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„Drei Fragen an…“ – das NFF ganz persönlich

42 Mitglieder und Forschung von Automobilmarktanalysen bis hin zur Verkehrspsychologie – die Forschungsthemen im NFF sind vielfältig, interdisziplinär und immer mit Menschen verbunden, die sie bearbeiten und vorantreiben.

Unter der NFF-Forschungsvision „Nachhaltige Mobilität“ clustern sich die Themen in fünf Forschungsfelder, die alle miteinander verbunden sind und sich denselben Herausforderungen stellen müssen: gesellschaftliche, wirtschaftliche, ökologische, technologische und politische Rahmenbedingungen bzw. Einflussfaktoren.

In der Rubrik „Drei Fragen an…“ stellen wir Themen und Persönlichkeiten aus dem NFF vor und wollen einen anschaulichen Überblick über die vielen Facetten unseres Forschungszentrum geben – im direkten Gespräch und mitten aus der täglichen Arbeit heraus.

Stephan Hoffmann
© NFF/Hoffmann

Drei Fragen an Dr.-Ing. Stephan Hoffmann (Oberingenieur am Institut für Verkehr und Stadtbauwesen der TU Braunschweig)

1. Sie hatten am Reformationstag hier am NFF Besuch von einer großen Delegation aus Japan. Was war Anlass des Besuches?

Anlass des Besuches war eine Forschungsreise der Express Highway Research Foundation of Japan (EHRF) nach Deutschland. Da ich den fachlichen Teil der Reise organisiert habe, durften aktuelle Projekte aus der Region und das NFF natürlich nicht fehlen. Und da meine Kontakte nach Japan bereits seit mehr als 15 Jahren bestehen, sind aus einigen Kollegen aus Japan mittlerweile auch Freunde geworden, für die ich auch am Feiertag gerne im Einsatz war.

2. Was ist an deutschen Autobahnen so besonders?

Gute Frage, schwer zu sagen. Den Kollegen aus Japan sind vor allem die hohen Lkw-Anteile auf den Autobahnen aufgefallen. Und natürlich auch die grundsätzlich hohen Geschwindigkeiten und Verkehrsstärken außerhalb der Ballungsräume. Leider führt dies dann ja auch immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Diese zu vermeiden, war ein Schwerpunkt unserer Diskussionen. .

3. Sind die Herausforderungen im Bereich Verkehrsplanung in Japan ähnlich wie in Europa?

Ja, bestimmt. Wir haben beispielsweise über Möglichkeiten der Verkehrslenkung bzw. Verkehrsbeeinflussung für temporäre Großveranstaltungen bzw. Events gesprochen. In 2020 finden in Tokyo die Olympischen Sommerspiele statt. Hier sind verkehrsplanerische Ansätze gefragt, welche auf den einen Seite die anfallenden Besucherverkehre in einer angemessenen Qualität abwickeln und auf der anderen Seite auch im Sinne einer nachhaltigen Stadt- und Verkehrsplanung zu vertreten sind.


  aktualisiert am 15.11.2018
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