TU BRAUNSCHWEIG

Hochschultage Wintersemester 2017/18

Bibliotheksführung der TU Braunschweig

Am 21.12.2017 stand für den wöchentlichen Hochschultag der Technikantinnen die Universitätsbibliotheksführung auf dem Plan. Zuerst wurden die Technikantinnen in zwei Gruppen eingeteilt, die während der Führung von jeweils einem Mitarbeiter betreut wurden. Start der Führung war für die erste Gruppe der Platz mit den öffentlich zugänglichen Computern, an denen eine Buchrecherche durchgeführt werden kann. Die Bibliothek besitzt zirka 1,5 Millionen Bücher, unter anderem auch Zeitschriften. Die passenden Bücher können gefunden werden, in dem ein oder mehrere Schlagwörter als Suchbegriff eingegeben werden.

Jeder Benutzer bekommt nach einer Suchanfrage viele mögliche Buchvorschläge. Außerdem kann im Zuge der Suchanfrage abgelesen werden, wo sich die Bücher befinden, ob sie ausleihbar oder auch als PDF-Datei verfügbar sind.  Im Erdgeschoss der Bibliothek gibt es einen Raum für Einzelarbeit, Computer mit Office-Paketen und die Möglichkeit Drucker zu verwenden. Es gibt auch einen separaten Raum, indem Essen verzehrt werden kann, da bei der Benutzung der Bücher ein Umgang mit Nahrungsmitteln in der Bibliothek nicht erwünscht ist. Im hinteren Teil des Erdgeschosses befindet sich die Lehrbuchsammlung. Dort können Bücher gefunden werden, die die Professoren in ihren Vorlesungen benutzen oder auch Lehrbücher, die mehr Informationen zu den Skripten oder Vorlesungen beinhalten. Außerdem werden im Erdgeschoss der Bibliothek, z.B. an Gedenktagen, Bücher von oder über bekannte Persönlichkeiten, wie Karl May oder John F. Kennedy, ausgestellt. Im ersten Stockwerk befindet sich eine Vielzahl an Normen, die nur zur Einsicht in der   Bibliothek zur Verfügung gestellt werden. Es besteht dort auch die Möglichkeit, kostenlos zu scannen. So können einzelne Seiten eines Buches für den Nutzer digital zur Verfügung gestellt werden, wenn dieser nur bestimmte Seiten eines Buches benötigt. Der Verleih des kompletten Buches kann somit vermieden werden. Im ersten Stockwerk befinden sich hauptsächlich Bücher technischer Themenbereiche, wie z.B. Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Bibliotheksführung ermöglichte den Technikantinnen auch einen Blick in das Kellergeschoss, in welchem hauptsächlich Zeitungen und Zeitschriften zur Ausleihe bereitliegen. Zum Beispiel werden hier immer die neusten Ausgaben der Braunschweiger Zeitung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden im Kellergeschoss aber auch Bücher gelagert. Damit den Studenten die Suche nach einem Themenbereich erleichtert wird, gibt es überall Karten an den Wänden, die beschreiben, wo sich die zugehörigen Bücher befinden. Das zweite Untergeschoss ist nicht öffentlich zugänglich, da dort Bücher und Skripte gelagert werden, die schon älter oder von wichtiger Bedeutung sind. Zum Abschluss des Nachmittags und passend zur Weihnachtszeit rundete ein gemeinsamer Besuch des Braunschweiger Weihnachtsmarktes den Hochschultag ab.

Bericht: Sabine Klassen, Technikantin TU Braunschweig 2017/18, Foto TU Braunschweig


TU-Austauschtag – Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik

Am 12.12.2018 fand der diesjährige Austauschtag der Technikantinnen an der TU Braunschweig statt. An diesem Tag besuchten die Technikantinnen der TU Braunschweig gemeinsam mit den Technikantinnen der Ostfalia die Vorlesung Technische Mechanik 1. Danach präsentierte uns Frau Dr. Just-Wolgast von der Zentralen Studienberatung in einem Vortrag viele Fakten rund ums Studium. Anschließend konnten vielseitige Fragen zum Studium an der TU Braunschweig geklärt werden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa teilten sich die Technikantinnen in zwei Gruppen und besichtigten zwei verschiedene Institute. Eine Gruppe besichtigte das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik. Zunächst gab es eine kurze Einleitung, in der die verschiedenen Gebiete, in welchen das Institut forscht, vorgestellt wurden.

Darauffolgend wurde die Forschung an Kühlschmierstoffen präsentiert. Diese dienen in der Fertigungstechnik beim Trennen und Umformen auf Werkzeugmaschinen der Wärmeabfuhr sowie zur Verminderung der Reibung zwischen Werkzeug und Werkstück durch Schmierung. Mit sogenannten „Tribo-Tests“ werden die Eigenschaften der Kühlmittelstoffe untersucht. Bei diesem Test wird in ein vorgebohrtes Loch der zu testende Kühlschmierstoff gegeben und es wird in das Loch ein Gewinde geschnitten. Hierbei wird zum einen die Temperatur gemessen, um die Kühlwirkung zu untersuchen, und zum anderen wird das Drehmoment aufgezeichnet, um die Schmierung zu untersuchen. Wenn das Drehmoment bzw. die Kraft hoch ist, ist das Schmierverhalten schlecht. Den Technikantinnen wurde der Test zum einen mit einem Kühlschmierstoff auf Wasserbasis demonstriert, welcher meistens ein gutes Kühlverhalten aufweist, und zum anderen mit einem auf Ölbasis, welcher meist ein besseres Schmierverhalten als Kühlschmierstoffe auf Wasserbasis hat. Dies wurde durch den Tribo-Test bestätigt. Danach wurde die Reichert Verschleißwaage vorgestellt. Bei diesem Versuch wird wieder das Schmierverhalten der Kühlschmierstoffe untersucht. Hierbei wird ein kleines zylinderförmiges Stück Metall eingespannt und mit einem Gewicht auf einen sich rotierenden Ring gedrückt. Dieser Ring ist mit dem Kühlschmierstoff benetzt, welcher während des Tests gekühlt wird. Nach einem Prüfweg von 100 Metern hält der Ring an und auf dem Stück Metall ist aufgrund der Reibung eine ovale Kerbe zu erkennen. Diese wird ausgemessen, um das Schmierverhalten des Kühlmittelstoffes durch den Test zu beurteilen.

Als zweites wurde die Battery LabFactory vorgestellt. In diesem Teil des Instituts werden Batterien hergestellt und getestet, um effektivere Batterien zu entwickeln. Dabei wird die gesamte Prozesskette vom Material über die Herstellung bis zur Benutzung und dem Recycling durchgespielt. Zuerst wird aus seltenen Erden eine Masse hergestellt, mit welcher im nächsten Schritt die Anode aus Kupfer und auch die Kathode aus Aluminium beschichtet werden. Diese Beschichtung muss zunächst trocknen und wird danach kalandriert, also platt gewalzt, um Unebenheiten in der Beschichtung zu beseitigen. Als nächstes werden die Anoden und Kathoden zurechtgeschnitten und dann in sogenannten Packages zusammengepackt. Zwischen Anode und Kathode kommt hierbei eine Trennschicht. Danach werden die Anode und Kathode kontaktiert, in eine Verpackung eingehaust, mit dem Elektrolyt befüllt und letztendlich verschlossen. Damit die Batterie sicher benutzt werden kann, muss diese zunächst circa 50 Lade- und Entladevorgänge durchleben.

Danach ist die Batterie fertig und kann weiteren Tests zur Erforschung ihrer Effizienz unterzogen werden. Weil zur Herstellung seltene Erden benutzt werden, wird auch an Verfahren zum Recycling der Batterien geforscht, da sonst das Material aus anderen Kontinenten importiert werden muss.

Nach der Führung bestand noch die Möglichkeit, den beiden wissenschaftlichen Mitarbeitern Nadine Madanchi und Matthias Thomitzek, die die Führung organisiert haben, Fragen zu stellen. Darüber hinaus erzählten Frau Madanchi und Herr Thomitzek auch noch etwas über ihren Werdegang und ihre Studienzeit. 

Bericht:  Antonia Neidhardt, Technikantin TU Braunschweig 2017/18, Fotos Jenny Fricke/TU Braunschweig


Austauschtag der TU Braunschweig und Ostfalia Wolfenbüttel

Am Donnerstag, den 12. Dezember 2017, hatten wir, die Technikantinnen der TU Braunschweig, ein gemeinsames Programm mit den Technikantinnen der Ostfalia Hochschule hier an der TU Braunschweig, wobei uns die breite Vielfalt einer Universität vorgestellt wurde. Wir besuchten die Vorlesung Technische Mechanik 1, nahmen am einer Informationsveranstaltung der Zentralen Studienberatung teil und erkundeten anschließend noch das Institut für Siedlungswasserwirtschaft beziehungsweise die Lernfabrik und die Battery Lab Factory.

Pünktlich gegen 08:00 Uhr betraten wir zusammen mit den anderen Technikantinnen das Auditorium Maximum (größter Hörsaal der TU Braunschweig), um uns die Vorlesung Technische Mechanik 1 anzuhören. Professor Doktor Markus Böl lehrte den vielen Studenten und Studentinnen der verschiedensten Studiengänge (beispielsweise Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen oder Informatik) die physikalischen Grundlagen bestimmter technischer Systeme. Nach vielen spannenden mathematischen Formeln und Skizzen begaben wir uns auf den Weg in Richtung BRICS (kurz für Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology).

 

Um 10:00 Uhr begrüßte uns Frau Kristin Busch von der Zentralen Studienberatung zur Informationsveranstaltung im BRICS. Anschließend erzählte uns ihre Kollegin Frau Dr. Kerstin Just-Wolgast etwas über das Studienangebot der TU Braunschweig, spezialisiert auf MINT-Fächer. Von allgemeinen Fakten, wie zum Beispiel, dass die TU 70 Studiengänge an sechs Fakultäten anbietet oder das ganz Braunschweig der Hotspot für Forschung und Entwicklung schlechthin ist, bis hin zu weiteren Einzelheiten berichtete Sie uns alles, was wir über das Studium wissen wollten. Des Weiteren informierte Frau Just-Wolgast uns über Freizeitaktivitäten, die man während des Studiums an der TU Braunschweig machen kann. Zum Schluss machte Sie uns noch auf weitere Termine aufmerksam wie die TU-Night oder den HIT (Hochschulinformationstag), damit wir bestens für unser Studium vorbereitet sind.

Weitere Infos und Hilfen für Studieninteressierte oder Studierende gibt es auch unter: Zentrale Studienberatung (ZSB) @ TU Braunschweig

 

Zeitig zum Mittag um 11:30 Uhr gingen wir nach der Veranstaltung zur Mensa, wo wir uns über den lehrreichen Vormittag austauschten. Nach der Pause ging es dann weiter zu den Instituten, wo wir eine Führung bekommen haben.

Das Institut für Siedlungswasserwirtschaft beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit Wasser in Siedlungen. Frau Rosa Dellbrügge und Herr Sören Hornig erzählten uns einiges über die nachhaltige Entwicklung des Wasserhaushalts und die Sicherung von Wasserressourcen. Studierende des Bauingenieurwesens oder des Umweltingenieurwesens/der Umweltnaturwissenschaften beschäftigen sich also später beispielsweise mit der Trinkwasserversorgung oder der Abwasserreinigung. Nach den allgemeinen Fakten über die Siedlungswasserwirtschaft wurde uns die Funktionsweise einer Kläranlage beschrieben. Die Aufbereitung des Abwassers verläuft in vielen Einzelschritten, bei denen das Wasser gereinigt wird. Erst werden die groben, festen Stoffe, dann Öle, Fette und Sand entfernt und zum Schluss wird eine biologische Reinigung des Abwassers durchgeführt. Der Reinigungsprozess beinhaltet auch einen großen Anteil an Recycling. Die Feststoffe, die aus dem Abwasser gefiltert werden, können später als Brennstoff oder Dünger genutzt werden. Abschließend zeigten uns Herr Hornig und Frau Dellbrügge noch ihre Versuchsanlagen und den Laborbereich, in denen sie die Reinigung vom Abwasser optimieren, indem sie mithilfe von Innovationen oder Modifikationen die Anlagen verbessern und weiterentwickeln.

Bericht: Leoni Hardam, Technikantin TU Braunschweig 2017/18, Fotos Britta Böckmann/TU Braunschweig


Besuch im Legolabor

Am Donnerstag, den 23.11.2017 und am Donnerstag, den 30.11.2017 waren jeweils eine Gruppe von uns im Legolabor am Institut für Programmierung und Reaktive Systeme. Wir trafen uns im Informatikzentrum und wurden von Sascha Lity, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, und dem studentischen Mitarbeiter Maximilian von Unwerth begrüßt. Unsere Aufgabe war es, in Gruppen von zwei oder drei Personen einen Lego Mindstorms Roboter mit der Programmiersprache Java zu programmieren.

Der Roboter war als vierrädriges Gefährt aufgebaut und sollte mit Hilfe eines Sensors eine  Parklücke finden und rückwärts in diese einparken. Jede Gruppe hatte ein Aufgabenblatt und ein paar Blätter mit Java-Befehlen zu deren Beschreibung.
Die erste Aufgabe war die Inbetriebnahme unseres Roboters. Auf dem Computer sollten wir den Java Editor öffnen, eine neue Datei erstellen und mit Hilfe des Programmierblatts dem Roboter ein freundliches HelloWorld auf den Bildschirm zaubern. Nach jeder neuen Programmierung musste das Programm an den Roboter gesendet werden. Dies erfolgte über Bluetooth. Nach der netten Begrüßung unseres Roboters ging es an das Fahren.

Zuerst hieß es, sich mit den Funktionen vertraut zu machen. Die nächste Aufgabe war es, dem Roboter den Programmiernamen unserPilot zu geben. Diesen Ausdruck haben wir dann immer verwendet, um unseren Roboter etwas tun zu lassen. Nun sollte der Roboter 20 Einheiten nach vorne fahren, sich umdrehen und die 20 Einheiten zurückfahren. Der Java-Befehl für diese Aufgabe lautete „unserPilot.travel(20)“ und „unserPilot.rotate(180)“. Der nächst Schritt war der Sensor. Auch dieser bekam einen Programmiernamen. Er sollte erkennen, ob links vom Roboter eine Wand oder eine Lücke ist. In Java muss man das allerdings so programmieren, dass der Roboter so lange fährt, wie neben ihm eine Wand ist. Dann sollte er über den Befehl „sound.beep“ einen Ton von sich geben und dann solange weiterfahren, wie eine Lücke neben ihm ist. Sobald wieder eine Wand neben ihm auftaucht hält er dann an und gibt wieder einen Ton von sich. Nun fehlt nur noch das Einparken. Durch geschicktes Rotieren, Rückwärtsfahren und Zurückrotieren stand der Roboter ruck zuck in der Parklücke. 

Als Extraaufgabe sollte der Roboter an den Parklücken vorbeifahren, sie ausmessen und nur dann einparken, wenn die Lücke groß genug für ihn ist. Diese Aufgabe war etwas komplizierter. Nur durch strukturierte Programmierung und geschickt eingesetzte Programmierschleifen konnte man diese Aufgabe bewältigen. Doch mit Hilfe von Herrn Lity und Maximilian von Unwerth haben wir das  alle geschafft. Der Roboter erkannte durch den Sensor die Wand und die Lücke. 

Durch eine Programmierzeile wurde die gemessene Umdrehungszahl des linken Hinterrads auf null zurückgesetzt sobald eine Lücke begann. Ist die Lücke zu Ende, wird die Umdrehungszahl des Hinterrads ausgelesen und bei richtiger Einstellung parkt er nur in die Lücke ein, die groß genug ist.

Diese Stunden im Legolabor haben uns viel Spaß gemacht. Das Ziel des Legolabors, allen die Informatik und das Programmieren näher zu bringen, konnte es vollkommen erfüllen. Das Legolabor ist für alle was. Schulen können als AG die Informatik kennenlernen und Studenten das Legolabor als Praxisanwendung zur Klausurvorbereitung nutzen. Innerhalb von ein paar Stunden kann man, wie wir, einen Einparkroboter programmieren oder den Koffertransport an einem Flughafen nachstellen. Es wurde sogar schon mal Fußball mit den Robotern gespielt. Es war eine schöne Erfahrung und ein guter Einblick in die Informatik.

Bericht: Joana Greinke, Technikantin TU Braunschweig 2017/18, Fotos TU Braunschweig


"Studium unter der Lupe" - Für einen Tag Studentin an der Ostfalia

Am Montag, den 13. November 2017, machten wir uns als Technikantinnen der TU Braunschweig auf die Reise, um die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel aufzusuchen und uns die Antwort dieser Frage näher zu bringen.

Denn dort wurde ein vielseitiges Programm in den Fakultäten Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Recht, Soziale Arbeit und Versorgungstechnik geboten. 69 Veranstaltungen, von allgemeinen Vorträgen, Beratungen, Campus-Führungen über den Wissenschaftstruck der Ostfalia, Laborveranstaltungen bis hin zu regulären Vorlesungen durfte alles in Wolfenbüttel „unter die Lupe“ genommen werden. So lautete auch das Motto der Ostfalia vom 13.11.17 bis zum 16.11.17 „Studium unter der Lupe“. An diesen vier Tagen fand das Projekt auf die vier Standorte der Ostfalia verteilt statt (Wolfenbüttel, Wolfsburg, Salzgitter und Suderburg).

Willkommen waren alle, die sich für einzelne Veranstaltungen sowie Studiengänge interessierten oder auch einfach mal etwas Hochschulluft schnuppern wollten. Das Programm konnte individuell nach eigenem Belieben zusammengestellt werden. Da ich mich vor allem für die technischen Bereiche interessiere und wir durch das Technikum an der TU Braunschweig bereits einen intensiven Einblick in reguläre Vorlesungen bekommen, habe ich für mein Programm vor allem technische Laborveranstaltungen gewählt:

09.30 Uhr – 10.00 Uhr:                3D Drucken – Was geht wirklich?  (Laborveranstaltung)

Dipl.-Ing. Franz Haas, Jonas Amelung, B.Eng.

10.15 Uhr – 10.45 Uhr:                Wie finanziere ich mein Studium? – Alles über das Bafög, von
                                                           Antragsstellung bis Zuständigkeit
  (allgemeiner Vortrag)

Kurt Schulz (Studentenwerk OstNiedersachsen)

11.00 Uhr – 11.30 Uhr:                 Wie beherrscht man einen Roboter? (Laborveranstaltung)

                                                           Adam Maischik, B.Eng.

12.00 Uhr – 13.00 Uhr:                 Gewitterblitz und Teslaströme (Experimentalvortrag)

                                                           Dipl.-Ing. Felix Kraus

13.15 Uhr – 14.00 Uhr:                Elektromobilität (Laborveranstaltung)

                                                           Clemens Vierow, M.Eng.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Technikum-Referentin der Ostfalia, Anna Salbach, durfte es auch schon für alle losgehen. 

Gezielt zum ersten Programmpunkt durch die Flure der Ostfalia – schnell ist ein Unterschied zwischen Hochschule und Universität bemerkbar: Die Räumlichkeiten erinnern mehr an die einer Schule, so sind kleinere Gruppen und eben auch persönlicheres Interagieren während der Vorlesungen möglich.

Meine erste Laborveranstaltung führte mich zu verschiedenen 3D-Druckern der Ostfalia. Das auch gerne als „PabLab“ bezeichnete Labor dient vor allem als Werkstatt für Studierende, die sich gerade mit Projekt- oder Studienarbeiten beschäftigen - so Jonas Amelung (Student der Ostfalia, B. Eng.). Derweil er einige 3D-Drucker zeigte, erklärte er auch das grobe Verfahren während des Druckvorgangs und gravierende Unterschiede einzelner Modelle. Der 3D-Druck ist ein Verfahren, bei dem Material Schicht für Schicht aufgetragen und so dreidimensionale Gegenstände ereugt werden. Meistens besteht das Druckmaterial zum größten Teil aus schmelzbaren Kunststoffen.

So sei zum Beispiel das Druckmaterial des FDM-Druckers (Fused Deposition Modeling) mit 20€ pro kg sehr günstig, der gedruckte Gegenstand muss sich jedoch aufgrund der rauen Oberfläche einer Nachbearbeitung unterziehen. Andere 3D-Drucker schaffen eine noch viel glattere Oberfläche und höhere Schichten des Materials. Die Grenzen des 3D-Drucks liegen in der Feinheit. Höhentechnisch können sie sich sehr genau an Vorgaben halten, in der Breite hingegen muss man mit einem kleinen Toleranzbereich rechnen. Auch Löcher werden oftmals kleiner als vorgegeben. Je komplexer die Geometrie, desto länger dauert auch der Druckvorgang. Deshalb sollte ein 3D-Drucker nur dort eingesetzt werden, wo es auch Sinn macht. Manchmal ist eine simplere Simulation z.B. durch Handarbeit mit Holz viel effizienter. 

Die Frage „Wie finanziere ich mein Studium?“ bietet mehrere Antworten: Stipendien, Jobben/Erspartes, Unterhalt von Eltern, Kredite/Darlehen/Bildungsfonds sowie BAföG und Kindergeld. Kurt Schulz vom Studentenwerk Ost-Niedersachsen klärte über das Thema „BAföG“ (Bundes-Ausbildungsrderungs -Gesetz) auf: „Viele beantragen erst kein BAföG, weil sie denken, es stünde ihnen nichts zu. Mit dieser Ansicht liegen viele falsch.“  Studium bedeutet nicht nur Wissenserwerb, sondern auch, dass viele Kosten auf einen zukommen. Der Betrag, der Studierenden zusteht, ist individuell abgestimmt und hängt von mehreren Faktoren wie zum Beispiel vom Einkommen der Eltern, Miet- oder Eigentumswohnung, etc. ab. Der BAföG-Betrag kann maximal 735€ betragen, davon sind 50% als unverzinsliches Darlehen, das zurückgezahlt werden muss, und 50% als „geschenkte“ Förderung zu verstehen. Alle weiteren Bedingungen können auf www.bafög.de nachgelesen werden und auch BAföG-Beratungen bieten individuelle Informationen. Doch eins betont Kurt Schulz immer wieder: „Einfach versuchen, man verschenkt mit einer Antragstellung kein Geld!“

Selber einen Roboter „teachen“, damit er zum Beispiel einen Gegenstand trotz Hindernissen in ein Gefäß befördert, ein Vortrag über Elektromobilität und spannende Experimente mit „Mini“-Blitzen:  auch meine letzten drei Vorstellungen hatten es in sich!

Büsten verschiedener 3D Druckverfahren & Gewitterblitz und Teslaströme mit Dipl.-Ing. Felix Kraus


Nach der letzten Veranstaltung war es dann geschafft. Auch das gesamte Programm „Studium unter der Lupe“ war um 14 Uhr zu Ende, sodass wir uns alle daraufhin auf den Heimweg machten.

Insgesamt kann ich das Projekt „Studium unter der Lupe“ der Ostfalia Hochschule sehr empfehlen. Schließlich kann man über verschiedenen Studiengänge und über die Hochschulatmosphäre so viel lesen wie man möchte, den besten Einblick bekommt man jedoch immer noch, wenn man einfach mal selbst mittendrin gewesen ist! 

Bericht: Verena Tegeler, Technikantin der TU Braunschweig 2017/18, Fotos Ostfalia und V. Tegeler

Vorstellung: Studiengang Informatik

Am Donnerstag, den 26. Oktober 2017, wurde uns Technikantinnen der Studiengang Informatik vorgestellt.

Die Studiengangskoordinatorin Yvonne Sehnert erzählte uns erst in einem Vortrag, wie ein Informatikstudium abläuft, welche Voraussetzungen und Eigenschaften Studierende mitbringen sollten und welche Berufsaussichten wir hätten. Danach konnten wir in einem offenen Gespräch alle weiteren Fragen klären.

 Die Informatik ist ein Department der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät, eine von sechs Fakultäten der TU-Braunschweig. Das Department „Informatik“ besteht aktuell aus zehn Instituten mit 14 Professorinnen und Professoren, die sich auf verschiedene Themen wie Algorithmik, Medizinische Informatik, Softwaresicherheit etc. spezialisiert haben.

Ein Informatikstudium umfasst in der Regel sechs Semester Regelstudienzeit bis zum Bachelorabschluss und weitere vier Semester bis zum Master-abschluss. Hierbei wird das Leistungspunktesystem (LP) angewendet. Im Bachelor müssen 180 LP erbracht werden und im Master 120 LP. Ein Leistungspunkt erfordert circa 25-30 Arbeitsstunden. Yvonne Sehnert betonte hier, dass ein Studium ein Vollzeitjob sei, nur mit dem Besuch der Vorlesung sei die Arbeit nicht getan. 

Daher sollten die angehenden Bachelorstudierenden einige Voraussetzungen mitbringen. Es ist wichtig, ein gutes Abstraktionsvermögen zu haben, die Studierenden sollten Spaß an analytischem und logischem Denken haben und gerne im Team arbeiten. Disziplin und Durchhaltevermögen seien ebenfalls wichtige Eigenschaften, genau wie gute Englischkenntnisse.

In den ersten Semestern besuchen die Studierenden vor allem Vorlesungen zur Praktischen Informatik und Mathematik, aber auch die Theoretische Informatik ist Pflichtbestandteil im Bachelorstudium Informatik. Im weiteren Verlauf des Studiums kommen Module in den Wahlpflichtbereichen Informatik und Mathematik dazu. Darüber hinaus müssen die Studierenden ein Nebenfach sowie Schlüsselqualifikationen wählen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen kann zum Beispiel ein Bewerbungstraining oder ein Sprachkurs belegt werden.

Am Ende ihres Vortrages erklärte Frau Sehnert uns noch, welche Berufsaussichten Informatiker haben. Sie arbeiten entweder ganz klassisch in der Software- und Hardwareentwicklung, können aber auch im Bereich Consulting, im Projektmanagement oder im öffentlichen Dienst (z.B. Forschung und Lehre) tätig sein. Frau Sehnert betont, “den Informatiker gibt es nicht, es kommt auf die Spezialisierung und das Einsatzgebiert an und insbesondere letzteres ist vielfältig“.

Weitere Informationen über den Studiengang gibt es im Internet unter folgender Adresse: https://www.tu-braunschweig.de/informatik-bsc/struktur


Bericht: Pia Georgiew, Technikantin an der TU-Braunschweig 2017/18 Fotos Informatik Flyer TU-Braunschweig 

EDV-Einführung in das Hochschulnetz

Wie schafft man es, an der Uni immer alle seine Vorlesungen, Übungen und weitere Veranstaltungen organisiert zu bekommen? Die Lösung dieses Problems sollte uns bei der EDV-Einführung am 19.10.2017 näher gebracht werden.

Zunächst erzählte uns die Master-Studentin Loreen Kaiser jedoch etwas über ihren Werdegang. Besonders interessant war, dass sie sehr verschiedene Möglichkeiten schon wahrgenommen hatte. Erst eine Ausbildung, dann ein Informatik-Studium an einer Fachhochschule und nun das Master-Studium an der TU Braunschweig. Auf die Frage, was der größte Unterschied zwischen einer Fachhochschule und einer Universität sei, antwortete sie, dass auf einer Fachhochschule schon alles von Anfang an durchgeplant wäre, während man sich auf einer Universität erst im Laufe des Studiums in eine bestimmte Richtung vertieften würde.

Auch stellte sie uns die Informatik an der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät der TU vor. Gegründet wurde das Informatikdepartment bereits 1972. Die In­formatik, eine der vielseitigsten und zukunftssichersten Studienrichtungen, beinhaltet eine riesige Auswahl an Jobs (Automobilbranche, Medizintechnik, Banken, Schienenverkehr, Design, Werbung, …) und bietet zudem eine Vielzahl von Forschungsmöglichkeiten. An der TU Braunschweig wird zum Beispiel aktuell geforscht, inwiefern uns Gesichter (z.B. bei PC-Spielen) beeinflussen.

Nach der kurzen Vorstellung des Departments, fing unsere Tutorin Jenny Fricke an, uns den studienbegleitenden Internetsupport zu erklären, unter welchen auch die Plattform StudIP fällt.

Wir meldeten uns alle mit unseren zu Hause erstellten Benutzerkonten an und dann ging es auch schon los. Der Reiter „Veranstaltungen“ eröffnet die Möglichkeit, sich bei Veranstaltungen anzumelden und Dateien auszutauschen. Zudem werden dort Termine und die Räume bekanntgegeben. Im Planer erfolgt die Erstellung eines personifizierten Stundenplanes. So hat man immer alle Veranstaltungen auf einen Blick. Am „Schwarzen Brett“ gibt es für Studierende und Mitarbeiter der TU die Möglichkeit, Anzeigen online zu stellen. Diese können z. B. Jobangebote oder Wohnungen beinhalten.

Auch die Speisepläne der Mensen sind auf StudIP hinterlegt.

Das Hochschulportal für Studierende, Lehrende und Mitarbeiter QIS stellt eine weitere Möglichkeit dar, sich bei Veranstaltungen anzumelden und einen personifizierten Stundenplan zu erstellten. . Das Wichtigste an dem Portal ist jedoch die Prüfungsverwaltung. In QIS findet die Prüfungsan- und abmeldung statt, zudem ist dort eine Notenübersicht anzusehen. Auch sind in QIS bei „Meine Daten“ die zeugnisrelevanten Daten hinterlegt und TAN-Listen werden für die Prüfungsan- und abmeldung generiert.

Im Bereich der Fakultät Maschinenbau, die viele verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge anbietet, wurde uns noch das Maschinenbau-Forum vorgestellt. 

Dort stellen Studenten für andere Studenten Gedächtnisprotokolle, Klausuren, Zusammenfassungen oder ähnliches zur Verfügung. Es gibt die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Anzeigen verfügbar zu machen oder Lerngemeinschaften zu gründen.

Weiterführende Links:

Bei Störungen oder benötigter Hilfe: https://doku.rz.tu-bs.de/doku.php

IT-Start-Hilfe: www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/it/dontpanic.pdf

Aktuelle Forschung: https://graphics.tu-bs.de/publications/mustafa2017how

Bericht: Ana Ueberhorst, Technikantin der TU Braunschweig 2017/18, Fotos www.studip.tu-braunschweig.de; www.mb-bs.info                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

Exkursion zur Bühler GmbH

Am Donnerstag, den 12.10.17, haben wir 15 Technikantinnen der TU Braunschweig uns gemeinsam mit den sechs Technikantinnen der Ostfalia Hochschule aufgemacht, um uns die Bühler GmbH in Braunschweig anzusehen. „Bühler“ ? Vor unserem Technikum hatten erst zwei der Technikantinnen von dieser Firma gehört. Daher waren wir umso überraschter zu erfahren, dass  wir alle täglich mit Produkten in Berührung kommen, die mit Hilfe der Maschinen von Bühler hergestellt werden.

Bei unserem Eintreffen wurde uns zunächst das Unternehmen vorgestellt. Vor etwa 150 Jahren mit wenigen Mitarbeitern in der Schweiz gegründet, hat sich Bühler mittlerweile zu einem weltweiten Konzern mit über 140 Standorten und 10 800 Mitarbeitern entwickelt. Bühler baut Maschinen, die spezifisch auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind und meist in der Lebensmittelindustrie verwendet werden. So kommen Bühler-Maschinen in 65% der weltweiten Weizenproduktion und 60% der Schokoladenproduktion zum Einsatz. Lindt, Rittersport, Nestlé, Heinecken, Becks, sie alle sind Kunden von Bühler.

Nachdem uns das Unternehmen vorgestellt wurde, haben zwei Bühler-Mitarbeiter uns etwas über ihren Werdegang erzählt. Eine junge Projektleiterin, die erst seit etwa einem Jahr bei Bühler arbeitet und ein gestandener Bühler-Mitarbeiter, der schon seit über 35 Jahren im Unternehmen ist. Die eine mit einer Ausbildung zur Müllerin und der andere mit einem Studium zum Maschinenbau-Ingenieur. Es wurde schnell klar, dass man auf viele verschiedene Weisen zu Bühler kommen kann und es auch innerhalb der Firma viele Jobperspektiven gibt.

Anschließend haben wir eine Werksführung bekommen. Zuerst wurde uns die Abteilung der Rostfreien-Fertigung gezeigt. Hier wurden Metalteile zugeschnitten und geschweißt, wodurch nach und nach die großen Bühler-Maschinen entstehen. In der nächsten Halle wurden Conchen produziert. Conchen sind große Behälter, in denen Schokolade bis zu 72 Stunden gerührt wird, um ihre cremige Struktur zu erhalten. Wir konnten uns eine der mittelgroßen Maschinen anschauen, „nur“ etwa 4m hoch mit einem Fassungsvermögen von etwa 10t Schokolade. Anschließend ging es weiter zu den Plansichtern. Sie werden genutzt um beispielsweise Mehl und Zucker in feines Pulver zu sieben. Auch hier konnten wir  uns die Produktionsschritte von den ersten Bauteilen bis zur fertigen Maschine ansehen. Die nächste Halle enthielt hunderte Walzen. Bühler stellt diese her oder überarbeitet sie für den erneuten Gebrauch. Auch die Ausbildungswerkstatt, in der einige der 33 Auszubildenden Bühlers arbeiten, konnten wir uns ansehen.

Nach der Werksführung ging es raus zum Gruppenbild vor der denkmalgeschützten Fassade der alten Fabrik. Uns wurde vorgeschlagen, uns doch mal für ein Praktikum oder eine Ausbildung bei Bühler zu bewerben, bei 3 Frauen und 177 Männern im Bereich Fabrikation und Logistik könnte man doch noch einige Frauen brauchen.

Gruppenbild der TU und Ostfalia Technikantinnen

Zum Schluss gab es noch eine Fragerunde, bei der uns alle noch offenen Fragen beantwortet wurden, bevor unser Ausflug zu Bühler zu Ende ging. Es war sehr interessant, die Lebensgeschichten der Mitarbeiter zu hören und uns die Produktion anzusehen. So haben wir viel über ein Unternehmen gelernt, das uns jeden Tag im Alltag begegnet.

Bericht: Sabrina Zetsche, Technikantin der TU Braunschweig 2017/18, Foto TU Braunschweig/Gleichstellungsbüro


Bericht über unser Bewerbungstraining

Am Donnerstag, den 5. Oktober 2017, haben wir Technikantinnen an einem Bewerbungstraining des Instituts für Psychologie teilgenommen. Das Training wurde von der am Lehrstuhl für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie tätigen Psychologin M. Sc. Julia Straube geleitet. Dabei haben wir in vier Stunden alles bezüglich der Informationssuche zu Beginn jedes Bewerbungsprozesses, des Anschreiben und des Bewerbungsgesprächs besprochen.

Das Training startete um 09:00 Uhr mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Anschließend sollten wir uns im Raum entsprechend unserer bisherigen Erfahrungen mit Bewerbungen positionieren: Fensterseite hieß komplett unerfahren, Türseite Bewerbungsprofi. Wie nicht anders zu erwarten, stellten wir uns alle relativ nah am Fenster auf und begründeten dies damit, dass wir uns bisher erst bei sehr wenigen Stellen bewerben mussten.

Nachdem geklärt wurde, in welchen Situationen wir auf Stellenausschreibungen treffen, analysierten wir in Gruppen eine Beispielstellenanzeige und achteten dabei auf Hinweise, was die Firma von ihren Bewerbern erwartet. Wir erhielten viele wichtige Informationen für unsere Anschreiben, beispielsweise an wen die Anrede gerichtet wird, welche Formatierung verwendet werden sollte, was inhaltlich auf jeden Fall enthalten sein sollte, aber auch die richtige Gestaltung des Lebenslaufs und der Bewerbungsmappe. All unsere Fragen konnten geklärt werden und es gab ein Handout, welches alles Gelernte noch einmal präzise zusammenfasst.

Dann folgte ein etwas schwierigerer Teil: Wir sollten unsere Stärken und Schwächen formulieren. Wir erhielten viele Informationen darüber, wie ein Bewerbungsgespräch ablaufen könnte und lernten an Beispielen Fragen und Antworten kennen. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, dies in einem simulierten Bewerbungsgespräch zu trainieren, um Feedback zu Sprache, Mimik und Gestik zu erhalten.

Bewerbungstraining der Technikantinnen

Zum Schluss sollten wir uns wieder positionieren, diesmal zu der Frage, wie sicher wir uns jetzt im Schreiben von Bewerbungen fühlen. Diesmal haben sich alle mittig oder sogar nah bei der Tür positioniert. Theoretisch fühlen wir uns alle super vorbereitet, jetzt fehlt uns nur noch die praktische Erfahrung. Das Bewerbungstraining hat uns allen sehr gut gefallen und wird uns sicherlich bei zukünftigen Bewerbungen sehr weiterhelfen.

Bericht: Marlene Gillmann, Technikantin TU Braunschweig 2017/18, Foto Antonia Marienfeld/TU Braunschweig


Uni-Start für neue Technikantinnen an der TU Braunschweig 

Nachdem bereits Anfang September das Niedersachsen-Technikum 2017/18 mit einer landesweiten Auftaktveranstaltung in Hannover startete, fand nun Ende September der Einführungsworkshop für die 15 neuen Technikantinnen an der TU Braunschweig statt. Zu Beginn stand vor allem das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Auch Erfahrungsberichte aus den ersten Wochen im betrieblichen Praktikum sorgten für interessierte Nachfragen und anregende Gespräche.

Nach der Erläuterung und Erledigung einiger organisatorischer Angelegenheiten ging es zu einem gemeinsamen Mittagessen in die Mensa. Anschließend konnten Unsicherheiten und Fragen zum richtigen Verhalten im Praktikumsbetrieb unter der Überschrift „DOs und DON´Ts im Praktikum“ besprochen und geklärt werden.

Was die Technikantinnen an ihren Hochschultagen an der TU Braunschweig erwarten wird, erläuterte schließlich die Referentin des Niedersachen-Technikums an der TU, Britta Böckmann. Sie gab einen Überblick über die Semesterplanung mit Lehrveranstaltungen, Besichtigungen, Workshops und Gesprächen. Die Technikantinnen werden an einer Lehrveranstaltung im Maschinenbau teilnehmen. Hier können sie auch eine Prüfung absolvieren und sich ggf. Creditpoints für ein späteres Studium anrechnen lassen. Bei Interesse können auch weitere Lehrveranstaltungen aus technischen Studiengängen besucht werden.

                

Einführungsworkshop für Technikantinnen

Zum Ende des Einführungsworkshops wurden die Erwartungen der Technikantinnen an das Technikum auf einer großen Wandtafel zusammengetragen. „Einblick in verschiedene technische Berufe“, aber auch „Eindrücke vom Berufsalltag“ möchten sie im betrieblichen Praktikum gewinnen. Vom Hochschultag erhoffen sich die Technikantinnen „genauere Vorstellungen von verschiedenen Studiengängen“ und „Informationen rund ums Studium“. Den „passenden Studiengang zu finden“ und schließlich eine Entscheidung treffen zu können steht dabei für die Technikantinnen an erster Stelle. Nicht zuletzt wünschen sich alle einen intensiven Erfahrungsaustausch und Unterstützung innerhalb der Gruppe.


Bericht: Britta Böckmann, Koordinatorin Niedersachsen-Technikum an der TU Braunschweig, Foto TU Braunschweig/Gleichstellungsbüro






  aktualisiert am 15.01.2018
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