TU BRAUNSCHWEIG

Korrosion von Faser-Metall Laminaten


 

                             Faser-Metall Laminat unter Umgebungsbedingungen

 

Faser-Metall Laminate (FML) sind aus Faserverbundschichten und Metalllagen bestehende hybride Materialien. Als heterogenes System sollen sich die vorteilhaften Eigenschaften der einzelnen Komponenten addieren und die Schwächen kompensieren. Somit soll dieser Schichtverbund die Anforderungen eines hochleistungsfähigen Leichtbaumaterials mit hohen Ermüdungswiderstand, Schadenstoleranz, Feuerbeständigkeit und Stoßfestigkeit erfüllen.

Jedoch wirft insbesondere die Kombination von Metall mit kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) hinsichtlich Dauerfestigkeit und Zuverlässigkeit Fragen auf. Das Harz eines CFKs kann Feuchtigkeit absorbieren, die Kohlenstofffasern sind elektrisch leitfähig, somit kann das Metall korrodieren, was zu unerwünschten chemischen, physischen als auch mechanischen Veränderungen in dem Hybridmaterial führen kann.

Deshalb ist das Ziel dieser Studie, die auftretende Korrosion an der CFK/Metall-Schnittstelle zu erfassen, damit die Veränderungen der mechanischen Eigenschaften prognostiziert werden können. Deswegen wird aufbauend auf den Ergebnissen der Laboruntersuchungen (mittels elektrochemischen Verfahren, Versuche im Klimakammer und mechanischen Prüfungen) ein analytisches Modell erarbeitet.

 

Ansprechpartnerin:

M.Sc. Aurélie Viandier

 


  aktualisiert am 01.09.2014
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