TU BRAUNSCHWEIG

Informationen für Beschäftigte

Arbeiten:

Mutterschutzgesetz

Das Mutterschutzgesetz dient dem Schutz der Mutter und ihres Kindes – es enthält sowohl Schutzvorschriften für werdende als auch für stillende Mütter. Es gilt für alle Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, unabhängig von Staatsangehörigkeit oder Familienstand.
Das Beschäftigungsverbot für Mütter besteht 6 Wochen vor der Entbindung und 8 Wochen danach. Vor der Entbindung darf die Mutter allerdings freiwillig weiterarbeiten, danach besteht ein absolutes Beschäftigungsverbot.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer/m Sachbearbeiter/in in der Personalabteilung sowie in einer Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/themen-lotse,did=3156.html

Elternzeit

Die Elternzeit können alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beantragen, d.h. das auch ein Anspruch für befristet Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte, studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte sowie Auszubildende besteht. Jedem Elternteil stehen drei Jahre Elternzeit zu. Seit dem 1. Januar 2015 kann die Elternzeit noch flexibler über den dritten Geburtstag des Kindes hinaus genommen werden: 24 der insgesamt 36 Elternzeitmonate dürfen nun zwischen das 3. und 8. Lebensjahr des Kindes gelegt werden. Bitte beachten Sie die verschiedenen Anmeldefristen!
Wenden Sie sich bei Fragen rund um die Beantragung der Elternzeit direkt und möglichst frühzeitig an Ihre/n Sachbearbeiter/in in der Personalabteilung.
Weitere Informationen zur Elternzeit allgemein erhalten Sie beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=16318.html

Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben und wissenschaftliche Hilfskräfte haben meist zeitlich befristete Arbeitsverträge. Durch das am 18. April 2007 in Kraft getretene Wissenschaftszeitvertragsgesetz kann sich die insgesamt zulässige Befristungsdauer in der Qualifizierungsphase um zwei Jahre je Kind unter 18 Jahren, das mit im eigenen Haushalt lebt, verlängern (sog. familienpolitische Komponente). Durch die Inanspruchnahme von Elternzeit/ Arbeitsreduzierung aufgrund von Kinderbetreuung besteht die Möglichkeit, den Arbeitsvertrag um die genommene Elternzeit zu verlängern. Ebenso wird bei einer Arbeitszeitreduzierung verfahren. Die reduzierte Arbeitszeit kann als Verlängerung des Arbeitsverhältnisses angehängt werden. Dabei muss die Arbeitszeit um mindestens ein Fünftel reduziert worden sein (s. dazu www.gesetze-im-internet.de/wisszeitvg/__2.html).
Bitte wenden Sie sich bei Fragen rund um Ihren Vertrag und zu den Optionen, die für Sie in Frage kommen, direkt und möglichst frühzeitig an Ihre/n Sachbearbeiter/in in der Personalabteilung.

Arbeitsbefreiung für die Betreuung erkrankter Kinder

Für die Betreuung erkrankter Kinder gibt es spezielle Möglichkeiten zur Arbeitsbefreiung. Hierbei kommen sowohl Befreiungen unter Wegfall der Vergütung nach § 45 SGB V (Fortzahlung eines Krankengeldes durch die Krankenkasse), sowie eine Befreiung unter Fortzahlung des Entgelts gem. § 29 TV-L in Betracht.
Es ist jeweils eine individuelle Klärung durch die Personalabteilung notwendig. Bitte wenden Sie sich daher in einem solchen Fall schnellstmöglich an Ihre/n Sachbearbeiter/in in der Personalabteilung.

Flexiblere Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort

Seit Juni 2015 sind zwei neue Dienstvereinbarungen in Kraft getreten, die Beschäftigten aus dem Verwaltungsbereich und Beschäftigten aus dem wissenschaftlichen Bereich eine flexiblere Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort jeweils in einem bestimmten Umfang ermöglichen:
Dienstvereinbarung über die Arbeitszeitregelungen an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig: https://www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/personalrat/Dienstvereinbarungen/dv36.pdf
Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit im wissenschaftlichen Dienst (Selbstverantwortliche Arbeitszeit): https://www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/personalrat/Dienstvereinbarungen/dv37.pdf

Alternierende Telearbeit

An der TU Braunschweig gibt es die Möglichkeit der alternierenden Telearbeit, d.h.,an festgelegten Tagen kann an einem geprüften Arbeitsplatz von zuhause aus gearbeitet werden. Voraussetzungen für die Alternierende Telearbeit sind u.a. der Besuch einer Einführungsveranstaltung und ein bewilligter Antrag an den zuständigen Steuerkreis.
Die Anmeldung für die Einführungsveranstaltung erfolgt über das Weiterbildungsprogramm der Personalentwicklung:
https://www.tu-braunschweig.de/abt13/personalweiterbildung
Dienstvereinbarung Nr. 31 zur Alternierenden Telearbeit:
https://www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/personalrat/dv31.pdf

Teilzeitbeschäftigung

Sofern dringende dienstliche Belange nicht entgegenstehen, besteht die Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung, sofern ein Kind unter 18 Jahren betreut wird. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre/n Sachbearbeiter/in in der Personalabteilung.
Informationen bietet auch die Broschüre "Teilzeit - alles, was Recht ist" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales:
http://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/a263-teilzeit-alles-was-recht-ist.html

Eltern-Kind-Raum im Altgebäude

"Tagesmutter krank?- Niemanden, der kurzfristig die Betreuung für das Kind übernehmen kann?“ In solchen Fällen steht im Eltern-Kind-Raum ein hochschulinterner Arbeitsplatz mit Telefon und Internet zur Verfügung, an den das Kind im Betreuungsnotfall mitgenommen werden kann.* Außerdem gibt es Spiel-/Still- und Wickelmöglichkeiten, einen Ruhebereich und genug Raum zum Spielen, Basteln und Toben.
Eltern mit ihren Kindern können sich hier treffen, austauschen und vernetzen. Studierende Eltern können hier ggf. eine Kinderbetreuung untereinander organisieren.   

*Die Nutzung des Eltern-Kind-Raumes setzt voraus, dass dienstliche Belange nicht entgegenstehen.

Weitere Informationen zum Raum unter:
https://www.tu-braunschweig.de/gleichstellung/angebote/familienbuero/Eltern-Kind-Raum

Finanzen:

Mutterschaftsgeld

Während der Schutzfristen vor und nach der Entbindung erhalten Frauen ein sog. Mutterschaftsgeld.
Die jeweils zuständige Stelle variiert nach der Art der Krankenversicherung.
Daher verweisen wir Sie auf die unten angegebenen Internetseiten.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/themen-lotse,did=33804.html
Publikation „Mutterschutzgesetz – Leitfaden zum Mutterschutz"
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/themen-lotse,did=3156.html

Elterngeld

Seit Anfang 2007 können Eltern das sog. Elterngeld beantragen, welches abhängig vom Einkommen bis zu 67 Prozent des nach der Geburt des Kindes wegfallenden Erwerbseinkommens bis maximal 1.800 Euro. Die zuständige Elterngeldstelle ist für Braunschweig im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadtverwaltung für Sie da.
Die Kontaktdaten sowie weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.braunschweig.de/vv/produkte/V/51/51_0/51_02/ag2/elterngeld.php

Kindergeld

Das Kindergeld wird einkommensunabhängig für alle Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gezahlt.
Daneben gibt es Möglichkeiten den Bezug z.B. aufgrund einer Ausbildung zu verlängern. Das Kindergeld beträgt aktuell für das erste und zweite Kind jeweils 184 Euro, für das dritte Kind 190 Euro und für jedes weitere Kind 215 Euro. Weitere Informationen finden Sie bei der Bundesagentur für Arbeit:
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A09-Kindergeld/A091-steuerrechtliche-Leistungen/Allgemein/Kindergeld.html

Die für Braunschweig zuständige Familienkasse befindet sich in Helmstedt:
Familienkasse Helmstedt
Magdeburger Tor 18
38350 Helmstedt

Tel.: 01801 / 54 63 37
E-Mail:
Familienkasse-Helmstedt@arbeitsagentur.de

Bitte beachten:
Für Angehörige des Öffentlichen Dienstes und Empfänger von Versorgungsbezügen ist die zuständige Familienkasse die mit der Bezügefestsetzung befasste Stelle des jeweiligen öffentlich-rechtlichen Arbeitgebers beziehungsweise Dienstherrn (für Beschäftige des Landes Niedersachsen: Landesweite Bezüge- und Versorgungsstelle).

Kinderzuschlag


Eltern mit geringen Einkommen können für ihre Kinder einen Kinderzuschlag erhalten. Dazu sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen.
Genaue Informationen zum Kinderzuschlag erhalten Sie bei der Bundesagentur für Arbeit
http://www.arbeitsagentur.de/nn_26532/zentraler-Content/A09-Kindergeld/A091-steuerrechtliche-Leistungen/Allgemein/Kinderzuschlag.html

Unterhaltsvorschuss

Alle Alleinerziehenden, die vom anderen Elternteil keinen oder nicht ausreichenden Unterhalt bekommen, erhalten Unterhaltsvorschuss. Vom Jugendamt wird für die Beantragung des Unterhaltsvorschusses ein gerichtliches Unterhaltsurteil gegen den anderen Elternteil nicht vorausgesetzt. Ist der andere Elternteil ganz oder teilweise leistungsfähig, aber nicht leistungswillig, wird er vom Staat in Höhe des gezahlten Unterhaltsvorschusses in Anspruch genommen. Daneben sind für die Beantragung weitere Voraussetzungen zu erfüllen.
Detaillierte Informationen erhalten Sie beim Sachgebiet Unterhaltsvorschuss der Stadt Braunschweig:
http://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb51/fb51_0/traeger.html

Wohngeld

Wohngeld ist ein staatlicher Mietkostenzuschuss, der Menschen mit geringen Einnahmen ermöglichen soll, in einer angemessenen Wohnung leben zu können.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Wohngeldstelle der Stadt Braunschweig:
http://www.braunschweig.de/vv/produkte/V/50/50_1/50_11/sg_wohngeld/wohngeld_2009.php


Promotionsabschlussföderung für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Ziel des Programms ist es, qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen, bei denen sich der Abschluss der Promotion aus familiären Gründen oder aus Gründen besonderer Härte verzögert hat, in der letzten Phase der Promotion zu unterstützen.

  • Zu den familiären Gründen zählen z. B. Schwangerschaft, Erziehungs- oder Pflegeaufgaben.
  • Gründe der besonderen Härte können z. B. Behinderung, Krankheit oder unverschuldete Verzögerung der Forschungstätigkeit sein.

Antragsberechtigt sind Doktorandinnen der TU Braunschweig, die sich in der Endphase ihrer Promotion befinden.

Die Förderdauer beträgt je nach Voraussetzung und persönlicher Situation der Antragstellerin in der Regel 12 Monate. Auf Antrag ist auch eine geringere oder höhere Förderdauer möglich. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Professorinnenprogramms II und ist an die Projektlaufzeit gebunden (Ende 2019).

Weitere Informationen zur Bewerbung und Fristen bekommen Sie hier:


Anerkennung von Mutterschutzzeiten durch die VBL

Mutterschutzzeiten werden künftig in der Pflichtversicherung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) berücksichtigt! Zeiten ab dem 1.1.2012 werden automatisch gemeldet, Zeiten vor dem 31.12.2011 müssen beantragt werden. Den Antrag auf Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten vor dem Jahr 2012 kann unter folgender Adresse abgerufen werden:
http://www.vbl.de/de?t=%2FdocumentManager%2Fsfdoc.file.detail&active=SFDOC&fileID=1329985281720&pathID=1119961066314

"Piepmampf-Pass" für das Essen in der Mensa

Das Studentenwerk OstNiedersachsen bietet in den Mensen einen sog. „Piepmampf-Pass" an, mit dem Kinder von Hochschulbediensteten zum Preis von 1 Euro essen können. Weitere Informationen erhalten Sie beim Studentenwerk OstNiedersachsen:
http://www.stw-on.de/2010/jetzt-in-allen-mensen-mit-dem-piepmampf-pass-essen-kinder-fuer-nur-1-euro

Gegenseitigen Austausch und viele Informationen finden Sie außerdem in der Facebook-Gruppe "Uni-Eltern-Netzwerk TU Braunschweig" (https://www.facebook.com/groups/uni.eltern.tubs).


  aktualisiert am 31.03.2017
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