TU BRAUNSCHWEIG

Gemeinsam zum Ziel

An der TU Braunschweig können Sie in Form einer Individualpromotion, eines strukturierten Doktorats, in einem Promotionsstudiengang oder innerhalb einer Graduiertenschule oder eines Graduiertenkollegs promovieren. Diese sind thematisch ausgerichtet und bieten neben fachlicher Unterstützung die Gemeinschaft mit anderen Doktorandinnen und Doktoranden.

Seit 2015 bietet zudem die neu gegründete Graduiertenakademie GradTUBS für fach- und fakultätsübergreifend Unterstützung auf dem Weg zum Doktortitel. Ihre Veranstaltungen und Weiterbildungsangebote sind offen für alle Promovenden der TU Braunschweig.

Graduiertenschulen und -kollegs

» International Graduate School of Metrology

Die Grundlagen des Lehrplans sind Pflichtvorlesungen, um einen umfassenden,  normalerweise nicht in den Lehrplänen von natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen enthaltenen Einblick in alle Aspekte der modernen Metrologie zu bekommen.  Darauf folgen spezielle Vorlesungen in den beiden Schwerpunktfeldern „Industrial Metrology“ und „Fundamentals of Metrology“. Zusätzlich beinhaltet der Lehrplan eine Summer School, Topical Courses und eine Vortragsreihe der Doktoranden. Die Doktorarbeit wird in der Regel innerhalb von drei Jahren abgeschlossen. Die praktische Ausbildung der Doktoranden mit Schwerpunkt auf Industrial Metrology wird durch Praktika in Kalibrierlaboren bei unseren Industriepartnern ergänzt.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Meinhard Schilling – Institut für Elektrische Messtechnik und Grundlagen der Elektrotechnik

Beteiligte Institute: Institute der Fakultäten Lebenswissenschaften, Maschinenbau sowie Elektrotechnik, Informationstechnik, Physik

Zur Graduiertenschule

» Metrology for Complex Nanosystems

Das Graduiertenkolleg NanoMet wurde gemeinsam von der TU Braunschweig und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ins Leben gerufen, um gemeinsam und interdisziplinär neue Ansätze zur Rückführbarkeit von Messgrößen in komplexen Nanosystemen zu untersuchen. Dabei erfolgt eine Beschränkung auf drei methodisch fokussierte Themenbereiche der Nanometrologie: komplexe Messgrößen mit multiparametrischen Abhängigkeiten, komplexe Messgrößen in biologischen Nanosystemen und auf Quanteneffekten basierende Messgrößen. Die gemeinsame Begleitung von Promotionsarbeiten durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Braunschweig und des deutschen nationalen Metrologieinstituts PTB garantiert, dass die Graduierten ein tiefes Verständnis der Metrologie und ihrer Anwendung in wichtigen Zukunftsfeldern der Technologie erlangen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Meinhard Schilling – Institut für Elektrische Messtechnik und Grundlagen der Elektrotechnik

Beteiligte Institute: Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und Institute der TU Braunschweig der Fakultäten Lebenswissenschaften, Maschinenbau sowie Elektrotechnik, Informationstechnik, Physik

Zum Graduiertenkolleg

» Modelle für die Beschreibung der Zustandsänderung bei Alterung von Baustoffen und Tragwerken

Ziel des Forschungsverbundes ist die Entwicklung von Ansätzen zur Beschreibung und Bewertung der Zustands- und Qualitätsänderung von Bauwerken des Konstruktiven Ingenieurbaus unter chemischen und physikalischen Einwirkungen. Die zur Zustandsänderung beitragenden in der Regel mehrfach gekoppelten Prozesse sollen mit dem Ziel beschrieben werden, die Phänomenologie der Alterung numerisch untersuchen und für Einzelfälle prognostizieren zu können. Auf Grundlage der numerischen und experimentellen Ergebnisse sollen vereinfachende Ingenieurmodelle bis zur Anwendung auf Tragwerksebene entwickelt werden.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Dieter Dinkler – Institut für Statik

Beteiligte Institute: Institute der TU Braunschweig der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften sowie der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät, des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung und der LU Hannover

Zum Graduiertenkolleg

» Social Cars

Die Stadtverträglichkeit des zukünftigen Straßenverkehrs soll durch kooperative Ansätze maßgeblich verbessert werden. Wie können die einzelnen Akteure im Straßenverkehr die Verkehrsinfrastruktur optimal nutzen, so dass sich die Sicherheit erhöht und Staus und Umweltbelastungen vermieden werden? So lautet die Kernfrage, die das Zusammenwirken von zentraler systemoptimaler Steuerung sowie dezentralem nutzeroptimalem Handeln untersucht.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Bernhard Friedrich – Institut für Verkehr und Stadtbauwesen

Beteiligte Institute: Institute der TU Braunschweig der Fakultät fuer Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften, der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät und der Lebenswissenschaften sowie der TU Clausthal und der LU Hannover

Zum Graduiertenkolleg

» Konfigurationen von Mensch, Maschine und Geschlecht. Interdisziplinäre Analysen zur Technikentwicklung (KoMMa.G)

Das Promotionskolleg untersucht in transdisziplinärer Perspektive, wie Mensch-Maschine-Konfigurationen entstehen, die Ungleichheit und Ungerechtigkeit unterstützen, und zielt auf Vorschläge zur Veränderung. Dabei wird die Kategorie Geschlecht in den Mittelpunkt gestellt. Die Promovierenden und ihre Betreuerinnen und Betreuer arbeiten über die Grenzen zwischen Geistes-, Sozial- und Medienwissenschaften und Natur-, Technik- und Ingenieurwissenschaften hinweg in vier Forschungsfeldern: Abstraktion und Modellierung, Kreativität und Design, Materialisierung - Virtualisierung – Repräsentation sowie Netzwerke und Emotionen.

Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr.-Ing. Corinna Bath – Maria-Goeppert-Mayer-Professur für Gender. Technik und Mobilität
Prof. Dr. Bettina Wahrig – Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte

Beteiligte Einrichtungen: Institut für Flugführung, Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte, Institut für Nachrichtentechnik, Seminar für Philosophie, Institut für Psychologie, Institut für Stahlbau, Institut für Konstruktionstechnik (Technische Universität Braunschweig), Fakultäten Informatik, Soziale Arbeit, Elektrotechnik und Maschinenbau (Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften) und Institut für Medienforschung (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig)

Zum Graduiertenkolleg

» Protein Komplex Assemblierung (PROCOMPAS)

Das DFG-finanzierte Graduiertenkolleg „Protein Komplex Assemblierung“ (PROCOMPAS) erforscht in einem breiten methodischen Ansatz die grundlegenden molekularen Prinzipien, nach denen sich Proteine in der Zelle zu höheren Strukturen zusammenlagern. Dabei konzentriert sich die Forschung auf zwei Typen von Modellproteinkomplexen: einen für das "metabolic channeling" innerhalb der Molybdäncofaktor-Biosynthese und einen anderen für das bakterielle Respirasom. Das interdisziplinäre Lehrprogramm aus Biologie und Chemie kombiniert Vorlesungsreihen, Doktorandenseminare, Methodenworkshops mit "lab swaps", einem Besuchsprogramm, der Teilnahme an internationalen Symposien und einer Zeit im Ausland.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Ralf R. Mendel – Institut für Pflanzenbiologie

Beteiligte Institute: Institute der Fakultät für Lebenswissenschaften und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung.

Zum Graduiertenkolleg

» Geoecosystems in Transition on the Tibetan Plateau (TransTiP)

Das Graduiertenkolleg TransTiP untersucht die Wasserressourcen und Artenzusammensetzung in der Tibetischen Hochebene im Kontext der globalen Klimaerwärmung. Dabei werden das Ausmaß und die Ursachen kurz- und langfristiger Änderungen von Sediment- und Kohlenstoffflüssen sowie die Wasserverfügbarkeit mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung quantifiziert. Promotions- und PostDoc-Projekte aus verschiedenen geowissenschaftlichen Disziplinen sind Teil internationaler Spitzenforschung unter Anwendung neuartiger interdisziplinärer Ansätze und Methoden.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Antje Schwalb & Dr. Nicole Börner, Institut für Geosysteme und Bioindikation

Beteiligte Institute: Institute der Technischen Universität Braunschweig der Fakultäten Lebenswissenschaften, Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften, Maschinenbau und Elektrotechnik, Informationstechnik, Physik, sowie der Leibniz Universität Hannover und Friedrich-Schiller-Universität Jena, in Kooperation mit der Lanzhou University und Chinese Academy of Sciences (China).

Zum Graduiertenkolleg

Mit Beteiligung

» Geschlecht als Wissenskategorie

Das Graduiertenkolleg greift den interdisziplinären Ansatz der Geschlechter- bzw. Genderforschung auf, um erstens die für die einzelnen Disziplinen charakteristische Formierung von Geschlecht als Wissenskategorie zu untersuchen und zweitens vergleichend die Differenzen zwischen den Disziplinen wie auch die Gemeinsamkeiten im Umgang mit dieser Wissenskategorie herauszuarbeiten. Die Arbeitsgruppen bestehen jeweils aus mehreren Kollegiatinnen und Kollegiaten und dienen der Vernetzung einzelner Forschunsvorhaben, zur vertiefenden Ausarbeitung von projektübergreifenden Schwerpunkten sowie zur Diskussion der verschiedenen Untersuchungszugänge aus einer inter- bzw. transdisziplinären Perspektive.

Die Sprecherin der Graduiertenschule ist Prof. Dr. Christina von Braun vom Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften der Humboldt-Universität.

Beteiligte Institute: Abteilung Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte

» NTH School für Ökosysteme (LocCom): NTH Focused Research School for IT Ecosystems: In the cooperation project LocCom we develop methods, concepts, and tools for decentralized IT Ecosystems

Auf Grund der hohen Vernetzungs- und Interaktionsdichte können einzelne Softwaresysteme nicht isoliert betrachtet werden, stattdessen sollten sie als Teil eines größeren IT-Ökosystems aufgefasst werden. In Analogie zu dem Begriff des Ökosystems in der Biologie, basiert ein funktionierendes IT-Ökosystem auf einem Gleichgewicht zwischen den Individuen (Autonomie) und dem Regelsystem des IT-Ökosystems (Beherrschbarkeit). Grundlegende Forschungsarbeiten werden in der NTH-School für IT-Ökosysteme in drei standortübergreifenden Forschungsprojekten durchgeführt.

Ansprechpartner: Sebastian Schildt, Prof. Dr. Lars Wolf – Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund

Die Graduiertenschule wird von Prof. Dr. A. Rausch, TU Clausthal, koordiniert.

Zum Projekt

» NTH School for Contacts in Nanosystems

Das Ziel der NTH School for Contacts in Nanosystems ist es ein besseres Verständnis und eine bessere Kontrolle über Kontakteffekte in Nanostrukturen. Kontakt bezeichnet in diesem Kontext nicht nur einen physikalischen Kontakt, es beinhaltet alle Arten von Interaktionen zwischen einer Nanostruktur und seiner Umgebung. Im Rahmen dieser Graduiertenschule werden Modellsysteme und Materialien untersucht. Das erarbeitete Wissen wird zukünftig neue Anwendungsgebiete ermöglichen, bspw. in Sensoren, Solarzellen oder Molekularelektronik.

Beteiligte Institute: Institut für Angewandte Physik, Institut für Halbleitertechnik, Institut für Mathematische Physik, Institut für Physik der kondensierten Materie, Institut für Theoretische Physik

Das Projekt wird von der Leibniz Universität Hannover koordiniert.

Zum Projekt


  aktualisiert am 09.06.2017
TU_Icon_E_Mail_1_17x17_RGB Zum Seitenanfang