TU BRAUNSCHWEIG

PRIMOVE

Anwendung induktiver Energieübertragung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)

primove



  • Laufzeit: 06/2012 - 02/2014
  • Förderung: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
  • Ansprechpartner: Tamás Kurczveil, kurczveil@iva.ing.tu-bs.de

 

[Projektsteckbrief]

Projektpartner

  • NFF: Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik - iVA
  • Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen - IMAB
  • Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen - elenia
  • Braunschweiger Verkehrs-AG
  • BS|ENERGY
  • Bombardier


Fragestellung und Motivation

Künftiger Verkehr stellt mit seinem höheren Anteil alternativer Antriebstechnologien, wie zum Beispiel in Elektrofahrzeugen, neue Herausforderungen an die entsprechenden Energiesysteme, an die betriebliche Koordination und an die für Erfassung und Abrechnung erforderliche Kommunikationsschnittstellen. Die steigende Attraktivität der Elektromobilität eröffnet zwar neue Möglichkeiten zur Erprobung alternativer Technologien, die jedoch an die bestehenden Systeme angepasst werden müssen. In diesem Projekt soll ein induktives Ladesystem mit einer entsprechenden Prototypenflotte für den Braunschweiger Verkehr in Betrieb genommen werden. Es werden dabei Fragestellungen der technischen und betrieblichen Anforderung, Implementierung, Integration und Optimierung bearbeitet.

 

Vorgehensweise und Projektziel

Das Ziel dieses Projektes ist der Nachweis der Funktionalität und des wirtschaftlichen Einsatzes der induktiven Ladetechnik für Elektrofahrzeuge. Dazu wird in einem ersten Schritt die erforderliche induktive Ladetechnologie in der Verkehrswegeinfrastruktur und in ausgewählten Prototypen in Betrieb genommen. Mit dem Ziel eine hohe Betriebseffizienz zu erreichen, sollen zur Eingliederung induktiv gespeister Fahrzeuge in den ÖPNV und den Straßenverkehr betriebliche Optimierungsmaßnahmen ausgearbeitet werden, wie zum Beispiel die Platzierung der Ladeeinrichtungen. Dazu werden Betriebs- und Verkehrsmodelle in einem entsprechenden Simulationstool umgesetzt. Weiterhin sollen durch integrative Untersuchungen Anforderungen an das System erarbeitet werden, um somit eine Prognose für die Mitnutzung der entstehenden Ladeinfrastruktur durch den motorisierten Individualverkehr liefern zu können.


  aktualisiert am 26.11.2014
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