TU BRAUNSCHWEIG

Schallabstrahlung komplexer Moden


 

gefördert durch

 

Komplexe 2x2 Eigenform der Platte             Reelle 2x2 Eigenform der Platte

 

Die Schallabstrahlungseigenschaften der Struktureigenformen werden oft zur Charakterisierung von Schallquellen, wie den schwingenden Platten, verwendet. Dabei wird in der Regel die Annahme der homogen verteilten Strukturdämpfung getroffen, was zu reellen Struktureigenformen führt. Mit  zunehmendem Einsatz von Hochleistungsverbundstrukturen und steigenden Anforderungen an den akustischen Komfort finden passive Dämpfungsmaßnahmen wie die elastische Zwischenschicht oder eingebettete Elastomerschichten immer breitere Anwendung. Um Gewicht und Kosten zu sparen, werden diese Maßnahmen meistens lokal an einigen kritischen Stellen der schwingenden Struktur verteilt. In diesem Fall ist die räumliche Verteilung der Dämpfung nicht mehr homogen und resultierenden Struktureigenformen sind komplex. Die Dynamik der schwingenden Struktur im Bereich der Resonanzen wird dabei nicht mehr durch reine stehenden Wellen sondern durch die Überlagerung mit laufenden Wellen dominiert. Ein von der DFG gefördertes Projekt untersucht die Schallabstrahlungseigenschaften komplexer Schwingungseigenformen. Mit Hilfe von Simulationen und Messungen soll untersucht werden, in wie weit die Eigenvektorkomplexität den modalen Abstrahlgrad, die räumliche Verteilung akustischer Intensitätsquellen und die Beschaffenheit des abgestrahlten Schallfeldes beeinflusst.

Poster

 

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Oliver Unruh


  aktualisiert am 12.11.2015
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