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Forschungsprogramme

Das NFL unterstützt koordinierte und strategisch bedeutsame Forschungsvorhaben der Luft- und Raumfahrttechnik am Standort des Forschungsflughafens Braunschweig unter Einbeziehung weiterer, niedersächsischer Hochschulpartner. Dabei liegt der Schwerpunkt der gemeinsamen Forschungsprojekte auf der Grundlagenforschung.

 

Energiewende in der Luftfahrt

Im Zentrum des Forschungsprojekts steht die Herausforderung den Luftverkehr auch zukünftig effizient zu gestalten und der großen Nachfrage nach Mobilität im Luftraum gerecht zu werden, ohne dabei zentrale Bedingungen wie Umweltverträglichkeit, außer Acht zu lassen. Ziele des interdisziplinären Forschungsprojekts sind die Senkung der Emissionen, die Verringerung der Lärmbelastung sowie die Gewährleistung der Recyclingfähigkeit von Lufttransportsystemen. Darüber hinaus ist die Entwicklung eines angepassten Luftverkehrs-Managements ein zentrales Anliegen des Projekts.

Das interdisziplinäre Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Braunschweig, LU Hannover, HBK, DLR, PTB und Fraunhofer-Gesellschaft wird in den nächsten zwei Jahren die Weichen für die Energiewende in der Luftfahrt stellen. Das  Programm startet am 1. September 2016.

Weitere Informationen zum Projekt Energiewende

 

Bürgernahes Flugzeug

Das Forschungsvorhaben „Bürgernahes Flugzeug“ von TU Braunschweig, DLR und LU Hannover folgt der Vision, den innereuropäischen Flugverkehr in Zukunft von kleinen, stadtnah gelegenen City Airports in Form von effizienten Punkt-zu-Punkt Verbindungen zu ermöglichen und dafür benötigte, grundlegende Technologien zu erarbeiten. Das Forschungsvorhaben wurde im Juli 2009 begonnen und im Dezember 2014 abgeschlossen.

Weitere Informationen zum Projekt Bürgernahes Flugzeug

 

 

Sonderforschungsbereich 880

Der Sonderforschungsbereich 880 „Grundlagen des Hochauftriebs
künftiger Verkehrsflugzeuge“ untersucht unterschiedliche Konzepte aktiver
Hochauftriebssysteme. Im Fokus der Untersuchungen sind besonders die
Fragen der Lärmminderung und der verbesserten Skalierbarkeit der
Leistungsparameter bei Start und Landung
. Das Forschungsvorhaben hat
im Januar 2011 seine Arbeit aufgenommen.

Weitere Informationen zum Projekt SFB 880

Logo des SFB 880

 

Forschergruppe FOR1066

Die Forschungsgruppe FOR1066 hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich den Herausforderungen im Bereich der Entwicklung und Flugerprobung von Verkehrsflugzeugen und Flugtriebwerken zu stellen, denn diese Aufgaben sind mit großen Kosten und Risiken behaftet. Dabei wird über Produkte mit extrem hohen wirtschaftlichen Aufwendungen entschieden. Die aktuellen Simulationsmethoden der Aerodynamik und Flugantriebe sollen eine zeitnahe numerische Simulation von Flugzuständen an den Grenzen   der Flugenveloppe bieten und technisch realisieren. Dieses Aufgabenfeld deckt die Forschunsgruppe FOR1066 ab, die übrigens durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt und mit entsprechenden Mitteln ausgestattet wird.

Weitere Informationen zum Projekt FOR1066

Logo der FOR 1066

 

Sonderforschungsbereich TR40

Der SFB TR40 befasst sich mit der Integration von Raketenantrieben in Raumtransportsysteme, damit ein Kompromiss zwischen Entwicklungs- und Herstellungskosten sowie der Leistung gewehrleistet werden kann. Dies soll durch chemische Antriebsraketen ermöglicht werden. Grund dafür ist, dass auf diese Weise  der beste Ausgleich zwischen Entwicklungs- und Herstellungskosten geschaffen werden kann. Aber auch nachhaltige Grundlagenforschung sowie der Ausbau und die Verbesserung neuer Innovationen in einer gemeinschaftlichen Arbeit sind nötig um das Vorhaben umsetzen zu können. Diese Zusammenarbeit wird nunmehr im Sonderforschungsbereich TR40 verkörpert und verfolgt seine Aufgaben seit Juli 2008.

Weitere Informationen zum Projekt SFB TR40

Logo des SFB TR40

 

SuLaDI

Die Gefahr der Flugzeugvereisung stellt auch heute noch ein Risiko für den Luftverkehr dar, insbesondere wenn Verkehrsflugzeuge sich längere Zeit in Bereichen mit unterkühlten Wassertropfen bewegen. Dieser Problematik widmet sich das Projekt »Supercooled Large Droplets Icing«, kurz: SuLaDI.
Im Rahmen von SuLaDI arbeiten Institute des DLR und der TU Braunschweig zusammen an der Erforschung der Grundlagen der Vereisung und ihrer Auswirkungen. Im Fokus stehen neben der Erkennung von Vereisungssituationen und Vermeidungsstrategien ebenfalls die Entwicklung neuer und effizienter Verfahren zur Flugzeugenteisung. Das Forschungsprogramm ist auf 5 Jahre ausgerichtet, begonnen wurden die Arbeiten im Oktober 2011. SuLaDI wird von der Helmholtz Gemeinschaft im Rahmen des Förderinstruments DLR@Uni gefördert.


Weitere Informationen zum Projekt SuLaDI

Logo von SuLaDI

  aktualisiert am 20.06.2016
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