TU BRAUNSCHWEIG

Katharina Mann zur Feldforschung in Kolumbien

Katharina Mann war in der Zeit zwischen Ende Juli und Mitte Oktober 2018 zur Feldforschung in Medellín Kolumbien. Anknüpfend an den ersten Forschungsaufenthaltes, untersuchte sie die Parallelstrukturen in den Randvierteln Medellíns, welche in großem Maße von Gangs kontrolliert werden. Mittels qualitativer Interviews wurden Kenntnisse über die Rolle von Mädchen und Frauen in Gangs und deren operativen Strukturen gesammelt. Ergänzend dazu führte sie einen community-survey durch, welcher Einblicke auf die Wahrnehmung und die Akzeptanz der Bevölkerung bezüglich der Machenschaften von Gangs bietet.

 


 

Fotovortrag zur internationalen Situation von Flüchtenden: Idomeni - zwischen Not und Hoffnung

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Menschenrechte sind zentraler Bestandteil internationaler Politik, und insbesondere die Situation von Flüchtenden wurde national und international in den letzten Jahren kontrovers diskutiert. Um die abstrakte Debatte zu vergegenwärtigen, wird der Freiburger Fotograf und freiwillige Flüchtlingshelfer David Lohmüller in einem Fotovortrag vom schwierigen Alltag in einem der größten Flüchtlingslager Europas berichten. Er erzählt von den Sorgen und Ängsten der Menschen, aber auch von ihrer ungeheuren Hoffnung und Lebensfreude, die sie ihrer Not entgegensetzen. Nach der Zwangsräumung des Lagers von Idomeni in Griechenland wurden die Menschen in entlegene Militärlager verteilt unter zum Teil katastrophalen Lebensbedingungen. Wenig dringt hiervon an die Öffentlichkeit. In den Fotos und aktuellen Informationen wird die Situation für Geflüchtete in Europa eindrucksvoll sichtbar und begreifbar.

Veranstalter des Abends sind der Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der TU Braunschweig und AMNESTY INTERNATIONAL.

Do. 25.10. Beginn: 18:30h

Ort: TU Braunschweig, Hörsaal BI 84.2, Campus Nord, Bienroder Weg 84

  

Fotovortrag Idomeni

 


Das Team auf der Tagung der DVPW 2018

Vom 25.-28. September fand an der Goethe Universität Frankfurt/Main der Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft statt. Die politikwissenschaftliche Fachvereinigung diskutierte in verschiedenen Formaten aktuelle Forschung aller Teilbereiche. Zu den über 1000 Teilnehmer/innen zählten auch viele Mitglieder des Lehrstuhl-Teams. Dr. Bastian Loges und Prof. Dr. Anja P. Jakobi stellten dabei auch das gemeinsame Papier ‚One plastic world or many? Plastic regulation and global environmental governance‘ vor, das erste Ergebnisse des REPLAWA Projektes enthält. Prof. Anja P. Jakobi wurde bei der Tagung auch in das Team der Sprecher/innen der Sektion ‚Internationale Beziehungen‘ gewählt.

  



Janina Kandt auf einem Autorenworkshop in Venedig

Am 19. und am 20. September war Janina Kandt in Venedig und nahm an dem zweiten Autorenworkshop des geplanten Buches zur EU in Globalen Netzwerken teil. Prof. Dr. Anja P. Jakobi und Janina Kandt werden in diesem Sammelband mit einem gemeinsamen Kapitel zu transnationaler Kriminalität und Politiknetzwerken vertreten sein. Zusammen mit den anderen Autoren und den Herausgebern Prof. George Christou und Dr. Jacob Hasselbalch wurden die überarbeiteten Kapitel vorgestellt und diskutiert.

  


  

PD Dr. Gabi Schlag am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen

Seit September 2018 ist PD Dr. Gabi Schlag am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Sie wird im kommenden Semester eine Lehrveranstaltung im Modul Friedens- und Konfliktforschung durchführen, sowie Studierende betreuen und den Aufbau einer Forschungsdatenbank unterstützen.

  



Blogbeitrag "Raum ohne Rechenschaftspflicht? Kriminalität im Cyberspace"

Im Juli 2018 wurde ein Essay von Prof. Anja P. Jakobi und Jasmin Haunschild in dem wissenschaftlichen Online-Magazin der NRW School of Governance, Regierungsforschung.de, veröffentlicht. Unter dem Titel "Raum ohne Rechenschaftspflicht? Kriminalität im Cyberspace" analysieren Jasmin Haunschild und Anja P. Jakobi an der Hand des Spannungsfeldes um Accountability, dass Staaten und Unternehmen in ihrer Verantwortung auf verschiedene Gruppen und Prinzipien verweisen, und sowohl wirtschaftliche als auch normative Abwägungen treffen. 

  


 

Summer School 2018 “Global and Local Water Governance: Regulation, Management and Consequences”

Vom 23. bis zum 27. Juli 2018 treffen sich am Institut für Sozialwissenschaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern um sich zu dem Themenbereich der Governance von Wasser auszutauschen. Organisiert wird die interdisziplinäre Summer School vom Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der Technischen Universität Braunschweig. Sie ist Teil des Projektes Exceed-Swindon unter dem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Programm: “Excellence Centre for Development Cooperation” (EXCEED).

Die zentralen Themen der Summer School sind:

-          Wasserregulation und Wasserkriminalität

-          Wasser-Management in und zwischen Gesellschaften

-          Wasser-Missmanagement und seine Folgen

  


  

Prof Dr. Diana Panke besucht den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen

Am 12. Juli besuchte Prof. Dr. Diana Panke von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen um im Rahmen des Forschungskolloquiums einen Vortrag über das Thema "The Design of International Organizations. Fostering Diplomatic Deliberation?" zu halten. Anschließend wurde im Plenum eine interessante und intensive Diskussion geführt.

  


  

Prof. Anja P. Jakobi beim Arbeitskreis Cultural Studies 

Am 30. Juni folgte Prof. Dr. Anja P. Jakobi der Einladung des AK Cultural Studies und hielt einen Gastvortrag zum Thema: ‚Crime and Crime Control in World Politics: Towards a global Culture?‘, der zu einer interessanten interdisziplinären Diskussion anregte. Das diesjährige Treffen des Arbeitskreises wurde von Prof. Eckhart Voigts und seinem Team an der Braunschweiger Fakultät für Geistes-und Erziehungswissenschaften organisiert.

  


 

Dr. Meropi Tzanetakis am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen

Am 21. Juni besuchte Dr. Meropi Tzanetakis vom Department of Criminology and Sociology of Law der University of Oslo den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen. Im Rahmen des Forschungskolloquium hielt sie einen Vortrag zum Thema "Digital Technologies and Illegal Markets". Dem Vortrag schloss sich eine interessante und intensive Diskussion an.

    


 

Prof. Dr. Anja P. Jakobi und Janina Kandt auf einem Autorenworkshop in Brüssel

Am 13. und am 14. Juni waren Prof. Dr. Anja P. Jakobi und Janina Kandt gemeinsam in Brüssel und nahmen an einem Autorenworkshop eines geplanten Buches zur EU in Globalen Netzwerken teil. Prof. Dr. Anja Jakobi und Janina Kandt werden in diesem Sammelband mit einem gemeinsamen Kapitel zu transnationaler Kriminalität und Politiknetzwerken vertreten sein. Zusammen mit den anderen Autoren und den Herausgebern Prof. George Christou und Dr. Jacob Hasselbalch wurden die jeweiligen Kapitel vorgestellt und diskutiert.

  


 
Katharina Mann bei der LASA 2018 in Barcelona

Katharina Mann hat an der Konferenz der Latin American Studies Association (LASA) in Barcelona teilgenommen. Dabei stellte sie auch ein mit Prof. Dr. Anja P. Jakobi gemeinsam verfasstes Papier zur Governance von Sicherheit und der Gewalt von Gangs und Kartellen in Lateinamerika vor. Die LASA ist die internationale wissenschaftliche Vereinigung zur Erforschung lateinamerikanischer Politik und Gesellschaften.  

 


   

Dr. Sassan Gholiagha am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen

Am 16. Mai hielt Dr. Sassan Gholiagha vom Berlin Social Science Center (WZB) im Rahmen des Forschungskolloquiums einen Vortrag am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen. Thema des Vortrages war "Norm Collision in Global Politics: The Case of Drug Use and Control". Nach dem Vortrag wurde im Plenum sehr angeregt über das Thema diskutiert.  

  


 

Janina Kandt auf der Graduiertenkonferenz an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz

Vom 3. bis zum 4. Mai 2018 fand an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz eine Graduiertenkonferenz unter dem Titel „A Changing EU in a Changing World“ statt. Janina Kandt präsentierte ihr Papier  "Informality Matters: How Non-State Actors shape the EU’s Policy-Making Process in Migration“. Die eingeladenen DoktorandInnen hatten eine gute Gelegenheit, ausführlich über ihre präsentierten Papiere zu sprechen, umfangreiches Feedback zu bekommen und sich untereinander auszutauschen. 

  


  

Prof. Dr. Anja P. Jakobi und Dr. Bastian Loges bei der DVPW Themengruppe zu Normenforschung

Auf dem 3. Workshop der DVPW Themengruppe zur IB-Normenforschung an der Universität Potsdam vom 3. bis zum 4. Mai 2018 haben Prof. Dr. Anja P. Jakobi und Dr. Bastian Loges ihr neues Papier zur Städten als Normakteure vorgestellt. Das Papier wurde sehr intensiv diskutiert und die Autor/innen erhielten viele wertvolle Anregungen, um die damit verbundene Forschungsidee weiter zu verfolgen.   

 


 

Prof. Dr. Mark Nance am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen

Mit dem Titel Debating De-risking and Financial Exclusion: Understanding the side effects of anti-money laundering hielt Prof. Dr. Mark Nance von der NC State University einen Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen. An den Vortrag schloss sich eine interessante Diskussion an. 

 


 

Das Team des Lehrstuhls auf Research Away Day in Wolfenbüttel

Am 13. April traf sich das Team des Lehrstuhls im Chorsaal des Schloss Wolfenbüttel zum Research Away Day, um sich untereinander über laufende Forschungsprojekte auszutauschen und sich zu Beginn des neuen Semesters gut miteinander zu vernetzen. Jedes Teammitglied, in einem laufenden Forschungsprojekt, konnte die bisherigen Überlegungen und Ergebnisse dem Plenum präsentieren. Den Präsentationen schloss sich eine rege Diskussion mit Anregungen für die ReferentInnen an. Außerhalb der Arbeitsphasen und während der Mittagspause nutzte das Team die Zeit, um sich über ihre Erlebnisse in der vorlesungsfreien Zeit auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. Der Tag fand mit einem Besuch in der Braubar Wolfenbüttel einen gemütlichen und heiteren Abschluss. 

Teambild auf dem Research Away Day


 

MitarbeiterInnen des Lehstuhls auf der Jahrestagung der ISA 2018 in San Fransisco

Vom 04. bis zum 7. April fand in San Francisco die Jahrestagung der International Studies Association (ISA) statt. Der Lehrstuhl war mit mehreren Papieren vertreten: Katharina Mann stellte unter dem Titel "Finding Peace? Female Gang Membership in Areas of Urban Insecurity" Ergebnisse ihrer Feldforschung in Kolumbien vor, Bastian Loges war mit seinem Papier "Unpacking Institutional Logics of Protection Within the UN System" vertreten und Janina Kandt stellte ihr Papier "Non-State Actors in EU JHA: A Typology of Informal Advocacy Strategies regarding Migration Policy" vor.

 


 

 Janina Kandt präsentiert auf der International Conference of Europeanists erste Forschungsergebnisse ihrer Feldforschung

Vom 28. bis zum 31. März veranstaltete der Council for European Studies die 25. International Conference of Europeanists in Chicago. Unter dem diesjährigen Titel "Europe and the World: Mobilities, Values & Citizenship" kamen Forscher aus ganz unterschiedlichen Feldern die EU und Europa betreffend zusammen. Janina Kandt war mit ihrem Papier "Informal Consultation: Non State-Actors' strategies in EU regular and irregular migration policies" vertreten und stellte erste Ergebnisse ihrer Feldforschung vor.

  


  

Forschungsaufenthalt von Denise Päthe in Ho Chi Minh City / Vietnam

In der Zeit vom 08. Janunar bis zum 31. März 2018 befindet sich Denise Päthe auf einem Forschungsaufenthalt in Ho Chi Minh City, Vietnam. An der National University HCMC, genauer am Institute for Environment and Resources (IER), forscht sie im Schwerpunkt "Abwassermanagement in Vietnam". Das Interesse liegt vor allem in der Erforschung von Voraussetzungen und Hindernissen für das Abwassermanagement und die Regulierung von Abwasser. Gefördert wird das Forschungsstipendium vom Excellence Center for Exchange and Development (Swindon/Exceed) im Rahmen des International Network on Sustainable Water Management in Developing Countries.


 

  Feldforschung von Janina Kandt in Brüssel

Zwischen dem 12. und dem 23. Februar war Janina Kandt zur Feldforschung in Brüssel. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit führte sie Interviews mit VertreterInnen von NGOs, Think Tanks und verschiedenen anderen Vereinigungen, die sich mit Migration und Menschenhandel befassen. Insbesondere ihre Strategien in der Zusammenarbeit mit den EU-Institutionen in diesen Themenbereichen war von Interesse. Der Aufenthalt lieferte spannende, informative Gespräche und viele neue Erkenntnisse.

 


   

 Vortrag zum Thema ‘Big Data‘ in der Lehre“

Bei der Jahrestagung der DVPW-Themengruppe Hochschullehre in Hamburg vom 26.-27.02. trug Jasmin Haunschild zur Diskussion der Methodenlehre bei, indem sie die Implikationen von "Big Data" für die Lehre diskutierte. Dabei ging es um die Fragen, ob und wie sich "Big Data" von "Small Data" unterscheidet und ob dies die Rolle der Politikwissenschaft beeinflusst. Weiterhin wurde diskutiert, inwiefern sich die Disziplin mit "Data Science" deckt oder davon absetzt, und auf welche Arten dies bei der Ausbildung angehender PolitiwissenschaftlerInnen berücksichtigt werden kann. 

 


  

Feldforschung von Katharina Mann in Kolumbien

In der Zeit vom 29. Januar bis zum 02. April 2018 befindet sich Katharina Mann für die Feldforschung ihrer Dissertation in Medellín, Kolumbien. Ziel ist es, mittels quantitativer und qualitativer Methodenerhebungen, ein umfassendes Bild des Phänomens weiblicher Gangmitgliedschaft in den urbanen Konfliktvierteln Medellíns zu erhalten. Hierzu werden derzeit Interviews mit StaatsrepräsentantInnen und ExpertInnen der Universidad de Antioquia sowie eine Bevölkerungsumfrage vorbereitet.

 


 

Exkursion des Kernkurses "Die Entwicklung Internationaler Organisationen" nach Berlin

Der Kurs 'Die Entwicklung Internationaler Organisationen: Global Governance, Regionalismus und Netzwerke' war am 26. Januar auf Exkursion in Berlin. Dort wurden Repräsentanten Internationaler Organisationen (IOs) besucht, um in Vorträgen und Gesprächen mehr über die praktischen Details der Arbeit zu erfahren. Wir wurden empfangen von der International Labor Organization (ILO) und der Europäischen Union (EU).
Die ILO wird im kommenden Jahr 100 Jahre alt und beschäftigt sich mit allen Aspekten rund um Arbeit. Aktuell stehen z.B. Fragen wie Sozialstandards in internationalen Lieferketten, aber auch Arbeitsschutz unter neuen Bedingungen wie Crowd-Working auf der Agenda. Im Gespräch mit dem Kurs erläuterte die Repräsentantin der ILO darüber hinaus viele aktuelle Beispiele der politischen Arbeit der ILO. Anschliessend gingen wir zum Europäischen Haus, wo wir die Arbeit der EU näher besprachen, sowohl die institutionellen Rahmenbedingungen wie auch die aktuellen Diskussionen innerhalb der Mitgliedstaaten oder Erweiterungsfragen. Zum Abschluss besuchten wir die Ausstellung 'Erlebnis Europa', wo auch der Schnappschuss unten entstand. Insgesamt machte die Exkursion die bereits theoretisch besprochenen Hintergrunde von IOs in der Praxis deutlich; sie zeigte sowohl die Komplexität  internationaler Politik wie auch die Möglichkeiten.

 

Gruppenbild aus der Ausstellung  


  

Dr. Simone Wisotzki am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen

Mit dem Titel The Ambivalences of German Arms Export Policy hielt Dr. Simone Wisotzki vom Peace Research Institute Frankfurt einen Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen. An den Vortrag schloss sich eine interessante Diskussion an. 

  


  

Prof. Dr. Klaus von Lampe am Lehrstuhl von Internationale Beziehungen

Am 14. Dezember besuchte Prof. Dr. Klaus von Lampe vom Department of Law, Police Science and Justice am John Jay College of Crimnal Justice in New York den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen. Im Rahmen des Forschungskolloquium hielt er einen Vortrag zum Thema "Organisierte Kriminalität und der Staat" an welchem neben dem Team des Lehrstuhls auch Studierende aus dem Kernkurs Konflikte um/durch fragile Staatlichkeit teilnahmen.

 


 

Preise an Mitglieder und AbsolvenInnen des Lehrstuhls verliehen

In den vergangenen Wochen haben Mitglieder und AbsolventInnen des Lehrstuhls mehrere Preise für ihre Arbeit und ihr Engagement gewonnen. Wir gratulieren den PreisträgerInnen sehr herzlich zu diesem Erfolg. 

  • Dr. Mina M. Samaan hat die Ehrenmedaille seiner Heimat Universität Mansoura, Ägypten, gewonnen, sowie weitere Auszeichnungen in Anerkennung seiner Leistungen im Rahmen der Dissertation. Sein Aufenthalt am Lehrstuhl wurde durch den DAAD im Rahmen von EXCEED gefördert.  Ehrung von Dr. Mina Samaan
  • Maike Stelter, B.Sc. wurde für ihre Studienleistungen und ihr zivilgesellschaftliches Engagement mit dem Braunschweiger Buergerpreis ausgezeichnet. 
  • Charlotte Beine, B.A. erhielt für ihre Leistungen und ihr Engagement im Studium den AbsolventInnenpreis ALSOWI.

 


 

Prof. Dr. Anja Jakobi und Janina Kandt auf dem Jahreskolloquium 2017 des Arbeitskreises Europäische Integration e.V

Prof. Dr. Anja Jakobi und Janina Kandt hielten einen Vortrag auf dem Jahreskolloquium 2017 des Arbeitskreises Europäische Integration e.V. in der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin vom 30.11.17 bis zum 01.12.17. Unter dem Titel Terrorismus als Herausforderung der Europäischen Union präsentierten ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis unterschiedliche Dimensionen des Terrorismus. Prof. Dr. Anja Jakobi und Janina Kandt beleuchteten die ökonomische Dimension des Terrorismus und stellten globale sowie regionale Herausforderungen an die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung vor. Die Tagung präsentierte sehr fundierte Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis und bot viel Zeit zum persönlichen Austausch.

 


 

PHD-Kurs Political Systems and Public Governance

Janina Kandt nahm vom 4.11.2017 bis zum 6.11.2017 an dem PhD-Kurs Political Systems and Public Governance an der Universität Agder in Kristiansand teil. Unter der Leitung und Organisation von Prof. Dr. Jarle Trondal wurde reichhaltiger theoretischer Input aus der Global Governance Forschung vermittelt und diskutiert. Unterschiedliche Perspektiven aus Multi-Level Governance und Verwaltungsforschung wurden von Prof. Dr. Simona Piattoni, Prof. Dr. Dag I. Jacobsen und Dr. Espen Olsen präsentiert und gemeinsam mit den Teilnehmenden kritisch hinterfragt. Die teilnehmenden DoktorandInnen hatten ebenfalls die Gelegenheit ihre Forschung vorzustellen und gemeinsam mit den ProfessorInnen zu diskutieren. Der Kurs war inhaltlich sehr vielschichtig und das Feedback zu den Präsentationen der DoktorandInnen wurde als sehr hilfreich wahrgenommen.

Außenansicht der Universität Agder



Das Team des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen auf dem Research Away Day im Schloss Wolfenbüttel

Am 16.10.2017 traf sich der Lehrstuhl für Internationale Beziehungen zum Research Away Day im Schloss Wolfenbüttel. Auf der Agenda für diesen Tag standen sowohl Diskussionen über aktuelle Projekte der LehrstuhlmitarbeiterInnen und erwartete zukünftige Entwicklungen und Pläne in den eigenen Forschungsfeldern, als auch gemeinsame Strategien für eine gewinnbringende Zusammenarbeit der MitarbeiterInnen. Abgerundet wurde das Programm durch ein gemeinsames Mittagessen und ein gemütliches Beisammensitzen zum Ausklang des Tages. Das Treffen wurde von allen MitarbeiterInnen als sehr positiv empfunden und es entstanden viele Anregungen für zukünftige Vorhaben. Für Interessierte haben wir einige Eindrücke des Tages im Fotoalbum "Research Away Day" hochgeladen.

 


 

Forschungsforum Öffentliche Sicherheit

Wie soll mit organisierter Kriminalität in Forschung, Politik und Praxis der Kriminalitätsbekämpfung umgegangen werden? Welche Forschung und welche praktischen Maßnahmen sind erforderlich? Zu diesen und andere Fragen fand am 9.-10.10. im Rahmen des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit in Berlin ein Tagung statt, organisiert vom der AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung der FU Berlin. Prof. Anja P. Jakobi hielt auf der Tagung einen Vortrag zur 'Governance organisierter Kriminalität'.

 


 

Das Team des Lehrstuhls auf der IB-Sektionstagung (DVPW) vom 04. bis 06. Oktober in Bremen  

 

 

Auf der Tagung der IB-Sektion der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft war der Lehrstuhl für Internationale Beziehungen gleich mehrfach vertreten. Prof. Dr. Anja P. Jakobi war auf den Roundtable der Zeitschrift für Internationale Beziehungen eingeladen, um mit anderen ExpertInnen zum Thema „Reclaiming the facts!? Die Analyse internationaler Politik in Zeiten von Fake News und Postfaktizität“ zu diskutieren – leider verhinderte der Sturm Xavier dies. Dr. Bastian Loges war zweifach vertreten: Auf einem Panel zu Emotionen in den IB führte er erste Überlegungen zum Papier „Vom Verantwortungsgefühl zur Verantwortungsübernahme: Verantwortung aus Sicht des ‘emotional turn’“ aus und stellte gemeinsam mit Sassan Gholiagha vom WZB das Paper “Telling the Story of R2P: A narrative account of the Responsibility to Protect” vor. Janina Kandt präsentierte ihr Papier „Non State-Actors in EU Migration Policies: A Typology of Informal Consultation Strategies” auf einem Panel zu „EU Migration and Asylum Policies“. Außerdem gab der Verlag Springer VS einen Empfang, um das „Handbuch Internationale Beziehungen“ vorzustellen, in dem ein gemeinsamer Artikel von Prof. Dr. Anja P. Jakobi und Jasmin Haunschild zu „Transnational Organisierte Kriminalität und internationale Politik“ erschienen ist.

 Tipp: Innerhalb des Netzwerkes der TU ist der Zugriff auf das Werk kostenlos. 

 


 

2. Workshop der DVPW-Themengruppe "IB-Normenforschung"

Am 29. September 2017 beteiligten sich Prof. Dr. Anja P. Jakobi und Dr. Bastian Loges am zweiten Workshop der DVPW-Themengruppe „Normenforschung“, der „Methodologische Fragen in der IB-Normenforschung“ zum Thema hatte. Dr. Bastian Loges stellte dort das gemeinsam verfasste Papier “Debating difference or different debates? Researching the diffusion of norms and policies” vor.

 


  

Ist die UNO ein "zahnloser Tiger?

Angesicht der 72. UN-Generalversammlung, welche am 12. September 2017 in New York begann, gab Prof. Dr. Anja Jakobi für den NDR ein Interview zu der Frage: "Ist die UNO ein "zahnloser Tiger?"

 


 

Disputation Mina Samaan

Am 23. August 2017 disputierte Mina Samaan erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel: Tug-of-War or Benefits for All? Contexts, Heterogeneities and Equilibrium Dynamics in the Nile iterated Game of Development. Prüfende waren neben dem Vorsitzenden Prof. Dr. Nils Bandelow vom Lehrstuhl CoPPP, Prof. Dr. Ulrich Menzel, Prof. Dr. Anja Jakobi vom Lehrstuhl für Internationale Beziehungen, Prof. Dr. Christian Leßmann und Prof. Dr. Andreas Haarstrick.

Wir gratulieren Mina Samman auf diesem Wege herzlich zu der Erlangung seiner Doktorwürde und wünschen ihm für seine berufliche Laufbahn und seinen weiteren Lebensweg alles Gute.

 


 

Berliner Methodentreffen

Für den Lehrstuhl nahm Katharina Mann an dem diesjährigen Berliner Methodentreffen (BMT) am 21. und 22. Juli 2017 an der Freien Universität Berlin teil. Mit über 500 Teilnehmenden stellt das Berliner Methodentreffen das größte deutschsprachige Methodentreffen für qualitative Sozialforschung dar. An zwei Tagen bietet der BMT mittels Informationsständen, Forschungswerkstätten, Vorlesungen, und Workshops einen Überblick über aktuelle qualitative Forschungsmethodik. Im Rahmen ihrer Teilnahme besuchte Katharina Mann den Workshop zur biographischen Fallrekonstruktion in dem diese qualitative Methode eingehend erklärt und anhand empirischen Datenmaterials angewandt wurde.

Berliner Methodentreffen

 



Berlin Summer School in Social Sciences

Vom 16.-27. Juli 2017 nahm Katharina Mann an der Berlin Graduate School for Social Sciences für internationale Doktorand*innen an der Humboldt Universität zu Berlin und dem Wissenschaftszentrums Berlins (WZB) teil. Mit dem Titel „Linking Theory and Empirical Research” beschäftigte sich die zweiwöchige Veranstaltung mit grundlegenden und aktuellen theoretischen und methodologischen Herausforderungen der Sozialforschung. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit ontologischen, epistemologischen und methodologischen Annahmen standen Fragen nach wissenschaftlicher Konzeptualisierung und der Verbindung theoretischer Grundannahmen mit empirischen Daten im Vordergrund. In der ersten Woche diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam mit Senior Researchers konzeptionelle Fragen hinsichtlich der Verbindung von empirischer Mikro- und Marko Perspektiven sozialer Realitäten. In der zweiten Woche präsentierten alle Teilnehmenden ihre eigenen Forschungsprojekte, diskutierten ihre Konzepte, identifizierten Herausforderungen, tauschten sich über offene Fragen aus und erhielten Feedback der anderen Teilnehmenden.

Berlin Summer School in Social Sciences

  



Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Anja P. Jakobi

Am 21. Juni hielt Prof. Dr. Anja Jakobi ihre Antrittsvorlesung als Leiterin des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen mit dem Titel "Governance der Weltgesellschaft? Globale Integration als Zusammenspiel von Normen und Ökonomie". Nach einer Begrüßung durch die Präsidentin der TU, Frau Prof. Dr. -Ing. Anke Kaysser-Pyzaller, und den Dekan, Herrn Prof. Dr. Wolf-Tilo Balke, gab Prof. Jakobi vor den Angehörigen der TU, Mitarbeitern des ISW, Studierenden und Gästen einen fachlichen Überblick über das Feld der Internationalen Beziehungen und die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls.

 


 

BISA-Konferenz in Brighton

Im Juni 2017 fand die 42. jährliche Tagung der British International Studies Association (BISA) in Brighton statt. Durch Dr. Bastian Loges war auch der Lehrstuhl für Internationale Beziehungen auf der Konferenz vertreten. Auf einem Roundtable der BISA-Working Group "Intevention and Responsibility to Protect" zu "R2P as a norm, and its implemetation" stellte Dr. Loges aktuelle Überlegungen und Forschungsergebnisse unter dem Titel "R2P as a emotional belief? Theorising motivation and protection from the "emotional turn" in IR" vor. Im zugehörigen Papier wird argumentiert, dass die zu beobachtende magelnde Compliance der R2P-Norm vor allem als Problem der Motivation von Staaten gelesen werde muss, diese Verantwortung überhaupt zu übernehmen. Um diese Lücke innerhalb der Forschung zu R2P zu adressieren, schlägt Bastian Loges vor, Normenforschung und "emotional turn" in den IB über den Verantwortungsbegriff in Relation zueinander zu setzen.

42. BISA Jahreskonferenz 2017 in Brighton - Zur Konferenzhomepage

 



LAGEN-Verbundtagung zum Thema "Politics of Reproduction"


Die dreitägige LAGEN Tagung bot neben vielfältigen Vorträgen und Diskussionsrunden zu den Themen "Care", "Spaces", "Biographies", "Configurations of Human Machines" und "Knowledges and Institutions" eine Posterausstellung zu aktuellen niedersächsischen Forschungen und universitären Programmen rund um das Thema Gender, an der Katharina Mann mit einem Poster zu ihrem Dissertationsprojekt "Understanding Female Gangmembership in Areas of Urban Isecurity" teilnahm.

Politiken der Reproduktion 2017

 



Vortrag von Prof. Anja Jakobi und Jasmin Haunschild bei der Tagung der DVPW Sektion »Internationale Beziehungen« vom 12. bis 13. Januar 2017

Die empirische Auseinandersetzung mit Datenmaterial ist eine der zentralen Herausforderungen für Politikwissenschaftler. Die Beschäftigung mit Internationalen Beziehungen stellt viele Forscher vor weitere Herausforderungen, besonders in Bezug auf landesübergreifende Vergleichbarkeit. Diese gemeinsamen Fragestellungen bieten Anlass, sich innerhalb der Sektion „Internationale Beziehungen“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft über Datenfragen und aktuelle Veränderungen auszutauschen.

Gerade auch als Forscher über Globales Verbrechen, mit kaum schätzbaren Dunkelziffern und einer verbreiteten Politisierung von Daten, beschäftigen wir uns beständig mit dem letzten Tagungsthema der Sektion, „Wo kommen denn all die kleinen (und großen) Daten her? Reflektionen über die Generierung und Bereitstellung von empirischen Forschungsdaten.“

Prof. Anja Jakobi und Jasmin Haunschild trugen bei der Tagung vom 12. bis 13. Januar in Greifswald zu der Debatte bei, indem sie anhand des Forschungsfeldes Global Crime Governance die Ambiguität von vorhandenen Daten in diesem Bereich sowie potentielle Verzerrungseffekte in ihrem Vortrag aufzeigten. Sie diskutierten zudem inwieweit das aktuelle Lehrforschungsprojekt über globale illegale Märkte zur Generierung neuer Daten beiträgt und was Studierende aus der Auseinandersetzung mit diesen spezifischen Herausforderungen methodisch, aber auch darüber hinaus, lernen können.

Weitere Infos: 


Zum Tagungsprogramm 

Zur Reflektion von Global Crime Governance als Methoden-Lehrforschungsprojekt

 


 

Ankündigung: Exkursion des ISW nach Genf

„Die Zukunft des Multilateralismus:  Möglichkeiten und Grenzen internationaler Organisationen“

Genf ist die „organisierte Welt“ im Kleinen. Über 25 internationale Organisationen (IOs) und rund 250 NGOs haben sich am Ufer des Lac Léman niedergelassen, außerdem ist die Stadt regelmäßig der Ort internationaler Konferenzen und Krisendiplomatie. Bei unserer Exkursion soll einerseits die gewaltige thematische Breite der in Genf angesiedelten Organisationen im Mittelpunkt stehen, als da wären: der UN-Menschenrechtsrat (UNHRC), die Welthandelsorganisation (WTO), der Hohe Kommissar für Flüchtlinge (UNHCR), die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die internationale Arbeitsorganisation (ILO), die Konferenz der UN für Handel und Wirtschaft (UNCTAD) oder die Konferenz der UN für Abrüstung (UNCD), um nur ein paar prominente Beispiele zu nennen. Es stellt sich aber auch die Frage nach der Rolle, die internationale Organisationen spielen können. Sind sie ein Instrument von Staaten, ein Forum für Staaten oder können sie gar Agency erlangen und müssen deshalb als Akteure gelten, die auch jenseits von Staaten oder gar gegen staatliche Interessen agieren können? Diese Fragen hängen nicht zuletzt mit der Bedeutung von IO-Bürokratien zusammen, mit der Möglichkeit der Sanktionierung durch IOs, aber auch mit den Abstimmungsmodi von Mehrheitsentscheidung bis Konsens sowie der Zusammensetzung der jeweiligen Institution. Hier wollen wir vergleichend vor Ort Erkenntnisse sammeln. Ergänzt werden diese durch den Besuch bei klassischen NGOs wie etwa der „International Campaign to Ban Landmines/Cluster Munition Coalition“, Völkerrechtssubjekten wie dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes oder gänzlichen neuen Formen der Public Private Partnerships wie dem „Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis, and Malaria“. Insgesamt lässt sich so vor Ort nicht allein die Rolle von IOs bestimmen, sondern auch die Rolle der Staaten und der gemeinsame Output im Sinne von Legitimität und Effektivität hinterfragen.

 

Reisedaten: 5. bis 10. Juni 2017

Kosten: Die Fachgruppe unterstützt die Exkursion finanziell über Studienqualitätsmittel. Deshalb liegt die Eigenbeteiligung bei 100 Euro für Reise, Unterbringung/Frühstück und Programm.

Anmeldung: Wie im letzten Jahr wird die Anmeldung über Stud.IP organisiert. Dazu werden drei Anmeldezeiträume freigeschaltet, bei denen sich je 10 Teilnehmer_innen anmelden können: 11.01.17 ab 11 Uhr, 16.01.17 ab 14 Uhr, 19.01.17 ab 16 Uhr.

Kontakt im Team des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen: Dr. Bastian Loges (b.loges@tu-bs.de).

 


 

Model United Nations - Braunschweig

Model United Nations Braunschweig ist eine studentische Initiative, die auf die Teilnahme an Simulationskonferenzen internationaler Organisationen vorbereitet und gemeinsame Fahrten zu den Simulationen organisiert.

An diesen Konferenzen nehmen Studierende aus aller Welt teil und diskutieren aktuelle brennende Themen der internationalen Weltgemeinschaft, indem sie jeweils die Interessen eines Landes vertreten. Diese Themen können ein weites Spektrum abdecken, von der Bekämpfung der Piraterie am Horn von Afrika, über die Aufhaltung des Klimawandels bis hin zu militärischen Konflikten. Dabei können verschiedenen internationale und regionale Organisationen simuliert werden, wobei die Vereinten Nationen im Vordergrund stehen.

Bei MUN Braunschweig trainieren wir solche Debatten mit aktuellen Themen und bereiten uns auf Konferenzen vor. So haben wir bisher in Hamburg, Maastricht und Oxford an Simulationskonferenzen teilgenommen. Ziel der Gruppe ist es, diplomatisches Geschick zu lernen und wöchentlich zu üben. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Internationale Beziehungen kann der Kurs im Modul Internationale Organisationen angerechnet werden.

Unsere interdisziplinäre Gruppe ist offen für jede Person, die sich für die Geschehnisse der internationalen Politik interessiert und sich auf dem diplomatischen Parkett ausprobieren möchte.

Der Beitrag wurde verfasst von Ralf Keil, Mitglied der MUN-Initiative Braunschweig.

 



Die Wahlen 2016 in den USA: Veranstaltungen an der TU Braunschweig

Am 8. November 2016 finden in den Vereinigten Staaten von Amerika mehrere Wahlen statt. Einerseits wird über die Nachfolge des Präsidenten Barack Obama entschieden. Gleichzeitig wird ein großer Teil des Kongresses neu gewählt. An der Technischen Universität Braunschweig finden am 8. und 9. November zu diesem Anlass mehrere Veranstaltungen rund um den amerikanischen Wahlkampf statt, um die Kampagnen, die Personen und die Ergebnisse zu analysieren.

Organisiert werden diese durch die Institute für Sozialwissenschaften und für Anglistik und Amerikanistik, gemeinsam mit den Fachgruppen für Sozialwissenschaften und für Amerikanistik und Anglistik, und mit Unterstützung des Fördervereins ALSOWI.

Unter dem Motto „Elefant oder Esel? Die US Wahlen 2016” wird der Wahlabend am 8. November von 18.30 bis ca. 21.00 Uhr mit zwei Vorträgen zur aktuellen Wahl, dem amerikanischen Parteien- und Wahlsystem und der politischen Kultur mit anschließender Diskussion mit dem Publikum eingeleitet. Die Vorträge von Dr. Barnes und Dr. Gallari finden im Hörsaal SN 19.2 im alten Hauptgebäude der TU (Pockelstrasse 4) statt. Ansprechpartner für den Auftakt ist Prof. Dr. Rüdiger Heinze (Amerikanistik). Die Veranstaltung ist öffentlich, Presse ist willkommen.  

Eine studentisch organisierte, hochschulöffentliche informative Wahlparty begleitet anschließend die Stimmauszählung (Ansprechpartner Prof. Nils C. Bandelow und Derk Trei,  Sozialwissenschaften). Die Party findet  am 8. November von 21.00 Uhr bis ca. 1:00 Uhr am Campus Nord, Bienroder Weg 97, 1. Obergeschoss, Raum 97.8 (und andere Räume) statt.

Am 9. November ab 10.00 Uhr lädt dann der Lehrstuhl Internationale Beziehungen (Prof. Dr. Anja P. Jakobi) zum hochschulöffentlichen „Frühstück mit Ausblick: Nachlese zur US Wahl“ in Raum 97.8 am Nordcampus ein. Hier bietet sich die Möglichkeit, bis ca. 13.00 Uhr die Implikationen des Ausgangs der Wahl zu diskutieren, den Verlauf zu analysieren und Fragen zu besprechen. Presse ist auf Anfrage willkommen.

 

Kontakte:

Prof. Dr. Nils C. Bandelow
Lehrstuhl für Innenpolitik
Institut für Sozialwissenschaften
Bienroder Weg 97
38106 Braunschweig
Telefon +49-531-391-8900

https://www.tu-braunschweig.de/innenpolitik

Prof. Dr. Anja P. Jakobi
Lehrstuhl für Internationale Beziehungen
Institut für Sozialwissenschaften
Bienroder Weg 97
38106 Braunschweig
Telefon: +49-531-391-8917

https://www.tu-braunschweig.de/ib/

 



Internationaler Workshop "Protection of individuals as a system-wide challenge for the United Nations" vom 15.-17. Juli

Zwischen dem 15. und dem 17. Juli findet am ISW ein internationaler Workshop zum Thema "Protection of individuals as a system-wide challenge for the United Nations" statt, der von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Internationale Beziehungen ausgerichtet wird. Den Auftakt bildet eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Dr. Christiane Schulz (Deutsches Institut für Menschenrechte), Floarian Westphal (Ärzte ohne Grenzen) und Peter Schumann (u.a. UNMIS), zu der wir herzlich einladen!

Weitere Informationen gibt es unter: www.uno-forschung.de/protection-workshop



Brexit-Thementag am 23.Juni 2016

Am 23. Juni entscheiden die Briten, ob sie weiterhin Mitglied der Europäischen Union sein werden. Mehrere Veranstaltungen werden rund um diese Abstimmung vom Lehrstuhl für Internationale Beziehungen am Institut für Sozialwissenschaften der Technischen Universität Braunschweig angeboten.

Zur Einordnung der britisch-europäischen Beziehungen lädt der Lehrstuhl am Abend der Abstimmung zu einem öffentlichen Vortrag von Gastrednerin Dr. Isabelle Hertner von der Universität Birmingham am Abend von 18.30 bis 20.00 Uhr ein. Ihr Vortrag “Großbritannien und die Europäische Union - Vernunftehe oder Scheidung?” und eine anschließende Diskussion mit dem Publikum finden am Hauptcampus im Hörsaal PK. 4.3. in der Pockelsstraße 4 statt.

Um die besonderen britischen Voraussetzungen der Abstimmung zu beleuchten, wird der Gastredner Dr. Nicholas Allen des Royal Holloway College der Universität London schon am Nachmittag von 13.15-14.45 Uhr am Nordcampus einen Vortrag zum Thema “British Politics after the 2015 Elections: Unstable, Uncertain and Unpredictable” im Hörsaal BI. 84.2 im Bienroder Weg 84 halten. Dabei wird auch deutlich, wie sehr die EU-Stimmung in Großbritannien mit der britischen Parteipolitik verknüpft ist.

Ob die Briten wirklich austreten steht erst am Morgen des 24. Juni fest. Der Austritt Großbritanniens aus der Union hätte neben diplomatischen und wirtschaftlichen Konsequenzen für den EU-Raum auch für Universitäten und Studierende potentiell weitreichende, alltagsrelevante Konsequenzen, so zum Beispiel im Hinblick auf EU-geförderte Forschungskooperationen und Austauschprogramme.

Falls das Referendum zugunsten des Austritts verläuft, bietet  ab 9.45 Uhr ein morgendliches “Brexfast” des Lehrstuhls Internationale Beziehungen hochschulintern die Gelegenheit zum Austausch. Das Frühstück findet im Seminarraum BI. 97.8 am Nordcampus im Bienroder Weg 97 statt und lädt zur Analyse der Ergebnisse, zur Diskussion zu erwartender Konsequenzen und auch zur Beantwortung der Fragen Studierender ein.

 


 
Lehrveranstaltungen Sommersemester 2016

Ab 4. April startet das Sommersemester 2016 und der Lehrstuhl für Internationale Beziehungen hat ab April nicht nur eine neue Professorin (Prof.Dr. Anja P. Jakobi)und neue MitarbeiterInnen, sondern auch neue Lehrangebote. Welche spannenden Vorlesungen und Seminare, sowie neue Lehrschwerpunkte, angeboten werden, können Sie Hier einsehen.

 


 

Neue Leitung des Lehrstuhls

Zum 1. Januar 2016 hat Prof. Dr. Anja P. Jakobi, zunächst kommissarisch und ab April als berufene Universitätsprofessorin, die Leitung des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen übernommen. Zuletzt war sie Senior Lecturer in International Relations am Department of Politics and International Relations, Royal Holloway, University of London; zuvor hatte sie verschiedene Positionen u.a. an den Universitäten Bremen, Frankfurt, Bielefeld sowie an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung inne. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Weltgesellschaftstheorie und Global Governance, insbesondere Global Public Policy und Global Public Security. Aktuell beschäftigt sie sich insbesondere mit Fragen von Global Crime Governance.


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  aktualisiert am 15.10.2018
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