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Was machen und wo arbeiten Finanz- und Wirtschaftsmathematiker?

Die Finanz- und Wirtschaftsmathematik wendet Erkenntnisse der Mathematik mit Hilfe computerorientierter Methoden auf den praktikschen Bedarf des Finanzwesens und der Wirtschaftswissenschaften an. Aus mathematischer Sicht geht es einerseits um Optimierungsprobleme, andererseits um die Beherrschung von zufälligen Ereignissen und Prozessen.

In der Finanz- und Wirtschaftsmathematik treten in erheblichem Umfang ständig neue Fragestellungen auf wie zum Beispiel:

  • In welcher Höhe müssen Banken Rücklagen bilden, um die Kapitalinvestitionen ihrer Kunden nicht zu gefährden?
  • Wie kann sich ein international agierendes Unternehmen gegen Währungsschwankungen absichern?
  • Wie gewinne ich aus beobachteten Finanzzeitreihen Informationen über den steuernden Zufallsprozess?
  • Mit welchen Netzkapazitäten sollte ein Provider im Internet ausgestattet sein?
  • Wie baut man ein effektives Telekommunikationsnetz für Handys auf?

Finanz- und Wirtschaftsmathematiker sind mit ihrem umfassenden mathematischen und wirtschaftswissenschaftlichen Wissen in der Lage, den betriebs-, finanz- oder volkswirtschaftlichen sowie wirtschaftsrechtlichen Hintergrund von solchen Problemen in vollem Umfang zu erfassen.

So sind Finanz- und Wirtschaftsmathematiker nicht nur in der Industrie, der öffentlichen Verwaltung und den Hochschulen, sondern auch besonders in Banken, Versicherungen, bei Finanzdienstleistern, Softwareherstellern, Dienstleistern, in Beratungsunternehmen sowie im Bereich der Logistik tätig.

Struktur des Studiums

Die Struktur des Masterstudiums Finanz- und Wirtschaftsmathematik

 

 

 

 

Schwerpunkt Mathematik:

In einer ersten Phase des Masterstudiengangs werden den Studierenden fortgeschrittene Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten in wesentlichen Arbeitsrichtungen vermittelt. Hierzu gehören Mathematische Methoden der Stochastik genauso wie Mathematische Methoden der Optimierung.

 

Mathematische Vertiefungen:

In der zweiten Phase wird den Studierenden ein möglichst großer Freiraum eingeräumt, um sich vertieft in relevante Bereiche der Finanz- und Wirtschaftsmathematik einzuarbeiten. Dazu gehören innerhalb der Mathematik die Bereiche stochastische, statistische und numerische Methoden der Finanzmathematik sowie die Mathematische Optimierung.

 

Wirtschaftswissenschaftliche Vertiefung:

Innerhalb der Wirtschaftswissenschaften können alle angebotenen Ausrichtungen der Betriebswirtschafts- und der Volkswirtschaftslehre vertieft werden. Es kann aus folgenden wirtschaftswissenschaftlichen Fächern gewählt werden:

  • Organisation und Führung
  • Produktion und Logistik
  • Unternehmensrechnung
  • Finanzwirtschaft
  • Marketing
  • Volkswirtschaftslehre
  • Wirtschaftsinformatik - insbesondere Decision Support
  • Wirtschaftsinformatik - insbesondere Informationsmanagement

 

Masterarbeit:

Das vierte Semester steht ganz im Zeichen der Masterarbeit. Die 6-monatige Masterarbeit, die interdisziplinär in den Bereichen Mathematik und Wirtschaftswissenschaften angefertigt wird, schließt ihr Studium ab. Sie haben die Möglichkeit, diese auch innerhalb von Unternehmen anzufertigen.

    Informationsmaterial

    Infomaterial

    Bewerbung/Zulassung

    Der Master-Studiengang "Finanz- und Wirtschaftsmathematik" ist zulassungsfrei. Es gelten aber besondere Zulassungsvoraussetzungen: 

    • Bachelor-Abschluss oder gleichwertiger Abschluss
    • Abschluss in Finanz- und Wirtschaftsmathematik oder fachlich eng verwandtem Studiengang
    • Nachweis ausreichender Kenntnisse der deutschen Sprache

    Die genauen Zugangs- und Zulassungskriterien sind der Zulassungsordnung zu entnehmen.

    Die Bewerbungsfristen sind für das Wintersemester vom 01.06. bis zum 15.07 und für das Sommersemester vom 01.12 bis 15.01..


      aktualisiert am 06.09.2017
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