TU BRAUNSCHWEIG

PRAKTIKUM ANORGANISCHE UND ANALYTISCHE CHEMIE


Dr. Victoria Tamm, Dr. Thomas Bannenberg, Dr. René Frank



Das PRAKTIKUM DER ANORGANISCHEN UND ANALYTISCHEN CHEMIE beschäftigt sich mit Ionenreaktionen in wässrigen Lösungen, Trennverfahren und elementspezifischen Nachweisreaktionen.

Das Praktikum ist in zwei Teile gegliedert:

Dieses experimentelle Praktikum hat sich in seiner Form über die Jahre stark verändert und wurde den heutigen Anforderungen angepasst. Dennoch werden die klassischen Bestimmungsmethoden und Trennverfahren gelernt.

Neben dem Erwerb der theoretischen Grundlagen (Stoffwissen) liegt die eigentliche Bedeutung des Praktikums in dem Kennenlernen von Chemikalien, ihres Reaktionsverhaltens, wie sie zu handhaben sind und in dem Erlernen des sauberen und exakten Arbeitens. Unter der Aufsicht der Assistenten erfahren die Studierenden zum ersten Mal "Chemie" im selbst durchgeführten Experiment. Wie sehen die Chemikalien aus, wie riechen sie, wie reagieren sie. Nicht jedes Experiment klappt auf Anhieb. Engagement und Akribie sind gefragt, um doch ans Ziel zu kommen.

Werden auch heutzutage viele der hier gelernten Techniken von apparativen analytischen Methoden verdrängt, so haben sie doch nicht an Bedeutung verloren und werden nach wie vor in vielen Laboratorien angewendet.

Die Planung und Organisation des Laboralltages und der eigenen Arbeiten, das sichere Arbeiten, das Führen eines Laborjournals, die Protokollierung der Versuchsdurchführung, die Übernahme von Verantwortung und die Durchführung des Labordienstes, aber auch das rücksichtsvolle Zusammenarbeiten mit den Kommilitonen gehören zu den wichtigen Fähigkeiten, die neben den chemischen Kenntnissen vermittelt und erworben werden. Erfahrungen, die prägend für jede spätere Labortätigkeit werden.


  aktualisiert am 12.10.2017
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