Hinweise zum Coronavirus

An der TU Braunschweig gehen wir gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus vor. Als Universität bekennen wir uns ausdrücklich zu den Empfehlungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier insbesondere derjenigen mit Expertise in der Virologie und Epidemiologie. Die Vorgaben des Bundes und des Landes Niedersachsen sowie der Stadt Braunschweig setzen wir konsequent und aus Überzeugung um.

Wir sehen uns in der Verantwortung, der Verbreitung von SARS-Cov-2 in unserer Region und darüber hinaus mit allen uns eigenen Mitteln entgegenzuwirken.

Ziel des Pandemieplans ist der Schutz unserer Mitglieder und Angehörigen. Gleichzeitig wollen wir die Arbeitsfähigkeit unserer Universität aufrechterhalten. Forschung, Lehre, Transfer und Service an der TU Braunschweig sind relevant und werden gebraucht. Wir investieren daher viel, um unseren Studierenden einen unter den gegebenen Umständen reibungsfreien Verlauf ihres Studiums zu ermöglichen, und um den Forscher*innen weiterhin die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ihre Arbeit zu bieten.

Dabei fokussieren wir uns auf die Pflichtaufgaben und vermeiden alle nicht unbedingt erforderlichen Tätigkeiten, um die Gesundheit unserer Studierenden, Beschäftigten, Partner und Gäste nicht zu gefährden. Der Pandemieplan beinhaltet Betriebsstufen und konkrete Maßnahmen, die im Einklang mit den jeweils aktuellen Erkenntnissen und Vorgaben passgenau auf die einzelnen Einrichtungen, Rahmenbedingungen und Aufgabenbereiche unserer Universität abgestimmt sind.

Dabei setzen wir auf die Verantwortung aller und insbesondere unserer hauptamtlichen Beschäftigten.

Auf unserem Campus studieren 20.000 Studierende, arbeiten 3.700 Beschäftigte und gehen etliche Besucher*innen ein und aus. Wir leben vom offenen Austausch in Forschung und Lehre, mit unseren internationalen Gästen und der Region. In diesem Umfeld können sich Coronaviren verbreiten, wenn wir nicht besonders sorgfältig und diszipliniert dagegen angehen.

Im Vergleich zu Schulen findet die Lehre an Hochschulen an vielen verschiedenen Orten mit unterschiedlichsten Kontaktpersonen statt. Studierende wechseln unter normalen Bedingungen an einem Tag zwischen Vorlesungen, Seminarräumen, Arbeitsplätzen und der Bibliothek in unterschiedlichen Gebäuden. Eine Rückverfolgung der Kontakte ist beispielsweise weder praktisch möglich noch gewollt. Mit 20.000 Studierenden ist der Campus der TU Braunschweig daher eher mit einer Großveranstaltung vergleichbar als mit einer Schulklasse. Entsprechend höher müssen die Sicherheitsauflagen sein.

Uns ist wichtig, dass dies schon beim Betreten des Geländes sichtbar und nachvollziehbar ist und auch zum Schutz von Kolleg*innen und Kommiliton*innen beachtet wird.

Wir nehmen die Krise zum Anlass, zu lernen, innovative Ansätze umzusetzen und auch auf zukünftige Herausforderungen bestens vorbereitet zu sein.

Sprechen Sie uns bzw. die zuständigen Kolleg*innen  sehr gern an, wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Ergänzungen haben.


An unserer Universität ist ein Krisenstab unter Leitung des Hauptberuflichen Vizepräsidenten einberufen worden, der die notwendigen Maßnahmen initiiert und umsetzt und die jeweils aktuelle Situation beobachtet und bewertet. Bei allen Maßnahmen stehen wir in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt sowie mit dem Land Niedersachsen und allen weiteren zuständigen Einrichtungen.

Es ist möglich, dass sich die Situation sehr schnell ändert. In diesem Fall lassen wir Ihnen per Mail aktuelle Informationen zukommen. Informieren Sie sich bitte auch regelmäßig über diese Webseite.

Im Übrigen gelten alle Hinweise der Gesundheitsämter und des Robert Koch Instituts: Achten Sie auf die Hygieneregeln und beachten Sie die allgemeinen Auflagen für Reisende und Rückkehrende.

Informationen für alle