgabengebiet umfasst neben der Durchführung von Versuchen und Analysen auch konstruktive Aufgaben.

Dir macht das wissenschaftliche Arbeiten Spaß und möchtest am Forschungsprojekt mitwirken? Dann melde dich bei Esther Peschel (e.peschel@tu-braunschweig.de) 0531 / 391-8581 oder Lars Leipert (l.leipert@tu-braunschweig.de oder 0531/391-2783) Es besteht außerdem die Möglichkeit das Thema im Rahmen einer studentischen Arbeit zu vertiefen.

Identifikation von Einflussfaktoren auf das Ablagerungsverhalten

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: nach Absprache
Betreuer: Lukas Schnöing
Forschungsgebiet: Fouling
Ausschreibung:

PDF-Ansicht

 
Beschreibung:

Das Ablagerungsverhalten von Milch unterliegt verschiedenen Mechanismen. Bedingt durch die unterschiedlichen Komponenten, die in der Milch enthalten sind, bestehen komplexe Wechselwirkungen zwischen zum Beispiel Proteinen und Salzen. Abhängig von der Temperatur liegen die Proteine nativ, gefaltet oder denaturiert vor und können Komplexe mit den in der Milch enthaltenen Ionen bilden. In der Folge ist ein unterschiedliches Ablagerungsverhalten zu beobachten. Neben der Temperatur spielen auch pH-Wert oder Oberflächeneigenschaften oder Strömungseinflüsse eine Rolle. Inwiefern diese Faktoren das Ablagerungsverhalten beeinflussen, soll in dieser Arbeit untersucht werden. Im Speziellen sollen dazu Foulingschichten aus Milchproteinen und -salzen erzeugt werden, deren Ablagerungsverhalten und -strukturen miteinander zu verglichen sind.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens, des Maschinenbaus (Verfahrenstechnik), der Chemie und der Biotechnologie.

Tropfenmitriss bei der Entspannungsverdampfung

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab Februar 2018
Betreuer: Katharina Jasch
Forschungsgebiet: Verdampfung und innovative Kolonneneinbauten
 
Beschreibung:

Im Rahmen des industriegebundenen Forschungsprojektes TERESA wird die Tropfenentstehung und der Tropfenmitriss in Trennkolonnen und Verdampfern untersucht. Ziel ist es, Parameter zu identifizieren, die eine starke Tropfenbildung verursachen, sowie Maßnahmen zur Reduzierung und Handhabung dieser aufzuzeigen.

Bei der Entspannungsverdampfung ist die Gefahr der Bildung vieler und kleiner Tropfen aufgrund der schlagartigen Druckreduktion besonders groß. Im ICTV werden daher betriebliche, apparative und stoffliche Parameter in einem Entspannungsverdampfer im Technikumsmaßstab variiert, um die Auswirkungen im Hinblick auf Tropfenentstehung und–mitriss zu analysieren. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit Industriepartnern u.a. neue Einbauten entwickelt und deren Abscheideeffizienz im Verdampfung bestimmt.

Die Arbeit kann folgende Punkte umfassen:

  • Durchführung von Verdampfungsversuchen bei verschiedenen Prozessparametern wie Gasbelastung oder Druckdifferenz
  • Durchführung von Verdampfungsversuchen mit verschiedenen Stoffsystemen zur Untersuchung des Tropfenmitrisses bei veränderter Viskosität und Oberflächenspannung
  • Aufstellen von Massen- und Energiebilanzen

Die Arbeit richtet sich an alle Studierenden der Ingenieurwissenschaften, die Interesse an experimentellen Untersuchungen mit direktem Bezug zur Industrie haben und Erfahrungen im Bereich Anlagenbetrieb und Messtechnik sammeln wollen.

Vermessung von Blasenströmungen

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab Februar 2018
Betreuer: Katharina Jasch
Forschungsgebiet: Blasenströmung und Messtechnik
 
Beschreibung:

Im Rahmen des industriegebundenen Forschungsprojektes TERESA wird die Tropfenentstehung und der Tropfenmitriss in Trennkolonnen und Verdampfern untersucht. Zum besseren Verständnis der Tropfenentstehung und zur Entwicklung einer Strömungskarte auf Basis dimensionsloser Kennzahlen soll in einem Teilprojekt die Berechnungsgleichung des Sauterdurchmessers, eine charakteristischen Größe von Tröpfchen- und Blasenspektren, validiert werden. Im Institut wurde eine Laboranlage aufgebaut, mit der eine Blasenströmung /Luft7Wasser) nachgebildet werden kann. Durch den Einsatz statischer Mischer und durch Variation der jeweiligen Fluidgeschwindigkeiten werden unterschiedliche Blasenspektren erzeugt. Ziel dieser Arbeit ist es, eine Messmethodik zu entwickeln, mit der der Sauterdurchmesser der erzeugten Blasenströmung bestimmt werden kann.

Die Arbeit umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Entwicklung einer Messprozedur zur Bestimmung des Blasendurchmessers
  • Bildverarbeitung und Bildanalyse mittels geeigneter Werkzeuge wie z.B. Matlab, Labview, etc.
  • Berechnung des Sauterdurchmessers mittels gemessenem Druckverlust
  • Vergleich der berechneten und optisch bestimmten Sauterdurchmesser

Die Arbeit richtet sich an alle Studierenden der Ingenieurwissenschaften, die Interesse an experimentellen Untersuchungen und Erfahrungen im Bereich Messtechnik sammeln wollen.

Polymeraufreinigung in Packungskolonnen

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort/nach Absprache
Betreuer: Sven Gutperl
Forschungsgebiet: Rektifikation
 
Beschreibung:

Die Rektifikation ist das großtechnisch am häufigsten eingesetzte thermische Trennverfahren und findet somit in nahezu allen Bereichen der chemischen, petrochemischen, biotechnologischen und pharmazeutischen Industrie Anwendung. Darüber hinaus resultieren aus der steigenden Komplexität der Produktions- und Aufarbeitungsprozesse zunehmend anspruchsvollere Trennaufgaben, was insbesondere vor dem Hintergrund energie- und ressourceneffizienter Apparate zu besonderen Herausforderungen führt. Hier werden häufig strukturierte Packungen eingesetzt, da diese eine große Phasengrenzfläche bei geringen Druckverlusten ermöglichen.

Als anspruchsvolle Trennaufgabe kann bspw. die Trennung viskoser Stoffgemische angesehen werden, welche etwa bei der Polymeraufreinigung oder der CO2-Sequestrierung auftritt. Hierbei ist der Stofftransport innerhalb der flüssigen Phase erheblich behindert, was zu einer verminderten Trennleistung sowie einem höheren Druckverlust führt und daher von hohem wissenschaftlichem und industriellem Interesse ist.

Daher soll die Trennung viskoser Gemische im Rahmen von studentischen Arbeiten näher beleuchtet und schließlich ein tieferes Grundverständnis durch Anlagenversuche, Simulationen, Stoffcharakterisierung und fluiddynamische Betrachtungen gewonnen werden.

Mögliche Aufgabenstellungen richten sich an alle Studierende, die Interesse an Forschungstätigkeiten auf dem Gebiet der Rektifikation haben und Erfahrungen im Bereich Labor, Analytik, Anlagenbetrieb oder Simulation sammeln wollen.

Kontinuierliche Destillation von Mehrkomponentengemischen der Spezialchemie durch Dünnschicht- und Kurzwegverdampfung

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: März 2018
Betreuer: Stefan Jahnke
Forschungsgebiet: Verdampfung sowie Verfahrens- und Prozessentwicklung
 
Beschreibung:

Im Rahmen des industriegebundenen Forschungsprojekts Mi²Pro werden Batchprozesse hinsichtlich ihrer Umstellung auf eine kontinuierliche und nachhaltige Prozessführung in der Chemieindustrie untersucht. Ein Teilaufgabe sieht dabei vor, ein Mehrkomponentengemisch mit einem mittelsiedenden Wertprodukt aus einer gekoppelten Dünnschicht- und Kurzwegverdampferstufe kontinuierlich abzudestillieren. Allgemein eignen sich diese beiden Verdampfertypen hervorragend zur Auftrennung thermisch sensibler sowie viskoser Medien. In ihnen sind Prozessdrücke ≤ 1 mbar abs realisierbar. Dadurch lässt sich die Siedetemperatur unter die thermische Zersetzungstemperatur absenken und eine produktschonende Verdampfung durchführen. Aufgrund der komplexen apparativen, betrieblichen sowie stofflichen Abhängigkeiten bei der Dünnschicht- und Kurzwegverdampfung sind experimentelle Untersuchungen erforderlich.

Die Arbeit umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Durchführung von Verdampfungsversuchen von Mehrkomponentengemischen an einer vollautomatisierten Dünnschicht- und Kurzwegverdampferanlage im Labormaßstab
  • Variation von Prozessparametern wie Prozessdruck, Heizmanteltemperatur, Wischerdrehzahl und Feedbelastung
  • Aufstellen von Massen- und Energiebilanzen
  • Analytische Bestimmung von Ausbeuten und Reinheiten bei den gewählten Prozessbedingungen

Die Arbeit richtet sich an alle Masterstudierende der Ingenieurwissenschaften wie MB(EVT), BCPI o.ä., die Interesse an experimentellen Untersuchungen mit direktem Bezug zur Industrie haben.

Charakterisierung von Zeolithen für die Bio- und Pharmaverfahrenstechnik mittels verschiedener Methoden

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Dave Hartig
Forschungsgebiet: Bio- und Pharmaverfahrenstechnik
 
Beschreibung:

Die biotechnologische Herstellung rekombinanter Arzneimittel hat in der modernen Pharmazie einen großen Stellenwert eingenommen. Immer mehr Medikamente bestehen aus therapeutisch wirksamen Proteinen oder aus anderen biologisch hergestellten Molekülen. Diese Moleküle werden oft fermentativ produziert und anschließend mittels chromatographischer Verfahrens aufgereinigt. Somit nimmt die Suche nach geeigneten Adsorbentien als Chromatographiematrix eine wichtige Stellung in der Prozessentwicklung ein. Auch für die katalytische Umsetzung werden in der pharmazeutischen Anwendung vermehrt Zeolithe eingesetzt. Am Institut für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik wurden deswegen verschiedene Methoden etabliert, welche das Screening von Adsorbentien vereinfachen, eine umfassende Charakterisierung der Adsorbentien erlauben und bereits in frühen Stufen der Prozessentwicklung integriert werden können.

In dieser Arbeit sollen Einkomponentenisothermen verschiedener Adsorptive an Zeolithen mittels statischer und dynamischer Methoden bestimmt werden. Darauf aufbauend soll die Adsorptionsenergieverteilungen berechnet werden, um die Interaktion zwischen Adsorptiv und Zeolith zu charakterisieren. Je nach zeitlichem Umfang der Arbeit kann zudem auch der Einfluss verschiedener Konditionierungen untersucht werden. Diese Arbeit richtet sich an alle Studierende der Studiengänge Bioingenieurwesen, Maschinebau, EVT, Biotechnologie o.ä. Praktische Erfahrungen mit Adsorption oder Chromatographie sind nicht erforderlich, erleichtern aber sicher den Einstieg.

Aufbau und Inbetriebnahme einer Elektrodialyseanlage

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Nils Warmeling
Forschungsgebiet: Nachhaltige Produktionskonzepte
 
Beschreibung:

Mittels Elektrodialyse werden durch aufbringen eines elektrischen Feldes Ionen aus Lösungen entfernt. Dies soll zur Aufbereitung (Entsalzung) von Aminosäurelösungen genutzt werden. Aufgrund des zwitterionischen Charakters der Aminosäuren werden dabei besondere Anforderungen an die Prozessführung gestellt. Im Rahmen der Arbeit soll eine Versuchsanlage in Betrieb genommen werden. Diese wird anschließend genutzt, um die Trennung experimentell zu untersuchen.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens oder ähnlicher Studiengänge. Vorwissen wird nicht vorausgesetzt.

Spezielle Verfahren in Fließbildsimulationssoftware

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Nils Warmeling
Forschungsgebiet: Nachhaltige Produktionskonzepte
 
Beschreibung:

Die experimentelle Ausarbeitung neuer wie auch die Überarbeitung bestehender Produktionsverfahren wird in vielen Sparten der stoffwandelnden Industrie durch Fließbildsimulationen – insbesondere für kontinuierliche Prozesse – begleitet und unterstützt. Dies ist bei der Bearbeitung pharmazeutischer Verfahren noch nicht etabliert.

Im Rahmen dieser Arbeit soll ein Prozess zur Herstellung von pharmazeutisch genutzten Stoffen in einer Fließbildsimulation abgebildet werden. Die Aufgaben beinhalten dabei die Abbildung der unterschiedlichen Grundoperationen unterstützt durch eigenen Programmcode, welcher nahtlos in die Simulation eingebunden wird.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens oder ähnlicher Studiengänge. Vorwissen wird nicht vorausgesetzt.

Löslichkeit von Aminosäuren unter verschiedenen Einflussfaktoren

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Nils Warmeling
Forschungsgebiet: Nachhaltige Produktionskonzepte
 
Beschreibung:

Für die Produktion von Fine Chemicals oder pharmazeutischen Stoffen sind im Rahmen des Downstream Processing zuverlässige Stofftrennungsprozesse unerlässlich um neben einer hohen Produktreinheit auch eine hohe Ausbeute zu generieren. Ressourcen- und Energieeffiziente Verfahren rücken dabei immer weiter in den Vordergrund. Bei der Auslegung, Optimierung und Umstrukturierung dieser Prozesse ist die Prozesssimulation ein bewährtes Mittel. Für diese sind zuverlässige Stoffdaten unerlässlich. Im vorliegenden Fall wird ein Prozess zur Produktion pharmazeutischer Aminosäuren betrachtet. Für die dabei herrschendenden Bedingungen sind die aus der Literatur bekannten Daten nicht ausreichend vorhanden und müssen deshalb experimentell bestimmt werden.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens oder ähnlicher Studiengänge. Vorwissen wird nicht vorausgesetzt.

Kontinuierliche Trennung mittels präparativer Chromatographie

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Nils Warmeling
Forschungsgebiet: Nachhaltige Produktionskonzepte
 
Beschreibung:

Für die Produktion von Fine Chemicals oder pharmazeutischen Stoffen sind im Rahmen des Downstream Processing zuverlässige Stofftrennungsprozesse unerlässlich um neben einer hohen Produktreinheit auch eine hohe Ausbeute zu generieren. Ressourcen- und Energieeffiziente Verfahren rücken dabei immer weiter in den Vordergrund.

Die präparative Chromatograhie als Trennoperation wird zumeist genutzt, wenn eine Trennung mit herkömmlichen Verfahren nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich ist. Im vorliegenden Fall soll die Auftrennung von Stoffen betrachtet werden, die sich selbst mit einer chromatographischen Methode nur unvollständig trennen lassen. Dabei soll durch den geschickten Einsatz von Recyclingoperationen zusätzliche eine möglichst verlustfreie Prozessführung gestaltet werden.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens oder ähnlicher Studiengänge. Vorwissen wird nicht vorausgesetzt.

Lokale Auflösung von Foulingvorgängen im Doppelrohr-Wärmeübertrager mittels faseroptischer Temperaturmessung

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Florian Schlüter
Forschungsgebiet: Fouling und Reinigung
 
Beschreibung:

Kristallisationsfouling gehört zu den in der Industrie am häufigsten auftretenden Verschmutzungen in Wärmeübertragern. Die bedeutendste Kenngröße ist dabei der Foulingwiderstand, welcher die Verschlechterung des Wärmedurchgangs in Folge von Belägen beschreibt. Üblicherweise wird dieser Wert integral über die Wärmebilanz bestimmt. Aufgrund von verschiedenen lokalen Effekten ist es aber sinnvoll den Foulingwiderstand ebenfalls lokal zu betrachten, um bei dessen Vorausberechnung realistischere Werte zu erzielen.

Ziel dieser Arbeit ist es Foulingversuche mit einer innovativen Temperaturmesstechnik lokal aufzulösen. Es sollen Foulingversuche mit Variation der Prozessparameter durchgeführt und der Einfluss lokaler Effekte auf die Wärmeübertragung untersucht werden. Dazu sind unter anderem lokale Foulingschichtdicken und Oberflächenrauheiten von Bedeutung. Ein ausgereiftes Steuersoftwareprogramm (LabView) hilft bei der Datenaufnahme, -anzeige und -auswertung der Foulingversuche.

Erprobung eines pH-Wert basierten Reinigungsverfahrens für Ablagerungen aus der Lebensmittelindustrie

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Florian Schlüter
Forschungsgebiet: Fouling und Reinigung
 
Beschreibung:

Untersuchungen zur Bildung und Reinigung von Ablagerungen aus Lebensmittel-verarbeitenden Prozessen finden in der Industrie zunehmend an Bedeutung. In einem Kooperationsprojekt mit einer mittelständischen Firma, die Reinigungskonzepten für die Lebensmittelindustrie entwickelt, soll ein pH-Wert basiertes Reinigungsverfahren wissenschaftlich erprobt werden. Der Industriepartner möchte am Ende des Projekts ein wirtschaftliches Verfahren zur Reinigung von Anlagen und Apparaten anbieten, welches die Standards der Hygiene und Produktqualität sicherstellen kann.

Ziel dieser Arbeit ist es zunächst Beläge aus Milchkomponenten reproduzierbar herzustellen. Diese müssen hinsichtlich Zusammensetzung und physikalischen Eigenschaften charakterisiert werden. Anschließend soll in Vorversuchen die Veränderung der Schichten bei Kontakt mit typischen Reinigungsfluiden dokumentiert werden, bevor in einer Strömungskanal-anlage gezielte Untersuchungen zur Abreinigbarkeit der Beläge in Abhängigkeit des pH-Werts der Reinigungslösung durchgeführt werden.

Simulation der kontinuierlichen Destillation von Mehrkomponentengemischen in ChemCAD

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: nach Absprache
Betreuer: Stefan Jahnke
Forschungsgebiet: Verdampfung/Simulation
 
Beschreibung:

Im Rahmen des industriegebundenen Forschungsprojekts Mi²Pro werden Batchprozesse hinsichtlich ihrer Umstellung auf eine kontinuierliche Prozessführung in der Chemieindustrie untersucht. Ein Teilaufgabe sieht dabei vor, ein Mehrkomponentengemisch mit einem mittelsiedenden Wertprodukt aus einer gekoppelten Dünnschicht- und Kurzwegverdampferstufe kontinuierlich abzudestillieren. Allgemein eignen sich diese beiden Verdampfertypen hervorragend zur Auftrennung thermisch sensibler sowie viskoser Medien. In ihnen sind Prozessdrücke ≤ 1 mbar abs realisierbar. Dadurch lässt sich die Siedetemperatur unter die thermische Zersetzungstemperatur absenken und eine produktschonende Verdampfung durchführen.

Allerdings ist die Vorausberechnung von Dünnschicht- und Kurzwegverdampfern sehr herausfordernd. Grund hierfür sind die unterschiedlichen apparativen und betrieblichen Dimensionen der Apparate sowie die Vielfalt an stofflichen Eigenschaften der Fluide, die die Trennleistung beeinflussen können. In einer vorrangegangenen Masterarbeit wurde in ChemCAD eine Fließbildsimulation in Form eines Gleichgewichtstufenmodells mit offener Verdampfung für jeweils einen Dünnschicht- und Kurzwegverdampfer implementiert und erste Stoffgemische untersucht. Die verschiedenen Gleichgewichtsstufen bilden dabei jeweils ein Flächenelement der Heizfläche ab und lassen somit Aussagen über den Fortschritt des Verdampfungsprozess entlang der Heizwand zu.

In einer Bachelor- oder Studienarbeit sollen nun weitere Gemischzusammensetzungen untersucht werden und das Fließbildmodell weiterentwickelt werden. Folgende Arbeitspakete kann die Arbeit dabei umfassen:

  1. Vergleich der Fließbildsimulation mit anderen Ansätzen in der Literatur
  2. ChemCAD-Simulationen mit unterschiedlichen Gemischzusammensetzungen
  3. Variation von Wärmedurchgangskoeffizienten und Untersuchung der erzielbaren Trennleistung
  4. Charakterisierung von Betriebsfenstern in Abhängigkeit der Reinheit und Produktausbeute

Die Aufgabenstellung richtet sich an Studierende, die Interesse an industrienaher Forschung im Bereich der Verdampfungstechnik haben und Erfahrungen im Bereich der Simulation sammeln möchten.

Entwicklung eines Aufarbeitungskonzepts für elektrochemisch synthetisierte Biokraftstoffe

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: nach Absprache
Betreuer: Moritz Rehbein
Forschungsgebiet: Mobilität
 
Beschreibung:

Biokraftstoffe sind organische Substanzen die aus erneuerbaren Quellen gewonnen und als Brennstoffe, z.B. für Kraftfahrzeuge, verwendet werden. Neben bereits kommerziell genutzten Stoffen wie Bio-Ethanol und Bio-Diesel stellen Furane interessante, potentielle Biokraftstoffe dar. olg versprechenden Weg darstellt, Energie zu speichern. Die Methode ist aus zweierlei Gründen interessant. Zum Einen kann das aus Biomasse produziertes Furfural als Edukt genutzt werden. Zum Anderen bietet diese Technik die Möglichkeit erneuerbare Energie, z.B. aus Wind- und Solaranlagen, elektrochemisch in dem produzierten 2-Methylfuran zu speichern. Die elektrochemische Synthese erfolgt in einem wässrigen Elektrolyten. Anschließend soll das entstandene 2-Methylfuran von der Elektrolytlösung getrennt werden, welche aus wirtschaftlichen Gründen rezykliert wird. Das gewonnene 2-Methylfuran muss ebenfalls aufgearbeitet werden.

Aus der Gruppe der Furane gilt 2-Methylfuran als vielversprechender Biokraftstoff, vor allem für die Nutzung in Verbrennungsmotoren. Am Institut für Ökologische und Nachhaltige Chemie konnte gezeigt werden, dass die elektrochemische Umsetzung von Furfural durch zweifache Reduktion zu 2-Methylfuran einen Erfolg versprechenden Weg darstellt, Energie zu speichern. Die Methode ist aus zweierlei Gründen interessant. Zum Einen kann das aus Biomasse produziertes Furfural als Edukt genutzt werden. Zum Anderen bietet diese Technik die Möglichkeit erneuerbare Energie, z.B. aus Wind- und Solaranlagen, elektrochemisch in dem produzierten 2-Methylfuran zu speichern. Die elektrochemische Synthese erfolgt in einem wässrigen Elektrolyten. Anschließend soll das entstandene 2-Methylfuran von der Elektrolytlösung getrennt werden, welche aus wirtschaftlichen Gründen rezykliert wird. Das gewonnene 2-Methylfuran muss ebenfalls aufgearbeitet werden.

In dieser Arbeit soll ein Aufarbeitungskonzept für die kontinuierliche, elektrochemische Herstellung von 2-Methylfuran erarbeitet werden. Dazu ist es zunächst notwendig, den Herstellungsprozess zu charakterisieren sowie zu bilanzieren. Des weiteren sind relevante Stoffdaten der beteiligten Komponenten zu ermitteln. Anhand dieser Stoffdaten können dann diverse Aufarbeitungskonzepte entworfen und, ggf. unterstützt durch Fließbildsimulationen in z.B. ChemCAD, bewertet und vergleichen werden.

Diese eher theoretische Arbeit richtet sich an Studierende der Fachrichtungen Bio-, Chemie- und Pharmaingenieurwesen sowie Maschinenbau (Verfahrenstechnik). Der Umfang der Arbeit kann an die erforderliche Leistungspunktezahl angepasst werden. Der Start der Arbeit ist ab sofort möglich.

Bestimmung von Diffusionskoeffizienten bei der Reinigung

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: nach Absprache
Betreuer: Nathalie Gottschalk
Forschungsgebiet: Fouling
 
Beschreibung:

Die Reinigung von Produktionsanlagen in der Lebensmittelindustrie spielt aus Gründen der Hygiene, Produktqualität und Wirtschaftlichkeit eine große Rolle und birgt nach wie vor ein erhebliches Optimierungspotenzial. Für die Modellierung von Reinigungsprozessen sind Diffusionskoeffizienten ein entscheidender Parameter. Sowohl die Diffusion einer Verschmutzung in ein Reinigungsmittel als auch die Diffusion des Reinigungsmittels in die Verschmutzung hängen u.a. entscheidend von der Temperatur und dem pH-Wert des Reinigungsmittels ab.

Ziel dieser Arbeit ist daher die experimentelle Bestimmung von Diffusionskoeffizienten verschiedener Modellverschmutzungen in ein Reini-gungsmittel und des Reinigungsmittels in die Modellverschmutzungen. Dazu werden u.a. die Verschmutzungen dem Reinigungsmittel ausgesetzt, nach unterschiedlichen Zeiten Reinigungsmittelproben gezogen und der Protein-/ Kohlenstoff-/Fettgehalt analytisch bestimmt. Weiterhin werden Messungen am Fluid Dynamic Gauging durchgeführt und mit anderen Versuchsmethoden verglichen.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens, des Maschinenbaus (Verfahrenstechnik), der Chemie und der Biotechnologie.

Untersuchungen eines Reinigungsmodells Ionischer Flüssigkeiten in einer Durchflusssäule

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Marcus Watts
Forschungsgebiet: Adsorption, Kinetik
 
Beschreibung:

Der Einsatz von Ionic Liquids (IL) zur Cellulosefaserherstellung ermöglicht es, funktionalisierte Fasern in einem einzigen Prozessschritt herzustellen. Ein Problem während der Faserherstellung zeigt sich aufgrund der thermischen Stabilität der IL. Forschungsergebnisse zeigen, dass der thermische Zerfall von EMIMAc zur Bildung von Chromophoren führt, welche sich im Prozess der Cellulosefaserherstellung anreichern und die Produkteigenschaften verschlechtern, rechts an dem Bild der Fasern zu erkennen.

Vorangegangene Arbeiten haben gezeigt, dass eine adsorptive Reinigung mittels Aktivkohle sehr gut geeignet ist um hochsiedende Chromophore aus der verfärbten IL-Lösung abzutrennen. Kinetische Reinigungsverläufe im Batch können mit Hilfe eines einfachen Modells gut beschrieben werden. Ergebnisse zeigen jedoch, dass die Reinigung durch mehrere überlagerte Mechanismen bestimmt wird. Daher soll in dieser Forschungsarbeit durch einen kontinuierlichen Versuchsaufbau das Reinigungsmodell weiter differenziert werden. Dazu sollen Durchbruchsversuche an einer selbst gepackten Durchflusssäule aufgenommen und ausgewertet werden. Ebenso kann der Vergleich zu bereits vorhanden Batch-Experimenten gezogen und der Stofftransport untersucht werden. Dafür stehen verschieden große Aktivkohle Partikel zu Verfügung.

Diese Arbeit richtet sich an Studierende der Studiengänge BCPI, Maschinenbau/EVT, Biotechnologie und Chemie (o. ähnliche) mit Interesse an Chemie und Verfahrenstechnik. Vorkenntnisse aus dem Bereich Adsorption/Kinetik sind nicht erforderlich, aber hilfreich.

Untersuchung veränderlicher Stoffeigenschaften von Milchbestandteilen

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: nach Absprache
Betreuer: Christoph Spiegel
Forschungsgebiet: Fouling
 
Beschreibung:

Die ungewollte Belagbildung während der Verarbeitung verschiedenster Stoffe stellt weite Teile der stoffwandelnden Industrie vor erhebliche Herausforderungen. Auch der Lebensmittelindustrie entstehen auf diese Weise signifikante Zusatzkosten. In diesem Zusammenhang ist das Ablagerungs-verhalten von Milchbestandteilen von besonderem Interesse.

Bedingt durch die Vielzahl der enthaltenden Komponenten entstehen im Stoffsystem „Milch“ komplexe Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Bestandteilen. In Abhängigkeit der Temperatur liegen die Milchproteine beispielsweise nativ, gefaltet oder denaturiert vor. Dieser Umstand bedingt die Bildung verschiedenartiger Strukturen mit den ebenfalls enthaltenden Salzen sowie eine Veränderung essenzieller Stoffdaten.

Demzufolge ist es das Ziel dieser Arbeit grundlegende Stoffeigenschaften, wie z.B. Dichte und Viskosität, des Stoffsystems „Milch“ in Abhängigkeit der Temperatur und des Proteinzustandes zu untersuchen. Hierzu werden geeignete Modelllösungen hergestellt und mittels verschiedener experimenteller und analytischer Methoden charakterisiert. Ergänzt werden kann diese Arbeit durch eine geeignete Modellierung des Ablagerungsverhaltens der betrachteten Milchbestandteile an wärmeübertragenden Oberflächen.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens, des Maschinenbaus (Verfahrenstechnik), der Chemie und der Biotechnologie.

Strömungsvisualisierung an Wärmeübertragern

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Hannes Deponte
Forschungsgebiet: Fouling
 
Beschreibung:

Eine Möglichkeit der Effizienzsteigerung bei der Übertragung thermischer Energie wird durch das Einbringen von strukturierten Oberflächen auf der Oberfläche von Wärmeübertragern erzielt. An Dellen oder Rippen bilden sich Wirbel aus, die den Wärmeübergang verbessern. Die Stromlinien von Strömungen können mit einem µPIV visualisiert werden.

Das µPIV misst Geschwindigkeitsfelder in Strömungen. Als Lichtquelle dient ein Doppelpuls Nd:YAG Laser, der durch ein Mikroskop auf die Probe fokussiert wird. Die zu untersuchende Strömung ist mit fluoreszierenden Partikeln versetzt, die durch den Laser zum Leuchten angeregt werden. Das Fluoreszenzsignal wird mit einer Hochgeschwindigkeitskamera aufgenommen. Aus kurz hintereinander aufgenommenen Bildern werden die Stromlinien über die Partikelbewegung mit Hilfe einer Software berechnet. Ziel dieser Arbeit ist die Etablierung des µPIVs in einer Partikelfoulinganlage zur Untersuchung von Wirbeln auf den strukturierten Oberflächen von Wärmeübertragern.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens, des Maschinenbaus (Verfahrenstechnik), der Chemie und der Biotechnologie.

Etablierung und Charakterisierung einer Kristallisationsmethode zur Herstellung eines pharmazeutischen Wirkstoffes

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Marius Meise
Forschungsgebiet: Pharmaverfahrenstechnik
 
Beschreibung:

Die Kristallisation ist eine der wichtigsten Grundoperationen in nahezu jedem pharmazeutischen Herstellungsprozess. Sie dient dabei der Aufreinigung und Isolierung des Wirkstoffes sowie der Erzeugung physikalischer Kristalleigenschaften (Größe, Morphologie, …) für die anschließende Formulierung.

Ziel dieser Arbeit ist die Weiterentwicklung einer Kristallisationsmethode für die Herstellung eines pharmazeutischen Wirkstoffes. Das in einer vorangegangenen Arbeit etablierte Verfahren soll charakterisiert und hinsichtlich relevanter Einstellungsparameter optimiert werden. Dazu steht ein modernes Labor sowie Analytik (FBRM, ATR-FTIR, UHPLC, …) zur Verfügung.

Die Arbeit richtet sich an alle Studierenden der Fachrichtung Chemie, Bio-, Chemie-, Pharmaingenieurwesen, Biotechnologie sowie Maschinenbau (Verfahrenstechnik).

Der Umfang wird der erforderlichen Leistungspunktzahl entsprechend angepasst. Parallel zur Arbeit können Lehrveranstaltungen besucht werden.

Modifizierte Oberflächen als „Anti-Fouling“ Tool

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Annika Hohlen
Forschungsgebiet: Fouling
 
Beschreibung:

DLC Beschichtungen sind amorphe Kohlenstoffbeschichtungen, die z.B. zur Verringerung des Verschleißes bei Werkzeugen eingesetzt werden. Neben der großen Härte und der Verschleißfestigkeit von DLC Beschichtungen konnte bereits gezeigt werden, dass DLC Beschichtungen ebenfalls die unerwünschte Belagbildung auf wärmeübertragenden Oberflächen, Fouling genannt, verringern können. Damit DLC Beschichtungen als „Anti-Fouling Beschichtungen“ eingesetzt werden können, ist es notwendig ihre Langzeitstabilität zu untersuchen. Des Weiteren kann durch gezieltes einbringen von z.B. Stickstoff oder Sauerstoff in die Oberfläche die Beschichtung an das jeweilige Foulingmaterial angepasst werden.

Daher soll im Rahmen einer BA, SA oder MA zum einen die Stabilität solcher Beschichtungen untersuchtwerden und zum anderen die Wechselwirkung zwischen der Beschichtung und der Foulingablagerung genauer analysiert werden. Dazu kann z.B. die Messung der freien Oberflächenenergie verwendet werden.

Die Arbeit richtet sich an Studierende des Pharma-, Bio-/ Chemieingenieurwesens, der Biotechnologie und der Chemie.

Untersuchung des wärmetechnischen und fluiddynamischen Betriebsverhaltens eines Naturumlaufverdampfers

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Yan Lu
Forschungsgebiet: Naturumlaufverdampfer
 
Beschreibung:

Naturumlaufverdampfer zeichnen sich durch einen sehr guten Wärmeübergang, einen einfachen Aufbau sowie einen pumpenlosen Betrieb aus. Der Umlauf stellt sich aufgrund der Dichtedifferenz zwischen dem flüssigen Einlauf und dem Dampf-Flüssigkeits-Gemisch im Verdampferrohr ein. Die enge Kopplung von Fluid- und Thermodynamik schränkt jedoch die Einsatzbereiche von Naturumlauf-verdampfern ein, da der Umlauf stark von den Betriebsbedingungen wie Betriebsdruck, Flüssigkeits-stand und treibender Temperaturdifferenz zwischen der Heiz- und Verdampfungsseite beeinflusst wird. Vorarbeiten haben gezeigt, dass mithilfe von Turbulenzpromotoren wie Drahtgestrickeinbauten oder oberflächenstrukturierten Rohren die Einsatzbereiche erweitert werden können. Diese ist für verschiedenen Betriebsbedingungen und Stoffsystemen zu untersuchen.

Im Rahmen dieser Arbeit sollen Einflüsse der Betriebsbedingungen, des Stoffsystems und des eingesetzten Turbulenzpromotors auf das wärmetechnische und fluiddynamische Betriebsverhalten des Naturumlaufverdampfers experimentell untersucht werden. Ein Review der Berechnungs-methode für Naturumlaufverdampfer in der Literatur, eine Versuchsplanung mit Design of Experiment und die Entwicklung eines Matlab-Programms zur Auswertung sind von Interesse.

Diese Studien-/Masterarbeit richtet sich an Studierende des Maschinenbaus/EVT, Bio-/Chemieingenieurswesen oder ähnlicher Fachrichtungen.

Charakterisierung von Adsorbentien für die Bio- und Pharmaverfahrenstechnik mittels dynamischer Methoden

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Dave Hartig
Forschungsgebiet: Adsorption
 
Beschreibung:

Die biotechnologische Herstellung rekombinanter Arzneimittel hat in der modernen Pharmazie einen großen Stellenwert eingenommen. Immer mehr Medikamente bestehen aus therapeutisch wirksamen Proteinen oder aus anderen biologisch hergestellten Molekülen. Diese Moleküle werden oft fermentativ produziert und anschließend mittels chromatographischer Verfahrens aufgereinigt. Somit nimmt die Suche nach geeigneten Adsorbentien als Chromatographiematrix eine wichtige Stellung in der Prozessentwicklung ein. Am Institut für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik wurde an einem Zeolith/Zucker-System eine neuartige ECP-Methode entwickelt, welche das Screening von Adsorbentien vereinfacht und auch in frühen Stufen der Prozessentwicklung integriert werden kann. Diese neue Methode soll zusammen mit anderen dynamischen Methoden eingesetzt werden, um Adsorbentien umfassend zu charakterisieren.

In dieser Arbeit sollen Einkomponentenisothermen mittels dynamischer Methoden bestimmt werden. Darauf aufbauen soll die Adsorptionsenthalpie verschiedener Stoffe berechnet werden. Je nach zeitlichem Umfang der Arbeit soll der Einfluss verschiedener Puffer und Lösungsmittel auf die Adsorptionsenthalpie untersucht werden. Diese Arbeit richtet sich an alle Studierende der Studiengänge Bioingenieurwesen, Maschinebau, EVT, Biotechnologie o.ä. Praktische Erfahrungen mit Adsorption oder Chromatographie sind nicht erforderlich, erleichtern aber sicher den Einstieg.

Der Umfang der Arbeit wird der erforderlichen Leistungspunktzahl entsprechend angepasst. Es ist die Möglichkeit gegeben parallel zur Arbeit Lehrveranstaltungen zu besuchen.

Etablierung einer Methode für die Erzeugung von reproduzierbaren Foulingschichten

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: ab sofort
Betreuer: Annika Hohlen
Forschungsgebiet: Fouling
 
Beschreibung:

Ob Sportschuhe, Autoverkleidungen oder Getränkeflaschen, Polymere sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Damit Polymere mit maximalen Profit erwirtschaftet werden können, müssen die Herstellungsprozesse und –verfahren möglichst effizient und kostensparend sein. Bei der Synthese von Polymeren kommt es jedoch durch die betriebsbedingte Verschmutzung von wärmeübertragenden Oberflächen, auch Fouling genannt, zu einer Verschlechterung der Wärmeübertragung und damit zu erhöhten Energiekosten, erhöhten Wartungskosten und einer geringeren Verfügbarkeit der Anlage. Damit eine optimale Prozessführung gewährleistet werden kann, ist es für die kunststoffproduzierende Industrie von großem Interesse Polymerfouling zu vermeiden oder zumindest zu verhindern. Daher wird im Rahmen eines AIF Forschungsprojektes, das Foulingverhalten eines reagierenden Polymers untersucht werden.

In Anlehnung an das Forschungsprojekt soll in einer Bachelor-, Studien- oder Masterarbeit eine neuartige Methode zur Charakterisierung des Foulingverhaltens von reagierenden Stoffsystemen etabliert werden. Dabei sind drei wichtige Aufgabenkomplexe zu bearbeiten, die je nach Interesse, Umfang oder Startpunkt der Arbeit gewählt werden können. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Etablierung einer Modellpolymerisationsreaktion im Labormaßstab inklusive der Erprobung entsprechender Analytik. Ein weiterer Schwerpunkt kann auf den Umbau des Reaktors zu einer für Foulingversuche geeignete Anlage gelegt werden. Hierbei soll ein Spinning Disc Apparatus in den Deckel des Reaktors integriert werden. Ziel ist es dann im letzten Schritt eine Methode zu etablieren, mit der reproduzierbare Foulingschichten erzeugt werden können, um anschließend Einflussparameter auf das Foulingverhalten eines reagierenden Polymers zu untersuchen.

Von der Batch- zu konti-Synthese: neue Herstellungsverfahren für pharmazeutische Wirkstoffe

  Forschungspraktikum   Masterarbeit   Studienarbeit   Bachelorarbeit
     
Beginn: Ab sofort
Betreuer: Moritz Rehbein
Forschungsgebiet: Pharmaverfahrenstechnik
 
Beschreibung:

In Kooperation mit dem Institut für Medizinische und Pharmazeutische Chemie wird im Projekt „µ-Props“ unter Anderem an neuen, innovativen Herstellungsverfahren für pharmazeutische Wirkstoffe gearbeitet. Ziel ist dabei, die Synthese und Aufarbeitung vom batch-Prozess hin zu einem kontinuierlichen Verfahren zu übertragen, um so gleichbleibend hohe Produktqualitäten, geringe Ressourcenverschwendung und Abfallproduktion zu erreichen. Als Modellwirkstoff dient dabei KuFal194, ein vielversprechender, potenzieller Wirkstoff für die Forschung an Alzheimer und Down Syndrom.

Ziel dieser Arbeit ist die Herstellung der ersten Vorstufen des Wirkstoffes. Dazu soll zunächst das entsprechende Laborprotokoll am ICTV umgesetzt und die Synthese so etabliert werden. Anschließend erfolgt eine Optimierung des Prozesses hinsichtlich gesteigerter Ausbeuten und reduzierter Reaktionszeiten, wofür moderne Apparate zur Verfügung stehen. Auch die Aufarbeitung der Produkte soll untersucht und optimiert werden. Verfahren, die hier zum Einsatz kommen sind typische Grundoperationen z.B. flüssig/flüssig Extraktion, Kristallisation sowie Verdampfung und Trocknung, die auf die Anforderungen der entsprechenden Substanzen angepasst werden.
Diese Arbeit richtet sich an Studierende des Bio-, Chemie- und Pharmaingenieurwesens, die Spaß an Laborarbeit haben und sich für das spannende Feld der pharmazeutischen Prozesse interessieren. Der Umfang der Arbeit kann an die entsprechende Leistungspunktzahl angepasst werden.

Cleaning Mechanisms of Food Fouling Layers (ENGLISH)

  Research internship   Master thesis   Research project   Bachelor thesis
     
Start: -
Contact: Nathalie Gottschalk
Area of research: Fouling / Fluid Dynamic Gauging
 
Description:

The cleaning of production plants in the food industry plays for reasons of hygiene, product quality and economic efficiency a big role and still rescues a considerable optimization potential. For the choice of the optimum cleaning parameters, like cleaning temperature, concentration of cleaning agents and cleaning time, is the knowledge of the removal and cleaning behavior of the deposits of great importance. Fluid Dynamic Gauging is a measurement technique used to study this behavior of soft deposit layers in a liquid environment.

This thesis project aims at the investigation of adhesion and cohesion forces of model systems for food fouling layers by fluid dynamic gauging measurement. The research activity will include the production of reproducible fouling layers, the characterization of the fouling layers (e.g. compressibility), fluid dynamic gauging measurements and characterization of the substrates (e.g. surface free energy and surface roughness). Experiments will be planned by Design of Experiments to optimize research results and allow mathematical modelling.

The project is directed at students of pharmaceutical, biological and chemical process engineering, mechanical engineering (specialization: process engineering), biotechnology, food technology and chemistry.

 


  aktualisiert am 17.04.2018
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